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"Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

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  1. "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: ist verwundert 05.06.10 - 21:46

    Entweder bin ich zu doof, um das zu kapieren, oder irgendjemand schreibt hier Mist. Wenn ich bei mir OpenOffice 3.2.0 öffne, lacht mich doch auch schon das Oracle-Logo an:



    Und diese Version gibt es schon eine Weile. Demzufolge kann die 3.2.1 wohl kaum die erste Version unter Oracles Flagge sein, wie im Artikel behauptet wird.

    Vielleicht kann mir das mal jemand erklären :/

  2. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: soundi 05.06.10 - 22:15

    Weil OpenOffice.org keine richtige grosse Open Source Community hat, da das Projekt unbeliebt, copyleftschwach und kompliziert lizensiert ist. Macht es endlich GPL, dann ist wohl auch das Oracle Logo weg!

  3. @golem.de

    Autor: Der Kaiser! 06.06.10 - 01:20

    > Entweder bin ich zu doof, um das zu kapieren, oder irgendjemand schreibt hier Mist. Wenn ich bei mir OpenOffice 3.2.0 öffne, lacht mich doch auch schon das Oracle-Logo an: [img42.imageshack.us]

    > Und diese Version gibt es schon eine Weile. Demzufolge kann die 3.2.1 wohl kaum die erste Version unter Oracles Flagge sein, wie im Artikel behauptet wird.

    > Vielleicht kann mir das mal jemand erklären :/

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  4. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: asdfsaa 06.06.10 - 02:52

    soundi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Macht es endlich GPL, dann ist wohl auch das Oracle Logo weg!
    >

    Aha, wenn du uns jetzt noch die Güte haben solltest uns zu erklären was das Logo einens Projektsponsors, mit der jeweiligen Lizenz zutun haben soll, wäre ich hoch erfreut.

  5. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: e_Bert 06.06.10 - 10:40

    > Und diese Version gibt es schon eine Weile. Demzufolge kann die 3.2.1 wohl
    > kaum die erste Version unter Oracles Flagge sein, wie im Artikel behauptet
    > wird.

    Aber sicher ist sie das. Im Splash-Screen in DEinem Screenshot steht deutlich:

    "Dieses Produkt wurde von Debian and [sic] Unbuntu erstellt und basiert auf OpenOffice.org"

    Selbst wenn Du es nicht ohnehin wüßtest ist damit klar das es sich um garkein Orginal-OOo (direkt vom OOo-Projekt) handelt, sondern um ein Kompilat von Debian/Ubuntu.

    Alle diese OOo-Versionen basieren letztlich auf go-oo (welches seinerseits auf OOo basiert) --> www.go-oo.org.

    Der Splashscreen dürfte sich damit erklären das natürlich jeder vorsichtshalber den aktuellen Sponsor nennen wird, der aktueller Sponsor ist zum Zeitpunkt de ERstellung dees Kompilats, also z.B. würde man wohl heute auch wenn man ein 1.x-OOo anpasst und selbst kompilliert nicht mehr Sun, sondern Oracle nennen.

  6. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: e_Bert 06.06.10 - 11:06

    soundi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil OpenOffice.org keine richtige grosse Open Source Community hat, da das
    > Projekt unbeliebt, copyleftschwach und kompliziert lizensiert ist.

    Wie, die Untertanen der Free Software Foundation sind immer noch verärgert das das OOo-Projekt ihre unverschämten Forderungen in Hinblick auf seine Extensionen-Politik mit klaren Worten zurückgewiesen hat?
    siehe:
    http://www.openoffice.org/servlets/ReadMsg?list=announce&msgNo=417

    > Macht es
    > endlich GPL, dann ist wohl auch das Oracle Logo weg!

    Was würde das am Logo ändern? Das Logo ist da weil es seitens des Projekts so gewollt ist und es ist gewollt weil augenscheinlich der Hauptsponsor (der nahezu alle Entwickler stellt) seinen Einfluss geltend macht.
    Du mußt mir mal erklären wie das unter GPL anders wäre, denn trotz GPL würde Oracle/Sun weiterhin fast alle Entwickler stellen.

