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Vorreiter, langfristig sinnvoll

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  1. Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: lostname 22.10.13 - 13:25

    Bin auch immer wieder skeptisch, fand die erste Umsetzung von Unity für den Desktop katastrophal und auch andere neue Dinge furchtbar, aber Ubuntu entwickelt sich zu einem rund laufenden, leicht bedienbaren, gut aussehenden und produktiv einsetzbaren Betriebssystem.

    Ohne Ubuntu hätte ich den Wechsel weg von Windows (vor ein paar Jahren) vermutlich bis heute nicht geschafft. Die etablierten Linux-Distributionen (u.a. Suse) waren keine ernsthafte Alternative.

    Wenn Ubuntu (Canonical) mit Traditionen bricht, nicht auf alten Pfaden ewig weiter frickelt, ist das oft eine Chance für die gesamte Szene.

  2. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: xUser 22.10.13 - 13:37

    lostname schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin auch immer wieder skeptisch, fand die erste Umsetzung von Unity für den
    > Desktop katastrophal und auch andere neue Dinge furchtbar, aber Ubuntu
    > entwickelt sich zu einem rund laufenden, leicht bedienbaren, gut
    > aussehenden und produktiv einsetzbaren Betriebssystem.

    Das was so bis vor ca. 2 Jahren. Seitdem entwickelt es sich wieder langsam weg.

    > Ohne Ubuntu hätte ich den Wechsel weg von Windows (vor ein paar Jahren)
    > vermutlich bis heute nicht geschafft. Die etablierten Linux-Distributionen
    > (u.a. Suse) waren keine ernsthafte Alternative.

    Dito.

    > Wenn Ubuntu (Canonical) mit Traditionen bricht, nicht auf alten Pfaden ewig
    > weiter frickelt, ist das oft eine Chance für die gesamte Szene.

    Nur ist die Software von Canonical oft nicht wirklich gut, bzw. die Veränderungen setzen an der falschen Stelle an (siehe upstart vs systemd).
    Für die Community ist Ubuntu keine Bereicherung, sondern nur ein Haufen Ärger und Arbeit. Im Prinzip ist das schon seit der ersten Version so. Debian wurde defacto geforkt als Ubuntu ins Leben gerufen wurde, obwohl es dafür keine Notwendigkeit gabt. Patches flossen und fließen nur sehr spärlich nach Upstream zurück. Dafür müssen alle ständig Ubuntus Sonderlocken berücksichtigen.
    Im Prinzip besteht Ubuntu immer noch zu 99% aus Debian. An der Oberfläche wurde etwas gefeilt (mit UI/UX Experten keine große Schwierigkeit), ansonsten nur wenig Neues (dafür aber mit viel unfreier Software, wodurch der Einstieg leichter wird).

    Ubuntu hatte schnell eine große Community, welche sehr Einsteigerfreundlich war, aber dadurch wurde das Netz auch mit "falschen" Anleitungen in Windows-Foren-Qualität zugemüllt.
    Canonicals Verhalten ist eigentlich schon immer gegen die Community gerichtet gewesen (mit Taten, dafür aber viele charmante Worte). Mittels der CLAs sicher man sich das Recht, weite Teile des Codes proprietär weiterentwickeln zu können. Warum sollte da jemand freiwillig Code und Lebenszeit spenden?

  3. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: das blubb 22.10.13 - 13:51

    Ich verstehe die ständige Kritik an Ubuntu auch nicht. Bevor Canonical ihre Distribution veröffentlicht hat war der Linux-Desktop vor allem eines: hässlich, nerdig und mühsam (siehe z.B. Ubuntu Installer zu den damaligen Alternativen, da liegen Welten dazwischen).

    Canonical waren die ersten die sich wirklich bemüht haben ein Usability und User-Experience Konzept aufzustellen und dieses durchzuziehen. Das sieht man auch am Erfolg von anderen Distributionen wie Linux Mint oder elementary OS, welche es ohne Ubuntu in dieser Form heute gar nicht geben würde.

    Ubuntu war auch die erste Distribution die meiner Meinung nach eine gewisse Aufmerksamkeit bei Leuten die Linux nicht kennen erreichte. Gerade durch das Layout und den Style von Ubuntu war die Distribution weitere Blicke wert. Bei den damaligen "etablierteren" Distributionen gab es höchstens ein "sieht schlecht und altbacken aus, ich bleib bei Windows".

  4. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: heradon 22.10.13 - 14:03

    Also ich bin ja auch kein freund von ubuntu aber man muss schon sagen das sie einiges getan haben, vor allem die öffentliche arbeit für Linux ist nice aber ich würde mir NIEMALS ein ubuntu antun. Ich setze schon seit Jahren ArchLinux ein und ich finde den Desktop kein stück hässlich.

