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Alles was Canonical macht ist...

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  1. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: Thaodan 22.10.13 - 15:30

    Eben nicht: Spiele, Video Programme und dessen Basis nutzen kein Toolkit (zu viel Overhead). Das heißt Programme wie VLC brauchen expliziten Support in ihren Basislibs.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  2. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: PhilAd 22.10.13 - 15:32

    xUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wechselgänger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Beazy schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Weil niemand will dass in Zukunft die Hälfte der Programme nur mit Mir
    > > und
    > > > die andere nur mit Wayland läuft.
    > >
    > > Programme laufen in der Regel nicht "mit Mir" oder "Wayland", sondern
    > mit
    > > Frameworks, die dann mit Mir oder Weston (Wayland ist ein Protokoll,
    > keine
    > > Software) reden.
    > > D.h. im wesentlichen müssten nur die Frameworks beide unterstützen. Was
    > den
    > > angeblich so großen Aufwand schon mal erheblich reduziert.
    > > Außerdem gibt es wohl viele Überschneidungen bei Mir und Wayland, so daß
    > es
    > > nicht doppelter Arbeit bedarf.
    >
    > Da Mir keinen technischen Vorteil bietet (außer proprietär zu sein), ist
    > jeder zusätzliche Aufwand Verschwendung.


    Mir ist freie Software. Lediglich Contributors haben deutliche Nachteile. Dies gilt allgemein für alle Dinge, was vermutlich auch der Grund ist warum Ubuntu trotz großer Verbreitung ein vergleichsweise kleines Entwicklerteam hat.
    Ohne eine Meinung zu Wayland oder Mir abgeben zu wollen, finde ich es hier schön zu sehen, welchen Vorteil freie Software hat. Intels vorgehen finde ich weit mehr als fragwürdig, denn es gibt keinen technischen Grund Mir nicht zu unterstützen. Hier will man lediglich versuchen die eigene Entwicklung Wayland in den Vordergrund zu stellen, was bei freier Software allerdings schwer wird, da einfach Canonical hingehen kann und die freie Software implementiert und entwickelt.
    Für Intel hat es den Nachteil, dass gefundene Bugs zukünftig bei Canonical landen und dort gefixt werden und Ubuntu hat keine kleine Nutzergemeinde.
    Es ist klasse zu sehen, dass freie Software funktioniert und trotz solcher Versuche beide Entwicklerteams dazu gezwungen sind sich mit technischen Vorteilen den Zuspruch zu holen und somit die Verbreitung zu gewinnen.
    Bei proprietärer Software würde über kurz oder lang Intel mit solch einer Maßnahme gewinnen, da man einfach sein Gegenüber ausschaltet. Er kann nicht hingehen und die bestehende Software weiter pflegen, sondern diese wäre einfach weg und der Konkurrent steht somit im Regen.

  3. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: Thaodan 22.10.13 - 15:36

    PhilAd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xUser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wechselgänger schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Beazy schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Weil niemand will dass in Zukunft die Hälfte der Programme nur mit
    > Mir
    > > > und
    > > > > die andere nur mit Wayland läuft.
    > > >
    > > > Programme laufen in der Regel nicht "mit Mir" oder "Wayland", sondern
    > > mit
    > > > Frameworks, die dann mit Mir oder Weston (Wayland ist ein Protokoll,
    > > keine
    > > > Software) reden.
    > > > D.h. im wesentlichen müssten nur die Frameworks beide unterstützen.
    > Was
    > > den
    > > > angeblich so großen Aufwand schon mal erheblich reduziert.
    > > > Außerdem gibt es wohl viele Überschneidungen bei Mir und Wayland, so
    > daß
    > > es
    > > > nicht doppelter Arbeit bedarf.
    > >
    > > Da Mir keinen technischen Vorteil bietet (außer proprietär zu sein), ist
    > > jeder zusätzliche Aufwand Verschwendung.
    >
    > Mir ist freie Software. Lediglich Contributors haben deutliche Nachteile.
    Das kann sich aber schnell ändern und das ist etwas was nicht tragbar ist.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  4. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: Thaodan 22.10.13 - 15:39

    Die Zukunft wird es dank CLA gar nicht geben.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  5. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: PhilAd 22.10.13 - 15:43

    Thaodan schrieb:
    > > Mir ist freie Software. Lediglich Contributors haben deutliche
    > Nachteile.
    > Das kann sich aber schnell ändern und das ist etwas was nicht tragbar ist.