    Ach Übrigens:
    frag doch bei der Free Software Foundation (FSF) an, die sind ja nun inzwischen so hirnrissig um ernsthaft funktionierende EXtensions (s.o.) nochmals nachprogrammieren zu wollen, NUR weil ihnen die Lizenzen der schon existierende Extensions teils nicht passen.
    Sicher kompilliert man dort mit Freuden, auch ein Oracle-Logo-freies OOo, rechtlich ist dagegen nichts einzuwenden, weil zwar die LGPL-Lizenz (wie übrigens auch duie GPL) dazu zwingt den Urheber zu nennen, nur dazu auch die verbale Nennung richt und ein Logo nicht nötig ist.

    Sinnvoller wäre es natürlich wenn die FSF ihren Einfluss geltend machen würde um mehr freie Entwickler für OOo zu werben, das könnte OOo insgesamt gut gebrauchen und auch würde so der Einfluss Dritter zurückgedrängt.
    Das geht natürlich solange nicht wie man meint das es bei einer LGPL-lizensierten Software lieber nicht zu tun, weil es ja nicht GPL ist.
    Das die Folge einer solch betonkopfigen Haltung natürlich ist das die relative Schwäche von OOo (weil Entwickler fehlen) MS Office prima hilft seine Marktanteile wieder zu stabilisieren, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt, denn ich wiege mich nicht mehr in der Naivität das die FSF einsichtig genug wäre das LGPL immer noch viel viel besser ist als propritär, da ja für die FSF alles was nicht GPL ist ohnehin nichts wert ist.

  7. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: ist verwundert 06.06.10 - 14:28

    e_Bert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Splashscreen dürfte sich damit erklären das natürlich jeder
    > vorsichtshalber den aktuellen Sponsor nennen wird, der aktueller Sponsor
    > ist zum Zeitpunkt de ERstellung dees Kompilats, also z.B. würde man wohl
    > heute auch wenn man ein 1.x-OOo anpasst und selbst kompilliert nicht mehr
    > Sun, sondern Oracle nennen.

    Mag ja sein, ändert aber nichts an der Aussage bzw. hätte das im Artikel konkretisiert werden müssen. Wie gesagt, diese Version gibt es schon eine Weile.

  8. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: e_Bert 06.06.10 - 16:06

    > Mag ja sein, ändert aber nichts an der Aussage bzw. hätte das im Artikel
    > konkretisiert werden müssen. Wie gesagt, diese Version gibt es schon eine
    > Weile.

    WAs bitte kritisierst du denn hier. OOo 3.2.0 erschien offiziell (in DE) am 11.02.2010, der obige Screenshot zeigt jedoch ein Builddatum vom 23.04.2010, somit entspricht die Situation genau der Interpretation die ich bereits gegeben habe.

    Im Übrigen frage doch beim OOo-Projekt selbst an, dort wird man Dir sicher bestätigen das 3.2.1 die erste Version ist die 'unter REgie von Oracle' erscheint.
    Die OFFIZIELLE Pressemeldung von OOo ist, in dieser FRage eindeutig:

    "Diese Version ist auch die erste, die unter der Federführung des neuen Hauptsponsors Oracle herausgegeben wird und mit einem neuen Logo und Splash Screen aufwartet."