    Ganz im Gegenteil ich finde unity grausam. ich selbst verwende E17 / E18 und bin damit voll zufrieden. Auf meinem Desktop kommt auch ab und an Fluxbox in Einsatz aber in letzter zeit nichtmehr.

    Mir käme mir auch nicht auf den pc weil ich ubuntu in diesem fall auf keinen fall unterstützen will.

    MFG das Heradon

  5. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: Wechselgänger 22.10.13 - 14:04

    xUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur ist die Software von Canonical oft nicht wirklich gut, bzw. die
    > Veränderungen setzen an der falschen Stelle an (siehe upstart vs systemd).

    Und wer bestimmt, was die richtige Stelle ist?

    Linux und Open Source hat schon immer davon gelebt, daß jeder, der ein Problem sah, sich hinsetzen und es in seinem Sinne beheben konnte.
    Wenn andere zum Schluss kommen, daß die Lösung gut ist, wird sie übernommen, wenn nicht schläft das Projekt ein oder dümpelt als Nischenlösung vor sich hin.

    Die Gemeinschaft gewinnt durch Vielfalt. Das gilt auch für die Projekte, die Canonical anstößt.

    > Für die Community ist Ubuntu keine Bereicherung, sondern nur ein Haufen
    > Ärger und Arbeit. Im Prinzip ist das schon seit der ersten Version so.

    Blödsinn. Ubuntu hat viel für die Akzeptant und Verbreitung von Linux getan.
    Unter anderem, in dem Kompromisse eingegangen wurden, die andere Distributionen nicht eingehen wollten/konnten. "Kompromiss" ist aber kein Schimpfwort, auch wenn das heutzutage in einigen Gesellschaftsgruppen sogesehen wird (und ja, damit sind wir bei der Tea Party und damit dem Vergleich von Shuttleworth).

    > Debian wurde defacto geforkt als Ubuntu ins Leben gerufen wurde, obwohl es
    > dafür keine Notwendigkeit gabt.

    Und nochmal: Wer entscheidet das?

    > Patches flossen und fließen nur sehr
    > spärlich nach Upstream zurück. Dafür müssen alle ständig Ubuntus
    > Sonderlocken berücksichtigen.

    "Müssen"? Seit wann?
    Gerade im vorliegenden Artikel wird doch wieder darauf hingewiesen, daß distributionsspezifische Anpassungen eben nicht upstream vorgenommen werden sondern in der Distribution selber.

    > Im Prinzip besteht Ubuntu immer noch zu 99% aus Debian.

    Was stimmt denn nun?
    Ist Ubuntu so speziell, daß man upstream Ubuntus "Sonderlocken" berücksichtigen muss, oder ist es 99% Debian?
    Beides gleichzeitig geht nicht.

    Tatsache ist, daß sich Ubuntu weit genug von Debian wegentwickelt hat.
    Das fängt schon damit an, daß Ubuntu eben nicht in das Debian-typische unstable-testing-stable-Schema passt.

    Aber nochmal: Vielfalt ist gut.


    > Ubuntu hatte schnell eine große Community, welche sehr Einsteigerfreundlich
    > war, aber dadurch wurde das Netz auch mit "falschen" Anleitungen in
    > Windows-Foren-Qualität zugemüllt.

    Was ist denn da so "falsch"?

    Für jemanden, der ein Problem hat, sind diese "falschen" Lösungen bei weitem hilfreicher als die nicht vorhandenen oder auf Entwickler-Niveau verfasste Lösungen, die ihm nicht weiterhelfen.

    Ich höre immer wieder auch von Nutzern anderer Distributionen, daß sie die Ubuntu-Wikis und -Foren studieren, wenn sie ein Problem haben, weil sie dort mit ziemlicher Sicherheit eine Lösung finden, was in den Foren und Wikis zu ihrer Distribution oft genug nicht der Fall ist.


    > Mittels
    > der CLAs sicher man sich das Recht, weite Teile des Codes proprietär
    > weiterentwickeln zu können. Warum sollte da jemand freiwillig Code und
    > Lebenszeit spenden?

    Warum veröffentlichen Entwickler Software unter BSD- oder anderen Lizenzen, die die kommerzielle Verwendung und Weiterentwicklung ihrer Arbeit erlauben?
    Weil nicht jeder Stallmans enge Auslegung des Wortes "frei" teilt.

  6. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: xUser 22.10.13 - 14:51

    Wechselgänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xUser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Nur ist die Software von Canonical oft nicht wirklich gut, bzw. die
    > > Veränderungen setzen an der falschen Stelle an (siehe upstart vs
    > systemd).
    >
    > Und wer bestimmt, was die richtige Stelle ist?

