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Distributionsgenerator

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Re: Distributionsgenerator

    Autor: Mullemann 16.09.09 - 20:41

    Das Problem mit betagter Hardware(wobei "betagt" bei den Leistungsdaten von Consumerhardware der letzten Jahre idiotisch ist) ist der generelle Schweinebloat aktueller Software. Dir nutzt der flinkeste Kernel mit Mini-Bibliotheken nichts, wenn du fette Applikationen brauchst.

  2. Re: Distributionsgenerator

    Autor: DuRöhre 16.09.09 - 20:46

    Interessierter Leser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was für eine SUPER SUPER SUPER geile Idee! Das "Web 2.0" hat doch sonst
    > auch schon jeden nutzlosen Müll produziert, da passt das hervorragend
    > rein.


    Und dann brauchen wir noch linuxtube.com wo jeder seine eigene Distri hochladen kann.

  3. Re: Distributionsgenerator

    Autor: Muh-Freak 17.09.09 - 00:56

    Slackware basierte Distris sind wohl grad in mode... ich selbst nutze ab und an mal Slax, weil man sich da mal eben nen kleines live-sys modular zusammenklicken kann. Slackware selbst steht auf meiner to-test-liste.

    Übrigens.. bei den großen Distributionen gibt es teilweise gravierende unterschiede. An Zenwalk bin ich beispielsweise gescheitert, weil ich nicht wusste wo welche config liegt, debian ist da ein wenig besser strukturiert. Im übrigen ist Debian ganz nett, wenn man schnell ein stabiles System ohne irgentwelche zusatzlasten braucht. Wer die Netinstall-CD nimmt, hat ähnliche paket-freiheit wie bei ArchLinux. Achja. Arch. Arch ist nartürlich was ganz feines, sowohl für geschwindigkeits-freaks, die ne gute Paketverwaltung bei LFS vermissen, oder das textscrollen von Make bei Gentoo nich mehr sehen können. Und die Configs sind schön einfach, die BSD-artige struktur ist dazu sehr eingängig (/etc/rc.d/network start oder nano /etc/rc.conf sind schnell getippt).
    Gentoo. Eher ein baukasten für eigenbrötler als eine richtige distribution. Wobei Gentoo durch das compilen aller pakete auf absolut jeder plattform laufen "kann".
    LFS? Meines wissens ein totes projekt... gibt aber ein oder mehrere nachfolgeprojekte... weiß grad nur nich welche.
    OpenSuSE ist schön für leute die keine Ahnung von linux haben, Yast nervt mich persönlich in der Bedienung. Und KDE ist nichts für leute mit alten Rechnern oder schlecht supporteten grafik-karten (anmerkung: ATI sollte sich endlich mal mehr um die Linux-Sparte kümmern, ein blick ins Arch forum sollte die echt aufschrecken).
    Ubuntu: IMHO flickwerk. Von debian ist da nich mehr viel. Und sowohl synaptik als auch die ganzen config-tools sind in der benutzung und performance nicht sonderlich schön.
    Zenwalk: Nettes konzept. Umsetzung mangelhaft. Bin an der installation gescheitert: Xorg wollte nicht. die configs habe ich nicht gefunden, die deamon-liste ebenfalls nicht. X --configure brachte keine besserung -> keine lust mehr gehabt.

    Entschuldigt meine subjektivität...

    Aber davon zu sprechen das Distri AB mit Distri ABa deckungsgleich ist, zeugt davon das man sich wenig mit dem Unterbau einer Distribution beschäftigt. Klar, XFCE, GNOME und KDE sind überall gleich, aber paketmanagement, sysconfig-struktur und viele andere kleinigkeiten (die uU viel ausmachen) sind meist komplett verschieden.

    mfg
    Muh

    (achja: bei Free/Libre Open Source Software gilt: Selektion ist alles. Projekte können schnell wieder sterben, wenn sie von den Nutzern unerwünscht sind)

  4. Re: Distributionsgenerator

    Autor: Anonymer Nutzer 17.09.09 - 02:08

    Endlich mal ein qualifizierter Kommentar...

    Muh-Freak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Slackware basierte Distris sind wohl grad in mode... ich selbst nutze ab
    > und an mal Slax, weil man sich da mal eben nen kleines live-sys modular
    > zusammenklicken kann. Slackware selbst steht auf meiner to-test-liste.

    Ob Slackware Distributionen gerade in Mode sind, kann ich nicht sagen. Ich selbst nutze Slackware schon seit meinem ersten Kontakt mit dem System. War wohl damals das sauberste System im Vergleich zu Suse und Redhat (oder den damals meistens auf diesen beiden Distris basierenden anderen Distris). Debian habe ich übrigens damals etwa gleichzeitig mit Slackware getestet, aber Slackware hat mich dann eben überzeugt. Sicher war der Einstieg steil, aber das ist jetzt nur noch von Vorteil.

    > Übrigens.. bei den großen Distributionen gibt es teilweise gravierende
    > unterschiede. An Zenwalk bin ich beispielsweise gescheitert, weil ich nicht
    > wusste wo welche config liegt, debian ist da ein wenig besser strukturiert.