    Diese Unterstellung könnte man ebenfalls Intels Wayland machen ... Ich denke nicht das Wayland oder Mir proprietär werden und ich möchte nochmals betonen, dass ich es gut finde an diesem Beispiel zu sehen, dass freie Software funktioniert und Intel sich aktuell mit dem entfernen von xMir eigentlich nur ein Eigentor schießt, was sich letztenendes nur negativ auf die Nutzer auswirken kann. Dies wird weniger dazu beitragen, dass Mir keine Chance haben wird. Anders sähe dies bei proprietärer Software aus.

  6. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: Schnarchnase 22.10.13 - 15:44

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde fast sagen Eigentor.

    Ich würde sagen dann hast du meinen Beitrag nicht aufmerksam gelesen oder nicht verstanden. Nenne mir eine „Alternative“ zu TCP die genau das Gleiche bietet - nicht mehr und nicht weniger. Ich kenne keine.

    Genau das ist aber bir MIR/Wayland nach aktuellem Stand der Dinge der Fall - zumindest soweit mir bekannt ist.

  7. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: Thaodan 22.10.13 - 15:47

    Erst mal gehört Intel Wayland nicht und zweitens steht es unter keiner CLA.
    Zu mal ist Wayland abgesehen von Libwayland erst mal nur ein Spec.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  8. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: Schnarchnase 22.10.13 - 15:49

    Wechselgänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitte Kontext beachten.

    Geschenkt, zwischen Anfang des lesens und der Antwort lag wohl ein Kaffee zu viel. ;)

    > Könnte es sein, daß hinter der Ablehnung von Mir
    > und co. auch ein bißchen die Angst steckt, daß sich herausstellen könnte,
    > daß Ubuntus Weg vielleicht doch eine gewisse Berechtigung hat?

    Hier gilt es wieder zwischen der Software MIR und dem Protokoll zu unterscheiden. Weston ist durchaus nicht der Weisheit letzter Schluss und auch nur eine Referenzimplementierung. Ich bin sehr für MIR (als Software) aber eben entschieden gegen ein weiteres Protokoll neben Wayland. Es gibt immer noch genug Treiberbaustellen, da ist keinem geholfen eine weitere aufzumachen.

  9. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: xUser 22.10.13 - 15:52

    Wechselgänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xUser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Nochmal zu mitschreiben: Mir hat KEINEN technischen Vorteil.
    >
    > Ich gebe ja offen zu, daß ich von der Technik zu wenig verstehe, um
    > entscheiden zu können, ob Mir notwendig, besser oder schlechter ist als
    > Wayland.

    technisch ist es nach aktuellen Stand überflüssig

    > Aber du wirst mir hoffentlich verzeihen, daß ich deine Aussage nicht als
    > gottgegebene Wahrheit ansehe, solange du das nicht begründest oder
    > nachweist.

    Steht im Artikel und mindestens drei weiteren im letzten Jahr.

    > > Wenn man eine andere technische Lösung Entwickeln will, dann kann man
    > auch
    > > etwas eigenes bauen. Ansonsten steigt die Wahrscheinlichkeit, längst
    > > gelöste Probleme zu bauen, sehr stark an. I.d.R. wird man feststellen
    > das
    > > dies einfach eine schlechte Idee ist.
    >
    > rpm vs. deb

    Erhebliche Unterschiede im Format und andere technische Lösungsansätze. Der Unterschied entspricht grob Diesel- vs Benzinmotor. Beide leisten das Gleiche.

