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  5. › Open Source: Node.js-Führung…

CoC Unsinn

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  1. CoC Unsinn

    Autor: lala1 22.08.17 - 16:06

    Dieser CoC Schwachsinn, der sich in letzter Zeit ausbreitet, vorangetrieben von welchen Gruppierungen auch immer, ist sowas von an den Haaren herbei gezogen.
    Wenn ich schon lese "welche Werte wir als Projekt vertreten" - Bullshit ... das Projekt soll ein Produkt erstellen und keine Werte vertreten.
    Ein CoC ist deshalb Bullshit weil da Verhalten unterbunden werden soll aber am Ende das Verhalten nur gedeckelt ist. Im Grunde würde Verhalten, was im CoC als "falsch" abgecancelt wird, ohne CoC auftreten. Ein CoC ist also nur eine Feigenblattveranstaltung. Man stelle sich mal vor der Linux Kernel hätte so einen Quatsch - dann gäbe es ewige Diskussionen wegen Schwachsinn anstatt das Torvalds mal auf den Tisch haut, "Scheiße das!" sagt und vor gibt was jetzt zu tun ist. Und das nur damit sich auch bloß keiner gekränkt fühlt.

  2. Re: CoC Unsinn

    Autor: Hanmac 22.08.17 - 16:15

    die da wars:
    https://contributor-covenant.org/
    die hat den shit überall los getreten und reagiert extrem empfindlich wenn man sie darauf hinweist wenn sie selber sexistische äußerungen macht.

    Edit: natürlich soll man nur IHR system nutzen und darf sich nichts eigenes machen.

    Das hat bestimmt was mit diesem Safespaces zu tun von den man immer hört ...
    habe selber noch nie so einen gesehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.08.17 16:20 durch Hanmac.

  3. Re: CoC Unsinn

    Autor: dabbes 22.08.17 - 16:33

    Genau das dachte ich beim Lesen des Artikels auch.

    Die sollen sich um Node.js als Produkt kümmern, ich als Entwickler entscheide ob, wie und was ich damit mache.

    Hier sollen wohl mal wieder pseudo-Posten geschaffen werden, die nichts produktives zur Sache beisteuern. Nervt einfach nur.

  4. Ist andersrum

    Autor: yoyoyo 22.08.17 - 16:54

    Der CoC wurde bei node eingeführt um die Kritiker (nicht inclusive genug, Leute werden gemobbt yadadada), die Investoren verscheucht haben mundtot zu machen.

    Auf Linux übertragen ginge es darum die Leute, die Linus Stil kritisieren (Poettering und Co) ruhig zu stellen. Würde Intel sein Linux Engagement einstellen mit der Begründung, Linus geht gar nicht, das beschädigt unsere Marke, gäbe es vielleicht etwas ähnliches. Und RedHat müsste Druck auf seine Leute ausüben sich mit Kritik an Linus/Linux zurück zu halten.

  5. Re: CoC Unsinn

    Autor: Whitey 22.08.17 - 17:15

    Dass die Welt und soziales Miteinander aber nicht so einfach ist, ist dir klar oder? Als ob ein 'Produkt' etwas 'neutrales' wäre. Abgesehen davon: wie viele fähige, kreative, produktive Leute hat Linus mit seiner assigen Art den verprellt?

    Letztlich plädierst du für eine Art rücksichtsloser Ego-Community, in der irgendeine Führungsperson vorgibt wo es langgeht, egal ob es den anderen passt. Kann man so machen, ist aber sicherlich nicht unproblematisch und mMn. einer der Gründe, warum die Open Source Community oder spezifischer Linux so krass zersplittert ist. Jeder macht eben eine Ego-Show daraus und muss keine Kompromisse eingehen (und das gilt für alle Seiten). Solange du auf der für dich passenden Seite stehst, ist das alles kein Problem, wenn es vielfältige Entscheidungen gegen deine Sicht oder Position gibt, sieht die Sache bestimmt wieder anders aus.