    Die richtige Stelle ist die, welche mehr Probleme löst, als Neue schafft.

    > Linux und Open Source hat schon immer davon gelebt, daß jeder, der ein
    > Problem sah, sich hinsetzen und es in seinem Sinne beheben konnte.
    > Wenn andere zum Schluss kommen, daß die Lösung gut ist, wird sie
    > übernommen, wenn nicht schläft das Projekt ein oder dümpelt als
    > Nischenlösung vor sich hin.

    Mehrere Lösungen ergeben nur einen Sinn, wenn sie sich technisch unterscheiden. Gleiche Lösungen sind nur eine Verschwendung von Zeit und ergeben auch nicht mehr Auswahlmöglichkeiten.
    Eine offensichtlich schlechte Lösung zu bauen ergibt ebenfalls keinen Sinn; insbesondere nicht, wenn man seine Motivation nicht genau darlegen kann.

    > Die Gemeinschaft gewinnt durch Vielfalt. Das gilt auch für die Projekte,
    > die Canonical anstößt.

    Wie o.g. ergibt sich Vielfalt erst, wenn es unterschiedliche Lösungswege gibt. Ein gutes Negativbeispiel ist der PHP CMS Markt: 10000+ CMSe, jedoch gerade mal 15 Relevante, wobei nur ca. 5 wirklich groß sind.

    > > Für die Community ist Ubuntu keine Bereicherung, sondern nur ein Haufen
    > > Ärger und Arbeit. Im Prinzip ist das schon seit der ersten Version so.
    >
    > Blödsinn. Ubuntu hat viel für die Akzeptant und Verbreitung von Linux
    > getan.

    Der Ubuntu CCoC ist sehr gut und hat viele Leute sehr viel Zeit in den Support investieren lassen. Nur spielt Canonical permanent gegen die Community.

    > Unter anderem, in dem Kompromisse eingegangen wurden, die andere
    > Distributionen nicht eingehen wollten/konnten. "Kompromiss" ist aber kein
    > Schimpfwort, auch wenn das heutzutage in einigen Gesellschaftsgruppen
    > sogesehen wird (und ja, damit sind wir bei der Tea Party und damit dem
    > Vergleich von Shuttleworth).

    Welche Kompromissen denn? Unfreie Codes mitzuliefern ist kein Kompromiss, sondern brauch eine solide finanzielle Deckung.

    > > Debian wurde defacto geforkt als Ubuntu ins Leben gerufen wurde, obwohl
    > es
    > > dafür keine Notwendigkeit gabt.
    >
    > Und nochmal: Wer entscheidet das?

    Der rationale Verstand.
    Für einen Fork der Codebasis gab es keinen Grund. Man hätte auch gemeinsam mit den 1000 Debian Entwicklern an der Debian Code Basis arbeiten können und mittels der bezahlten Entwicklern die Code Teile angehen, welche nicht gut durch freiwillige Arbeit abgedeckt sind.
    Gleichfalls hätte man einfach einen Zweig für halbjährliche Releases verwenden können und dann die Stable Versionen gleich als LTS.
    Dafür hätte man aber nicht sein eigenes Ding machen können, sondern hätte aktiv mit anderen Zusammenarbeiten müssen.

    > > Patches flossen und fließen nur sehr
    > > spärlich nach Upstream zurück. Dafür müssen alle ständig Ubuntus
    > > Sonderlocken berücksichtigen.
    >
    > "Müssen"? Seit wann?
    > Gerade im vorliegenden Artikel wird doch wieder darauf hingewiesen, daß
    > distributionsspezifische Anpassungen eben nicht upstream vorgenommen werden
    > sondern in der Distribution selber.

    Erstens halten sich nicht alle Pakethersteller daran, insbesondere die Softwarelieferanten, welche außerhalb der offenen Paketarchive arbeiten.
    Zweitens müssen sich ja alles das Geheule der Ubuntu Paketierer anhören, wenn mal wieder etwas kaputt geht. Bestimmte Änderungen kann man dann nicht mehr so einfach machen.

    > > Im Prinzip besteht Ubuntu immer noch zu 99% aus Debian.
    >
    > Was stimmt denn nun?
    > Ist Ubuntu so speziell, daß man upstream Ubuntus "Sonderlocken"
    > berücksichtigen muss, oder ist es 99% Debian?
    > Beides gleichzeitig geht nicht.

    Natürlich geht beides gleichzeitig. Bei mehreren Milliarden Zeilen Code machen auch 1% sehr viel aus.

