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Ich finde eine zweit-Programmiersprache anstrengend

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  1. Ich finde eine zweit-Programmiersprache anstrengend

    Autor: M.P. 13.10.21 - 12:20

    Mit C++ verdiene ich meine Brötchen. Wenn ich dann doch mal wieder ein Perl, Python oder Javascipt Codeschnipsel verstehen und ggfs ändern muss, dauert es immer ein wenig, bis ich wieder eingegrooved bin ....

  2. Re: Ich finde eine zweit-Programmiersprache anstrengend

    Autor: Trockenobst 13.10.21 - 12:27

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit C++ verdiene ich meine Brötchen. Wenn ich dann doch mal wieder ein
    > Perl, Python oder Javascipt Codeschnipsel verstehen und ggfs ändern muss,
    > dauert es immer ein wenig, bis ich wieder eingegrooved bin ....

    Wechsle momentan zwischen Java und C# hin und her und das geht eigentlich weil sie recht gleich sind und man recht abstrakt arbeitet. Bei C++ kommt es immer darauf an wie tief man in den Spezialitäten steckt. Man kann C++ auch hochsprachig nutzen, oder im Template / Overload / Makro Wahnsinn stecken. Dann gibt es glaube ich nichts was dem gleich kommt ;^)

  3. Re: Ich finde eine zweit-Programmiersprache anstrengend

    Autor: kayozz 13.10.21 - 13:22

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit C++ verdiene ich meine Brötchen. Wenn ich dann doch mal wieder ein
    > Perl, Python oder Javascipt Codeschnipsel verstehen und ggfs ändern muss,
    > dauert es immer ein wenig, bis ich wieder eingegrooved bin ....

    Ich habe in den letzten 20 Jahren VBA, VB.Net, Perl, Java, C#, Python, PHP, F#, Javascript, Typescript in unterschiedlicher Ausprägung beruflich und privat genutzt und jedes Mal hatte ich das Gefühl, dass mich das Programmieren in einer anderen Programmiersprache auch in den anderen vorangebracht hat.

    Hinzukommt das erlernen diverser Frameworks.

    Es ist IMHO nie verkehrt über den eigenen Tellerrand zu schauen.

  4. Re: Ich finde eine zweit-Programmiersprache anstrengend

    Autor: Schattenwerk 13.10.21 - 14:05

    Dein Beitrag geht es am Thema vorbei. Er spricht von einer Zweit-Programmiersprache, d.h. zwei aktiv genutzte Sprachen in einer kurzen Zeit.

    Keiner hat gesagt, dass das Lernen von mehreren Sprachen über 20 Jahre ein Nachteil ist oder sich nicht lohnen würde.

    PS: Persönlich finde ich das einarbeiten in Frameworks noch die Arbeit mit dem schlechtesten Kosten-Nutzen-Verhältnis, sofern es über die elementaren Funktionsweisen hinaus geht. Die Frameworks, welche ich kenne und wennn man nicht von uraltem Legacy-Mist spricht. mutieren über 1-2 Jahre so viel, das man das Wissen nach 2 Jahren "nicht auf dem laufenden bleiben" praktisch als nutzlos beachten kann.

  5. Re: Ich finde eine zweit-Programmiersprache anstrengend

    Autor: /mecki78 13.10.21 - 14:29

    Ich arbeite ständig mit C, Objective-C, Swift und Java. Ab und an kommt dann auch Ruby, JavaScript (bzw. auch TypeScript), Perl und Bash Scripting dazu.

    Ich habe auch schon mit diversen Basic und Pascal Dialekten produktiv gearbeitet, viel PHP Code und einiges an Assemblercode geschrieben (x86 und ARM), sowie Vertex- und Pixelschader für OpenGL (nicht für 3D Grafik, sondern um Berechnungen mit GPU Beschleunigung durchzuführen). Ich habe sogar einiges an AppleScript Code geschrieben; die fürchterlichste Sprache, die ich beherrsche, wobei, wirklich beherrschen tut die glaube ich niemand, da ist viel nur Trial und Error.

    Python, Lua, Haskell, C# und C++ kenne ich gut genug, dass ich deren Code problemlos lesen, verstehen und auch anpassen kann, aber ich habe noch nie eine ganze App in diesen Sprachen geschrieben oder sie in einem kommerziellen Projekt genutzt. D.h. mit der Ausnahme von C++, das ich mal für ein Windowsprojekt gebraucht habe, allerdings war da die Primärsprache nicht C++ (Gott sei Dank nicht), das habe ich nur gebraucht, weil einige der SDKs C++ waren, die ich nutzen wollte und ich dann Adaptercode gebraucht habe; das war dann zwar C++ Code, den ich geschrieben habe, aber auf einem sehr rudimentären Level, da ich nicht einmal eine Klasse erstellen musste, sondern lediglich vorhandene Klassen verwenden.