  6. Re: CoC Unsinn

    Autor: lestard 22.08.17 - 17:45

    So ein Opensource-Software-Projekt besteht nicht nur daraus, ein Produkt zu erstellen. Es braucht eine aktive Community, zum einen Entwickler, die am Produkt mitarbeiten und auch Benutzer, die Feedback geben.
    So eine aktive Community braucht aber Regeln, damit alle Beteiligten vernünftig miteinander auskommen. Das ist ja in jeder sozialen Gruppe so und nix besonderes.
    Das besondere/eigenartige/komische ist nur, dass ja im alltäglichen Umgang miteinander auch genau solche Regeln schon existieren, aber aus irgendeinem Grund nicht mehr funktionieren wenn es um Online-Communities für OSS-Projekte geht. Zumindest ist das die Hypothese.
    Daraus ergeben sich einige interessante Fragen: Stimmt die Hypothese? Sind vielleicht die alltäglichen Regeln selbst schon ungenügend? Liegt es daran, dass so viele Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaften zusammen kommen? Und wenn die Hypothese stimmt: Ist ein CoC die richtige Antwort darauf? Wenn ja, wie sollte er gestaltet sein?

    So ganz einfach a la CoC==Schwachsinn ist es meiner Ansicht nach nicht.

  7. Re: CoC Unsinn

    Autor: lala1 22.08.17 - 18:31

    Nope du verstehst nicht um was es mir geht. Am Ende änderst du mit einem CoC nicht den Assi sondern deckelst nur dass er sich wie ein Assi aufführt bzw das irgendwelche Äußerungen getätigt werden die irgend jemand nicht recht sind.
    Du möchtest also Feigenblatt - das jeder unehrlich miteinander schauspielert. Ich möchte das mir jemand sagt "ey dein kram ist voll Scheiße - lern erst mal coden" (am liebsten noch "das und das ist voll scheiße das geht so und so deswegen nicht").
    Mir kann man sagen, wenn ich ins Klo gegriffen habe. Und natürlich plädiere ich dafür das jemand der eine gewisse Vision eines Projektes hat vor gibt wo es lang geht. Ich hasse Diskussionen wo jeder gern beachtet werden möchte. Linux ist das erfolgreichste Betriebssystem auf der Erde oder nicht? :-P
    Wenn ich kein Bock auf ein Projekt habe forke ich oder mach einfach nicht mit und setze mich in die Sonne.
    Das ist der Punkt - ich hasse dieses unehrliche "alles nett". Warum geht man nicht einfach weg von da wo es einem nicht gefällt?

  8. Re: CoC Unsinn

    Autor: mnementh 22.08.17 - 18:47

    Whitey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass die Welt und soziales Miteinander aber nicht so einfach ist, ist dir
    > klar oder? Als ob ein 'Produkt' etwas 'neutrales' wäre. Abgesehen davon:
    > wie viele fähige, kreative, produktive Leute hat Linus mit seiner assigen
    > Art den verprellt?
    >
    > Letztlich plädierst du für eine Art rücksichtsloser Ego-Community, in der
    > irgendeine Führungsperson vorgibt wo es langgeht, egal ob es den anderen
    > passt. Kann man so machen, ist aber sicherlich nicht unproblematisch und
    > mMn. einer der Gründe, warum die Open Source Community oder spezifischer
    > Linux so krass zersplittert ist. Jeder macht eben eine Ego-Show daraus und
    > muss keine Kompromisse eingehen (und das gilt für alle Seiten). Solange du
    > auf der für dich passenden Seite stehst, ist das alles kein Problem, wenn
    > es vielfältige Entscheidungen gegen deine Sicht oder Position gibt, sieht
    > die Sache bestimmt wieder anders aus.

    Das ist alles in Open Source viel weniger ein Problem als es oberflächlich scheint. Was Leute die in der Denke proprietärer Projekte verfangen sind nämlich oft vergessen ist die Möglichkeit zu forken. Wenn mir die Projektentwicklung, die Nase der anderen Kontributoren oder der Ton auf der Mailingliste nicht passt mache ich einen Fork. Ich meine das wörtlich, ich mache einen. Damit habe ich immer noch den Code von dem mich interessierenden Projekt, kann damit arbeiten aber vermeide die toxische Community. Wenn ich aufpasse kann ich die Patches aus der anderen Community übernehmen - ohne mich deren Diskussionen auszusetzen. Es gibt also nicht einmal Probleme, dass ich mit meiner Version zurückhänge.

    Es gab bereits so viele Diskussionen über den Ton von Linus, aber keinen ernstzunehmenden Fork. Also haben scheinbar ernstahfte Committer doch weit weniger Probleme mit Linus, als einige wenige lautstarke Menschen. Denn Forks passieren, auch wegen Streitigkeiten in der Community.

