-
History repeats itself
Autor: roli8200 21.09.17 - 13:43
Da kommt mir nur leidiges Kopfschütteln.
Wann hat ein Multimedia-Framework unter Linux jemals funktioniert?
Pulsaudio ist die selbe Katastrophe wie alle vorgehenden, einfach in einer neuen Verpackung. Dinge die auf dem Windows-Desktop seit Jahrzehnten selbstverständlich sind, gehen unter Linux nur mit etlichem Gemurkse. Wieso muss ich mich unter Linux zuerst in die tiefsten Tiefen der Frameworks begeben, nur um eine MP3 zu hören?
Wie wärs wenn man mal nicht die eierlegende Wollmilchsau (die auch noch Kaffeee macht und zum Mond fliegt) entwickelt, sondern sich mal an etwas näherliegendem versucht wie beispielsweise: Ich höre Internet-Radio, und möchte das kurz unterbrechen (Ohne das Internet-Radio komplett schliessen zu müssen) um einen Videoclip auf einer News-Seite zu sehen. Oder, ich stecke einen USB-Headset an und erwarte dass das nacher auch funktioniert.
Solange Linux an solch trivialem scheitert und die Entwickler jedesmal ein riesiges Fass aufmachen, als hätten sie gerade das Raketentriebwerk erfunden, wird es auf dem Desktop keine Chance haben. -
Re: History repeats itself
Autor: Truster 21.09.17 - 14:17
Wann hattest du das letzte Mal Linux* versucht?
* Distributionen wie Linux Mint oder Ubuntu spielen Out of the Box MP3s ab.
Das einige Entwicklungen nicht optimal gelöst sind, steht auf einem anderen Kapitel. Ich persönlich finde Pulseaudio nicht so schlecht. zumindest kann dieser mehrere Sounds mischen und wird (fast) überall unterstützt.
Pulseaudio ablösen wird vermutlich nicht so einfach. Es hat schon lange gedauert, bis die Unterstützung von verschiedenen Anwendungen da waren. bei Wine ist es noch nicht so lange her, wenn ich mich nicht täusche.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.17 14:19 durch Truster. -
Re: History repeats itself
Autor: Seitan-Sushi-Fan 21.09.17 - 14:36
roli8200 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wieso
> muss ich mich unter Linux zuerst in die tiefsten Tiefen der Frameworks
> begeben, nur um eine MP3 zu hören?
Muss man nicht und musste man noch nie.
> Wie wärs wenn man mal nicht die eierlegende Wollmilchsau (die auch noch
> Kaffeee macht und zum Mond fliegt) entwickelt, sondern sich mal an etwas
> näherliegendem versucht wie beispielsweise: Ich höre Internet-Radio, und
> möchte das kurz unterbrechen (Ohne das Internet-Radio komplett schliessen
> zu müssen) um einen Videoclip auf einer News-Seite zu sehen.
Geht problemlos.
> Oder, ich stecke einen USB-Headset an und erwarte dass das nacher auch funktioniert.
Geht problemlos. -
Re: History repeats itself
Autor: gaelic 21.09.17 - 15:01
roli8200 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Dinge die auf dem Windows-Desktop seit Jahrzehnten
> selbstverständlich sind, gehen unter Linux nur mit etlichem Gemurkse. Wieso
> muss ich mich unter Linux zuerst in die tiefsten Tiefen der Frameworks
> begeben, nur um eine MP3 zu hören?
>
Wann soll das gewesen sein? 1997? Und generell kann Linux Out-of-the-Box (Standard Desktop Installation mit z.b. Gnome oder KDE) so ziemlich jedes Format daß durch die Wildnis kreucht und fleucht abspielen. Unter Windows darf man mal einen geeigneten Mediaplayer im Internet suchen, und landet dann in vielen Fällen bei VLC.
> Wie wärs wenn man mal nicht die eierlegende Wollmilchsau (die auch noch
> Kaffeee macht und zum Mond fliegt) entwickelt, sondern sich mal an etwas
> näherliegendem versucht wie beispielsweise: Ich höre Internet-Radio, und
> möchte das kurz unterbrechen (Ohne das Internet-Radio komplett schliessen
> zu müssen) um einen Videoclip auf einer News-Seite zu sehen. Oder, ich
> stecke einen USB-Headset an und erwarte dass das nacher auch funktioniert.
>
Das geht doch? Von was sprichst du?
<°>>>< -
Re: History repeats itself
Autor: oldmcdonald 21.09.17 - 15:05
… und zwar genau wegen PulseAudio. Das einzige, was mit PulseAudio nicht funktioniert, ist das, was mit jack möglich ist: Professionelles Audio. Wenn Pipewire das auch noch liefert, ist das neue Framework jederzeit herzlich willkommen!
