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Riskanter Neuanfang

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  1. Re: Riskanter Neuanfang

    Autor: grorg 03.10.16 - 12:53

    crypt0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich versteh die Aufregung einfach nicht... Bei "Apps" schmeißt man Apple
    > und Google den Source-Code geradezu hinterher aber der Code des
    > Abteilungs-Addons ist ein derart hohes Betriebsgeheimnis, dass man den Code
    > nicht durch Mozilla signieren lassen kann/will ?! *Kopfschüttel
    Ich schmeiße keinen Code Apple und Google hinterher.

    Nettes Strohmann-Argument.

  2. Re: Riskanter Neuanfang

    Autor: grorg 03.10.16 - 12:53

    Atalanttore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > grorg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Programmcode = Abteilungsinternes Addon aus 100% Javascript, welches nur
    > > für einen einzigen Zweck existiert und auch nur in dieser Firma Sinn
    > > macht.
    > >
    > > Genau, damit kann Mozilla auch soviel anfangen .....
    > Stell dir vor, es gibt auch noch andere Addon-Programmierer, die Addons
    > während ihrer Arbeitszeit erstellen.
    Schön für die, ist aber nicht mein Aufgabengebiet und ich mache auch nur dieses eine und auch nur für einen einzigen Zweck.
    Warum sollte es mich kümmern was andere während ihrer Arbeitszeit machen?

    > > Vielleicht wird es wirklich Zeit zu wechseln.
    > Bitte gleich zu Microsoft Edge wechseln und Open-Source-Programme nicht
    > mehr nutzen.
    Weil Open-Source einen ja auch verpflichtet den gesamten Code der Firma zu veröffentlichen. Oder überhaupt Code.
    Geniales Argument.

    Abgesehen davon dass ich kein C/C++/Rust kann und es mich auch nicht interessiert da mein Job andere Dinge benötigt (Go/Java/JS) und ich selbst wenn ich wollte nichts zu Mozilla beitragen könnte.

    Aktuell sehe ich nur einen OSS-Jihadisten der grade aus Trotz Sachen vom Tisch wirft für Aufmerksamkeit.

    Ich bin hier raus, mit jemandem der nicht logisch argumentieren kann gebe ich mich nicht ab.

  3. Re: Riskanter Neuanfang

    Autor: Atalanttore 03.10.16 - 18:44

    grorg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich schmeiße keinen Code Apple und Google hinterher.
    Warum erwägst du dann ernsthaft, den Browser von Google zu verwenden?

    > Nettes Strohmann-Argument.
    *lol*

  4. Re: Riskanter Neuanfang

    Autor: Atalanttore 03.10.16 - 18:51

    grorg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil Open-Source einen ja auch verpflichtet den gesamten Code der Firma zu
    > veröffentlichen. Oder überhaupt Code.
    > Geniales Argument.
    Verpflichten nicht, aber nur nehmen und partout nichts zurückgeben wollen ist ein parasitäres Verhalten und ein großes Problem für freie Software.


    > Abgesehen davon dass ich kein C/C++/Rust kann und es mich auch nicht
    > interessiert da mein Job andere Dinge benötigt (Go/Java/JS) und ich selbst
    > wenn ich wollte nichts zu Mozilla beitragen könnte.
    JS, also JavaScript, zieht sich bei Mozilla durch alle Programme und Webseiten.


    > Aktuell sehe ich nur einen OSS-Jihadisten der grade aus Trotz Sachen vom
    > Tisch wirft für Aufmerksamkeit.
    Ohne Beleidigungen geht es bei dir wohl nicht?
    Hoffentlich laufen wir uns beruflich niemals über den Weg.


    > Ich bin hier raus, mit jemandem der nicht logisch argumentieren kann gebe
    > ich mich nicht ab.
    Und tschüsch!

  5. Re: Riskanter Neuanfang

    Autor: bremse 03.10.16 - 19:46

    Atalanttore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > grorg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weil Open-Source einen ja auch verpflichtet den gesamten Code der Firma
    > zu
    > > veröffentlichen. Oder überhaupt Code.
    > > Geniales Argument.
    > Verpflichten nicht, aber nur nehmen und partout nichts zurückgeben wollen
    > ist ein parasitäres Verhalten und ein großes Problem für freie Software.

    Das ist Quatsch und finde ich offiziell so auch nirgends beschrieben.

    Der Streit könnte ja schon da losgehen, wo man darüber diskutiert, was man unter "freier Software" versteht. - Da gibt es doch recht unterschiedliche Lizenzmodelle.

    Wenn ich mir nur mal die GPL rauskralle, so kann ich keinerlei Verpflichtung dafür finden, irgendwas beitragen zu müssen(!).
    Und so lange man den selbsterstellten Krempel "intern" verwendet, muß man auch in keinster Weise irgendwas veröffentlichen.

    Auch in der MPL konnte ich diesbezüglich keine Passage finden:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mozilla_Public_License

    OSS kann man nehmen und verwenden. Oder es sein lassen. Es gibt da weder weitergehende Verpflichtungen für die Ersteller, noch für die Nutzer. Außer eben, dass der Freigebende, je nach Lizenz u.U. den Quellcode zur Verfügung stellen muß, die Beteiligten am Code aufgeführt werden müssen, ... - Je nach Lizenzmodell eben solcherart, ähnliche oder gar keine "Einschränkungen".

    Dass man OSS nur verwenden dürfte, wenn man selbst Code freigibt oder OSS-Entwickler bezahlt, Spenden an Projekte überweist, ... steht nirgendwo. Dass man all das machen kann und das ggf. gern gesehen ist, ist doch eine ganz andere Geschichte.