    > Tatsache ist, daß sich Ubuntu weit genug von Debian wegentwickelt hat.
    > Das fängt schon damit an, daß Ubuntu eben nicht in das Debian-typische
    > unstable-testing-stable-Schema passt.

    Stimmt alle nicht LTS Versionen sind Testing ;)

    > Aber nochmal: Vielfalt ist gut.

    Nur wenn sie technisch begründet ist.

    > > Ubuntu hatte schnell eine große Community, welche sehr
    > Einsteigerfreundlich
    > > war, aber dadurch wurde das Netz auch mit "falschen" Anleitungen in
    > > Windows-Foren-Qualität zugemüllt.
    >
    > Was ist denn da so "falsch"?

    Es wird an Symptomen herumgedockter, anstatt die Probleme zu lösen. Einige "Lösungen" schaffen schlichtweg falsch, veraltet oder sogar gefährlich. Meist fallen sie in die Kategorie "gut gemeint, aber schlecht gemacht". Nur machen auch die besten Absichten nichts ungeschehen.
    Im Übrigen funktionieren die Lösungen in den Foren teilweise nicht, andere bitten dich PPAs (Fremdquellen!) einzubinden, obwohl es ein Konfigurationsproblem ist

    > Für jemanden, der ein Problem hat, sind diese "falschen" Lösungen bei
    > weitem hilfreicher als die nicht vorhandenen oder auf Entwickler-Niveau
    > verfasste Lösungen, die ihm nicht weiterhelfen.

    Eine "öffne Config File hier und ändere Parameter da, weil xyz" Lösung ist erheblich hilfreicher, als ein Screenshot Klickpfad, der sich in der nächsten Version schon wieder ändert; ganz ohne jede Begründung warum das jetzt den so sein muss.

    > Ich höre immer wieder auch von Nutzern anderer Distributionen, daß sie die
    > Ubuntu-Wikis und -Foren studieren, wenn sie ein Problem haben, weil sie
    > dort mit ziemlicher Sicherheit eine Lösung finden, was in den Foren und
    > Wikis zu ihrer Distribution oft genug nicht der Fall ist.

    Ich habe nie bestritten, dass die Wikis gut sind. Nur ist der Zug der freiwilligen in Zwischenzeit längst zu Arch weitergewandert.

    > > Mittels
    > > der CLAs sicher man sich das Recht, weite Teile des Codes proprietär
    > > weiterentwickeln zu können. Warum sollte da jemand freiwillig Code und
    > > Lebenszeit spenden?
    >
    > Warum veröffentlichen Entwickler Software unter BSD- oder anderen Lizenzen,
    > die die kommerzielle Verwendung und Weiterentwicklung ihrer Arbeit
    > erlauben?

    a) weil Firmen heulen, dass sie die Software sonst nicht verwenden "dürfen"
    b) weil sie den Sinn von GPL, Apache & Co nicht verstanden haben
    c) weil es ihnen schlicht egal ist
    d) weil es der Arbeitgeber verlangt
    e) weil sie Anhänger der destruktiven Idee "Freiheit muss auch die Freiheit aufgeben zu können" sind
    f) weil sie Werbung für sich selbst machen wollen
    g) ...

    Es gibt viele Gründe warum man sich nicht für die Anderen interessiert und warum man sich nicht für deren Rechte einsetzt.
    Die Frage ist philosophisch, nicht technisch (s.u.).

    > Weil nicht jeder Stallmans enge Auslegung des Wortes "frei" teilt.

    Die Meisten verstehen nicht einmal seine Argumente. Wie sollen sie dann seine Auffassung teilen können.

  7. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: taudorinon 22.10.13 - 15:09

    das blubb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die ständige Kritik an Ubuntu auch nicht. Bevor Canonical ihre
    > Distribution veröffentlicht hat war der Linux-Desktop vor allem eines:
    > hässlich, nerdig und mühsam (siehe z.B. Ubuntu Installer zu den damaligen
    > Alternativen, da liegen Welten dazwischen).

    Die Kritik bezieht sich ja auch nicht auf das Aussehen des Desktops. Oder darf man nicht mehr Kritisieren, weil eine andere Sache gut war?

    > Canonical waren die ersten die sich wirklich bemüht haben ein Usability und
    > User-Experience Konzept aufzustellen und dieses durchzuziehen. Das sieht
    > man auch am Erfolg von anderen Distributionen wie Linux Mint oder
    > elementary OS, welche es ohne Ubuntu in dieser Form heute gar nicht geben
    > würde.

