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Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

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  1. Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: blackout23 06.03.13 - 09:27

    Weil man befürchtet hat, dass die Änderungen nicht übernommen werden hat man garnicht erst miteinander gesprochen. Wie erwachsen.
    Es ist so lustig wie Canonical glaubt es es gibt auch nur irgendein Menschen, der die Sache nicht durschaut.

    Wären sie wenigstes ehrlich wäre es halb so wild. Bin sowieso gespannt, was passiert wenn Ubuntu Touch im Sand verläuft. Langsam müsste man mal irgendwelche OEMs und Netzbetreiber an Board haben. Firefox OS hat 18. Canonical 0. Hätten sie welche würden sie es stolz verkünden. Und dann? Ubuntu Touch ein Reinfall. Desktop während der Zeit vernachlässigt. Kommen sie dann wieder angekrochen und machen einfach am Desktop weiter? :D Ich denke eher, dass Ubuntu dann aufgegeben wird da Canonical bis jetzt jedes Jahr Verluste macht. Wenn sie es nicht schaffen damit Ubuntu zu einer Marke zu machen kommen die nich in die schwarzen Zahlen.

  2. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: lube 06.03.13 - 10:37

    Ich hoffe stark dass das ein Reinfall wird. Mir darf sich nicht neben Wayland etablieren, das wäre extrem schädlich für Linux weil man dann alles doppelt machen muss.

    Dann geht eben Ubuntu pleite oder Marc verkauft Canonical und es geht an eine Firma die mal aufräumt und logischer denkt und handelt.

  3. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: nicoledos 06.03.13 - 10:40

    Oracle?

  4. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: burzum 06.03.13 - 10:42

    lube schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hoffe stark dass das ein Reinfall wird. Mir darf sich nicht neben
    > Wayland etablieren, das wäre extrem schädlich für Linux weil man dann alles
    > doppelt machen muss.

    Sonst wird immer gekräht das Vielfalt toll und gut sei. Warum plötzlich auch hier nicht mehr? Weil ein Firma dahinter steht?

    Und es ist ja nicht so als ob es sonst nicht auch zig Projekte gäbe die den gleichen Zweck bedienen. Oder das für *jede* Distri ein Packagerepo unterhalten und gepflegt (was für ein Irrsinn) werden muß, da wird mehr als nur doppelt und dreifach Arbeit gemacht!

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  5. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: detructor15 06.03.13 - 10:48

    Warum regst du dich so darüber auf? Wayland hat X gegenüber nichts anderes gemacht.

    Und ja, Wayland ist völlig überflüssig. X funktioniert und das auch noch gut. Wayland dagegen ist nichts weiter als ein Spielzeug mit 'nem bescheuerten Namen.

  6. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: Beazy 06.03.13 - 10:52

    Nein, Vielfalt ist gut. Aber damit sich eine Vielfalt entwickeln kann braucht es klar definierte Schnittstellen. Und für Standards und Interfaces gilt: Am besten gibt es nur eine.

  7. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: Slark 06.03.13 - 10:53

    Nein, X hat Probleme. Deshalb sind auch beruehmte X-Entwickler bei Wayland eingestiegen und haben dort mitgearbeitet (und machen das immer noch). Und die Probleme konnten sie laut eigenen Aussagen nicht ohne einen neuen Anfang beheben.

    Canonical ist angekommen und hat einfach behauptet, dass Wayland-Probleme hat und ein neuen Produkt angefangen. Hier wurde aber aeusserst schlechte Recherchen betrieben und einfach mal alles fertig gemacht was sich bewegt. Nun lagen sie mit allem falsch... tja, das ist der Unterschied bei X->Wayland und Wayland->Mir

  8. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: Wander 06.03.13 - 11:04

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lube schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hoffe stark dass das ein Reinfall wird. Mir darf sich nicht neben
    > > Wayland etablieren, das wäre extrem schädlich für Linux weil man dann
    > alles
    > > doppelt machen muss.
    >
    > Sonst wird immer gekräht das Vielfalt toll und gut sei. Warum plötzlich
    > auch hier nicht mehr? Weil ein Firma dahinter steht?

    Weil es sich hier um eine zentrale Komponente handelt auf der zahlreiche Toolkits und Anwendungen aufbauen. Aus dem gleichen Grund gibt es auch nicht 50 verschiedene Kernel-Projekte und Alternativen zu X11.

    > Und es ist ja nicht so als ob es sonst nicht auch zig Projekte gäbe die den
    > gleichen Zweck bedienen. Oder das für *jede* Distri ein Packagerepo
    > unterhalten und gepflegt (was für ein Irrsinn) werden muß, da wird mehr als
    > nur doppelt und dreifach Arbeit gemacht!