    (Parasitäres Verhalten sieht doch deutlich anders aus. ;-)
    Wenn du für deinen Code eine Gegenleistung erwartest, veröffentliche ihn doch einfach unter einer entsprechenden Lizenz oder verkaufe Dienstleistungen drum herum.)

  6. Re: Riskanter Neuanfang

    Autor: crypt0 03.10.16 - 22:37

    bremse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und? Für "Internes" wäre das doch aber ein gangbarer Weg. Man könnte
    > einen "Standard-FF" benutzen, wo man lediglich das eigene Zertifikat
    > hinterlegen müßte.

    Natürlich ginge das, nur ist das eben ein beträchtlicher Aufwand für die FF-Entwickler - mit dem Gewinn, dass Unternehmen, die ein Addon entwickeln, es aber nicht von Mozilla signieren lassen wollen, dieses dann doch einsetzten können?! Das ist schon ein echt spezieller use-case - so was hat imo nichts in einem Standardbrowser verloren (evtl. wäre das was für die ESR Versionen, aber dann beschwert sich der nächste, der das im Standard-FF haben will...)

    > Genau das würde doch aber bei o.g. Variante kein Problem darstellen. ;-)
    Ja, würde es nicht, genauso wie jetzt (Addons von Mozilla signieren lassen) auch...

    > Deswegen schrieb ich ja auch, wenn es denn wirklich um die Sicherheit
    > ginge. Dann könnten die User ja freischalten, was sie zu brauchen meinen.

    Na klar, weil "der User" in der Lage ist, das zu beurteilen ;) Es würde zu einem fürchterlichen Chaos führen, wenn JS standardmäßig aus ist und der User es einschalten müsste! Umgekehrt wird ein Schuh draus, JS sollte der User ausschalten können - und siehe da, das geht ;) (Ansonsten gibt es da so Addons wie NoScript)

    > Ich vermute mal, dass in der Realität böse Addons weniger ein Problem sind,
    > als bspw. böses JS.
    Definitiv, aber was ist da der Punkt? Das "JS-Problem" lässt sich für die Mehrheit der Nutzer nicht verträglich lösen - Das "böse Addons Problem" schon...

    > Ich weiß ja nicht, wen du unter "man" verstehst.
    > Ich habe auch nichts gegen von Mozilla signierte Addons. Ich finde
    > lediglich, dass selbstsignierte Addons auch möglich sein sollten.

    Das mit den Apps ging eher in die Richtung: "Ich lad doch nicht meinen Addon-Code zu Mozilla hoch - der hat da nix verloren"

    > Es liegt eben in meiner eigenen Verantwortung, was ich mir installiere.

    Das Problem ist nur, dass diese Entscheidung nur eine Minderheit einigermaßen "sinnvoll" treffen kann...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.10.16 22:48 durch crypt0.

  7. Re: Riskanter Neuanfang

    Autor: crypt0 03.10.16 - 22:46

    grorg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crypt0 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich versteh die Aufregung einfach nicht... Bei "Apps" schmeißt man Apple
    > > und Google den Source-Code geradezu hinterher aber der Code des
    > > Abteilungs-Addons ist ein derart hohes Betriebsgeheimnis, dass man den
    > Code
    > > nicht durch Mozilla signieren lassen kann/will ?! *Kopfschüttel
    > Ich schmeiße keinen Code Apple und Google hinterher.

    Sagt auch keiner, aber die Unternehmen die von dir weiter oben aufgeführt wurden haben doch die oder andere App im Angebot (Vodafone auf jeden Fall, die haben schon versucht mir das anzudrehen)

    Das ganze ist einfach Ermessenssache - Die absolut überlebenswichtige Software eines Unternehmens wird man wahrscheinlich eher nicht auf github veröffentlichen oder einer dritten Partei zeigen, aber ein Addon, dass von ein paar Büros verwendet wird gehört da eher nicht dazu... Das ganze ist kein technisches sondern ein juristisches Problem...

    > Nettes Strohmann-Argument.

    Zum Rest des Posts ist dir nichts eingefallen?

  8. Re: Riskanter Neuanfang

    Autor: grorg 05.10.16 - 21:41

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie siehts mit ESR Version aus? Die sind doch für Unternehmen gedacht...
    >
    > What about private add-ons used in enterprise environments?
    > The ESR release will support signing starting with version 45-based
    > releases. Signing enforcement will be enabled by default in these releases,
    > and enforcement can be disabled using the xpinstall.signatures.required
    > preference.
    > (Quelle: wiki.mozilla.org
    >
    > Das müsste doch dein Problem lösen...
    > Edit: In Firmenumgebungen sollte doch eher Firefox ESR verwendet werden,
    > weil man mehr Möglichkeiten hat und diese länger gewartet werden. Oder habe
    > ich was falsches im Kopf :-)
    >
    > Hinweis: Ich selbst verwendet kein FF - daher keine Garantie
    Nein, das löst das Problem nicht da meine Kollegen alle den Standard-Firefox verwenden, die ESR-Version muss man extra suchen.

    Und niemand wechselt wegen einem Addon den Browser.

    Unsere Firma macht auch keine Vorgaben zu Betriebssystem/Browser/IDE, es gibt BYOD oder man bekommt eins gestellt, relevant ist nur was in GIT und ins Ticketsystm eingecheckt wird, ob man jetzt Linux/Windows/Mac oder Eclipse/PhpStorm/Vi/Vim/Emacs oder Chrome/Firefox/IE/Lynx benutzt ist egal.

    Keine Windows GPO oder sonstiges, unser Admin sichert das Netzwerk und die Server, ansonsten kann man nutzen was man will.

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