    Ubuntu hat in dieser Richtung sicherlich einiges getan. Aber bei meinem ersten Linux (Mandriva 2005) war der Installer auch sehr arbeiterfreundlich und es gab sogar Importhilfen für Windowsdokumente.
    Und die Alternativen wie Mint oder elemantary nutzen zwar Ubuntu als Basis, sind aber auch deshalb entstanden weil auch Ubuntu nicht alle Wünsche abdeckt.

    > Ubuntu war auch die erste Distribution die meiner Meinung nach eine gewisse
    > Aufmerksamkeit bei Leuten die Linux nicht kennen erreichte. Gerade durch
    > das Layout und den Style von Ubuntu war die Distribution weitere Blicke
    > wert. Bei den damaligen "etablierteren" Distributionen gab es höchstens ein
    > "sieht schlecht und altbacken aus, ich bleib bei Windows".

    Ich sehe besonders das Marketing von Ubuntu als Erfolgsfaktor. Es war die erste Distribution die auch ernsthaft als Einsteigerdirstribution beworben wurde z.B. mit gratis Installations-CDs. Es ist auch schön das Ubuntu diesen Weg konsequent weiterverfolgt hat und somit für eine breitere Aufmerksamkeit gesorgt hat.

    Aber wie gesagt, wüsste ich jetzt nicht warum man deshalb keine Kritik an Ubuntu äußern darf. Zumal Ubuntu diese Erfolge auch dank der OSS-Gemeinschaft erreichen konnte.

  8. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: Thaodan 22.10.13 - 15:38

    Darum geht es doch gar nicht: es geht darum das Cancocial alles mit ihrer CLA umgibt , verleumdet und mit einer "neuen" Lösung kommt wärend alle seit Jahren schon an einer anderen arbeiten.

    BTW: Ein DisplayServer (bzw. dessen Protokoll , was bei Mir nicht mal fest definiert ist) ist eine zu kritische Komponente Vielfalt ist hier nicht angebracht.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  9. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: throgh 22.10.13 - 15:56

    xUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Wie o.g. ergibt sich Vielfalt erst, wenn es unterschiedliche Lösungswege
    > gibt. Ein gutes Negativbeispiel ist der PHP CMS Markt: 10000+ CMSe, jedoch
    > gerade mal 15 Relevante, wobei nur ca. 5 wirklich groß sind.
    > [...]

    Okay und weil jetzt 5 große Namen vielerlei Verwendung finden sind jetzt alle anderen Aufwendungen überflüssig? Entschuldige, aber das ist eine reine Einstellungsfrage und meiner Meinung nach kontraproduktiv. Also investiert man nur dort "Zeit", wo man meint, dass es sich lohnen würde. Und wer legt dann fest ob das nicht doch schon gelöst wurde? Nur weil Typo3 Verbreitung findet ist papayaCMS schlecht?

    Deine Meinung soweit. Ich zum Beispiel sehe das komplett anders: Die Jagd nach einer Standardisierung ist absoluter Unsinn, da wirklich Niemand den Standard festlegt. Es handelt sich immer um den größtmöglichen Kompromiss! Und auch daran gibt es nichts auszusetzen. Wenn nun ein Unternehmen oder eine Gruppe oder ein Individuum ausbrechen mag, so steht das komplett frei und letztendlich entscheiden die Anwender darüber. Auch wenn das manchmal zu einem Zähneknirschen führen mag, da diese Entscheidungen niemals einer Perfektion oder auch der eigenen Meinung zu unterliegen haben.

  10. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: xUser 22.10.13 - 16:24

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xUser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > [...]
    > > Wie o.g. ergibt sich Vielfalt erst, wenn es unterschiedliche Lösungswege
    > > gibt. Ein gutes Negativbeispiel ist der PHP CMS Markt: 10000+ CMSe,
    > jedoch
    > > gerade mal 15 Relevante, wobei nur ca. 5 wirklich groß sind.
    > > [...]
    >
    > Okay und weil jetzt 5 große Namen vielerlei Verwendung finden sind jetzt
    > alle anderen Aufwendungen überflüssig? Entschuldige, aber das ist eine
    > reine Einstellungsfrage und meiner Meinung nach kontraproduktiv. Also
    > investiert man nur dort "Zeit", wo man meint, dass es sich lohnen würde.

    > Und wer legt dann fest ob das nicht doch schon gelöst wurde?
    Denk noch mal genau über diene Worte nach ;)

    > Nur weil Typo3
    > Verbreitung findet ist papayaCMS schlecht?

    Ja, denn es hat den gleichen "wir verkaufen auch proprietäre Lizenzen" Mist, den auch Ubuntu haben möchte. Darüber hinaus bietet es nicht mehr Funktionen, macht Dinge nur "anders" und ist dabei noch unflexibler.