    > KDE vs. Gnome

    Ursprünglich ein Lizenzproblem, heute bieten beide völlig unterschiedliche Konzepte. Technisch sind beide sehr verschieden.

    > fluxbox vs. openbox vs. any-other-fork

    Dazu kann ich nicht viel sagen.

    > Red hat vs. SuSe vs. Debian vs. ... (wer braucht mehr als eine
    > Distribution?)

    Jede Distribution ist eine Auswahl von Paket und Konfigurationen. Ich kann in einen Geschenkladen gehen und mir hundert verschiedenen Geschenkkörbe aus 20 Produkten zusammenstellen lassen.
    Je nach Adressaten ist der Eine oder der Andere besser geeignet.

    > Soll ich weitermachen?

    Gerne.

    > Linux lebet vom forken, von Alternativen.

    Forken und Alternativen sind verschiedene Dinge. Es gibt tausende Forks des Linux Kernels, aber deutlich weniger Alternativen.
    Ein Fork unterscheidet sich i.d.R. technisch vom Vanilla-Kernel, beispielsweise der Realtime-Kernel, Kernel für embedded Devices, Kernel für Supercomputer, etc.

    > Nur weil Mir aktuell möglicherweise nicht mehr oder anderes bietet als
    > Wayland ist nicht gesagt, daß das in der Zukunft nicht der Fall sein wird.
    > Dazu muss man Mir aber erstmal eine Zukunft zugestehen.

    Sofern Ubuntu eine Vision für etwas Anderes darlegt, wird es sicher auch weniger Kritik geben.
    Im Moment heißt ihre Vision (zumindest die Kommunizierte): Westen nochmal bauen.

  10. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: Trockenobst 22.10.13 - 16:00

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ein kommerzielles Unternehmen den Linux-Desktop zum Erfolg führt und dann,
    > dank wichtiger Eigenentwicklungen, den Ton angeben kann.

    Du sprichst von Android, dem 1++ Milliarde Endnutzer(!) Linux System? Oder von den bald Millionen und Abermillionen SmartTVs mit Linux/Android drauf?

    Google **gibt** schon den Ton an. Deswegen Ubuntu Mobile, deswegen FirefoxOS und was immer diese Tizen-Blackberry-Whatever Freunde diese Woche basteln. Das Spiel um den Linux-Desktop ist bereits zweite Liga, da hinten hinter dem Hügel. Da spielt keine Musik mehr.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Usage_share_of_web_browsers

    Für Google ist der Weg vom Mobilen OS auf den Desktop minimal. Chrome presst ja schon den Firefox zunehmend weg und dann ist der Schritt von Android 5 oder 6, dass schon vollkommen Touch, Multiuser und Security-Optimiert ist zum Desktop OS mit Millionen(!) funktionierender **Endkunden** Apps ein ganz kleiner.

    Da wird dann ein "Linux" installiert, und da ist sofort alles verfügbar Photoshop (Cloud), Onlinebanking von deiner Bank, Flug/Hotelreservierungen, Visitenkartendrucker und was der Papa Computerbild alles so braucht. Und wen Du los musst, gehts auch gleich "ohne Bruch" auf dem Tablet weiter. Nix mit "Jetzt machen wir mal die Shell auf". Vorbei dieser Unsinn.

    Genau davor haben die Shuttleworthes dieser Welt Angst. Dass diese Hinterhofliga sich dann auch noch in fünf "Regionalligen" zersplittert ist dann "da unten" auch egal. Er träumt noch bei den Googles und Microsofts mitspielen zu können. Deswegen trollt er auch so rum. Für den "Checken" es die anderen einfach nicht.

