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Das König unter die Linux

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Das König unter die Linux

    Autor: Bendemann 25.02.11 - 16:21

    Feine Distri, super stabil. Zum Glück führt OpenSuse abermals nicht Sachen ein, die noch zu unausgereift sind. Wer sowas haben will, basteln möchte, geduldig und anspruchslos ist, geht zu Ubuntu.

    Danke OpenSuse.

  2. Re: Das König unter die Linux

    Autor: zilti 25.02.11 - 16:40

    Das finde ich auch. Ich war ja lange bei Mandriva, gerade auch weil auch dort KDE sehr gut integriert ist. Aber irgendwie hat's mich dann doch wieder zu openSUSE gezogen :)

  3. Re: Das König unter die Linux

    Autor: newrave 25.02.11 - 17:28

    Ich finde es ja schön, dass ihr euch auf openSusi ein Ei pellt
    aber muss dann gleich ein "Ubuntu ist doof" hinten dran?

    openSUSE ist tatsächlich eine gute Linux Distribution, aber was den Bastelanteil anbelangt, ist "dein erwähntes" Ubuntu, bedeutend pflegeleichter im Umgang und der Einrichtung. Geschmackssache, durchaus. Aber zum Glück gibt es ja für jeden das BS, dass er braucht, haben möchte ...oder auch verdient.

    P. S. : die Knalltüte (Designer) die für das Artwork zuständig war, bitte einmal nachsitzen lassen. Bootvorgang, Anmeldung und Wallpaper sind ja mal dermaßen hässlich. Da ist sogar der lila Ubuntu Augenkrebs, noch erträglicher. Nix gegen grün aber das? ...aber auch das wohl...Geschmackssache.

  4. Re: Das König unter die Linux

    Autor: Bendemann 25.02.11 - 17:33

    Ja, das "Ubuntu ist doof" gehört dazu, weil es nur eine Frage der Zeit ist, bis Leute wie Du kommmen, um uns das Hohelied auf diese Distri zu singen. Und "bedeutend pflegeleichter in Umgang und Einrichtung" ist dann der substanzlose Sermon, den man dann immer vorgesetzt bekommt. Ziemlich schwer verdaulich, gerade nachdem Ubuntu mit 10.10 wieder so ein richtiges Ei gelegt hat. Es war kein goldenes.

  5. Re: Das König unter die Linux

    Autor: newrave 25.02.11 - 17:40

    Leute wie ich? Kennen wir uns? Du musst mich erst mal singen hören. Ich sag dir, der Refrain haut dich um.

    Und jetzt pack deine Banane wieder in dein Halfter und lese noch mal meinen Beitrag in Ruhe durch. dann sollte dir auffallen das ...ach egal ich geh lieber singen....
    lg

  6. Re: Das König unter die Linux

    Autor: zilti 25.02.11 - 17:50

    Ohne jetzt einen Flamewar anzetteln zu wollen, aber dass die Konfiguration bei Ubuntu pflegeleichter sei, ist alleroberster Humbug. Oder gibt's bei Ubuntu etwas YAST-mässiges? Und die Control Center für GNOME und KDE sind eh bei beiden Distris dieselben.

  7. Re: Das König unter die Linux

    Autor: wilhelm42 25.02.11 - 17:57

    Suse mag ich nicht OpenSuse wird da wohl nicht besser sein, Ubuntu ist nicht schlecht aber wer was anständiges will greift zu Debian.

    Wer lieber bleeding edge fährt greife zu Arch Linux und diejenigen die Programme nutzen die mit bestimmten Parametern kompiliert werden müssen greift zu Gentoo.

  8. Re: Das König unter die Linux

    Autor: newrave 25.02.11 - 18:03

    Möchte auch keinen Streit vom Zaun brechen. denn wie geschrieben, ist es eh Geschmackssache. Ich bezog mein "pflegeleichter" nur auf meine eigenen Erfahrungen mit der Distribution.

    Nach der Installation von openSUSE 11.3 hatte ich erst mal kein wlan, ein rotes X, mehr war nicht zu finden. Dann nach Yast, Netzwerk eingerichtet, neu gestartet, dann hatte ich eine Netzverbindung. Dann brauchte ich 3d Treiber für meine Grafikkarte. Im Wiki nachgeschaut wie das geht. Wieder nach Yast, neue Quellen eingebunden. Ewig warten auf Schlüssel Bestätigung und Einrichtung. (Auf meinem Rechner...kann bei anderen auch schneller sein) dann die Pakete installiert.

    Yast bietet mir hunderte Pakete zur Aktualisierung an. Update dauerte 40 min. Danach weitere Quellen eingebunden für Multimedia Support, denn klickte ich auf eine mp3, bekam ich nur ne Nachricht das der Codec fehlt aber nicht wo ich ihn her bekomme. Und so weiter.