    > Deine Meinung soweit. Ich zum Beispiel sehe das komplett anders: Die Jagd
    > nach einer Standardisierung ist absoluter Unsinn, da wirklich Niemand den
    > Standard festlegt. Es handelt sich immer um den größtmöglichen Kompromiss!

    Kompromisse gibt es erst, wenn die Lobby Gruppen kommen. Ansonsten strebt man nach der sinnvollsten technischen Lösung (unter Einbeziehung aller bekannten Fakten).

    > Und auch daran gibt es nichts auszusetzen. Wenn nun ein Unternehmen oder
    > eine Gruppe oder ein Individuum ausbrechen mag, so steht das komplett frei
    > und letztendlich entscheiden die Anwender darüber. Auch wenn das manchmal
    > zu einem Zähneknirschen führen mag, da diese Entscheidungen niemals einer
    > Perfektion oder auch der eigenen Meinung zu unterliegen haben.

    Der Anwender Überblick selten die Konsequenzen seiner Entscheidungen.

  11. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: throgh 22.10.13 - 16:31

    Hinsichtlich des "Anwenders" bin ich direkt bei dir und der Argumentation. Aber dennoch kannst du wirklich Niemandem verbieten das zu verwenden wo ihm der Sinn nach steht.

    Dafür brauche ich nicht über meine Worte nachdenken: Wir sind inzwischen hier bei einer Diskussion über generelle Wertevorstellungen und persönliche Ideale. Ansonsten könnte ich auch gleich derweil anmerken, dass ähnliche Argumente auch für DRM-Systeme umgemünzt werden können. Überblicken die Anwender tatsächlich dort die Folgen ihrer Handlungsweisen? Wenn es nach jedem Einzelnen geht: Sicherlich! Und dennoch sehe ich zum Beispiel hier viele Probleme und konträre Positionen in dieser Hinsicht. Kann ich deswegen es den Leuten verbieten? Nein, ich kann nur dagegen argumentieren. Aber zumindest muss man immer einräumen, dass Jeder selbst durch eine mögliche Türe schreiten muss. Oder nicht? Ob der Einsatz von zum Beispiel Typo3 dann besser ist? Oder lieber doch Drupal? Man würde ewig evaluieren können wenn es danach geht. Übrigens: PapayaCMS kann auch in der Community-Edition genutzt werden. Den Rest kann man sich dann auch erarbeiten. Ob das jetzt besser ist? Obliegt Jedem selbst.

  12. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: ah_rx 22.10.13 - 16:43

    xUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lostname schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bin auch immer wieder skeptisch, fand die erste Umsetzung von Unity für
    > den
    > > Desktop katastrophal und auch andere neue Dinge furchtbar, aber Ubuntu
    > > entwickelt sich zu einem rund laufenden, leicht bedienbaren, gut
    > > aussehenden und produktiv einsetzbaren Betriebssystem.
    >
    > Das was so bis vor ca. 2 Jahren. Seitdem entwickelt es sich wieder langsam
    > weg.
    >
    > > Ohne Ubuntu hätte ich den Wechsel weg von Windows (vor ein paar Jahren)
    > > vermutlich bis heute nicht geschafft. Die etablierten
    > Linux-Distributionen
    > > (u.a. Suse) waren keine ernsthafte Alternative.
    >
    > Dito.
    >
    > > Wenn Ubuntu (Canonical) mit Traditionen bricht, nicht auf alten Pfaden
    > ewig
    > > weiter frickelt, ist das oft eine Chance für die gesamte Szene.
    >
    > Nur ist die Software von Canonical oft nicht wirklich gut, bzw. die
    > Veränderungen setzen an der falschen Stelle an (siehe upstart vs systemd).
    > Für die Community ist Ubuntu keine Bereicherung, sondern nur ein Haufen
    > Ärger und Arbeit. Im Prinzip ist das schon seit der ersten Version so.
    > Debian wurde defacto geforkt als Ubuntu ins Leben gerufen wurde, obwohl es
    > dafür keine Notwendigkeit gabt. Patches flossen und fließen nur sehr
    > spärlich nach Upstream zurück. Dafür müssen alle ständig Ubuntus
    > Sonderlocken berücksichtigen.
    > Im Prinzip besteht Ubuntu immer noch zu 99% aus Debian. An der Oberfläche
    > wurde etwas gefeilt (mit UI/UX Experten keine große Schwierigkeit),
    > ansonsten nur wenig Neues (dafür aber mit viel unfreier Software, wodurch
    > der Einstieg leichter wird).
    >
    > Ubuntu hatte schnell eine große Community, welche sehr Einsteigerfreundlich
    > war, aber dadurch wurde das Netz auch mit "falschen" Anleitungen in
    > Windows-Foren-Qualität zugemüllt.
    > Canonicals Verhalten ist eigentlich schon immer gegen die Community
    > gerichtet gewesen (mit Taten, dafür aber viele charmante Worte). Mittels
    > der CLAs sicher man sich das Recht, weite Teile des Codes proprietär
    > weiterentwickeln zu können. Warum sollte da jemand freiwillig Code und
    > Lebenszeit spenden?