    Quelle:
    http://de.openoffice.org/servlets/ReadMsg?list=marketing&msgNo=9014


    Wie hingegen der Artikel etwas konkretisieren soll, was garnicht falsch beschrieben ist (sondern wo hier nur unterstellt wird es stimme nicht), ist mir unklar.
    Genau betrachtet hätte der Screenshot nicht einmal was mit dem Thema zu tun, weil nämlich wenn von EReignissen bezüglich OOo die Rede ist, natürlich imer das offizielle OOo gemeint ist und nicht eine der vielen von dritter SEite kompillierten OOo-Versionen. (es sei denn das würde explizit gesagt)

  9. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: soundi 06.06.10 - 18:59

    e_Bert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > soundi schrieb:
    > Wie, die Untertanen der Free Software Foundation sind immer noch verärgert
    > das das OOo-Projekt ihre unverschämten Forderungen in Hinblick auf seine
    > Extensionen-Politik mit klaren Worten zurückgewiesen hat?
    > siehe:
    > www.openoffice.org
    >
    Die Untertanen der Oracle Diktatur sind wohl eher verärgert als ich. Die FSF hilft uns OSS-Entwickler. Das OpenOffice.org projekt ist komplett proprietär ausgerichtet. Die machen für kostenpflichtige Extension auf unsere Kosten Werbung! Und die Firmen zahlen kein Cent Werbekosten, verdienen aber Milionen für ihr Duden-Müll. Aber auch das Wiki hat proprietäre Inhalte. Aber bei einem LGPL Projekt wundert mich gar nichts mehr!!!

    > > Macht es
    > > endlich GPL, dann ist wohl auch das Oracle Logo weg!
    >
    > Was würde das am Logo ändern? Das Logo ist da weil es seitens des Projekts
    > so gewollt ist und es ist gewollt weil augenscheinlich der Hauptsponsor
    > (der nahezu alle Entwickler stellt) seinen Einfluss geltend macht.
    Ach ja? Und bei Firefox, GIMP, Inkscape, Scribus, Drupal, uva. steht dort auch ein EINZIGES Firmenlogo im Über-Dialog?

  10. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: soundi 06.06.10 - 19:13

    asdfsaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha, wenn du uns jetzt noch die Güte haben solltest uns zu erklären was das
    > Logo einens Projektsponsors, mit der jeweiligen Lizenz zutun haben soll,
    > wäre ich hoch erfreut.

    Weil, wenn OpenOffice.org wirklich eine richtige grosse OSS-Community hätte, dann würde sie dieses Logo schlicht als Schleichwerbung betiteln. Denn die Firma "Oracle" ist bei weitem keine gemeinnützige Firma! Aber bei den Oracle-Jüngern, den LGPL-Jasagern oder Proprietärfreunden ist das wohl schlicht egal.

  11. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: e_Bert 06.06.10 - 22:32

    > Die
    > FSF hilft uns OSS-Entwickler.

    Wie denn? Im OSS-Tagesgeschäft verdiene ich mein Geld selber und strategisch ist die FSF inzwischen mehr Problem als Lösung, so sie viele Firmen die vielleicht Interesse hätten sich in OSS einzubringen mit Extremforderungen abschreckt.

    Sorry, nur die FSF hat teils großartige Arbeit gemacht (z.B. beim Kampf gegen Softwarepatenten), nur in vielen praktischen Fragen ist das Vorgehen inzwischen von soviel überzogener Ideologie geprägt das es nur noch schadet.

    > Das OpenOffice.org projekt ist komplett
    > proprietär ausgerichtet.

    Das sind solch unüberlegte Dinge wie sie die FSF leider auch gerne sagt. Inhaltlich ist es doch völlig unsinnig bei einer LGPL-Software von properitär zu sprechen, nur weil man über einige kleine EXtensions verärgert ist die noch nicht einmal Bestandteil des Installationspakets der Software sind.

    > Die machen für kostenpflichtige Extension auf
    > unsere Kosten Werbung!

    Auf wessen Kosten denn? Der Duden z.B. hat sowohl die OOo-Entwicklung als auch die deutsche Community unterstützt.

    > Und die Firmen zahlen kein Cent Werbekosten,
    > verdienen aber Milionen für ihr Duden-Müll.

    Warum auch sollten sie für Extension die sie selbst erstellen Geld bezahlen, zumal viele Firmen das Projekt ohnehin freiwillig unterstützen.