-
Re: History repeats itself
Autor: George99 21.09.17 - 15:30
Wahrscheinlich hat dich da einer auf den Arm genommen und dir eln altes MS-DOS als Linux im "Terminalmodus" vorgeführt. Inhaltlich ist das, was du schreibst, nämlich leider totaler Murks.
-
Re: History repeats itself
Autor: KnutRider 21.09.17 - 17:02
Also MP3 nicht unbedingt, aber bei Fedora 26 musste ich erstmal - trotz Store -> Erweiterungen - und funktionslosen Installationsbutton - letzlich zig GStreamer Pakete etc per Terminal aus einem Repo installieren um einen H.264 Decoder zu installieren, damit diese Videos sowohl im Videoplayer als auch im Browser abspielbar waren. VLC war ebenfalls als Terminal Befehl nötig.
Für den nicht Technik affinen Nutzer wäre das schon ein Akt gewesen. Bei anderen Distros wie Linux Mint war dies nicht nötig. -
Re: History repeats itself
Autor: gaelic 21.09.17 - 17:34
Fedora sperrt per Default alles aus wo die Lizenz nicht passt.
z.b. bei mp3:
"MP3 is currently the most widely used format for lossy music compression and is widely supported among music players. For a number of years, because of the legal issues relating to implementing MP3 support, Fedora was unable to include it at all.
However, as of 2017-05-03, Fedora is now able to include MP3 decoding and encoding functionality. " -
Re: History repeats itself
Autor: George99 21.09.17 - 17:49
KnutRider schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Für den nicht Technik affinen Nutzer wäre das schon ein Akt gewesen. Bei
> anderen Distros wie Linux Mint war dies nicht nötig.
Fedora ist als technische Spielwiese für das Enterprise Linux von Red Hat aber nun auch wirklich nicht für Linux-Einsteiger gedacht. :)
Wie du schon sagtest, Ubuntu LTS Version, entweder das Original oder in der Variante Linux Mint, sind einfach die frustfreie Verpackung von Linux für Neulinge... -
Re: History repeats itself
Autor: FreiGeistler 21.09.17 - 18:17
George99 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Fedora ist als technische Spielwiese für das Enterprise Linux von Red Hat
> aber nun auch wirklich nicht für Linux-Einsteiger gedacht. :)
>
> Wie du schon sagtest, Ubuntu LTS Version, entweder das Original oder in der
> Variante Linux Mint, sind einfach die frustfreie Verpackung von Linux für
> Neulinge...
Najaa...
Wer lieber einen aktuelleren Browser als den vom letzten Halbjahr hat, sollte sich eher Manjaro anschauen (rolling Release). -
Re: History repeats itself
Autor: Seitan-Sushi-Fan 22.09.17 - 03:00
KnutRider schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Also MP3 nicht unbedingt, aber bei Fedora 26 musste ich erstmal - trotz
> Store -> Erweiterungen - und funktionslosen Installationsbutton - letzlich
> zig GStreamer Pakete etc per Terminal aus einem Repo installieren um einen
> H.264 Decoder zu installieren, damit diese Videos sowohl im Videoplayer als
> auch im Browser abspielbar waren. VLC war ebenfalls als Terminal Befehl
> nötig.
Blödsinn. Du hast entweder keine Ahnung (und hast damit auf einer IT-News-Seite "für Profis" nichts verloren) oder du lügst absichtlich.
Man geht einfach auf https://flathub.org/apps.html, klickt auf den Eintrag für Gnome MPV bzw VLC (je nach Geschmack) und fertig.
> Für den nicht Technik affinen Nutzer wäre das schon ein Akt gewesen. Bei
> anderen Distros wie Linux Mint war dies nicht nötig.
Ja, furchtbar kompliziert dieses Fedora 26. Man geht auf eine Webseite und klickt auf die Anwendung, die man haben will. So wie bei Windows oder MacOS, die ja beide so total unverbreitet sind, weil das alles so schrecklich kompliziert ist. Deswegen nutzt alle Welt ja auch Linux Mint. -
Re: History repeats itself
Autor: Hello_World 10.10.17 - 11:22
Was sollen diese offensichtlichen Lügen? die von Dir geschilderten Szenarien funktionieren seit Jahren problemlos, nicht zuletzt dank PulseAudio.
-
Firefox wird unabhängig vom Rest auch von Ubuntu zeitnah aktualisiert.
Autor: teleborian 16.10.17 - 12:55
Firefox wird unabhängig vom Rest auch von Ubuntu zeitnah aktualisiert.



