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Gibt es Statistiken zur Verwendung von OpenOffice in Unternehmen?

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  1. Gibt es Statistiken zur Verwendung von OpenOffice in Unternehmen?

    Autor: Anonymer Nutzer 15.01.10 - 07:27

    Es würde mich interessieren da wir derweil auf der Suche nach kostengünstigen Lösungen sind (Soziale Einrichtung/Verein), aber die meisten "Angst" vor einem Umstieg oder teils überhaupt vor OpenSource haben.

    Im voraus besten Dank.

  2. Re: Gibt es Statistiken zur Verwendung von OpenOffice in Unternehmen?

    Autor: Tingelchen 15.01.10 - 07:48

    Bin mir nicht sicher ob es da eine Statistik gibt. Generell gesehen kann man aber bedenkenlos OpenOffice.org für den normalen Büroaltag nutzen.
    Gerade bei Sozialen Einrichtungen (die eh nie Geld haben) gibt es keine Kostengünstigere Lösung :)

    OOo kann auch diverse MS Office Dokumente öffnen. Nur die Formatierungen stimmen oft nicht 100%ig. Jedoch sollte man keinerlei Office-Dokumente per eMail verschicken ;) Daher ist das ein geringes Problem.

  3. Re: Gibt es Statistiken zur Verwendung von OpenOffice in Unternehmen?

    Autor: whynot 15.01.10 - 09:40

    Bei uns wird zwar standardmäßig MS Office eingesetzt, allerdings nutze ich in der Entwicklungsabteilung seit Jahren nur OpenOffice. Bisher hat niemand gemeckert, daß er meine Dokumente nicht öffnen oder lesen könne, daß das Format unklar bzw. falsch sei oder daß es sich sonst in irgendeiner Weise von "normalen" Office-Dokumenten unterscheiden würde.

    Sicherlich nutzen wir (kleine Firma im Telecom-Bereich) nicht alle Funktionalitäten des Office-Paketes, aber alles, was bisher im Office-Pakete zu erledigen war, egalo ob intern, mit dem Vorstand oder mit Kunden oder Partnerfirmen, hat einwandfrei funktioniert.

  4. Re: Gibt es Statistiken zur Verwendung von OpenOffice in Unternehmen?

    Autor: die_Wahrheit 15.01.10 - 09:55

    Hier gibt es recht viele und aktuelle Informationen über den Einsatz von OpenSource in Unternehmen:
    http://www.opensourcekatalog.com/

  5. Re: Gibt es Statistiken zur Verwendung von OpenOffice in Unternehmen?

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 15.01.10 - 10:08

    Tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade bei Sozialen Einrichtungen (die eh nie Geld haben) gibt es keine
    > Kostengünstigere Lösung :)

    Gerade bei "sozialen Einrichtungen" bietet Microsoft seine Produkte für absolute Dumpingpreise an. Natürlich ist das immernoch teurer als "kostenlos", aber es dürfte i.d.R. der Mut zum Wechsel fehlen. Also zahlt man einen gewissen Betrag um auf "Nummer Sicher" zu gehen.

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  6. Re: Gibt es Statistiken zur Verwendung von OpenOffice in Unternehmen?

    Autor: Debian Narr 15.01.10 - 17:16

    Wie manchen vielleicht bekannt ist, arbeitet die Stadt München (Kommunale Verwaltung) seit Jahren an der Migration von MS-Produkten hin zu echter Freier Software. Dabei spielt Openoffice.org eine entscheidende Rolle. Mittlerweile ist ein großer Teil der PCs in der Stadtverwaltung auf Openoffice.org + Firefox umgestellt. Betriebssystem ist teilweise (noch) MS-Windows, alternativ gibt es auch Debian GNU/Linux als OS.

    Und offensichtlich gab und gibt es kaum technische und menschliche Probleme während dieser Umstellung.

  7. Re: Danke

    Autor: Anonymer Nutzer 15.01.10 - 17:54

    die_Wahrheit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier gibt es recht viele und aktuelle Informationen über den Einsatz von
    > OpenSource in Unternehmen:
    > www.opensourcekatalog.com

    das war so etwas was ich suchte.

    Erklärungen bezüglich ooo, Funktionen und Sinn oder Unsinn hätte man sich bei mir sparen können ;)

  8. Re: Gibt es Statistiken zur Verwendung von OpenOffice in Unternehmen?

    Autor: Anonymer Nutzer 15.01.10 - 18:10

    ^Andreas Meisenhofer^ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tingelchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gerade bei Sozialen Einrichtungen (die eh nie Geld haben) gibt es keine
    > > Kostengünstigere Lösung :)
    >
    > Gerade bei "sozialen Einrichtungen" bietet Microsoft seine Produkte für
    > absolute Dumpingpreise an. Natürlich ist das immernoch teurer als
    > "kostenlos", aber es dürfte i.d.R. der Mut zum Wechsel fehlen. Also zahlt
    > man einen gewissen Betrag um auf "Nummer Sicher" zu gehen.


    Mal abgesehen dass Dumping bei kompletter Neuausstattung immer noch zu teuer und ein Budget bereits vergeben/festgelegt ist, stellen halt nur die MitarbeiterIN ein Problem da. Zumindest jene welche mit ihrer eigentlichen Ausbildung gleich mit dem Leben abgeschlossen haben und dieses dann als Endstadium ihrer Entwicklung betrachten.