  9. Re: CoC Unsinn

    Autor: mnementh 22.08.17 - 18:52

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ein Opensource-Software-Projekt besteht nicht nur daraus, ein Produkt zu
    > erstellen. Es braucht eine aktive Community, zum einen Entwickler, die am
    > Produkt mitarbeiten und auch Benutzer, die Feedback geben.
    > So eine aktive Community braucht aber Regeln, damit alle Beteiligten
    > vernünftig miteinander auskommen. Das ist ja in jeder sozialen Gruppe so
    > und nix besonderes.
    > Das besondere/eigenartige/komische ist nur, dass ja im alltäglichen Umgang
    > miteinander auch genau solche Regeln schon existieren, aber aus irgendeinem
    > Grund nicht mehr funktionieren wenn es um Online-Communities für
    > OSS-Projekte geht. Zumindest ist das die Hypothese.
    > Daraus ergeben sich einige interessante Fragen: Stimmt die Hypothese? Sind
    > vielleicht die alltäglichen Regeln selbst schon ungenügend? Liegt es daran,
    > dass so viele Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaften zusammen
    > kommen? Und wenn die Hypothese stimmt: Ist ein CoC die richtige Antwort
    > darauf? Wenn ja, wie sollte er gestaltet sein?
    >
    > So ganz einfach a la CoC==Schwachsinn ist es meiner Ansicht nach nicht.

    Ein Großteil der OSS-Projekte werden von einer Person gepflegt mit vereinzelten Patches von Außenstehenden, die ein Problem das sie hatten beseitigen. Vom Rest hat ein Großteil nur wenige aktive Teilnehmer, so bis zu fünf. Nur ganz, ganz wenige Projekte sind Linux, Firefox oder Gnome.

    Eine These wäre auch: manche Communities funktionieren auch lange Zeit gut, dann taucht jemand auf, startet endlose Diskussionen über nicht-Code-Dinge und von den ursprünglichen Entwicklern sind immer mehr genervt und springen ab.

  10. Re: CoC Unsinn

    Autor: berritorre 22.08.17 - 19:46

    lala1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du möchtest also Feigenblatt - das jeder unehrlich miteinander
    > schauspielert. Ich möchte das mir jemand sagt "ey dein kram ist voll
    > Scheiße - lern erst mal coden" (am liebsten noch "das und das ist voll
    > scheiße das geht so und so deswegen nicht").

    Ich bin auch für Offenheit und konstruktive Kritik. Aber man kann das auch normal sagen, ohne dass man gleich ausfallend werden muss: "Dein Code entspricht leider nicht dem, was für das Projekt erwarten. Du müsstest hier und hier nochmal ansetzen, und das korrigieren." würde bestimmt noch besser funktionieren. Leider habe ich den Eindruck, dass in vielen OS-Teams sich Menschen tummeln, die in einer normalen Arbeitsumgebung halt nicht funktionieren könnten, weil sich niemand ihren Umgangston gefallen lassen würde. Das sind meist sehr helle Köpfe, was den technischen Teil angeht. Soziale Beziehungen hingegen sind nicht ihr Ding. Versteh' mich nicht falsch, in einer kleinen Gruppe kann das super funktionieren, wenn alle mehr oder weniger gleich drauf sind. Aber in vielen OS-Projekten sieht man auch, dass da sehr, sehr viel Potenzial auf der Strecke bleibt eben WEIL die Typen so sind wie sie sind.
    Ich persönlich arbeite lieber in einer Umgebung, in der zwar offen über Probleme gesprochen wird, aber in der ein gegenseitiger Respekt herrscht. Ich muss niemanden beschimpfen um ihnen etwas mitzuteilen. Dass einem mal was raus rutscht, das kann schon mal passieren. Dann entschuldigt man sich und Schwamm drüber (kommt natürlich auch darauf an was und wie es gesagt wurde). Wenn es aber Gang und Gäbe ist und quasi zur Kultur der Organisation gehört, dann läuft etwas massiv falsch.

  11. Re: CoC Unsinn

    Autor: qwertü 22.08.17 - 20:02

    > Du möchtest also Feigenblatt - das jeder unehrlich miteinander
    > schauspielert. Ich möchte das mir jemand sagt "ey dein kram ist voll
    > Scheiße - lern erst mal coden" (am liebsten noch "das und das ist voll
    > scheiße das geht so und so deswegen nicht").

    Beim konkreten Anlass hier ging es um Sexismus gegenüber anderen Projektmitgliedern, nicht um Linus-Torvalds-artige Kraftausdrücke. Letztere haben zumindest einen Sachbezug, aber ersteres nicht, es schädigt einfach nur das Projekt.