    Die Arbeit macht man sich aber selber und erlegt sie nicht anderen auf. Wenn sich eine Distribution dafür entscheidet ein eigenes Paketformat einzuführen, dann muss sie auch die entsprechenden Pakete zur Verfügung stellen oder muss mit einer geringeren Softwareauswahl und somit wenig Attraktivität rechnen. Außerdem beeinflussen die Paketformate die Plattform- bzw. Distributionsunabhängigkeit nicht. Ein Display-Protokoll bzw. Server setzt hingegen einen intensiven Portierungsaufwand bei Toolkits und Anwendungen voraus - eine X11-Anwendung läuft nicht unter dem Wayland-Protokoll und auch nicht unter Mir.

  9. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: nicoledos 06.03.13 - 11:09

    Vielfalt ist gut, nur agiert Cannonical wieder mal wie immer. Wayland ist gerade erst am Anfang und wird nirgendwo bisher ernsthaft verwendet. So kann sich auch Cannonical konstruktiv mit eigenen Ideen einbringen.

    Statt bei git oder mercurial braucht ubunu seinen eigenen bazaar. systemd ist ubuntu auch nicht gut genug und man macht sein eigenes upstart. Irgendwie ist es immer wieder das gleiche... .

  10. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: taschenorakel 06.03.13 - 12:38

    Wander schrieb:
    > Plattform- bzw. Distributionsunabhängigkeit nicht. Ein Display-Protokoll
    > bzw. Server setzt hingegen einen intensiven Portierungsaufwand bei Toolkits
    > und Anwendungen voraus - eine X11-Anwendung läuft nicht unter dem
    > Wayland-Protokoll und auch nicht unter Mir.

    Der Toolkit-Aufwand ist eigentlich der geringste Teil. Wesentlich dramatischer ist, dass nur trivialste Anwendungen klar kommen, ohne jemals am Toolkit vorbei zu programmieren und direkt auf den Grafik-Stack zu benutzen.

  11. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: a user 06.03.13 - 12:38

    detructor15 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum regst du dich so darüber auf? Wayland hat X gegenüber nichts anderes
    > gemacht.
    mal ganz ehrlich, warum redest du etwas worüber du offenbar NULL ahnung hast. unsinniger kann diese aussage kaum sein.

  12. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: blackout23 06.03.13 - 12:46

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > detructor15 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum regst du dich so darüber auf? Wayland hat X gegenüber nichts
    > anderes
    > > gemacht.
    > mal ganz ehrlich, warum redest du etwas worüber du offenbar NULL ahnung
    > hast. unsinniger kann diese aussage kaum sein.

    Hey wir sind hier im Internet. Das allein ist Ausrede genug sich über Zeug aus zulassen von dem man nicht die geringste Ahnung hat.

  13. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: fratze123 06.03.13 - 13:27

    Slark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb sind auch beruehmte X-Entwickler bei Wayland
    > eingestiegen und haben dort mitgearbeitet (und machen das immer noch). Und
    > die Probleme konnten sie laut eigenen Aussagen nicht ohne einen neuen
    > Anfang beheben.

    Berühmt? Ich kenne nicht einen X-Entwickler. So berühmt können die nicht sein. Wen meinst du denn so? Und haste mal 'ne Quelle für die "eigenen Aussagen"?

    > Canonical ist angekommen und hat einfach behauptet, dass Wayland-Probleme
    > hat und ein neuen Produkt angefangen. Hier wurde aber aeusserst schlechte
    > Recherchen betrieben und einfach mal alles fertig gemacht was sich bewegt.

    Der Fehler lag wohl eher darin, dass die erst Wayland eine Zusammenarbeit versprochen haben. Ansonsten ist Canonical niemandem Rechenschaft schuldig. Ein Unternehmen darf entwickeln, was ihm beliebt.

    > Nun lagen sie mit allem falsch... tja, das ist der Unterschied bei
    > X->Wayland und Wayland->Mir

    Kann ich nicht einschätzen, da du ja zum Thema "unlösbare X-Probleme" keine Quelle lieferst und ich was besseres zu tun habe, als danach zu suchen.

