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An die Sexisten

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  1. An die Sexisten

    Autor: Steffo 05.10.15 - 20:30

    Es hat sich nicht nur eine Frau beschwert, sondern auch ein Mann (Poettering). Also hört auf auf Sarah rumzuhacken! Die meisten haben hier nicht halb so viel drauf und niemand – auch Männer nicht – wollen in einem Ameisenhaufen arbeiten. Es macht absolut keinen Sinn ein Großteil seines Lebens mit Menschen zu verbringen, die einen nicht respektieren. Man kann es ansprechen und eine Kursänderungen versuchen, so wie Sarah, aber wenn das alles nichts bringt, dann wechselt man besser das Umfeld. Habe ich auch getan und ich bin froh über diesen Schritt!

    L. G.,
    Steffo

  2. Re: An die Sexisten

    Autor: Lebenszeitvermeider 05.10.15 - 20:39

    Steffo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es hat sich nicht nur eine Frau beschwert, sondern auch ein Mann
    > (Poettering).

    Achso. Dann also Entwarnung. Wenn Lennart Poettering sich über mangelnden Respekt beschwert, ist das ja wohl eher Hohn und Herablassung. Poettering, der Erpresser und ewige Rechthaber, der alle anderen als zu dumm darstellt, seine weltumfassende Genialität zu begreifen. Der Mann mit den begrenzten Programmierfähigkeiten.

  3. Re: An die Sexisten

    Autor: spiderbit 05.10.15 - 21:06

    ich stimme dir zu bis auf dn letzten Punkt (begrentzte Programmierfaehigkeiten) ausser er hatte technisch mit Systemd nichts zu tun, geh ich mal aber nicht von aus :)

    Ne ihn hier als Kronzeugen zu nehmen wenn er als Alphatier mit Linus darum kaempft wer das wichtigere Projekt hat, das er nicht unabhaengig neutral uunbefangen auf die kernel-devs schauen kann ist mir auch klar. Dennoch liefert er gute arbeit nur weil man ihn vielleicht persoenlich nicht mag die produkte kuenstlich schlecht zu reden weil sie nicht "unix-artig" genug seien oder aehnlichen unhaltbaren bloedsinn halte ich fuer kindisch.

    Ich bin auch kein grosser Freund Linus vorallem inhaltlich halte ich viele seiner aussagen fuer falsch, beziehungsweise seiner politischen einstellungen, aber ich respektier ihn trotzdem bis zu einem gewissen grad fuer seine technischen faehigkeiten und leistungen.

  4. Re: An die Sexisten

    Autor: gebannterheisetroll 05.10.15 - 21:26

    Ich finde man sollte auch den Sexisten und Homophoben Toleranz entgegen bringen. Schließlich sind die auch nur aufgrund ihrer frühkindlichen Prägung und/oder ihrer Gene zum dem geworden, was sie sind.

    Wenn jemand ständig Witze über Frauen, Schwule oder andere Randgruppen machen muss, dann muss man das auch respektieren.

    "Freiheit ist auch immer die Freiheit des anderen."

  5. Re: An die Sexisten

    Autor: ww 05.10.15 - 21:40

    Poettering ist selbst sowas von borniert, arrogant und überheblich, dass man seine Kritik zumindest im Bezug auf die Umgangsformen nicht ernst nehmen kann.

    Ja, die bashen sich alle weg in den Mailinglisten. Und das schon seit 20 Jahren. Wenn man da mitmischen will, muss man halt damit klarkommen. Das ist nicht sexistisch oder homophob, die prügeln alle ständig aufeinander ein.

    Aber das Produkt ist gut.

  6. Re: An die Sexisten

    Autor: Moe479 05.10.15 - 21:58

    ich finde es auch falsch zu meinen diese "randgruppen" würden nicht über "andere" genauso herziehen, z.b. frauen sind da nicht anders wie männer ... der garstige mensch steckt in uns allen, völlig unabhäng ob es in uns ist, an uns hängt oder zu wem wir uns sexuell hingezogen fühlen. was gerne getan wird ist persönliches unvermögen auf die lästerei anderer zu projezieren, ist ja auch einfacher wenn die anderen schuld sind. ;-)

    eines hingegen kann man maximal unter vorgehaltener hand belästern, wirkliche kompetenz, wer diese öffentlich angreift, steht ganz schnell doof da!