    GNU, aber nur wenn das Wetter schön ist? Ansonsten sichern und selbst verkaufen wollen.

    Da hätte man lieber seinen MCDEV machen sollen, dann hätte man professionell arbeiten können und hätte ein vernünftiges Einkommen, jede Menge Projekte und muss sich nicht mit diesem Bastelzirkus "Linux" rumärgern. Wenn ich mal nach Referenzen oder richtigen Programmierern für Branchenlösungen suche, gehe ich doch auch zum Profi...und der hat sicher nix mit Linux (egal welche schrottige Distribution mal wieder aus dem Klo gefischt wurde) am Hut.

    Bastler eben...und nun Krach machen, weil man mit dem Schrott kein Geld verdienen kann.

  13. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: Trockenobst 22.10.13 - 16:51

    > BTW: Ein DisplayServer (bzw. dessen Protokoll , was bei Mir nicht mal fest
    > definiert ist) ist eine zu kritische Komponente Vielfalt ist hier nicht angebracht.

    Genau deswegen will ja Shuttleworth was eigenes haben: er sieht mehrere technische Plattformen und glaubt nicht, dass sich gewisse harte (juristische) Prozessprobleme (etwa mit binary Driver Blobs, die auf den 1000enden von Android-fähiger Hardware laufen müssen) funktionieren werden.

    Hat nicht der OpenAndroid Entwickler erst vor kurzem das Handtuch geworfen weil die klassischen Embedded Firmen wie Qualcom keine Specs/Treiber liefern wollten? Dieses Problem wird noch Jahrzehnte bleiben. Wenn Ubuntu dort wirklich mitspielen will, muss es sich an die dortigen Prozesse halten.

    Natürlich könnte Ubuntu Mir scrappen und einfach 100% Wayland/Weston übernehmen und sagen: schaut, so sieht das in der Zukunft aus, so machen wir das. Spätestens wenn die GPL-Krieger und Anti-Blob Freunde dann sagen: nö, dass ist uns alles zu un-offen, kann er die nächsten 10 Jahre dem Android beim vollständigen Übernehmen des Marktes zuschauen, während er "politische" Grabenkämpfe in "irrelevanten" Hinterhöfen der Computertechnik betreibt (und dazu zählt der trockene, siechende PC-Desktop). Da kommt man so nicht weiter.

    So macht er gleich Tabula Rasa. Jetzt spucken ihm halt die Leute von der Seite an den Laster, aber das Stoppt die Fahrt nicht. Sein Linux wird auf den mobilen Geräten richtig gut laufen - mal sehen wie die erste echte Tablet-Installation von Redhat laufen wird.

    Das er unbedingt die Fanbase antrollen muss und sich überhaupt immer unsinnig mit den Leuten anlegt, nunja, so ist er halt. Man könnte ihn auch ignorieren, stattdessen schreiben Leute die "meinen" (also rein subjektiv) dass sie damit gemeint sind, 20 Seitige "Gegendarstellungen". Wer sich da alles so wichtig nimmt ,D

  14. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: xUser 22.10.13 - 16:56

    ah_rx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bastler eben...und nun Krach machen, weil man mit dem Schrott kein Geld
    > verdienen kann.

    Frag mal bei Novell und Redhat nach ... auch Microsoft war schon mal Top-Contributor of the Month (beim Linux Kernel).

  15. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: throgh 22.10.13 - 17:01

    Wunderbar und sonst? Das Wetter gut? Das Gemüt soweit in Ordnung? Du hast ja jetzt brav eine Runde Bashing verteilt. Und die Kernaussage ist? Geschlossene Software ist viel besser? Aber sonst hast du dich mit der Thematik beschäftigt, ja?