  14. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: Slark 06.03.13 - 13:32

    http://www.youtube.com/watch?v=RIctzAQOe44

  15. Dreiviertelstunde Video?

    Autor: fratze123 06.03.13 - 13:42

    Ich hatte eher an Texte als Quelle gedacht. Irgendwas, was halt glaubwürdig wirkt. Beim fixen Durchzappen sah das Ganze auch eher wie Bullshit-Bingo aus.
    Ich bin mit X jedenfalls halbwegs zufrieden. Solange ich da nicht in den Konfigurationsdateien rumpfuschen muss, kann das bleiben. :)

  16. Meine Quelle bitte in pink und nach neuer Hardware riechend

    Autor: Slark 06.03.13 - 13:44

    kt

  17. Re: Dreiviertelstunde Video?

    Autor: bstea 06.03.13 - 13:56

    Das Video strotzt nur von Fakten und zeigt die Fähigkeiten des Vortragendes, nämlich keine.
    Klar ist Wayland moderner und erfüllt alle Anforderungen, die man vorher daran gestellt hat, welch Wunder. Man muss sich nur mal die Aktivitäten der letzten Jahre bei X anschauen und sehen wie motiviert und zahlreich die Entwickler noch sind. Das tollstes Argument X muss ja noch das Protokoll einhalten, deshalb löscht man den Support breiter Hardwarearchitekturen und Betriebssysteme. Protokoll muss trotzdem bleiben, weil ohnehin nicht mehr viel darüber läuft.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  18. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: der_wahre_hannes 06.03.13 - 14:19

    lube schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das wäre extrem schädlich für Linux weil man dann alles doppelt machen muss.

    Stimmt. Denn bisher zeichnet sich Linux ja dadurch aus, dass es nicht für jeden Mist zigtausend Varianten gibt, die angeblich auch alle ihre Daseinsberechtigung hätten.

  19. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: Anonymer Nutzer 06.03.13 - 22:05

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lube schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hoffe stark dass das ein Reinfall wird. Mir darf sich nicht neben
    > > Wayland etablieren, das wäre extrem schädlich für Linux weil man dann
    > alles
    > > doppelt machen muss.
    >
    > Sonst wird immer gekräht das Vielfalt toll und gut sei. Warum plötzlich
    > auch hier nicht mehr? Weil ein Firma dahinter steht?

    Das hat doch garnichts mit Vielfalt zu tun!

    Canonical hat einfach keinen Plan was sie tun und wenn was entwickelt wird dann wollen sie die Besitzrechte!

    Sieht man doch schon an Unity!

    NUX + GTK + Qt (Unity2D wurde ja gedroppt) damit man ein "Desktop" besitzt!

    > Und es ist ja nicht so als ob es sonst nicht auch zig Projekte gäbe die den
    > gleichen Zweck bedienen. Oder das für *jede* Distri ein Packagerepo
    > unterhalten und gepflegt (was für ein Irrsinn) werden muß, da wird mehr als
    > nur doppelt und dreifach Arbeit gemacht!


    Es gibt einen X.Org und einen Nachfolger aka Wayland!

    Davon abgesehen müsste das Mesa Projekt Patches einflegen damit Mir überhaupt kompatibel mit Mesa ist...

    Diese Patches wurden 8 Monate lang hinter verschlossenen Türen entwickelt und jetzt den Mesa Devs vor die Füsse geworfen!

  20. Re: Letzter Absatz bringt es auf den Punkt

    Autor: Anonymer Nutzer 06.03.13 - 23:30

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Slark schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deshalb sind auch beruehmte X-Entwickler bei Wayland
    > > eingestiegen und haben dort mitgearbeitet (und machen das immer noch).
    > Und
    > > die Probleme konnten sie laut eigenen Aussagen nicht ohne einen neuen
    > > Anfang beheben.
    >
    > Berühmt? Ich kenne nicht einen X-Entwickler. So berühmt können die nicht
    > sein. Wen meinst du denn so? Und haste mal 'ne Quelle für die "eigenen
    > Aussagen"?

    Es gibt Milliarden von Menschen die nicht mal wissen wer Linus Torvalds ist und trotzdem Linux irgendwo nutzen, ist er deshalb nicht berühmt?

    Nur weil du eine Person nicht kennst, heisst das noch lange nicht das sie nicht berühmt wären, höchstens das du einfach keine Ahnung hast!

    > > Canonical ist angekommen und hat einfach behauptet, dass
    > Wayland-Probleme
    > > hat und ein neuen Produkt angefangen. Hier wurde aber aeusserst
    > schlechte
    > > Recherchen betrieben und einfach mal alles fertig gemacht was sich
    > bewegt.
    >
    > Der Fehler lag wohl eher darin, dass die erst Wayland eine Zusammenarbeit
    > versprochen haben. Ansonsten ist Canonical niemandem Rechenschaft schuldig.
    > Ein Unternehmen darf entwickeln, was ihm beliebt.
    >
    > > Nun lagen sie mit allem falsch... tja, das ist der Unterschied bei
    > > X->Wayland und Wayland->Mir
    >
    > Kann ich nicht einschätzen, da du ja zum Thema "unlösbare X-Probleme" keine
    > Quelle lieferst und ich was besseres zu tun habe, als danach zu suchen.

    http://wayland.freedesktop.org/architecture.html
    http://wayland.freedesktop.org/faq.html

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