    > Aber auch das Wiki hat
    > proprietäre Inhalte. Aber bei einem LGPL Projekt wundert mich gar nichts
    > mehr!!!

    Ja eben, so sieht FSF-Politik in WAhrheit aus, einerseits ist die LGPL eine von der FSF anerkannte Lizenz, hintenrum basht man aber diejenigen die sie nutzen.

    > Ach ja? Und bei Firefox, GIMP, Inkscape, Scribus, Drupal, uva. steht dort
    > auch ein EINZIGES Firmenlogo im Über-Dialog?

    Weil es diesen Projekten augenscheinlich gelungen ist Firmen dort rauszuhalten, was aber nicht primäre Frage der Lizenz ist.

    Wir brauchen doch im Falle OOo garnicht rumzureden. Das Projekt selbst bestimmt ob dort ein Sponsoren-Logo ist und die dafür relevante Mehrheit im Projekt besitzt Sun/Oracle, das ist so mit LGPL und das würde auch so mit GPL sein, weil es kein Problem der Lizenz ist, sondern von konkret handelnden Personen und Mehrheiten.

    Die GPL wäre auch kein Instrument gegen Sun/Oracle, da Sun/Oracle nun einmal die Urheberschaft an OOo besitzt und auch bei existierender GPL jederzeit zweitlizensieren könnte bzw. die LGPL beibehalten.
    Früher gab es ja bereits einmal die Doppellizensierung mit LGPL/SISSL.

  12. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: soundi 07.06.10 - 00:20

    Was abschreckt bei OOo ist das Lizenzchaos.
    Wenn das OOo-Projekt _nicht_ auf proprieäten Code angewiesen wäre,
    warum ist es dann nicht gleich GPL lizenziert?
    Wenn jemand der OSS-Community nachhaltig helfen will, dann spendet er nicht kurzfristig Geld um sein proprietäres Produkt zu vermarkten, sondern spendet GPL Code. Ein Open Source Projekt, das proprietären und kostenpflichtigen Erweiterungen kostenlos eine Vermarktungsplattform anbietet, untergräbt so das eigene Projekt und richtet sich so klar für proprietär aus (auch wenn die, die daraus Profit schlagen, dann dennoch freiwillig spenden). Die FSF sagt klar, dass man die LGPL für Bibliotheken benutzen soll. Wer das nicht begreift, sieht ja wohin das führt - zu geschlossenen Systemen. Wenn das OOo-Projekt von A-Z GPL lizensiert wäre, dann wäre das Oracle Logo hundertprozentig NICHT in diesem Projekt! http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Oracle-Logo.svg&filetimestamp=20070322203115

  13. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: Kekskrachen 07.06.10 - 09:03

    Äh ist es nicht so ziemlich egal wer da mit seinem Logo vertretten ist? Wenn es euch nicht passt das nun Oracel anstell Sun zu lesen ist dann benutzt die Software nicht mehr und fertig, es gibt ja alternativen also nutzt diese.

    Meine Güte es ist nun mal nicht immer also so wie man es gerne hätte und die Nutzung der Software ist genau wie immer das reicht mir und den meisten Nutzern auch. Und ob nun Oracel oder nicht (ich mag die Firma auch nicht aber ich nutze gerne OOo) ist mir persönlich ziemlich egal ich werde das rote Logo gerade so ertragen.

    Ach nebenbei gibt es nicht wichtigere Probleme im Moment?

  14. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: e_Bert 07.06.10 - 10:39

    soundi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was abschreckt bei OOo ist das Lizenzchaos.

    solch bein Chaos existiert NICHT

    > Wenn das OOo-Projekt _nicht_ auf proprieäten Code angewiesen wäre,

    das ist OOo NICHT

    > warum ist es dann nicht gleich GPL lizenziert?

    Weil sich der GRünder des Projekts zur LGPL entschlossen hat, weil das eine anerkannte OPenSource-Lizenz ist.

