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Ältester Rechner?

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  1. Ältester Rechner?

    Autor: Crass Spektakel 02.02.16 - 18:02

    Dass billige Systeme lahm sind ist ja keine Kunst aber mal anders gefragt, was sind eure ältesten Linux-Bastelrechner?

    Hier steht ein Amiga 3000 25Mhz 16MB-RAM 2GB-HD mit einem inoffiziellem Debian 4.0. Läuft ein wenig instabil und ist wirklich unterträglich lahm, ein apt-get update dauert schonmal 10 Minuten. Mit Mutt in meinem 5GB IMAP-Account zu arbeiten ist extrem zäh. Sogar reines Tippen in vim hat spürbare Verzögerungen. Bei Spielen läuft gerademal "Hunt the Wumpus" ausreichend flüssig.

    Ein 486er (aus der Zeit vor PnP dafür mit VLB und manuell exakt abgestimmter IRQ-Tabelle) mit 160Mhz 64MB-RAM 2GB-HD SCSI läuft ebenfalls mit einem stark verändertem Debian 4.0. Alles was Textmodus angeht läuft befriedigend, mein 5GB IMAP-Account lässt sich in Mutt gut handhaben, auch kleinere Projekte in Scriptsprachen habe ich damit erfolgreich umgesetzt. X11 habe ich nach einem kurzen Test sofort bleiben gelassen, mehr als ein nacktes xterm läuft da nicht brauchbar, obwohl es mir gelungen war das letzte XFree mit GPU-Beschleunigung für meine S3 darauf zu installieren. Immerhin, es gibt für den non-X11 SVGA Grafikmodus einen brauchbaren Browser, einen brauchbaren Bildanzeiger und einige alte Spiele. Quake1 läuft ruckfrei in 320x200. Hauptjob ist übrigens "Messen Steuern Regeln" denn in der Maschine steckt eine Multi-IO-Karte mit 32 digitalen xoder vier analogen IO-Leitungen die wiederum mit einigen vorhandenen uralten Mess- und Steuergeräten zusammenarbeiten. Das tut er perfekt.

    Dann steht hier noch ein PentiumMMX 233Mhz 192MB-RAM 2x9GB-RAID1 auf UWSCSI-Basis, eine Voodoo 1 gibt der ET6000 etwas Extra-Bumms. OS ist Ubuntu 14.04 und ja, das bootet obwohl behauptet wird das ginge nicht. Im Prinzip ist das der erste Rechner auf dem auch aktuelle Programme laufen wenn auch langsam. Websites wie Wikipedia aber auch Golem.de laufen ausreichend darauf. Witzigerweise ist der Hauptzweck dieses Rechners der eines Musik-Entwicklungs- und Widergabesystems: Er hat nämlich die beste Soundkarte im Hause :-) und die dafür verantwortliche Software läuft durchwegs perfekt (JaZZ, einige Tracker, einige Sample-Editoren). Spiele wie Quake3 laufen auch leidlich, wenigstens bis 512x384.

    Hier stehen auch noch mehrere Pentium3 Systeme im superflachen Pizzagehäuse mit 733Mhz 384MB-RAM 10GB-HD und Intel 810 Grafik unter Ubuntu 14.04. Sind zwar bleibschwer aber doch relativ klein. Verwende ich auch gerne zum Basteln, Messen, Steuern, Regeln, hat auch eine Zeit lang als ISDN-Vermittlungsanlage und Router gedient. Leider ist die Platte lahm und die Grafik noch lahmer, der gefühlte Vorteil vor dem PentiumMMX ist geringer als vermutet.

    Ein ebenfalls vorhandener Apple mit G4 400Mhz 512MB-RAM und 10GB-HD ist gefühlt genau so lahm.

    Ein AMD Athlon K7 mit 800Mhz 768MB-RAM 120GB-HD und Geforce 2 hingegen ist ein echter Hingucker. Läuft mit Ubuntu 14.04 und bis auf spürbare Startzeiten läuft alles flüssig darauf. Naja, ausser Youtube. Das läuft selbst mit Briefmarkenvideos etwas zäh. Und Spiele, OpenTTD und Urban-Terror laufen grade noch aber Steam weigert sich im Grafikmodus total zu starten und selbst der Headless-Steam-Client versagt bei allem was über uralte Klassiker hinausgeht.

    Ein recht ähnlicher K7 mit 1733Mhz 1536MB-RAM 250GB-HD und Geforce 4 wäre eigentlich ein vollwertiger Arbeitsplatz wenn Flash noch irgendwie auf Athlons laufen würde, wenn Steam starten würde (schlägt fehl weil der CPU einige Opcodes fehlen und weil dem Grafiktreiber einige APIs fehlen). Schade weil eigentlich einige Spiele ganz gut drauf laufen.

    Achja, zum RaspPi1... ich würde den in der Leistung irgendwo zwischen meinem PentiumMMX und meinem Pentium3 einordnen. Wirklich viel Bumms hat er wirklich nicht.

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