  16. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: nille02 22.10.13 - 17:01

    Ja, sie haben auch gutes getan, aber sollen deswegen die schlechten Dinge unter den Tisch gekehrt werden? Die kritik ist durch aus Berechtigt. Meiner meinung nach versucht Canonnical sich mit ihren eigenen, nicht Freien, Bestandteilen sich vom rest zu Isolieren. Man stelle sich mal ein Steam, und dessen Anwendungen, vor, die nur auf Mir laufen.

    das blubb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die ständige Kritik an Ubuntu auch nicht. Bevor Canonical ihre
    > Distribution veröffentlicht hat war der Linux-Desktop vor allem eines:
    > hässlich, nerdig und mühsam (siehe z.B. Ubuntu Installer zu den damaligen
    > Alternativen, da liegen Welten dazwischen).
    >
    > Canonical waren die ersten die sich wirklich bemüht haben ein Usability und
    > User-Experience Konzept aufzustellen und dieses durchzuziehen. Das sieht
    > man auch am Erfolg von anderen Distributionen wie Linux Mint oder
    > elementary OS, welche es ohne Ubuntu in dieser Form heute gar nicht geben
    > würde.
    >
    > Ubuntu war auch die erste Distribution die meiner Meinung nach eine gewisse
    > Aufmerksamkeit bei Leuten die Linux nicht kennen erreichte. Gerade durch
    > das Layout und den Style von Ubuntu war die Distribution weitere Blicke
    > wert. Bei den damaligen "etablierteren" Distributionen gab es höchstens ein
    > "sieht schlecht und altbacken aus, ich bleib bei Windows".

  17. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: Tapsi 22.10.13 - 17:25

    Ich glaube mittlerweile, dass viele wirklich nur das verbinden:

    Linux= KOSTENLOS

    while not sleep
    sheep++

  18. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: Wander 22.10.13 - 17:31

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau deswegen will ja Shuttleworth was eigenes haben: er sieht mehrere
    > technische Plattformen und glaubt nicht, dass sich gewisse harte
    > (juristische) Prozessprobleme (etwa mit binary Driver Blobs, die auf den
    > 1000enden von Android-fähiger Hardware laufen müssen) funktionieren werden.

    Und warum sollte es dann mit Mir funktionieren?

    > Hat nicht der OpenAndroid Entwickler erst vor kurzem das Handtuch geworfen
    > weil die klassischen Embedded Firmen wie Qualcom keine Specs/Treiber
    > liefern wollten? Dieses Problem wird noch Jahrzehnte bleiben. Wenn Ubuntu
    > dort wirklich mitspielen will, muss es sich an die dortigen Prozesse
    > halten.

    Und inwiefern ist das nicht mit Wayland möglich?

    > Natürlich könnte Ubuntu Mir scrappen und einfach 100% Wayland/Weston
    > übernehmen und sagen: schaut, so sieht das in der Zukunft aus, so machen
    > wir das. Spätestens wenn die GPL-Krieger und Anti-Blob Freunde dann sagen:
    > nö, dass ist uns alles zu un-offen, kann er die nächsten 10 Jahre dem
    > Android beim vollständigen Übernehmen des Marktes zuschauen, während er
    > "politische" Grabenkämpfe in "irrelevanten" Hinterhöfen der Computertechnik
    > betreibt (und dazu zählt der trockene, siechende PC-Desktop). Da kommt man
    > so nicht weiter.

    Wayland steht unter der MIT-Lizenz.

    > So macht er gleich Tabula Rasa. Jetzt spucken ihm halt die Leute von der
    > Seite an den Laster, aber das Stoppt die Fahrt nicht. Sein Linux wird auf
    > den mobilen Geräten richtig gut laufen - mal sehen wie die erste echte
    > Tablet-Installation von Redhat laufen wird.

    Wir werden sehen. Wayland läuft dagegen heute schon richtig gut auf mobilen Geräten, auch mit proprietären Treibern.

    http://www.youtube.com/watch?v=zxv7iXwIgno

  19. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: Tapsi 22.10.13 - 17:35

    Ernsthaft... .glaubt irgendjemand das Ubuntu Mobile wirklich der World-Breaker wird? Ich hab so meine Zweifel ob er damit nicht ein richtig großes Risiko eingeht.

    while not sleep
    sheep++

  20. Re: Vorreiter, langfristig sinnvoll

    Autor: Wander 22.10.13 - 17:48

    Ich kann es mir auch nur schwer vorstellen. Sie müssten schon ein richtig gutes und zuverlässig funktionierendes Konzept vorlegen, damit ich mich dafür interessieren würde.

    Zum Beispiel: Sobald das Smartphone zuhause in die Dockingstation kommt, startet der Desktop-Modus; Browser, Chat, Office, Kalender, Dateibrowser, Terminal, Spiel und alles was auf dem Smartphone so läuft erscheint in einer für den Desktop optimierten Oberfläche in der man nahtlos weiterarbeiten kann.

    Da es aber Canonical noch nicht einmal schafft eine stabiles Frontend für die Paketverwaltung in Python zu schreiben, habe ich so meine Bedenken, dass ihnen ein derart umfangreiches und kompliziertes Unterfangen gelingt. Angekündigt hatten sie es ja mal...

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