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Lennart Poettering, DJB & co

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  1. Lennart Poettering, DJB & co

    Autor: sio1Thoo 06.10.15 - 02:35

    ...sollten sich mal fragen, warum sie in der Community so unbeliebt sind. Wer mal eine Diskussion mit L.P. live erlebt hat, wird vermutlich wissen, dass dieser Mensch an Arroganz kaum noch zu ueberbieten ist. Seine Software bricht mit Unix-Konventionen wo es nur geht. Bug-Reports werden in bester Steve Jobs Manier abgetan ("You are using it wrong") oder anderen zum fixen ueberlassen... Selbiges gilt auch fuer einen gewissen DJ "Meine-Software-ist-fehlerfrei" Bernstein. What a joke! Sollte Sarah Sharp vom selben Schlag sein, ist ihr Weggang aus der Community nur zu begruessen. Kommt nicht mit den Umgangsformen klar? Pech gehabt. Ist ja nicht so, dass sie nicht durch jemand anderen ersetzt werden koennte.

    Just my $0.02

  2. Re: Lennart Poettering, DJB & co

    Autor: mnementh 06.10.15 - 08:57

    sio1Thoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...sollten sich mal fragen, warum sie in der Community so unbeliebt sind.
    > Wer mal eine Diskussion mit L.P. live erlebt hat, wird vermutlich wissen,
    > dass dieser Mensch an Arroganz kaum noch zu ueberbieten ist. Seine Software
    > bricht mit Unix-Konventionen wo es nur geht. Bug-Reports werden in bester
    > Steve Jobs Manier abgetan ("You are using it wrong") oder anderen zum fixen
    > ueberlassen... Selbiges gilt auch fuer einen gewissen DJ
    > "Meine-Software-ist-fehlerfrei" Bernstein. What a joke! Sollte Sarah Sharp
    > vom selben Schlag sein, ist ihr Weggang aus der Community nur zu
    > begruessen. Kommt nicht mit den Umgangsformen klar? Pech gehabt. Ist ja
    > nicht so, dass sie nicht durch jemand anderen ersetzt werden koennte.
    >
    > Just my $0.02
    Mir stieß auch übel auf, dass Lennart Poettering hier in einem Atemzug mit Sarah Sharpe genannt wird. Den Gegenwind den er erfährt hat er selbst gesät und er ist ja seinerseits nicht eben nett mit Diskussionspartnern. Ich weiß nicht viel über Frau Sharp, aber es sieht so aus als sei ihr Anliegen deutlich ehrlicher, sie will anscheinend nur ihre Arbeit machen (USB-Kram soweit ich sehe) ohne in Diskussionen sich beständig angegriffen zu fühlen. Ich sehe nicht dass sie ein Blame Game betreiben würde oder ihrerseits durch Kontroversen die Kritik an sich hervorruft.

  3. Re: Lennart Poettering, DJB & co

    Autor: Trockenobst 06.10.15 - 09:04

    sio1Thoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > begruessen. Kommt nicht mit den Umgangsformen klar? Pech gehabt. Ist ja
    > nicht so, dass sie nicht durch jemand anderen ersetzt werden koennte.

    Das zeigt aber, dass es nicht um Technik geht, sondern dass man Technik und Checkins benutzt hat um andere unterschwellig zu mobben, und die gehen dann weil man diesen nutzlosen negativen Shit definitiv nirgendwo braucht.

    OpenSource wird vom Beitrag vieler definiert. Niemand muss Pötterings Zeug nutzen, da können ja 100te andere bessere Lösungen liefern. Nur: scheinbar wollen viele Leute das Zeug nutzen, denn es gibt häufig keine andere Lösungen oder nicht genug Leute die genug Druck zu fühlen eine Alternative zu entwickeln. Bei Filesystemen scheint das doch gut zu gehen.

    Das ist die Auflösung der Meritokratie, der Demokratie im OpenSource, durch wenige selbsternannte Könige, die nicht akzeptieren können dass ihre Ansichten von der Geschichte weggewischt werden. Weil sie nicht "gewinnen können", müssen sie sozial tricksen und Negativität versprühen, damit sie ihre Position so lange wie möglich halten. Dann müssen eben alle anderen gehen.