  7. Re: An die Sexisten

    Autor: Dorsai! 05.10.15 - 22:02

    Dieses Einprügeln ist oft aber auch einfach undiplomatische "tough love" wie folgendes hier:

    https://lkml.org/lkml/2015/9/3/428

    Sicherlich gilt das nicht für jeden, aber Linus geht hier oft mit gutem Beispiel voran. Aber ich denk mir, dass so eine undiplomatische Art auch nicht jeder abkann und dann halt gehen muss. Zu viele Schlüsse ziehen würde ich daraus jetzt auch nicht ohne konkrete Personen herauszunehmen die sich wirklich daneben benehmen. Es wird halt so oder so kein Ponyhof dort und das wäre auch der Sache eher abträglich.

  8. Re: An die Sexisten

    Autor: Arkarit 05.10.15 - 22:35

    Dorsai! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Einprügeln ist oft aber auch einfach undiplomatische "tough love"
    > wie folgendes hier:
    >
    > lkml.org

    Hm, ich will mich hier nicht groß beteiligen, da ich viel zu wenig über die ganze Sache weiss. Aber wenn mich jemand derart umfangreich, detailliert und mit Erklärungen belegt kritisiert, bedanke ich mich im Allgemeinen dafür, weil ich damit viel lernen kann. Ich kann an diesem Beispiel nichts entdecken, was persönlich beleidigend oder auch nur undiplomatisch wäre - im Gegenteil, ich finde es ziemlich vorbildlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.15 22:38 durch Arkarit.

  9. The power of nightmares?

    Autor: barforbarfoo 05.10.15 - 22:42

    Dorsai! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Einprügeln ist oft aber auch einfach undiplomatische "tough love"
    > wie folgendes hier:
    >
    > lkml.org

    Also wer so was nicht ab kann, dem spreche ich teamfähigkeit ab. Teams sind kein Wohlfühlbereich und keine Kuschelveranstaltung.

    Vielleicht zeigt das in die richtige Richtung:

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/risiken-der-redefreiheit-man-wird-ja-wohl-noch-sagen-duerfen-1.2634767
    http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2015/09/the-coddling-of-the-american-mind/399356/

  10. Re: An die Sexisten

    Autor: DrWatson 05.10.15 - 22:55

    gebannterheisetroll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn jemand ständig Witze über Frauen, Schwule oder andere Randgruppen
    > machen muss, dann muss man das auch respektieren.
    >
    > "Freiheit ist auch immer die Freiheit des anderen."

    Wenn wir schon beim Sprücheklopfen sind:
    Die Würde des Menschen ist unantastbar (GG §1)
    Die Freiheit des Einzelnen darf sich nicht zu einer Belästigung für Andere entwickeln (John Stuart Mill)

  11. Re: An die Sexisten

    Autor: Anonymer Nutzer 05.10.15 - 22:57

    Punkt 1 beziehst sich nur auf Deutschland
    Punkt 2 ist nicht verbindlich

  12. Re: An die Sexisten

    Autor: DrWatson 05.10.15 - 23:02

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Punkt 1 beziehst sich nur auf Deutschland

    Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
    Der Satz findet sich in fast allen modernen Verfassungen.

    > Punkt 2 ist nicht verbindlich

    Toleranz ist auch nicht verbindlich.

  13. Re: An die Sexisten

    Autor: Anonymer Nutzer 05.10.15 - 23:06

    In dieser Form findet sich der Satz aber nur in unserem GG

    Toleranz ist nicht verbindlich, da hast Du Recht.

  14. Re: An die Sexisten

    Autor: Hantilles 06.10.15 - 01:41

    Wie bitte? Vorbildlich? Linus kann es nicht lassen, der detaillierten Erklärung erstmal vorauszuschicken, dass sich der Beitrag vor allem durch seine Bugs auszeichnet und der Einreichende offensichtlich kein C könne und setzt damit den Ton. Das ist nicht offen beleidigend, aber es ist von Herabwürdigung nicht weit entfernt.

    Sorry, jemand kann noch so technologisch richtig liegen und ich finde es auch respektabel, in der Sache zu argumentieren. Aber jemand der das tut hätte es dementsprechend auch nicht nötig, den anderen so zu behandeln. Es hätte völlig ausgereicht, den Mangel zu beschreiben. Vorbildlich wäre gewesen zu sagen: „Sorry, aber deine Einreichung überzeugt mich aus folgenden Gründen nicht.“

    Warum wird es dann trotzdem so gemacht? Als Machtdemonstration. Und das kotzt mich an.

    Zugegeben, der Originalposter fordert das mit seiner Bemerkung heraus. Dennoch, der Text bleibt neben der sachlichen Argumentation dennoch ein Beispiel von Überheblichkeit (wenn auch auf beiden Seiten), und das ist Kindergarten.