    Sprachen, die ich nur rudimentär kenne sind SmallTalk, Go und Rust. Ich finde die konzeptionell sehr interessant, aber kenne nur einfachen Beispielcode und hatte für die bisher auch noch keine echte Verwendung.

    Alle anderen Sprachen kenne ich kaum, d.h. ich könnte deren Code wahrscheinlich nicht einmal vollständig lesen und würde mich auch nicht trauen den groß anzufassen.

    Wer als Entwickler Probleme hat mit mehr als einer Sprache zeitgleich zu arbeiten, der hat vielleicht nicht wirklich den idealen Job gewählt bzw. ist dann kein echter Entwickler, sondern ein <Sprache>-Entwickler. Wenn bei uns ein neuer Entwickler anfängt, dann ist es egal welche Sprachen der beherrscht. Für ein Projekt beim Probearbeiten, darf er die Sprache frei wählen, ist uns egal, solange das Teil am Ende funktioniert wie gefordert. Hier geht es nicht darum die Sprachfertigkeiten abzufragen, sondern zu schauen ob jemand strukturiert arbeiten und Vorgaben umsetzen kann, bzw. ob jemand auch eigenständig Problemlösungen erarbeiten kann und nichts davon ist von der Sprache abhängig.

    Wir erwarten dann aber auch, dass wenn wir ihm zwei Wochen Zeit geben sich in eine neue Sprache einzuarbeiten, er sich in dieser Zeit genug Wissen aneignen kann Code in dieser Sprache lesen und verstehen zu können. Wenn er dafür ein Buch haben möchte, weil er sich mit bedruckten Papier leichter tut als mit Webseiten und PDFs, kein Thema, er braucht nur sagen was er möchte und am nächsten Tag liegt es auf seinem Schreibtisch. Er darf sich auch gerne in den Ruheraum zurück ziehen oder mit einem Tablet auf die Dachterrasse setzen, was auch immer ihn am meisten liegt.

    Die Standard-API überblicken und alle Konzepte verinnerlicht zu haben dauert natürlich länger, aber das wird ja auch nicht in so kurzer Zeit erwartet. Am Anfang darf der eh nicht komplett neuen Code schreiben, sondern nur vorhandenen Code erweitern oder dort kleinere Fehler beseitigen. Dabei lernt man die Konzepte verstehen und sieht, was die Standard API alles so bietet und wie andere Entwickler in dieser Sprache konkrete Probleme gelöst haben. Das lernt man so besser als nur aus theoretischen Büchern.

    Bei uns gilt das Motto: Du musst nichts wissen oder können, es reicht IT Basiswissen und Überhaupt schon mal sinnvolles programmiert zu haben. Du musst nur lernwillig genug sein, dir fehlendes Wissen selbstständig anzueignen und offen für neue Konzepte und Technologien, in die man sich bei Bedarf eben erst einlesen muss.

    Als ich für das Unternehmen angefangen habe kannte ich PHP z.B. noch gar nicht, hatte nur ein bisschen SQL Grundwissen durch Studium (so was kam da auch mal vor, aber nicht im Detail und war schon wieder Jahre her) und ausgerechnet ein LAMP Projekt sollte mein erstes kommerzielles Projekt für einen wichtigen Großkunden werden. Sagen wir mal so: Das Projekte wurde rechtzeitig fertig, der Großkunde war zufrieden und am Ende war ich ein PHP/SQL Experte. Eigentlich wollte ich als Java Entwickler dort arbeiten, heute brauche ich Java nur noch wenn ich an Android Apps arbeite. Mein nächste Projekt war BTW ein C Projekt, eine Sprache, die ich bis dahin zwar schon vom Studium her kannte, in der ich aber noch nie eine komplexere Anwendung geschrieben hatte, was halt schon nochmal ein Unterschied ist.

    /Mecki

  6. Re: Ich finde eine zweit-Programmiersprache anstrengend

    Autor: EWCH 13.10.21 - 14:42

    > Mit C++ verdiene ich meine Brötchen.

    Dann bleib dabei. Wie der Artikel schon selbst beschreibt ist Julia fuer Entwickler denen C++ zu komplex und Python zu lahm ist.

  7. Re: Ich finde eine zweit-Programmiersprache anstrengend

    Autor: Keep The Focus 13.10.21 - 14:58

    mein Beileid - C++ wuerd ich mir heute nicht mehr antun

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