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2011 Mac Mini = perfekter Linux Heim Server

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. 2011 Mac Mini = perfekter Linux Heim Server

    Autor: wo.ist.der.käsetoast 24.03.21 - 12:14

    Habe hier ein paar 2011er minis im Einsatz.

    Webserver mit Forum und Teamspeak im Keller der Eltern.

    Homeserver hier bei uns im Haus mit Hausautomation und co.

    Haber aber auch einen meiner Mutter mit Linux bespielt, den nutzt sie jetzt im Bastel Zimmer.

    Die Dinger sind perfekte kleine Linux Boxen.

  2. Re: 2011 Mac Mini = perfekter Linux Heim Server

    Autor: hansblafoo 24.03.21 - 14:44

    Welche Heimautomationslösung nutzt du?

    Ich bin am Überlegen, ob ich für den geplanten Hausbau für OpenHab statt auf einen Raspberry Pi auf einen 2009er Mac Mini setze, der hier noch rumsteht. Der Mini ist viel zu schade zum Rumstehen und er hat eben gegenüber dem Pi doch einige Vorteile. Aber eben auch Nachteile, wie z.B. die fehlende Kompatibilität zu einigen Erweiterungen (z.B. Zigbee-Modul oder Homematic-RF-Modul, die ich für ein paar funkbasierte Komponenten wohl brauche) und den höheren Stromverbrauch. Am meisten Sorgen macht mir aber, ob da noch ein OpenHab drauf läuft, sprich gibt es aktuelle OpenHab-Versionen auch für ältere Mac OS Versionen?

  3. Re: 2011 Mac Mini = perfekter Linux Heim Server

    Autor: wo.ist.der.käsetoast 24.03.21 - 23:40

    io broker auf ubuntu headless, zigbee über cc2531 usb stick

  4. Re: 2011 Mac Mini = perfekter Linux Heim Server

    Autor: hansblafoo 25.03.21 - 10:30

    Hast du mal gemessen, was der dann an Strom zieht?

  5. Re: 2011 Mac Mini = perfekter Linux Heim Server

    Autor: mars96 05.04.21 - 14:02

    Bei mir läuft OpenHAB aktuell auf einem Hardkernel Odroid C2 (mit eMMC - habe ich bei allen Odroids C1+/C2 im Einsatz, da eine SDCard früher oder später das zeitliche segnet).
    Neben OpenHAB habe ich ansonsten noch SolarView auf einem C1+ laufen und PiHole + Subversion auf einem anderen C2. Das könnte man auch alles auf einem laufen lassen.

    Aktuelle teste ich gerade den RockPi 4C (4GB RAM, eMMC 16 GB, NVMe Modul) und den NanoPi m4v2 (ebenfalls 4GB RAM, eMMC mit 32 GB, NVMe Modul).
    Beide haben einen RK3399 SoC verbaut.

    Auf beiden läuft bei mir Armbian auf Basis von Ubuntu 20.04.x LTS (Focal). Es gibt auch Armbian mit Debian.
    Hinweis: GPU Support auf dem NanoPi m4v2 mit Ubuntu 20.04 läßt bei LXQT die Hardwarebeschleunigung vermissen. Das scheint mal wieder das übliche Problem zu sein.
    Wer also Richtigung Mediacenter damit gehen will sollte auch hier besser auf die Android Builds gehen, da läuft das mit den Treibern besser.
    Evtl. tut es sonst auch ein offizielles Image vom Hersteller statt Armbian, aber da hinkt der Linux-Kernel ggf. hinter her.

    Ich habe eine WD Blue SN500 mit 512 GB auf dem NanoPi getestet und auch eine 2 TB WD Blue SN550. Leistungstechnisch verhalten sich beide Modelle auf dem NanoPi m4v2 ähnlich (~900 MB/s lesen), nur das die Schreibrate (erst ~850 MB/s) bei der 2 TB Variante erst deutlich später einbricht (geht dann auf rund 350 MB/s runter).
    Tests mit dem RockPi 4c stehen noch aus, aber es ist der gleiche Prozessor, so dass man hier ähnliche Werte erwarten kann. Das PCIe Interface ist halt halbiert (x2)...da kann man keine Wunder erwarten, aber über SATA Geschwindigkeit liegt man trotzdem (abhängig von der Speichertechnologie: SLC/MLC/TLC/QLC und dem ggf. vorhandenen Puffer-Speicher für Schreibvorgänge).
    Eine richtige HighEnd NMVe ist aber reine Geldverschwendung. Die WD Blues erschienen mir ein guter Kompromiss zu sein.

    Man kann beim NanoPi nicht direkt von der NVMe booten, beim RockPi 4C könnte (!) es funktionieren, aber ich habe es bisher selber nicht getestet.

