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"klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

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  1. "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: Dämon 21.06.17 - 14:00

    Bei solch extrem geringen Bitraten glaube ich nicht, dass da nicht irgendwo beim Klang getrickst wird.

    Völlig legitim ist natürlich alles, was die Datenmenge reduziert, ohne sich zu sehr vom Ausgangsmaterial zu entfernen. Jedoch würde es mich nicht wundern, wenn die durch die Weglassung von Frequenzbereichen entstehenden Lücken durch eine Intelligenz oder sonstige Filter wieder "aufgefüllt" werden, damit ein "runderer" Klang entsteht.

    Bei Sprache (Hörbücher oder Telefonieren) mag so was ja noch völlig OK sein, aber bei Musik sollte so was nicht statt finden. Hier will ich so nah am Original sein, wie es nur geht. Und so was kann nur durch hohe Bitraten erreicht werden.

    Die Frage ist also, wie nah solch extrem niedrigbittige Audiodateien am Original sind und wie viel durch Algorithmen verfälscht wird.

  2. Re: "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: Macros 21.06.17 - 14:14

    Natürlich muss so ein Codec Kompromisse machen.
    Doch die Leistung der Entwickler (so die Aussagen stimmen) ist beachtlich.
    Aktuelle Codecs sind gut genug, dass ab 128 KBit/s Kein Mensch mehr den Unterschied zum Original erkennt. Bei 96 nur die wenigsten.
    (Ein Computer findet natürlich unzählige Unterschiede)

    Wenn von 48 KBit/s für Musik und 16KBit/s für Sprache gesprochen wird, würde ich davon ausgehen, dass das Ergebnis tatsächlich sehr nah am Original ist. Und das wäre erstaunlich.
    Ich bin auf Hörproben gespannt.

    Falls sie das Selbe dann auch mit 32 KBbit/s schaffen mach ich einen Freudentanz.
    Endlich Internetradio mit gedrosselter Mobilflat!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.17 14:15 durch Macros.

  3. Re: "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: Crossfire579 21.06.17 - 14:15

    Die Frage ist viel eher wofür man einen so hoch Komprimierenden Codec braucht? Sehe da Musik eher als Demomaterial, für Internettelefonie oder ähnliches ist das aber sicher prima geeignet.
    Im Musikbereich hat sich 320kbit MP3 doch schon längst durchgesetzt, vielleicht wird gelegentlich noch OGG oder AAC benutzt was aber eher einzelfälle sind. Man hat doch mittlerweile so viel Speicher dass es sich nicht mehr lohnt solche enormen einbußen hinzunehmen um von einer 128 oder 192 OGG Datei auf eine kleinere größe zu gehen.

  4. Re: "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: Earan 21.06.17 - 14:17

    Ich habe mir gerade die samples angehört und war geradezu überrascht wie gut 96 und 64kbit klingen. 48 ist akzeptabel, doch die 32 sind für mich eine Qual, da die Artefakte quasi Omnipräsent sind. Leider sind die Samples nicht gerade breit gefächert. Ich würde gerne mal Musikrichtungen wie DeathMetal, DeathStep oder Breakcore durch Opus 1.2 hören. Da sieht man dann wirklich was der Codec wert ist.

  5. Re: "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: My1 21.06.17 - 14:18

    32kbit opus hätte bei gedrosseltem mobilnetz schon seine vorteile.

    Asperger inside(tm)

  6. Re: "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: H4ndy 21.06.17 - 14:24

    Crossfire579 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Musikbereich hat sich 320kbit MP3 doch schon längst durchgesetzt,
    > vielleicht wird gelegentlich noch OGG oder AAC benutzt was aber eher
    > einzelfälle sind.

    Bei OPUS geht es ja nicht (primär) um Archivierung von Musik sondern um Echtzeitanwendung bzw. -übertragung.

  7. Re: "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: My1 21.06.17 - 14:27

    zur archivierung gehört eh flac o.ä. benutzt

    Asperger inside(tm)

  8. Re: "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: Cok3.Zer0 21.06.17 - 15:05

    Ein Bitflip beim Timecode und es ist Schrott...

  9. Re: "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: My1 21.06.17 - 15:07

    Cok3.Zer0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Bitflip beim Timecode und es ist Schrott...

    es gibt ja noch genug andere verlustfreie formate. deswegen auch o.ä. wenn du n besseres kennst, gerne her damit.

    Asperger inside(tm)

  10. Re: "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: NeoCronos 21.06.17 - 16:14

    Wenn du deine Sachen so archivierst, dass Bitflips nicht erkannt und korrigiert werden können, dann machst du schon etwas grundsätzlich falsch

  11. Re: "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: Hotohori 21.06.17 - 16:27

    Macros schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aktuelle Codecs sind gut genug, dass ab 128 KBit/s Kein Mensch mehr den
    > Unterschied zum Original erkennt. Bei 96 nur die wenigsten.

    Bei solchen Aussagen wäre ich vorsichtig "kein Mensch" in den Mund zu nehmen, da sind die Audiophilen ganz empfindlich. ;)

  12. Re: "klingt gut" versus "klingt wie das Ausgangsmaterial"

    Autor: Deathcrow 22.06.17 - 15:07

    Hier versammelt sich ja mal wieder die geballte Intelligenz der deutschen Internetkommentierer...

    1. Bei Opus handelt es sich um einen verlustbehafteten codec. Er versucht also ausgerechnet nicht die vorhandenen Audiodaten 1:1 wiederzugeben. Das macht keinen Sinn, dafür gibts andere Codecs (FLAC). Ziel von einem modernen Audiocodec wie Opus ist es durch Psychoakustische Modelle Dinge die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar sind wegzulassen oder durch Noise geschickt zu ersetzen. Es geht darum wie es sich am Ende anhört und nicht wie sehr die Waveform oder das Spektogramm dem Original ähnelt... und wenn es am Ende für dich genauso klingt wie vorher sollte es Dir scheißegal sein wie originalgetreu das Audiosignal ist - ansonsten hat man nicht verstanden worum es geht.

    2. "Wer brauch schon niedrigere Bitraten, wir haben doch eh viel Speicher". Was für ein Unsinn. Niemand hat endlos Speicher und wenn ich statt 500GB an 320 kbit/s Mp3s für die gleiche Qualität in Opus nur noch ein Drittel des Speichers brauche dann macht das glaube ich ziemlich viel Sinn und einen nennenswerten Unterschied. Von Bandbreitelimitierten Verbindungen soll hier erst garkeine Rede sein.

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