    Ich bin ja der Meinung, dass Zenwalk (wie Slackware) ein gut strukturiertes System hat. Config Dateien liegen da, wo sie vom Programm vorgesehen sind.

    > Im übrigen ist Debian ganz nett, wenn man schnell ein stabiles System ohne
    > irgentwelche zusatzlasten braucht. Wer die Netinstall-CD nimmt, hat
    > ähnliche paket-freiheit wie bei ArchLinux. Achja. Arch. Arch ist nartürlich
    > was ganz feines, sowohl für geschwindigkeits-freaks, die ne gute
    > Paketverwaltung bei LFS vermissen, oder das textscrollen von Make bei
    > Gentoo nich mehr sehen können. Und die Configs sind schön einfach,

    Arch habe ich nie selbst probiert, habe allerdings schon gehört, dass es durch die Philosophie hinter dem Paketbau oft zu qualitativ schlechten Paketen kommt (mangelndes Tests, zu wenig Richtlinien?). Bei Configs bevorzuge ich auch weniger was selbst zusammengebasteltes als einfach die normalen configs der Programme.

    > BSD-artige struktur ist dazu sehr eingängig (/etc/rc.d/network start oder
    > nano /etc/rc.conf sind schnell getippt).

    Gruß von Slackware ;)

    > Gentoo. Eher ein baukasten für eigenbrötler als eine richtige distribution.
    > Wobei Gentoo durch das compilen aller pakete auf absolut jeder plattform
    > laufen "kann".

    Gentoo ist ganz nett, aber irgendwie ist da ja jeder sein eigener Developer. Sprich: Zu viel Aufwand, bzw. vieles wird immer und immer wieder doppelt erledigt. Ansonsten ein schönes System.

    > LFS? Meines wissens ein totes projekt... gibt aber ein oder mehrere
    > nachfolgeprojekte... weiß grad nur nich welche.

    Da gilt das selbe wie für Gentoo, nur noch extremer ;)

    > OpenSuSE ist schön für leute die keine Ahnung von linux haben, Yast nervt
    > mich persönlich in der Bedienung.

    Lang nicht mehr getestet, aber Yast war früher Segen und Fluch von Suse: Wenn's funktioniert hat wars gut, ansonsten war man wieder in einer "Config-Hölle" wie bei Windows 95.

    > Und KDE ist nichts für leute mit alten
    > Rechnern oder schlecht supporteten grafik-karten (anmerkung: ATI sollte
    > sich endlich mal mehr um die Linux-Sparte kümmern, ein blick ins Arch forum
    > sollte die echt aufschrecken).

    Grafikeffekte ausschalten und KDE sollte laufen. Selbst der Speicherverbrauch auf dem Netbook ist nicht so hoch wie vermutet und die Geschwindigkeit auch OK. Lediglich die Startzeiten sind einiges länger als z.B. mit XFCE.

    > Ubuntu: IMHO flickwerk. Von debian ist da nich mehr viel. Und sowohl
    > synaptik als auch die ganzen config-tools sind in der benutzung und
    > performance nicht sonderlich schön.

    Gesehen, gelacht, gelöscht... Nein, Spaß beiseite: Ich dachte mir für Leute ohne Ahnung ist das wunderbar, ich selbst würde wohl daran verzweifeln ;)

    > Zenwalk: Nettes konzept. Umsetzung mangelhaft. Bin an der installation
    > gescheitert: Xorg wollte nicht. die configs habe ich nicht gefunden, die
    > deamon-liste ebenfalls nicht. X --configure brachte keine besserung ->
    > keine lust mehr gehabt.

    Zenwalk krankt in letzter Zeit auch an einer gewissen Instabilität: Zu viele schlecht getestet Pakete. Zu viel im Eigenbau, was bei Slack stabil vorhanden ist. Mal sehen, wie es da weitergeht, immerhin wird das durch Personalprobleme momentan nicht einfacher.

    > Entschuldigt meine subjektivität...

    Jeder ist subjektiv.

    > Aber davon zu sprechen das Distri AB mit Distri ABa deckungsgleich ist,
    > zeugt davon das man sich wenig mit dem Unterbau einer Distribution
    > beschäftigt. Klar, XFCE, GNOME und KDE sind überall gleich, aber
    > paketmanagement, sysconfig-struktur und viele andere kleinigkeiten (die uU
    > viel ausmachen) sind meist komplett verschieden.
    >
    > mfg
    > Muh
    >
    > (achja: bei Free/Libre Open Source Software gilt: Selektion ist alles.
    > Projekte können schnell wieder sterben, wenn sie von den Nutzern
    > unerwünscht sind)


    PS: Wenn jemand Lust hat, dann kann er einen Artikel über Salix ans freiesmagazin.de schicken ;)
    "Anbei vorsorglich ein Link zu den Autorenrichtlinien, die Ihnen dabei
    helfen sollen, den Artikel für freiesMagazin zu verfassen:
    http://freiesmagazin.de/system/files/richtlinien-20090719.pdf "

  5. Re: Distributionsgenerator

    Autor: Anonymer Nutzer 17.09.09 - 02:11

    Und die braucht man: Jeder Browser und jedes Office Programm ist relativ "fett".

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