    Aber Gott sei Dank gibt es ja immer wieder neue überarbeitete Version von Microsoft, wo der Sinn des Lebens auch wieder einen solchen erhält und die eigentliche Phase der eigenen Entwicklung wohl endlos erscheint. Das macht Hoffnung ;)

    Problem ist nur dass Dokumente auch über das interne Netz bearbeitet werden sollen. Also gemeinschaftlich und eine zusätzlich einheitliche Struktur in den Verein soll. Dazu sollte dann auch das komplette Netzwerk einheitlich sein. Möglicher Wechsel des Arbeitsplatzes der Mitarbeiter einmal eingeschlossen. Ein paar Kurse werden da sicherlich auch von nöten sein, stellen allerdings wohl das kleinere Übel da.

    Wichtig ist es den Vorstand von der Sinngemäßigkeit solcher einheitlich aufeinander abgestimmte Systeme zu überzeugen.

  9. Re: Gibt es Statistiken zur Verwendung von OpenOffice in Unternehmen?

    Autor: Anonymer Nutzer 15.01.10 - 18:16

    Debian Narr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie manchen vielleicht bekannt ist, arbeitet die Stadt München (Kommunale
    > Verwaltung) seit Jahren an der Migration von MS-Produkten hin zu echter
    > Freier Software. Dabei spielt Openoffice.org eine entscheidende Rolle.
    > Mittlerweile ist ein großer Teil der PCs in der Stadtverwaltung auf
    > Openoffice.org + Firefox umgestellt. Betriebssystem ist teilweise (noch)
    > MS-Windows, alternativ gibt es auch Debian GNU/Linux als OS.
    >
    > Und offensichtlich gab und gibt es kaum technische und menschliche Probleme
    > während dieser Umstellung.


    Deutschland = Entwicklungsland

    Ich denke mit dieser Behauptung stehe ich hier nicht allein auf weitem Feld. Gerade auf kommunaler Ebene tut sich recht wenig. Bei öffentlichen Trägern schaut es derweil noch schlechter aus, da viele Kommunen blank oder hoch verschuldet sind.(liegt natürlich nicht an der Verwaltung....:/)

    Vorteil jetzt wo das Geld nicht mehr so locker im Postfach liegt: Jetzt wird gerechnet. Nur dass das Problem jetzt wirklich nicht in der Verwaltung, sondern bei der flexibität der Mitarbeiter liegt.

  10. Re: Gibt es Statistiken zur Verwendung von OpenOffice in Unternehmen?

    Autor: Trollversteher 15.01.10 - 18:26

    >Vorteil jetzt wo das Geld nicht mehr so locker im Postfach liegt: Jetzt wird gerechnet. Nur dass das Problem jetzt wirklich nicht in der Verwaltung, sondern bei der flexibität der Mitarbeiter liegt.

    Die Frage ist doch die, ob eine Umschulung aller Mitarbeiter und die Umstellung aller Systeme nebst Datenmigration nicht viel teurer ist als so ein paar zammlige Office-Lizenzen...

  11. Re: Nein

    Autor: Anonymer Nutzer 15.01.10 - 23:26

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Vorteil jetzt wo das Geld nicht mehr so locker im Postfach liegt: Jetzt
    > wird gerechnet. Nur dass das Problem jetzt wirklich nicht in der
    > Verwaltung, sondern bei der flexibität der Mitarbeiter liegt.
    >
    > Die Frage ist doch die, ob eine Umschulung aller Mitarbeiter und die
    > Umstellung aller Systeme nebst Datenmigration nicht viel teurer ist als so
    > ein paar zammlige Office-Lizenzen...

    Weil dieses alles von einem Mitarbeiter vorgenommen wird ;)
    Anders würde es alles auch nicht gehen. Das Budget liegt bestenfalls bei 5000 Euro inkl. Hardware. Nur es tut Not. Was jetzt da läuft ist uralt PIII max. PIV der ersten Generation und verbrennt logischerweise auch reichlich Energie. Mit neueren gut abgestimmten Systemen könnte sich hier auch wieder etwas einsparen lassen, was sich letztlich am Jahresende widerspiegelt. Der teuerste Posten ist hier eindeutig der Server. Für die täglich anfallenden Büroarbeiten reicht auch eine Netbox mit Ion und Duo-Core ATOM und etwas mehr Arbeitsspeicher.

    Wichtig ist dass endlich alles einheitlich wird, wir dort gemeinsam Dateien bearbeiten können. Letztgenanntes geht derzeit alles noch über Versand per e-Mail, was ja logischerweise schon krass ist. Besonders dann wenn es dabei auch um persönliche Daten geht. Hinzukommen dann nöch völlig unterschiedliche System inkl. MS Office 2003-07, OpenOffice 1.x-2.x, veraltete Treiber und fast sämtliche blödsinnigen Tools, welche heute kein Admin mehr auf die von ihm administrierten Systeme parken würde.

    Als ich deren System und die vollkommenden teils veralteten und zugemüllten Rechner sah war ich erstmal platt. Und wenn dann noch von Administration vom selfmen gesprochen wird, dann gehen einem wie mir die Schnürrsenkel nach oben. Die letzten 10 Jahre dürfte dort so gut wie überhaupt nichts wirklich passiert sein.

    So läuft das halt nun einmal in Vereinen. Vielleicht nicht in der Stadt, aber zumindest auf dem Lände oder den kleinen Vorstädten ;)

    Besserung ist aber in Sicht. Werden nur einige Wochenenden dabei drauf gehen.

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