    > Wenn ich kein Bock auf ein Projekt habe forke ich oder mach einfach nicht
    > mit und setze mich in die Sonne.
    > Das ist der Punkt - ich hasse dieses unehrliche "alles nett". Warum geht
    > man nicht einfach weg von da wo es einem nicht gefällt?

    Klar kann man einfach weg gehen. Machen ja auch viele Leute (siehe hier). Viele OSS-Projekte hätten allerdings was davon, wenn sie mehr Contributors hätten.

    Ich fände es auch an der Stelle professioneller, Kritik an der Codequalität nicht als persönliche Beleidigung zu formulieren. Eben genau der Unterschied zwischen "lern erst mal coden" und "das geht so und so deswegen nicht", um bei Deinem Beispiel zu schreiben. Und genau letzteres ist ja auch im Sinne jedes CoC.

  12. Re: CoC Unsinn

    Autor: mnementh 22.08.17 - 23:47

    qwertü schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar kann man einfach weg gehen. Machen ja auch viele Leute (siehe hier).
    > Viele OSS-Projekte hätten allerdings was davon, wenn sie mehr Contributors
    > hätten.
    >
    Nach einem Fork haben sie immer noch genau so viele. Leute denken zu sehr in Bahnen von proprietärer Software. Wenn ein Projekt geforkt ist muss die Community nicht miteinander sprechen, aber man kann nach wie vor die Patches der anderen Seite einspielen. Es gehen keine Contributoren verloren, sie verteilen sich nur auf zwei Mailinglisten.

  13. Re: CoC Unsinn

    Autor: lala1 23.08.17 - 13:59

    Übrigens falls jemand sich fragt was ich meine:
    https://forum.golem.de/kommentare/opensource/open-source-node.js-fuehrung-zerstreitet-sich-ueber-code-of-conduct/der-konkrete-verstoss/111590,4885673,4885673,read.html#msg-4885673

    Das ist echt ein Witz - da entstehen Probleme wo keine sind. Der eine oder ander fühlt sich hier geneigt zu sagen "Kommt mal klar" ... ich würde dem zustimmen.

  14. Re: CoC Unsinn

    Autor: MoonShade 24.08.17 - 00:02

    Hat sich übrigens jemand mal den CoC durchgelesen, bzw. auch andere Schriftwerke der Autorin? Da sind ja richtige Highlights dabei. Jemand Lust auf Bullshit-Bingo?

    > using [...] welcoming and inclusive language

    Achso, na dann.

    > The use of sexualized language

    What the fuck?

    > thoughtless use of pronouns

    ???

    > assumptions of gender

    Hm ja, ich glaube wenn man auf seinem Profilfoto Bart trägt und durch und durch männlich aussieht, muss man sich auch nicht wundern wenn man erstmal männlich angeredet wird.

    > even sexualized or culturally insensitive names

    > Marginalized people also suffer some of the unintended consequences of dogmatic insistence on meritocratic principles of governance.

    Was schlägt die Autorin eigentlich im Fall vor, dass Leute des Verstoßes beschuldigt werden, obwohl das nicht stimmt? Auch dafür gibt es eine überraschend einfache Lösung:

    > False accusations are not only incredibly rare, but are less common than people choosing not to report at all. The risk a person takes for reporting an incident (not being believed, being ostracized, facing further harassment/abuse from the original person or their friends/supporters, losing financial/professional opportunities, etc) is so great that it would not be worth it for a person to falsely accuse.

    Stimmt, wie wir wissen gibt es keinen wirklichen Grund dafür, die Unschuld von irgendwem anzunehmen. Schließlich würde nie jemand eine falsche Beschuldigung aussprechen.

    Bingo!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.17 00:05 durch MoonShade.

  15. Re: CoC Unsinn

    Autor: Clown 24.08.17 - 17:30

    Eins vorweg: Ich halten diesen ganzen SJW-Kram für schwachsinnig und halte einen CoC nur in sehr wenigen, allgemeinen Fällen für sinnvoll (und zwar da, wo eine Erziehung mit Abwesenheit glänzte). Aber genau das Gegenteil, was hier propagiert wird, halte ich für genauso schwachsinnig.

    lala1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nope du verstehst nicht um was es mir geht. Am Ende änderst du mit einem
    > CoC nicht den Assi sondern deckelst nur dass er sich wie ein Assi aufführt
    > bzw das irgendwelche Äußerungen getätigt werden die irgend jemand nicht
    > recht sind.