  11. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: throgh 22.10.13 - 16:03

    Ganz ehrlich? Eine absolute Horrorvorstellung in meinen Augen. Genau mit dieser Vorstellung und auch der von einem Großteil der Anwender freiwillig ausgehändigten "Macht" kann man dann alles Mögliche treiben nur nicht eben den Nutzen für Alle!

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da wird dann ein "Linux" installiert, und da ist sofort alles verfügbar
    > Photoshop (Cloud), Onlinebanking von deiner Bank, Flug/Hotelreservierungen,
    > Visitenkartendrucker und was der Papa Computerbild alles so braucht. Und
    > wen Du los musst, gehts auch gleich "ohne Bruch" auf dem Tablet weiter. Nix
    > mit "Jetzt machen wir mal die Shell auf". Vorbei dieser Unsinn.

    Und was ist daran Unsinn? Aber Hauptsache man hat seine Daten immer bei sich, stets in der Begleitung und immer abhängig?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.13 16:07 durch throgh.

  12. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: pythoneer 22.10.13 - 16:05

    xUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pythoneer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 1. Wer entscheidet das?
    >
    > Die Mathematik, bzw. die Kostenfunktion. Alle Kosten die keinen Vorteil
    > bringen, bzw. die Ergebnismenge verändern sind Verschwendung.

    Und die Kostenfunktion berechtig zu was? Zu gar nichts. Wenn du mich dabei siehst wie ich 10¤ Scheine verbrenne, kommst du dann mit deiner Kostenfunktion und kannst was machen? Gar nichts. Es ist mein Geld, meine Ressourcen und damit mache ich was ich will. Genauso kann Canonical machen was sie wollen ob es in irgendwer Augen Verschwendung ist oder nicht. Für dich mag 10¤ Scheine verbrennen Verschwendung sein, für mich nicht – ich finde das voll geil, weiß du ;)


    >
    > > 2. Selbst wenn, und? Wo ist das Problem?
    > >
    > > Dein Post bietet keine zusätzlichen Informationen, die nicht schon
    > jemand
    > > geschrieben hätte, darum ist dein Post hier Verschwendung. Siehst du das
    > > Problem, wenn man von Verschwendung redet? Jeder kann doch so
    > > "verschwenderisch" sein wie er es für richtig hält, denn für den einen
    > ist
    > > es Verschwendung, für den anderen nicht oder hast du deine Zeit zum
    > > Schreiben hier absichtlich verschwendet?
    >
    > Ich sehe keine andere Antwort mit gleichem Inhalt auf diene Antwort.

    Vielleicht nicht auf dieser Seite, aber es gibt sie. Allerspätestens in PI codiert, du musst nur danach suchen. Aber anscheinend hast du mein Gleichnis auch einfach nicht verstanden.

    > Darüber hinaus antworte ich nicht nur dir, sondern auch allen anderen, die
    > evtl. diesen Text lesen.
    > Also ein bisschen xkcd.com ;)

    Der Comic war geil, danke :)

  13. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: Trockenobst 22.10.13 - 16:15

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das ist aber bir MIR/Wayland nach aktuellem Stand der Dinge der Fall
    > - zumindest soweit mir bekannt ist.

    Es geht dem Shuttleworth darum, dass er wahrscheinlich viel Geld in die Anpassung von Treibern für ARM Linux stecken wird - speziell Tegra und andere 3d-Hardware, sowie allerlei Sensoren von Gestenkameras bis Fingerabdruck.

    Er weiß auch dass die Redhats/Oracles der Welt eben diese Zeug dann eben auch nutzen wollen. Und um das zu verhindern, ändert er den Prozess und baut mit Mir etwas, dass der Rest nicht haben will.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Mir_%28software%29#Controversy

    Selbstverständlich könnte man sich hinsetzen und den Protokoll Teil von Wayland und den Hardwareanpassungsteil so ändern, dass Wayland weitaus abstrakter ist. Aber das will wohl Shuttleworth nicht.