    Ein Musterbeispiel für guten Umgangston ist das nicht. Bei weitem nicht. Linus Text sagt in Wirklichkeit „boah, ich hab keinen Bock auf deinen Scheiß, belästige mich in Zukunft nicht weiter“, statt „hey, da stecken ziemliche Mängel drin, schau zu, dass du das abstellst, dann reden wir später nochmal drüber“. Obwohl er all das weiter unten vorgibt zu schreiben. Aber da ist die Atmosphäre bereits vergiftet und Leute wurden vorgeführt. Allein durch die ersten paar Sätze. Es gibt keinen rationalen Grund, darauf beharren zu wollen, so mit den Leuten umgehen zu können. Es ist destruktiv und das, was Linus einfordert, worauf alle doch bitte mehr achten sollten, ist damit dermaßen fürn Arsch.

  15. Re: An die Sexisten

    Autor: picaschaf 06.10.15 - 02:27

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Punkt 1 beziehst sich nur auf Deutschland
    >
    > Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
    > Der Satz findet sich in fast allen modernen Verfassungen.
    >
    > > Punkt 2 ist nicht verbindlich
    >
    > Toleranz ist auch nicht verbindlich.


    Toll, dann definiere doch bitte 1. "Würde" und 2. wie Würde "angetastet" werden könnte. Ich hab zumindest noch nie ein Kilogramm Würde irgendwo bestellen können um sie anzufassen ... Dieser Satz ist einer der am schwammigsten überhaupt im GG, also beruf dich nicht darauf.

    Die Frau will einen Streichelzoo? Dann soll sie doch einfach dort hin gehen wenn sie die Realität nicht verträgt. Nicht weil sie eine Frau ist, sondern weil sie die Leute, die in einer effizienten Umgebung arbeiten möchten, nicht behindern soll.

  16. Re: An die Sexisten

    Autor: spiderbit 06.10.15 - 03:13

    Hantilles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie bitte? Vorbildlich? Linus kann es nicht lassen, der detaillierten
    > Erklärung erstmal vorauszuschicken, dass sich der Beitrag vor allem durch
    > seine Bugs auszeichnet und der Einreichende offensichtlich kein C könne und
    > setzt damit den Ton. Das ist nicht offen beleidigend, aber es ist von
    > Herabwürdigung nicht weit entfernt.


    Please people. When I see these kinds of obviously bogus code
    problems, that just makes me very upset. Because it makes me worry
    about all the non-obvious stuff that I miss.

    Hier ist doch ne klare Erklaehrung fuer das Problem, er blieb auch recht sachlich nutzte keine Schimpfworte, drohte nicht oder machte sonst irgendwas.

    Du scheinst nicht zu wissen wie das ganze Strukturiert ist, ich weiss das auch nicht ganz genau aber habe eine grobe vorstellung.

    Es gibt ne Hand voll Leute denen Linus vertraut, ein Patch von irgend einem Neuling, wird Linus wahrscheinlich nie direkt erreichen, so genannte Generaele oder wie man die auch immer Nennen will.

    Die sammeln die patches von neueren Leuten ein und schreiben teils selber code, die ueberarbeiten die patches, wenn also so ein patch immernoch kacke ist wenn einer der wichtigsten Leute dort ihm das schickt dann traegt er die verantwortung dafuer, ein hochbezahlter Miller wird sicher 500.000 Dollar verdienen vermute ich mal, wenns reicht.

    Wenn der ihm patches schickt wo fehler drin sind die ein Student nach 2 Semestern C sehen wuerde, hat er wirklich mist gemacht.

    Stell dir vor du bist in ner Auto firma und weil du wo nen Fehler machst bricht die ganze Fliesband fuer ein paar Stunden aus, jeh nach groesse gibts dann ne Fristlose kuendigung oder vielleicht nur ne Verwarnung.

    Es ist damit ungefaehr vrgleichbar tausende Rechner werden mit schweren Bugs ueeberflutet, es koennen wegen solchen bugs festplatten von betrieben formatiert werden oder das Netzwerk von Supercomputern oder irgend was aus fallen.

    Und wie Linus schon gesagt in dem Absatz oben wenn er immer solche anfaengerfehler fixen muss, das sind ja schon fast syntaktische fehler (warnings) wieviele semantische schwerer zu findende Bugs stecken dann da drin.

    Linus kann nicht den ganzen kernelcode zeile fuer zeile durch lesen und alles kapieren, er muss sich auf andere verlassen koennen.