    Ja, weil es nur ablenkt.

    > Du möchtest also Feigenblatt - das jeder unehrlich miteinander
    > schauspielert.

    Es geht darum sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich schauspielere ja nicht automatisch, nur weil ich nicht beleidigend bin?!

    > Ich möchte das mir jemand sagt "ey dein kram ist voll
    > Scheiße - lern erst mal coden" (am liebsten noch "das und das ist voll
    > scheiße das geht so und so deswegen nicht").

    Warum brauchst Du jemanden, der Dir verbal in die Eier tritt? Psychologisch gesehen fruchtet die positive Verstärkung viel mehr und schneller als die Negative. Gut, Ausnahmen gibts natürlich immer, aber schon unwahrscheinlich, dass die ALLE und AUSSCHLIEẞLICH Softwareentwickler sind ;)

    > Mir kann man sagen, wenn ich ins Klo gegriffen habe.

    Nur ist das völlig sinnlos, wenn Du Dich danach in Deinem Verhalten nicht änderst. Wärest Du dazu bereit, kannst Du das auch a priori.

    > Und natürlich plädiere
    > ich dafür das jemand der eine gewisse Vision eines Projektes hat vor gibt
    > wo es lang geht.

    Selbstverständlich. Derjenige darf in krassen Fällen auch mal auf den Tisch hauen. Aber (manchmal zutiefst) persönlich werden, ist immer(!) kontraproduktiv.

    > Das ist der Punkt - ich hasse dieses unehrliche "alles nett".

    Wieso denn " dieses unehrliche 'alles nett'"? Warum nicht einfach nüchtern professionell?

    > Warum geht
    > man nicht einfach weg von da wo es einem nicht gefällt?

    Der Brexit des kleinen Mannes: Nicht die Situation verbessern, sondern abhauen ;P

    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Editorial-Nichts-zu-verbergen-2755486.html
    http://www.commitstrip.com/en/2016/06/02/thank-god-for-commenters/

  16. Re: CoC Unsinn

    Autor: mnementh 24.08.17 - 19:18

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Warum geht
    > > man nicht einfach weg von da wo es einem nicht gefällt?
    >
    > Der Brexit des kleinen Mannes: Nicht die Situation verbessern, sondern
    > abhauen ;P
    Während ich dem anderen mehr oder weniger zustimme muss ich hier widersprechen. Weggehen ist oft genug eine sinnvolle Lösung. Wir sprechen hier von Open-Source. Forken und gegenseitig Patches austauschen ist immer eine Option. Man muss nicht gezwungenermaßen mit Leuten zusammenarbeiten, die einen zum Kotzen bringen. Bei proprietärer Software wäre es nicht anders möglich, aber bei Open-Source gibt es die Fork-Option. Und wenn die geforkten Projekte ihre Verbesserungen gegenseitig austauschen dann gibt es keinen Nachteil.

  17. Re: CoC Unsinn

    Autor: Clown 28.08.17 - 13:17

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Während ich dem anderen mehr oder weniger zustimme muss ich hier
    > widersprechen. Weggehen ist oft genug eine sinnvolle Lösung. Wir sprechen
    > hier von Open-Source. Forken und gegenseitig Patches austauschen ist immer
    > eine Option. Man muss nicht gezwungenermaßen mit Leuten zusammenarbeiten,
    > die einen zum Kotzen bringen. Bei proprietärer Software wäre es nicht
    > anders möglich, aber bei Open-Source gibt es die Fork-Option. Und wenn die
    > geforkten Projekte ihre Verbesserungen gegenseitig austauschen dann gibt es
    > keinen Nachteil.

    Naja doch: Erstens müssen die Projekte (willens sein und) aktiv Patches und Verbesserungen austauschen. Und zweitens schrumpft die Basis für fruchtbare Diskussion (z.B. zu Features, Produktpolitik etc) mit jedem Fork.
    Darüber hinaus wollte ich gar nicht sagen, dass Weggehen per se keine Option ist. Natürlich kann und sollte man weggehen, wenn die Umstände einen dazu bringen. Aber bei jeder Kleinigkeit ist was wohl eher Vermeidungsstrategie und damit kontraproduktiv.

    http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Editorial-Nichts-zu-verbergen-2755486.html
    http://www.commitstrip.com/en/2016/06/02/thank-god-for-commenters/

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