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Das zeigt nur die absurde Situation tausender Repos

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  1. Das zeigt nur die absurde Situation tausender Repos

    Autor: burzum 06.04.16 - 15:28

    Ich werde nie verstehen warum für die *gleiche* Software *jede* bescheuerte Distri ein eigenes Repo haben *muß* und das dann noch bei vielen an den Packages rumgefrickelt wird. Eine pure Verschwendung von Speicherplatz und Arbeitszeit. Aber gut, so lange die ihre Freizeit dafür opfern solls mir recht sein.

    Es kann ja gerne mehrere Repos geben, aber bitte *ein* Packageformat und *eine* Version die bei *allen* funktioniert. Ich höre immer wieder wie einfach das sei irgendwas auf dem FrickelOS zu installieren. Nix da! Fremdrepos hinzufügen ist normal, spätestens wenn man eine neuere Version will. Bei php habe ich mich hinzwischen daran gewöhnt das das normal ist. Mein letzter Hit war das ich für Atom ein neues Repo hinzufügen müßte, war glaube ich auf einem aktuellen Xubuntu.

    Wenn der Installer nicht totaler Dreck ist funktioniert das Setup was schon mit Win95 lief noch auf Windows 10. Ob die Softwaren noch läuft liegt dann oft daran wie gut die Software geschrieben wurde. Bei Linux funktioniert ja oft nicht mal mehr das Package aus der alten in der neuen Version der gleichen Distribution und umgedreht.

    Es könnte echt allen Beteiligten in der "Verwertungskette" echt viel Arbeit und Nerven gespart werden wenn die Frickelbrüder es mal hinbekämen *ein einziges* Format übergreifend durchzusetzen das auch mal länger als bis zum nächsten Release hält.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  2. Re: Das zeigt nur die absurde Situation tausender Repos

    Autor: unbuntu 06.04.16 - 15:31

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich höre immer wieder wie
    > einfach das sei irgendwas auf dem FrickelOS zu installieren.

    Ja, von Leuten, die den ganzen Tag nix anderes tun als rumzufrickeln und für die selbst 1000 Zeilen Code einfach sind, wenn man diese erst irgendwo abtippen muss, um etwas zu tun, das woanders mit 1 Klick erledigt ist. Da heissts dann schnell "ach das ist einfach, da muss man doch nur xy machen" und am Ende sitzt Otto Normal wieder 2 Stunden davor, bis alles funktioniert.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  3. Re: Das zeigt nur die absurde Situation tausender Repos

    Autor: laserbeamer 06.04.16 - 15:31

    Mal was von dynamischen linken gehört?
    Wenn die alte distro z.b. nen alten GCC nutzte und die neue den neuen ist es klar das dann libs oder Programme die diese nutzen nicht mehr funktionieren.

  4. Re: Das zeigt nur die absurde Situation tausender Repos

    Autor: nille02 06.04.16 - 15:36

    laserbeamer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal was von dynamischen linken gehört?
    > Wenn die alte distro z.b. nen alten GCC nutzte und die neue den neuen ist
    > es klar das dann libs oder Programme die diese nutzen nicht mehr
    > funktionieren.

    Also wurde wieder die ABI mit der neuen Version zerlegt? Technisch ist es nämlich kein Problem das entsprechend umzusetzen. Auch ist es kein Problem Funktionen zu deaktivieren, falls eine Abhängigkeit nicht vorhanden ist oder zu alt ist.

    Alles kein Hexenwerk aber man sieht es nicht für nötig, da quasi bei jeder Version von Null begonnen wird.

    Es wird ja auch immer herunter gebetet , es sei kein Problem zwei Versionen einer Bibliothek im System zu haben. In der Praxsis ist es aber leider doch unmöglich oder es läuft immer auf statisches Linken hinaus.

  5. Re: Das zeigt nur die absurde Situation tausender Repos

    Autor: NobodZ 06.04.16 - 15:39

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich werde nie verstehen warum für die *gleiche* Software *jede* bescheuerte
    > Distri ein eigenes Repo haben *muß* und das dann noch bei vielen an den
    > Packages rumgefrickelt wird. Eine pure Verschwendung von Speicherplatz und

    Absolut 90% des online Speichers ist voll mit Repositories...

    > Arbeitszeit. Aber gut, so lange die ihre Freizeit dafür opfern solls mir
    > recht sein.
    >
    > Es kann ja gerne mehrere Repos geben, aber bitte *ein* Packageformat und
    > *eine* Version die bei *allen* funktioniert. Ich höre immer wieder wie

    Alles gleich, gleich besser?

    > einfach das sei irgendwas auf dem FrickelOS zu installieren. Nix da!

    Schon länger nicht mehr einen Windows Druckertreiber mit mehreren hundert MB heruntergeladen. Oh, das Gerät geht nicht mehr mit Windows 10, 8, 7 ...