    Wenn man sich reinfuchst kann man mit openSuse viel Spass haben. Der KDE Desktop ist super eingebunden aber bei Ubuntu, Installation fertig nach 20 min, dann gibt es eine Nachricht über Treiber für die Grafikkarte, weiter klicken, fertig. WLAN, läuft direkt (bei mir). Update von über 200 Paketen, Installationsdauer, keine 15 min. Zumindest für mich bedarf es keinem Yast. Ubuntu oder auch Fedora etc, kommen super ohne aus. Persönlich gefällt mir das Kontroll- Zentrum von Mandriva sogar noch besser als Yast.

    lg

  9. Re: Das König unter die Linux

    Autor: zilti 25.02.11 - 18:40

    Ja, das Kontrollzentrum von Mandriva gefällt mir auch besser.
    Hmm stimmt schon, auf meinem Netbook musste ich auch zuerst manuell das W-Lan installieren. Aber Codecs habe ich, zumindest unter KDE, angeboten bekommen.
    Das ist halt (leider) auch immer noch sehr hardwareabhängig, ob eine Distri gleich out-of-the-box funktioniert oder nicht. Bei mir war halt gerade die KDE-Integration ein Killerargument, und da kam Ubuntu nicht in Frage. Getestet habe ich es aber auch schon (und mit fglrx kaputt gekriegt ;) ). Gerade vom Softwarecenter von Mandriva und Ubuntu sollte sich OpenSUSE IMO noch einiges abschauen, um einsteigerfreundlicher zu werden, aber ansonsten geben die sich nicht viel.
    Hauptsache, man hat eine Distri, mit der man gut zurecht kommt, deswegen gibt es ja so viele :)

  10. Re: Das König unter die Linux

    Autor: der_wahre_hannes 25.02.11 - 19:28

    OpenSuse konnte mich nicht wirklich überzeugen, Ubuntu fand/finde ich da schon um einiges besser. Vorallem habe ich bei Ubuntu das Gefühl, mal eine gut Dokumentierte Distri auf dem Rechner zu haben und eine Community, die nicht jedem Neuling ein "RTFM!" entgegenschleudert.

    Dass aber auch bei Ubuntu nicht alles Gold ist was glänzt, ist eh klar.

  11. Re: Das König unter die Linux

    Autor: newrave 25.02.11 - 19:55

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gerade vom Softwarecenter von Mandriva und Ubuntu sollte sich OpenSUSE IMO
    > noch einiges abschauen, um einsteigerfreundlicher zu werden, aber ansonsten
    > geben die sich nicht viel.
    > Hauptsache, man hat eine Distri, mit der man gut zurecht kommt, deswegen
    > gibt es ja so viele :)


    Stimme dir vollkommen zu.

    Probiere im Moment Pardus Linux 2011 in Virtual Box aus. macht immer mal Laune zu schauen, was es noch so jenseits der bekannten susi´s, buntus, debians...gibt. Freue mich schon riesig auf Mageia Linux.

  12. Re: Das König unter die Linux

    Autor: purpurroter pumpernickel 25.02.11 - 20:02

    wilhelm42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Suse mag ich nicht OpenSuse wird da wohl nicht besser sein, Ubuntu ist
    > nicht schlecht aber wer was anständiges will greift zu Debian.

    Wer was anständiges will greift eher zu einer Enterprise Distri wie RedHat, oder zu einer dazu binär kompatiblen Distri (CentOS, Scientific Linux,... - übrigens alle RPM basiert) aber lässt die Finger von Debian, für das es praktisch keine einzige (oder sogar tatsächlich keine) zertifizierte Enterprise Software Lösung gibt.

    für Heimanwender unbrauchbar (da extrem frickelig)
    für Firmen auf Grund fehlender Unterstützung durch professionelle Software bzw. durch überhaupt fehlenden Support, ebenfalls keine erste Wahl, oder zweite, oder Dritte, sondern höchstens eine Notlösung für zwischendurch...
    von der fehlenden HW-Unterstützung bei Debian reden wir erst lieber gar nicht...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.11 20:06 durch purpurroter pumpernickel.

  13. Re: Das König unter die Linux

    Autor: Maclin 26.02.11 - 00:19

    Von Anfang an (Version 4 oder so) bei (open)SUSE, und bis heute dabei geblieben...
    Habe aber auch alle möglichen anderen Distributionen ausprobiert, auch Ubuntu. Gefällt mir aber nicht so doll.

    Vor allem ein Hauptkriterium hat sich inzwischen bei mir für die Auswahl herauskristallisiert: Der 'Rolling Release'-Ansatz (ArchLinux, PCLinuxOS,...).
    D.h. kein halbjährliches Erneuern der Distribution und dann anpassen und basteln, bis es so läuft wie man will, oder bis der Arzt kommt... :-). Spätestens dann ist nämlich i.d.R. der Zeitpunkt erreicht, an dem schon wieder die nächste Version vor der Tür steht. Dazu habe ich einfach keine Lust mehr (meine Home-Partition schleppe ich allerdings schon seit gefühlten 10 Versionen unverändert mit). Aktualisieren muss man allerdings ja meist trotzdem, weil sonst interessante Programme auf den älteren Versionen (auch wenn sie offiziell noch gepflegt werden) nicht mehr laufen, weil sie neuere Bibliotheken voraussetzen (Beispiele: MiniTube, Stellarium, Lx-Office, etc.).