    Intel und Co. können durch Hardwareverkaufen ihre Entwicklungen finanzieren. Shuttleworth kann das nicht.

  14. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: xUser 22.10.13 - 16:15

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xUser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > pythoneer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > 1. Wer entscheidet das?
    > >
    > > Die Mathematik, bzw. die Kostenfunktion. Alle Kosten die keinen Vorteil
    > > bringen, bzw. die Ergebnismenge verändern sind Verschwendung.
    >
    > Und die Kostenfunktion berechtig zu was? Zu gar nichts. Wenn du mich dabei
    > siehst wie ich 10¤ Scheine verbrenne, kommst du dann mit deiner
    > Kostenfunktion und kannst was machen? Gar nichts. Es ist mein Geld, meine
    > Ressourcen und damit mache ich was ich will. Genauso kann Canonical machen
    > was sie wollen ob es in irgendwer Augen Verschwendung ist oder nicht. Für
    > dich mag 10¤ Scheine verbrennen Verschwendung sein, für mich nicht –
    > ich finde das voll geil, weiß du ;)

    Wenn dir dadurch durch das Verbrennen mehr Freude entsteht, als durch den Geldwert, dann ist die Kostenfunktion doch positiv.
    Außerdem verbrennst du dann dein Geld.

    Ubuntu verbrennt jedoch Millionen Stunden gemeinnütziger Arbeit.

    > > > 2. Selbst wenn, und? Wo ist das Problem?
    > > >
    > > > Dein Post bietet keine zusätzlichen Informationen, die nicht schon
    > > jemand
    > > > geschrieben hätte, darum ist dein Post hier Verschwendung. Siehst du
    > das
    > > > Problem, wenn man von Verschwendung redet? Jeder kann doch so
    > > > "verschwenderisch" sein wie er es für richtig hält, denn für den einen
    > > ist
    > > > es Verschwendung, für den anderen nicht oder hast du deine Zeit zum
    > > > Schreiben hier absichtlich verschwendet?
    > >
    > > Ich sehe keine andere Antwort mit gleichem Inhalt auf diene Antwort.
    >
    > Vielleicht nicht auf dieser Seite, aber es gibt sie. Allerspätestens in PI
    > codiert, du musst nur danach suchen. Aber anscheinend hast du mein
    > Gleichnis auch einfach nicht verstanden.

    Du machst ja auch nur Rhetorik und bist gleichzeitig sparsam mit Argumenten.

    Es geht eben nicht darum, was du oder ich für richtig halten, sondern was dabei hinten raus kommt. Und das kann man sehr wohl mit einer Kostenfunktion bewerten.

  15. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: pythoneer 22.10.13 - 16:24

    xUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dir dadurch durch das Verbrennen mehr Freude entsteht, als durch den
    > Geldwert, dann ist die Kostenfunktion doch positiv.
    > Außerdem verbrennst du dann dein Geld.

    Und wer entscheidet, ob dem Shuttleworth nicht einer abgeht, wenn er mit Mir spielen kann?

    > Ubuntu verbrennt jedoch Millionen Stunden gemeinnütziger Arbeit.

    Tja, das machen die auch nur einmal. Wer meint dessen Arbeit wird verschwendet, geht – so einfach ist das. Wer bleibt und nicht geht, scheint das wohl anders zu sehen.

    > Du machst ja auch nur Rhetorik und bist gleichzeitig sparsam mit
    > Argumenten.

    Das einzige was ich dir sagen wollte war, lass sie doch machen, wenn es alle Scheiße ist was sie machen dann löst sich das Problem doch von selbst. Wer sind wir denn Canonical zu sagen was sie zu tun haben?

    > Es geht eben nicht darum, was du oder ich für richtig halten, sondern was
    > dabei hinten raus kommt. Und das kann man sehr wohl mit einer
    > Kostenfunktion bewerten.