    Die LGPL ist sogar von der FSF herausgegeben. WArum tut das die FSF wenn sie meinen würde man soll sie doch nicht verwenden?

    > Wenn jemand der OSS-Community nachhaltig helfen will, dann spendet er nicht
    > kurzfristig Geld um sein proprietäres Produkt zu vermarkten,

    das tut auch niemand, denn das Projekt vermarktet keinbe Produkte, kann es garnicht weil es keine 'Recvhtspersönlichkeit' ist

    > sondern
    > spendet GPL Code.

    WEil das in freier Entscheidung liegt unter welcher Lizenz man seinen Code veröffentlicht. WArum auch sollten sich Menschen nicht frei entscheiden dürfen unter welche Lizenz soe das Produkt IHRER EIGENEN HÄNDE ARBEIT stellen?

    WArum gibt die FSF mehrere Lizenzen heraus und anerkennt viele WEitere wenn man anscheinend doch nur eine verwenden sollte?

    > Ein Open Source Projekt, das proprietären und
    > kostenpflichtigen Erweiterungen kostenlos eine Vermarktungsplattform
    > anbietet, untergräbt so das eigene Projekt

    Nein.

    > Die FSF sagt klar, dass man die LGPL für Bibliotheken
    > benutzen soll.

    Hä? Ich ddenke die FSF bevorzugt die GPL, UNter LGPL steht OOo doch ohnehin.

    > Wer das nicht begreift, sieht ja wohin das führt - zu
    > geschlossenen Systemen. Wenn das OOo-Projekt von A-Z GPL lizensiert wäre,
    > dann wäre das Oracle Logo hundertprozentig NICHT in diesem Projekt!

    Doch wäre es, weil nun einmal reale Menschen OOo kompillieren, diese mehrheitlich auch über das Logo entscheiden und Sun/Oracle nun einmal die Mehrheit der Entwickler stellt.

    Ich wiederhole nochmals:
    JEDER kann völlig rechtmäßig eine eigene Version ohne Logo kompillieren und verbreiten. Auch die FSF könnte das tun. Warum tut sie es nicht wenn sie es für wichtig hält? In der FRage Extension wird die FSF ja auch aktiv.

  15. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: e_Bert 07.06.10 - 10:45

    Kekskrachen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Äh ist es nicht so ziemlich egal wer da mit seinem Logo vertretten ist?
    > Wenn es euch nicht passt das nun Oracel anstell Sun zu lesen ist dann
    > benutzt die Software nicht mehr und fertig, es gibt ja alternativen

    genauso siehts aus, zumal es z.B. in go-oo (www.go-oo.org) ein fast gänzlich identisches Programm zu OOo bietet und außer dem eigenen Projektlogo kein weiteres Logo verwendet.

  16. Re: "Erste Version [...] unter der Regie von Oracle" ... Hä?!?

    Autor: soundi 07.06.10 - 21:57

    Ein Logo ist das eine. Das OOo-Projekt mit ihrer schwachen Lizenzstrategie (oder eben Lizenz-Chaos, auch auf dem Wiki) sägt schlussendlich an ihrem eigenen Ast oder eben Projekt. Denn auch nur sehr sehr wenige der OOo Derivate [1] sind ebenfalls open source lizensiert und helfen dem OOo-Projekt, indem sie z.B Änderungen oder Erweiterungen zum Projekt beisteuern. Das Vorgehen der FSF ist verständlich, denn sie empfiehlt ja die LGPL auch nicht ausdrücklich beschreibt ja auch warum man sie besser meiden sollte. Die Folgen (ein quasi proprietäres Projekt OOo) sieht man ja. Aber auch wenn ein Projekt eine starke Lizenz hat, ist sie vor der Versuchung der Fesseln der proprietären Firmen nicht gefeit, man denk nur an das Joomla Projekt.

    [1] http://wiki.services.openoffice.org/wiki/DerivedWorks

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