    Grundsätzlich erscheint mir der NanoPi die bessere Wahl, auch wenn der RockPi den schöneren Kühler hat. Das liegt zum einen daran, das die Webseite bei Radxa (Hersteller des RockPi) nicht auf dem aktuellen Stand ist und die Anordnung der Elemente auf dem RockPi 4c ziemlich nervig sind. Man muss das Ding z.B. komplett zerlegen um wieder an die eMMC zu kommen (Unterseite des Boards und damit zwischen Board und Kühlkörper). Auch der Anschluss der NVMe mit dem Flex-Kabel ist nicht so schön wie beim NanoPi m4v2 (Hersteller: friendlyarm), wo man 40-Pin Reihe eine extra Pin-Reihe hat, mit dem das NVMe Modul verbunden wird. Die eMMC ist auch nach dem Zusammenstecken noch erreichbar, so dass man ohne das Teil komplett zu zerlegen wieder an das Modul kommt um es z.B. mit einem neuen Betriebssystem zu bespielen.

    Aktuell größtes Problem:
    Man kann aktuell keines der beiden Modelle kaufen.

    Hier noch mal die Herstellerseiten:
    NanoPi m4v2: https://www.friendlyarm.com/index.php?route=product/product&product_id=268
    RockPi 4 (A/B/C): https://wiki.radxa.com/Rockpi4



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.21 14:14 durch mars96.

  6. Re: 2011 Mac Mini = perfekter Linux Heim Server

    Autor: mars96 07.04.21 - 14:07

    Ich zitiere mich mal selbst.

    mars96 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    > Ich habe eine WD Blue SN500 mit 512 GB auf dem NanoPi getestet und auch
    > eine 2 TB WD Blue SN550. Leistungstechnisch verhalten sich beide Modelle
    > auf dem NanoPi m4v2 ähnlich (~900 MB/s lesen), nur das die Schreibrate
    > (erst ~850 MB/s) bei der 2 TB Variante erst deutlich später einbricht (geht
    > dann auf rund 350 MB/s runter).
    > Tests mit dem RockPi 4c stehen noch aus, aber es ist der gleiche Prozessor,
    > so dass man hier ähnliche Werte erwarten kann. Das PCIe Interface ist halt
    > halbiert (x2)...da kann man keine Wunder erwarten, aber über SATA
    > Geschwindigkeit liegt man trotzdem (abhängig von der Speichertechnologie:
    > SLC/MLC/TLC/QLC und dem ggf. vorhandenen Puffer-Speicher für
    > Schreibvorgänge).
    [...]

    Ich korrigere an dieser Stelle mal die Erwartung beim RockPi 4c.
    Offenbar ist es hier PCIe x4, da die Übertragungsrate bei der 2 TB WD Blue SN550 deutliche höher lag.
    Ich habe die Daten gerade nicht vor mir aber es ging so Richtung 1,4 GB lesend und 1,2 schreibend...bis es auf ca 340 MB/s einbricht. Ich kann die genauen Zahlen und ggf. einen Screenshot vom Gnome Disk Benchmark später noch mal nachreichen

    Die 512 GB WD Blue SN500 konnte ich (bisher) nicht testen, da SSD auf dem NanoPi m4v2 im Einsatz ist und ich die Daten kurzfristig nicht runter ziehen konnte.

    Was mich aber weiter stört ist das Flex-Kabel für die Anbindung des NVMe Hat-Moduls beim RockPie 4 (A/B/C).

  7. Re: 2011 Mac Mini = perfekter Linux Heim Server

    Autor: mars96 08.04.21 - 00:54

    Hier die finale Zahlen zum RockPi 4C und der NVMe 2 TB von WD (SN550)

    mars96 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich korrigere an dieser Stelle mal die Erwartung beim RockPi 4c.
    > Offenbar ist es hier PCIe x4, da die Übertragungsrate bei der 2 TB WD Blue
    > SN550 deutliche höher lag.
    > Ich habe die Daten gerade nicht vor mir aber es ging so Richtung 1,4 GB
    > lesend und 1,2 schreibend...bis es auf ca 340 MB/s einbricht. Ich kann die
    > genauen Zahlen und ggf. einen Screenshot vom Gnome Disk Benchmark später
    > noch mal nachreichen
    >
    > Die 512 GB WD Blue SN500 konnte ich (bisher) nicht testen, da SSD auf dem
    > NanoPi m4v2 im Einsatz ist und ich die Daten kurzfristig nicht runter
    > ziehen konnte.
    >
    > Was mich aber weiter stört ist das Flex-Kabel für die Anbindung des NVMe
    > Hat-Moduls beim RockPie 4 (A/B/C).

    Der Gnome Disk Benchmark liefert bei 100 Samples mit 1000 MB (statt der Default 100 MB) folgende Werte.
    Average Read Rate: 1,6 GB/s (ist relativ konstant...einzelne Peaks bis 1670 MB/s)
    Average Write Rate: 510 MB/s
    Am Anfang liegt die Schreibrate für die ersten 15% bei 1400 MB/s und bricht dann auf 340 MB/s ein (TLC Speicher halt und kein nennenswerter Cache bei der WD blue).
    Die 512 GB große "alte" WD SN500 knickt bereits bei rund 7% bei meinem Test auf dem NanoPi m4v2 ein.

    Ich werde wohl doch noch mal das gesamte System auf die SSD werfen und schauen wie sich das verhält. Vielleicht besorge ich mir auch noch mal eine schnellere NVMe SSD (MLC Speicher) für einen Test.

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