    Und ja er war wohl auch ein Stueck weit sauer weil er quasi den Fehler gemacht hat sich auf andere zu verlassen, das kenn ich sehr gut, man kann andere nicht aendern nur sich selbst, aber man muss sich auf andere verlassen, sonst kann man nur noch unterm Bett leben, darf den Fahrstuhl nicht benutzen etc.

    Und wenn dann mal wenn es wirklich drauf an kommt und er sich mal auf jemand anderen verlaesst so in die kacke zu langen, ist extrem nervtoetend.

    Aber zu verlangen das er wie ein roboter 100% sachlich bei allem bleibt ist finde ich zu viel verlangt, in jeder liebesbeziehung gibt es hin und wieder streit.

    Also wie man so empfindlich sein kann versteh ich nicht, eer stellt niemanden bloss ich weiss nicht mal wie oft er Miller sieht, jeden unter 4 augen sprechen selbst anrufen skaliert nicht gut in nem Team von hundertn Leuten.

    Zu sagen das jemand was falsch gemacht hat ist doch keine blosstellung, und er sagt das er das gerne nicht mehr haben will, ist doch auch verstaendlich, viel sachlicher geht fast nimmer ein stueck sicher aber es ist wirklich nur sehr sher wenig polemik drin, die muss man schon mit der Lupe suchen.

    Er ist dort der "diktator" oder anders gesagt der natuerlich sich herausgebildete aus respekt freiwillig erwaehlte Chef.

    Ich wurde schon mal deutlich fieser richtig zur Schnecke von meinem Chef gemacht, weil er sich wo blamiert hat, es hat sich dann heraus gestellt das ich gar nichts fuer konnte.

    Dagegen ist das hier ein netter teils amuesanter Brief.

    Jetzt verteid ich schon Linus politisch bin ich kein Freund von ihm, aber hier seh ich echt kein problem.

    Fuer einen "Chef" ist er vorbildlich ruhig und sachlich und wird nie wirklich persoenlich, er pickt sich auch nicht eine person alleine raus sondern sagt ner Gruppe insgesamt mehrere Leute das sie das haetten sehen sollen bzw in zukunft bitte drauf achten sollen.

    Da muss man schon feinfuehlig wie sonst was sein um diese Nuoncen raus zu lesen.

    Will man da nen Eunuchen auf dem Posten?

  17. Re: An die Sexisten

    Autor: Moe479 06.10.15 - 05:23

    die frage ist, was genau für alle verbindlich die würde des einzelnen beschädigt, manche sehen sich bei jedem mist in ihrer würde angegriffen und manche haben ausreichend würde um alles zu ertragen ...

    ich finde z.b. das verhalten von herrn hanning als würdelos, oder das dreiste verhalten von sogn. abmahnanwälten und ihren mandanten, das sind für mich krichtiere ohne jegliche würde, an diesem zustand sind sie aber selber schuld.

    imho kann man sich die eigene würde nur selber geben und nehmen, damit können andere diese nur beurteilen und garnicht selbst antasten.

    also ist der satz schwachsinn oder versteht etwas anderes als ich unter dem begriff der würde.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.15 05:27 durch Moe479.

  18. Re: An die Sexisten

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 06.10.15 - 05:53

    Hantilles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie bitte? Vorbildlich? Linus kann es nicht lassen, der detaillierten
    > Erklärung erstmal vorauszuschicken, dass sich der Beitrag vor allem durch
    > seine Bugs auszeichnet und der Einreichende offensichtlich kein C könne und
    > setzt damit den Ton. Das ist nicht offen beleidigend, aber es ist von
    > Herabwürdigung nicht weit entfernt.

    Wenn es stimmt ist das doch OK. Wenn du ein wissenschaftliches Papier zum Review einreichst kriegst du teilweise noch Schlimmeres an den Kopf geworfen. Anstatt sich über den Kritiker zu beschweren sollte man die Kritik als Anreiz nehmen sich selbst du verbessern. Ich meine mich auch zu erinnern das, nach dem Studium in meiner ersten C-Programmierer-Stelle, mein Chef mir durch die Blume das selbe an den Kopf geschmissen hat.