    Ja schön und gut und was machst du dann mit der Kostenfunktion? Druckst du dir das Ergebnis aus und hängst es dir an die Wand? Wenn du Shuttleworth mit dem Ergebnis deiner Kostenfunktion bescheinigst, dass er Unsinn macht und verschwenderisch ist, was dann? Gehst du zum Verschwendungsministerium und zeigst ihn an?

  16. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: throgh 22.10.13 - 16:25

    Wie willst du bitte gemeinnützige Arbeit als "effektiv" bewerten? Nur aufgrund der Zahlen am Ende? Oder doch durch den Weg, der beschritten wurde für jeden Einzelnen mitunter gleichwohl unterschiedlich? Dieser Argumentation zu folgen bedeutet schlichtweg auch jedwede Arbeit einfach strukturiert in Schubladen einzuordnen. Eine Software ist also nur dann sinnvoll wenn sie einen konkreten in Zahlen zu bewertenden Mehrnutzen bringt? Oder gleichsam eine "Handlungsweise"? Wenn die von dir angesprochene gemeinnützige Arbeit freiwillig gegeben wurde, so obliegt das den jeweiligen Teilnehmern. Natürlich darf und soll sich das Wayland-Team auch über die Handlungsweise von Canonical beschweren. Dieses Hick-Hack hätte nicht sein müssen und man hätte auch einfach sagen können: "Nein, wir wollen uns selbst probieren an ähnlichen Methoden. Vielleicht kommen wir zu einem anderen Ergebnis? Mal sehen wohin der Weg führt. Wahrscheinlich jedoch werden sich beide Projekte in der ersten Zeit sehr ähnlich aufbauen, wenn nicht gar gleich." Klare Ansagen: Das kann man Canonical vorwerfen ... diese fehlen.

    Der Rest ist persönliche Präferenz. Ich präferiere zum Beispiel den 12.04er-Release und meide alle neueren Versionen aufgrund der dollen Suchfunktionen! :-) Wahrscheinlich wird es dann elementaryOS in Zukunft werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.13 16:35 durch throgh.

  17. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: xUser 22.10.13 - 16:27

    pythoneer schrieb:

    > Ja schön und gut und was machst du dann mit der Kostenfunktion? Druckst du
    > dir das Ergebnis aus und hängst es dir an die Wand? Wenn du Shuttleworth
    > mit dem Ergebnis deiner Kostenfunktion bescheinigst, dass er Unsinn macht
    > und verschwenderisch ist, was dann? Gehst du zum Verschwendungsministerium
    > und zeigst ihn an?

    Das Feststellen von Tatsachen führt nicht zwangsläufig zu Konsequenzen.
    Ich diskutiere hier auch nur, weil ich hoffe, dass ich etwas Neues lerne: Eine neue Sichtweise, ein neues Argument, dass eins meiner Argumente invalid ist, etc.

  18. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: pythoneer 22.10.13 - 16:31

    Genau so wird ein Schuh draus. Eine Kostenfunktion für freiwillige Arbeit ist an sich unsinnig. Denn über den Ausgang, ob eine Unternehmung "sinvoll" ist, entscheidet keine Kostenfunktion, sonder derjenige der die freiwillige Arbeit bereitstellt.

  19. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: Wechselgänger 22.10.13 - 16:35

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Mir ist freie Software. Lediglich Contributors haben deutliche
    > Nachteile.
    > Das kann sich aber schnell ändern und das ist etwas was nicht tragbar ist.

    Das ist bitte schön die Entscheidung der Enwickler der Software, und nicht deine.

    Oder anders: Wer bereit ist, seine Arbeit unter diesen Bedingungen abzugeben, der darf das tun, auch wenn das deinen Vorstellungen nicht entspricht.

  20. Re: Alles was Canonical macht ist...

    Autor: Thaodan 22.10.13 - 16:41

    Das mag sein, mir ging es nur darum das Schlussendlich nur ein Display Server domonieren kann und in diesem Fall trifft es zu das die CLA untragbar ist.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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