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Es ist irgendwie typisch für das KDE-Team!

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  1. Es ist irgendwie typisch für das KDE-Team!

    Autor: matbhm 06.03.17 - 19:53

    Man baut Mal wieder an einem neuen Programm, statt sich um die Funktionsfähigkeit der laufenden Programme zu kümmern, deren Funktionsumfang zu erweitern (z. B. kann man unter Kontact seine Termine immer noch nicht mit 'nem Smartphone synchronisieren) und für eine ordentliche Stabilität zu sorgen. Akonadi ist ein laufendes (wenn's denn läuft) Desaster.

  2. Re: Es ist irgendwie typisch für das KDE-Team!

    Autor: Berner Rösti 06.03.17 - 21:55

    matbhm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man baut Mal wieder an einem neuen Programm, statt sich um die
    > Funktionsfähigkeit der laufenden Programme zu kümmern, deren
    > Funktionsumfang zu erweitern (z. B. kann man unter Kontact seine Termine
    > immer noch nicht mit 'nem Smartphone synchronisieren) und für eine
    > ordentliche Stabilität zu sorgen. Akonadi ist ein laufendes (wenn's denn
    > läuft) Desaster.

    Das zieht sich leider wie ein roter Faden durch die Open-Source-Szene. Entwicklergruppen zerstreiten sich oder haben plötzlich die Lust an einem Projekt verloren. Dann fängt man halt irgendwas neues an oder forkt lustig vorhandenes, wenn man sich mit den anderen nicht auf eine einheitliche Linie einigen konnte.

    Die immer wieder so schön hoch gehaltene "Community" (auf Deutsch: "Gemeinschaft") ist am Ende des Tages leider oftmals nur ein riesengroßer Haufen von Selbstdarstellern, die nicht in der Lage sind, tatsächlich gemeinsam an einer Sache zu arbeiten.

    Leider steht hier die menschliche Natur immer wieder dem utopischen Gedanken hinter Open Source im Wege. Das ist auch nicht weiter verwunderlich: Denn während andere für so etwas profanes wie Geld arbeiten, tun die Entwickler in der Open-Source-Community es für die Ehre. Wen überrascht es dann, dass man es hier überdurchschnittlich oft mit Persönlichkeiten zu tun hat, die besonders viel Wert auf Ehre und Anerkennung legen.

    Ich brauche keine Ehre, mir reicht das Geld, das mir mein Arbeitgeber pünktlich überweist.

  3. Re: Es ist irgendwie typisch für das KDE-Team!

    Autor: scroogie 06.03.17 - 22:22

    Es zwingt Dich ja auch keiner Open Source zu entwickeln??
    Die Argumentation verstehe ich irgendwie nicht. Nur weil jemand Spaß daran hat einen E-Mail Client zu entwickeln, muss er doch nicht gleich mit anderen zusammen arbeiten um die Welt zu verbessern?
    Ähnliche Beiträge lese ich hier häufiger und wundere mich immer.

  4. Re: Es ist irgendwie typisch für das KDE-Team!

    Autor: Berner Rösti 07.03.17 - 08:47

    scroogie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es zwingt Dich ja auch keiner Open Source zu entwickeln??

    Habe ich in irgend einer Silbe erwähnt, dass ich daran Interesse hätte oder dass ich das Gefühl habe, dazu genötigt zu sein?

    > Die Argumentation verstehe ich irgendwie nicht. Nur weil jemand Spaß daran
    > hat einen E-Mail Client zu entwickeln, muss er doch nicht gleich mit
    > anderen zusammen arbeiten um die Welt zu verbessern?

    Es geht nicht explizit um das hier vorgestellte Programm, sondern über viele Open-Source-Projekte, die mit viel Enthusiasmus gestartet sind, dann sich immer mehr Leute dran beteiligen und sich dann hoffnungslos zerstreiten, weil jeder von ihnen glaubt, die (Er-)Lösung zu kennen.

    Tut mir leid, aber dieses Schicksal erleiden viele ehrenamtliche Projekte, die keine starke Führung haben – sei es der Kaninchenzüchterverein oder eben Open Source.

    Selbstverständlich muss jemand, der "Spaß" daran hat, einen E-Mail-Client (oder was auch immer) zu entwickeln und ihn der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stellt, über entsprechende Tendenzen verfügen. Warum sollte man sich sonst diesem Stress aussetzen, sein eigenes (!) Projekt mit anderen zu teilen und sich auch entsprechend der Kritik auszusetzen.

    Das machst du nicht "aus Spaß", sondern da ist das Feedback und die Anerkennung ein wichtiger Faktor.

    Ich finde den Gedanken, sich ehrenamtlich für das Wohl der Gesellschaft einzusetzen, durchaus für löblich, auch wenn ich mir dessen bewusst bin, dass das die heutige Generation dies ironischerweise aus einer Science-Fiction-Fernsehserie übernommen hat... ;)

    Was ich nur nicht ausstehen kann, sind diejenigen, die einem diese Ideologie permanent aufzwingen wollen.

    > Ähnliche Beiträge lese ich hier häufiger und wundere mich immer.

    Ja, da sich so langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass Open Source nicht die Lösung aller Probleme ist, sondern selbst wiederum etliche Probleme mit sich bringt.

  5. Re: Es ist irgendwie typisch für das KDE-Team!

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 07.03.17 - 14:15

    matbhm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kann man unter Kontact seine Termine immer noch nicht mit 'nem
    > Smartphone synchronisieren

    Natürlich geht das. Ich nutze es die ganze Zeit. CalDAV-Support in Kontact ist absolut unproblematisch.

    > Akonadi ist ein laufendes (wenn's denn läuft) Desaster.

    Dann sei doch froh, dass Akonadi durch Sink ersetzt wird, statt darüber zu motzen.

    Kontact wird heute primär von der Firma KDAB entwickelt, weil ihre Kunden ein entsprechendes Programm für Desktop-PCs haben wollen.
    Kube wird von Kolab Systems entwickelt und zwar mit dem expliziten Ziel auch für Android verfügbar zu sein. Im Back-End (KDE Frameworks,…) arbeiten beide Firmen doch auch zusammen.
    Dass man dann sowieso ein neues GUI braucht, das in QtQuick geschrieben ist und sich nicht mit den klassischen auch von KMail genutzten QWidgets realisieren lässt, leuchtet jedem ein, der nur ein wenig nachdenkt.
    KMail/Kontact wird ja nicht weggeschmissen, sondern erstmal weiter entwickelt.

    Abgesehen davon läuft aktuelles Kontact (samt Akonadi und so) total super. So gut, dass ich's sogar als Gnome-Nutzer verwende.

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