    > Sorry, jemand kann noch so technologisch richtig liegen und ich finde es
    > auch respektabel, in der Sache zu argumentieren. Aber jemand der das tut
    > hätte es dementsprechend auch nicht nötig, den anderen so zu behandeln. Es
    > hätte völlig ausgereicht, den Mangel zu beschreiben. Vorbildlich wäre
    > gewesen zu sagen: „Sorry, aber deine Einreichung überzeugt mich aus
    > folgenden Gründen nicht.“

    Alle lieb zusammen "Backe Backe Kuchen" bringt uns nicht weiter. Am Ende des Tages zählen Ergebnisse und nicht dein persönliches Befinden. Wenn eine Lösung nicht gut ist, muss man das sagen. Was du forderst ist eine Politik des Beschwichtigen und "hinhalten". Das bringt niemandem was, aber alle haben ein gutes Gefühl. (auf neudeutsch nennt man das "merkeln")

    > Warum wird es dann trotzdem so gemacht? Als Machtdemonstration. Und das
    > kotzt mich an.

    So argumentieren Menschen die mit Kritik nicht umgehen können.

    > Zugegeben, der Originalposter fordert das mit seiner Bemerkung heraus.
    > Dennoch, der Text bleibt neben der sachlichen Argumentation dennoch ein
    > Beispiel von Überheblichkeit (wenn auch auf beiden Seiten), und das ist
    > Kindergarten.
    >
    > Ein Musterbeispiel für guten Umgangston ist das nicht. Bei weitem nicht.
    > Linus Text sagt in Wirklichkeit „boah, ich hab keinen Bock auf deinen
    > Scheiß, belästige mich in Zukunft nicht weiter“, statt „hey, da
    > stecken ziemliche Mängel drin, schau zu, dass du das abstellst, dann reden
    > wir später nochmal drüber“. Obwohl er all das weiter unten vorgibt zu
    > schreiben. Aber da ist die Atmosphäre bereits vergiftet und Leute wurden
    > vorgeführt. Allein durch die ersten paar Sätze. Es gibt keinen rationalen
    > Grund, darauf beharren zu wollen, so mit den Leuten umgehen zu können. Es
    > ist destruktiv und das, was Linus einfordert, worauf alle doch bitte mehr
    > achten sollten, ist damit dermaßen fürn Arsch.

    Anstatt sich zu beklagen, dass sich alle anderen Ändern sollen kann man sich ja auch selber ändern und mit gutem Beispiel voran gehen. Aber Beklagen ist bequemer. Nur ändern tut man damit nichts.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  19. Re: An die Sexisten

    Autor: Hantilles 06.10.15 - 07:14

    Ich gehe jetzt nicht auf alles ein (mir ist sehr wohl bekannt, wie die Entwicklung im Kernel funktioniert), aber an dieser Stelle:

    „Aber zu verlangen das er wie ein roboter 100% sachlich bei allem bleibt ist finde ich zu viel verlangt, in jeder liebesbeziehung gibt es hin und wieder streit.”

    sage ich ganz eindeutig: das wäre professionell und das ist das, was in meinem Job von mir erwartet wird.

  20. Re: An die Sexisten

    Autor: Hantilles 06.10.15 - 07:26

    „Was du forderst ist eine Politik des Beschwichtigen und "hinhalten".“

    Das ist Blödsinn. Was ich fordere ist ein Umgang miteinander, der professionell ist und auf persönliche Befindlichkeiten verzichtet.

    Ich glaube, die Mentalität, die da ein bisschen herrscht ist diese: „niemand hat einen Anspruch darauf, dass seine Patches im Kernel akzeptiert werden. Entweder man passt sich allen Anforderungen an – also nicht nur den Qualitätsanforderungen, sondern eben auch einem solchen Umgangston – oder die Community interessiert sich nicht für einen“

    Diese Community scheint aber zu vergessen, dass vielmehr sie diejenige ist, die darauf angewiesen ist, dass Leute und Unternehmen sich in ihr engagieren. Und wenn sie meint, dass sie da beliebig scheiße mit den Leuten umgehen kann, dann schadet es hinten heraus insgesamt der Qualität, wenn die Leute sich entsprechend zurückziehen.

    Das scheint sehr ähnlich zu sein, wie die Arroganz, die in der Wissenschaft offensichtlich herrscht, wenn du sagst, das da ähnlich mit den Leuten umgegangen wird. Eine jede Führungskraft in einem jeden Unternehmen, die solche Zusammenhänge versteht, weiß, dass Produktivität vernichtet wird, wenn sie derartige Umgangsformen toleriert.

    Wenn du behauptest, mir ginge es darum, Leute zu „beschwichtigen“ und „hinzuhalten“, dann tust du so, als wäre das, was dort passiert, professionell oder sogar notwendig und vielleicht „alternativlos“. Ist es aber nicht und in meinem beruflichen Umfeld könnte ich mir so ein Verhalten nicht erlauben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.10.15 07:27 durch Hantilles.

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