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mein App Store unter Linux heißt apt-get
Autor: ÄppSchopp 16.02.10 - 11:59
Aber zugegeben, für technisch wenig versierte Nutzer ist apt-get natürlich keine Option und so eine Lösung könnte die Akzeptanz von Linux verbessern.
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Re: mein App Store unter Linux heißt apt-get
Autor: DASPRiD 16.02.10 - 12:01
Naja, nur das apt-get eben nur unter debianischen Systeme vorhanden ist. Das ist ja das eigentliche Problem, was durch einen unabhängigen Installer gelößt werden soll.
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Re: mein App Store unter Linux heißt apt-get
Autor: Franz Josef 16.02.10 - 12:05
DASPRiD schrieb:
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> Das ist ja das eigentliche Problem, was durch einen unabhängigen Installer
> gelößt werden soll.
Ich verstehe nicht warum nicht alle Hersteller, nach dem Beispiel von Opera, NoMachine, 2DBoy und Adobe, einfach Pakete für die gängigsten Distributionen oder gleich ein Repository anbieten. Für Windows und Mac wird ja auch Zeit in Installer investiert. -
Re: mein App Store unter Linux heißt apt-get
Autor: siaccarino 16.02.10 - 12:12
Zugegeben, das ist Dau-Sicher, aber viel mehr Scharm hat für mich eine One-File-Copy-Installation, wie sie auf Macs üblich ist:
Eine Datei (virtuelle Datei, in Wirklichkeit ein Verzeichnis), die man irgendwohin kopieren (auch Rechnerübergreifend) und per Doppelklick starten, und per Drag&Drop rückstandsfrei in den Mülleimer entsorgen kann. -
Re: mein App Store unter Linux heißt apt-get
Autor: MrTweek 16.02.10 - 12:56
> Aber zugegeben, für technisch wenig versierte Nutzer ist apt-get natürlich
> keine Option und so eine Lösung könnte die Akzeptanz von Linux verbessern.
Sicher. Zumindest ubuntu hat da so ein schön buntes grafisches Frontend für, das kriegt man kaum einfacher hin. -
Re: mein App Store unter Linux heißt apt-get
Autor: shcf 16.02.10 - 15:18
Ich finde den Ansatz auch eher schwachsinnig. Die (manuelle) Installation der vorgeschlagenen tar.bz2-Archive wird durch Paketmanager egal welcher Distribution um Längen geschlagen, was Abhängigkeitsmanagement, Updates usw. angeht.
Außerdem gibt es mit dem Build-Service von Suse ne Möglichkeit, Software einfach und ohne großen Aufwand für alle gängigen Distributionen zu packagen.
Daher verstehe ich nicht, warum Linux nun einen Appstore brauchen soll. Ist halt gerade mal wieder so ein Hype, für manche Plattformen (mobile, Windows, evtl. noch Java) sicher geeignet, aber für Linux garantiert nicht. -
Re: mein App Store unter Linux heißt apt-get
Autor: karl Schlosser 16.02.10 - 15:29
shcf schrieb:
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> Daher verstehe ich nicht, warum Linux nun einen Appstore brauchen soll. Ist
> halt gerade mal wieder so ein Hype, für manche Plattformen (mobile,
> Windows, evtl. noch Java) sicher geeignet, aber für Linux garantiert nicht.
Der Autor hat ganz einfach aus dem Bauch raus was gebaut ohne sich umzuschauen was es schon gibt und welche Probleme auftauchen könnten. Und dafür zufällig einen Namen gewählt auf den die Presse gerade anspringt. -
apt-get bleibt unberührt
Autor: chris109 16.02.10 - 16:32
Das Apt-System macht seine Aufgabe hervorragend und soll auch nicht ersetzt werden.
Das "App Store"-Konzept ist darauf ausgelegt Software zur Unterhaltung, Lösung eines akuten Problems oder zum Lernen bereitzustellen.
Diese Programme sollen leicht vertrieben und bezogen werden können. Firefox hat im App Store keinen Platz, eine "Frosch im Mixer"-Applikation schon. -
Re: apt-get bleibt unberührt
Autor: kla 16.02.10 - 16:59
Was ist denn Software "zur Lösung eines akuten Problems"?
Meiner Meinung nach sollte man lieber versuchen, diese Ideen in bestehender Software umzusetzen (rpm?), so dass sich das ganze nahtlos in bestehende paket-manager einfügt.
Und zur Installation im Home Verzeichnis: nett als Option, aber doch bitte nicht als Standard. -
Re: apt-get bleibt unberührt
Autor: chris109 16.02.10 - 17:50
Ein akutes Problem ist eines, dass ich jetzt habe und in Zukunft nicht mehr.
Beispiel: Ich möchte ein Fotobuch als Individuelles Weihnachtsgeschenk für meine Großeltern erstellen.
Die Software dazu: http://www.pixum.de/fotobuch
Die Daten müssen nicht elektronisch archiviert werden sobald das Geschenk unterm Weihnachtsbaum liegt. Es ist ja ein einmaliges besonderes Geschenk, von dem es keine weiteren Exemplare geben soll.
Somit brauche ich auch die Software nicht aufheben, um die Daten in Zukunft lesen oder verarbeiten zu können.
Noch ein Beispiel: Ich entscheide mich, dass Mein Videorecorder endgültig ausgedient hat. Jetzt möchte ich alle Bänder digitalisieren und auf DVD brennen. Diese Aktion kann ich auch mit Linux-Boardmitteln machen aber dazu muss ich erst lernen die alle zu bedienen.
Ein Programm, dass mir dafür einen Assistenten bietet, der mir die meiste Arbeit abnimmt, kann mir in diesem Fall wirklich Geld wert sein.
Sobald ich alle Videos in meinem Besitz digitalisiert habe, ist der Fall für mich erledigt. Die Video-Bänder und der Recorder werden eingemottet und das Programm brauche ich auch nicht mehr.