    Beim Rolling Release dagegen wird die einmal aufgespielte Distribution kontinuierlich auf den allerneuesten Stand gebracht, ohne dass man jemals wieder eine neue Scheibe/Version installieren müsste.

    Von daher bin ich jetzt gespannt auf die openSUSE 11.4, die ja das Rolling-Release-Repository/-Projekt namens 'Tumbleweed' mitbringen soll.

    ArchLinux ist schlank und schnell, allerdings nix für Linux-Anfänger, da ist openSUSE mit seinem YaST bedeutend geeigneter. Bei ArchLinux muss man mit Konsole, bash, vim, mc, o. ä. gut vertraut sein, um das System zu konfigurieren.

    1. Rechner: openSUSE 11.3/64
    2. Rechner: ArchLinux/64

    MG

  14. Re: Das König unter die Linux

    Autor: Bendemann 26.02.11 - 00:57

    Mandriva war was ganz feines. Aber der Tod von Mandriva war lange abzusehen und damit wird jeder neue Fork den gleichen Gang gehen, wie alle Miniprojekte. Statt vieler: PCLinuxOS, Kanotix, Sidux.

  15. Re: Das König unter die Linux

    Autor: Bendemann 26.02.11 - 01:01

    Debian ist eine "anständige" Distri. Was Du meinst ist, dass es keine zertifierte Software gibt. Ja, und? Dann soll doch derjenige, der's braucht, eben CentOS nehmen.

    (Das ist auf dem Desktop übrigens auch "Frickelei".)

  16. Re: Das König unter die Linux

    Autor: Bendemann 26.02.11 - 01:04

    Ich wüßte nicht, was bei 11.3 groß fehlen würde oder älter ist. Ich habe immer für alles brandneue Sachen bekommen und das mit weit weniger Repos, als unter Ubuntu.

  17. Re: Das König unter die Linux

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 26.02.11 - 03:46

    Debian ist das bevorzugte Server-Linux bei HP.

  18. Re: Das König unter die Linux

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 26.02.11 - 03:56

    newrave schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es ja schön, dass ihr euch auf openSusi ein Ei pellt
    > aber muss dann gleich ein "Ubuntu ist doof" hinten dran?

    "Ubuntu ist doof" hast nur Du dahin gedichtet.
    Bendemann hat schlicht eine Bleeding-Edge-Distro beschrieben und auch wenn selbst von Canonical was anderes behauptet wird, handelt es sich bei Ubuntu um eine solche.
    openSUSE ist konservativer als Ubuntu (oder auch Fedora) -- nicht so krass wie Debian Stable, aber trotzdem schon konservativ. Bei openSUSE hat man dann oft weniger Blingbling, aber dafür hat man oft ein stabileres Basissystem. Das bedeutet im Schnitt weniger Probleme, was wiederum zur besseren Usability führt und dementsprechend anwenderfreundlicher ist.

  19. Re: Das König unter die Linux

    Autor: purpurroter pumpernickel 26.02.11 - 10:31

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Debian ist das bevorzugte Server-Linux bei HP.


    1.) Das bevorzgte Server-Linux bei HP wird eher CentOS, fedora (= RHEL) bzw. OpenSuse (= SLES / SLED) sein, also solche wo man ohne Probleme bereits bestehende RPM Pakete der grossen Enterprise Distris installiern kann und nicht wie bei Debian erst extra Würstchen kochen muss (Debian kompatible DEP Pakete erstellen).

    2.) Nimmt man im Enterprise Bereich Lösungen, die keinerlei Probleme mit proprietären Treibern, Firmewares und der Gleichen machen - Debian gehört dank seiner militanten GNU-Spinner Community nicht dazu...

  20. Re: Das König unter die Linux

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 26.02.11 - 16:47

    purpurroter pumpernickel schrieb:
    -------
    > 1.) Das bevorzgte Server-Linux bei HP wird eher CentOS, fedora (= RHEL)
    > bzw. OpenSuse (= SLES / SLED) sein, also solche wo man ohne Probleme
    > bereits bestehende RPM Pakete der grossen Enterprise Distris installiern
    > kann und nicht wie bei Debian erst extra Würstchen kochen muss (Debian
    > kompatible DEP Pakete erstellen).


    Tja, diese Würste kocht HP aber.
    http://h20219.www2.hp.com/services/us/en/consolidated/os-debian.html


    > 2.) Nimmt man im Enterprise Bereich Lösungen, die keinerlei Probleme mit
    > proprietären Treibern, Firmewares und der Gleichen machen - Debian gehört
    > dank seiner militanten GNU-Spinner Community nicht dazu...

    Soso, Du kennst Dich ja echt gut aus…

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