    > Fremdrepos hinzufügen ist normal, spätestens wenn man eine neuere Version
    > will. Bei php habe ich mich hinzwischen daran gewöhnt das das normal ist.
    > Mein letzter Hit war das ich für Atom ein neues Repo hinzufügen müßte, war
    > glaube ich auf einem aktuellen Xubuntu.
    >
    > Wenn der Installer nicht totaler Dreck ist funktioniert das Setup was schon
    > mit Win95 lief noch auf Windows 10. Ob die Softwaren noch läuft liegt dann

    Jau! Deshalb die riesige kompatibiltäts Datenbank in Windows und dennoch klappts nicht immer...

    > oft daran wie gut die Software geschrieben wurde. Bei Linux funktioniert ja
    > oft nicht mal mehr das Package aus der alten in der neuen Version der
    > gleichen Distribution und umgedreht.

    Und das ist gut so!

    >
    > Es könnte echt allen Beteiligten in der "Verwertungskette" echt viel Arbeit
    > und Nerven gespart werden wenn die Frickelbrüder es mal hinbekämen *ein
    > einziges* Format übergreifend durchzusetzen das auch mal länger als bis zum
    > nächsten Release hält.

    apt upgrade

    ready!

  6. Re: Das zeigt nur die absurde Situation tausender Repos

    Autor: throgh 06.04.16 - 15:50

    Tja und dein Beitrag bringt was konkret an Informationen? Weißt du wenn du schon von "FrickelOS" schreibst ... wolltest du nur einmal wieder über "Linux" lästern? Herzlichen Glückwunsch, schlechter Versuch eines Flamebait-Threads. :)

  7. Re: Das zeigt nur die absurde Situation tausender Repos

    Autor: Milber 06.04.16 - 16:18

    Und das ist ein grundsätzliches Probleml. Und zwar nicht von den Benutzern sondern von den Programmieren.
    "Wieso, funktioniert doch".
    Egal, wie scheiße es ist.

  8. Re: Das zeigt nur die absurde Situation tausender Repos

    Autor: Ovaron 06.04.16 - 17:27

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bitte *ein* Packageformat und
    > *eine* Version die bei *allen* funktioniert.

    Ist schon in Arbeit. Vorher wird noch der Weltfrieden herbei geführt und der Krebs besiegt.

  9. Re: Das zeigt nur die absurde Situation tausender Repos

    Autor: Yeeeeeeeeha 06.04.16 - 17:49

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich werde nie verstehen warum für die *gleiche* Software *jede* bescheuerte
    > Distri ein eigenes Repo haben *muß* und das dann noch bei vielen an den
    > Packages rumgefrickelt wird.

    Das kann ich dir erklären. Willst du die nette oder die ehrliche Erklärung haben?

    Die nette: Weil oft missverstanden wird, dass es nicht nur verschiedene Distributionen eines Betriebssystems sind, sondern verschiedene Betriebssysteme, die zufälligerweise den selben Kernel benutzen und auch sonst viele Überschneidungen haben. Am deutlichsten sieht man das bei Ubuntu, wo man den Namen "Linux" wahrscheinlich am liebsten schon streichen würde.

    Die ehrliche: Weil die so genannte "Community" zu einem erschreckend großen Teil aus miteinander konkurrierenden Wichtigtuern und Selbstdarstellern besteht, die einfach keinen großen Konsens _wollen_, sondern ihre jeweils bevorzugte Lösung für die einzig richtige halten.

    Das ist an sich auch gar nicht so schlimm. Es wird GNU/Linux einfach nur weiterhin einen Durchbruch am Consumermarkt verwehren, der aber nur ein Teil des Ganzen ist. Beinharten Linux-Fanbois wird das nicht gefallen und es wird trotzdem weiterhin jedes Jahr als "Das Jahr des Linux-Desktops" ausgerufen werden, aber im großen und ganzen ist das schon in Ordnung: Consumer sind nur ein Teil des Marktes und in anderem Umfeld kann man auch ganz gut mit dem Chaos leben - wenn man ein paar tausend Rechner für eine Firma betreut oder ein paar Millionen Embedded-Devices ausspuckt, hat man schlichtweg auch genug Ressourcen, um derlei Klippen zu umschiffen und bekommt dafür andere Vorteile, die man mit consumer-geeigneten Betriebssystemen eben nicht hat.

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    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  10. Re: Das zeigt nur die absurde Situation tausender Repos

    Autor: Yeeeeeeeeha 06.04.16 - 17:50

    NobodZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > burzum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > oft nicht mal mehr das Package aus der alten in der neuen Version der
    > > gleichen Distribution und umgedreht.
    >
    > Und das ist gut so!

    LOOOOOOOOOL! YMMD! *ablach* Hammer, dass du nicht einmal _versuchst_, dir irgendein gutes Argument aus der Nase zu ziehen. xD Früher war halt doch alles besser, sogar die Fanbois.

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