    Weil man auf verlorenem Posten nie besser wird, durchsetzt diese Negativität den Charakter, er wird zur Normalität. Und das merkt man dann scheinbar nicht mehr.
    Die Alternative ist: genauso kaputt zu werden. Aber warum? Das ist eine freiwillige Arbeit und es gibt genug andere Baustellen in der OpenSource Welt ohne Gift.

    Ich kann mit Arroganz leben, wenn sie durch funktionierende Lösungen unterfüttert wird. Diese liefert etwa Poettering - und die entsprechenden Communities sind ja nicht alle dumm und nutzen das Zeug obwohl es so viel besseres gibt.

    Das möglicherweise das kein "Rein-Unix" mehr ist, nungut, dafür gibt es ja 1000000 Forks und ganz andere Systeme.

  4. Re: Lennart Poettering, DJB & co

    Autor: zZz 06.10.15 - 10:03

    sio1Thoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sollte Sarah Sharp vom selben Schlag sein, ist ihr Weggang aus der Community nur zu
    > begruessen.

    Wenn ich sowas schon lese… als ob Linus Torvalds so umgänglich oder gar professionell ist. Mal davon abgesehen, sollte man nicht vergessen, dass das öffentliche Auftreten noch lange nicht aussagt, wie eine Person *wirklich* ist — kann ja auch ein Zeichen von Unsicherheit sein, gerade beim Informatikern nicht unüblich. Womit ich mich gleichzeitig einschliesse. Torvalds wirkt auf mich wie ein Psycho, aber ich lasse mich gerne eines anderen belehren, wenn ich ihn mal persönlich kennenlernen sollte.

  5. Re: Lennart Poettering, DJB & co

    Autor: nnx 06.10.15 - 10:31

    > Niemand muss Pötterings Zeug nutzen, da können ja 100te andere bessere Lösungen liefern.
    Leider falsch.
    Insbesondere SystemD wuchert mit einer Aggressivität in der Linux Infrastruktur wie man es sonst nur von Krebs kennt.
    Alle systeme, vor allem solche die gut funktionieren wie es scheint, werden nach und nach durch SystemD ersetzt. Das macht es sehr schwer darauf zu verzichten.
    Zuletzt z.B. 'su' mit einer komplett fadenscheinigen Begründung.

    SystemD ist auf dem besten Wege das svchost.exe der Linux Welt zu werden.

  6. Re: Lennart Poettering, DJB & co

    Autor: Trockenobst 06.10.15 - 10:57

    nnx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Niemand muss Pötterings Zeug nutzen, da können ja 100te andere bessere
    > > Lösungen liefern.
    > Leider falsch.
    <...>
    > Alle systeme, vor allem solche die gut funktionieren wie es scheint, werden
    > nach und nach durch SystemD ersetzt. Das macht es sehr schwer darauf zu
    > verzichten.

    Wie so falsch? Pöttering zwingt 100 Distries sein Zeug zu nutzen? Wie macht er das?
    Kann er die alle erpressen?

    Der Fakt ist, dass die Unix-Freunde mit ihrer alten Ansichten einfach nicht genug Energie, Skillsets oder einfach Lust haben ihm mit besseren Lösungen zu kontern. Dann würden die - wie man es bei Filesystemen die nebeneinander existieren können - auch geben.

    "Ihr" mögt halt die "Demokratie" von OpenSource hier nicht. Die Masse will was Poettering will und so ist es nunmal, sonst wäre es anders.

    Ich mag die Entwicklung von Firefox seit Jahren nicht, aber da ich keine Lust habe meinen eigenen Browser zu entwickeln akzeptiere ich es eben.

  7. Re: Lennart Poettering, DJB & co

    Autor: ww 06.10.15 - 14:09

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nnx schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Niemand muss Pötterings Zeug nutzen, da können ja 100te andere bessere
    > > > Lösungen liefern.
    > > Leider falsch.
    > <...>
    > > Alle systeme, vor allem solche die gut funktionieren wie es scheint,
    > werden
    > > nach und nach durch SystemD ersetzt. Das macht es sehr schwer darauf zu
    > > verzichten.
    >
    > Wie so falsch? Pöttering zwingt 100 Distries sein Zeug zu nutzen? Wie macht
    > er das?
    > Kann er die alle erpressen?
    >
    > Der Fakt ist, dass die Unix-Freunde mit ihrer alten Ansichten einfach nicht
    > genug Energie, Skillsets oder einfach Lust haben ihm mit besseren Lösungen
    > zu kontern. Dann würden die - wie man es bei Filesystemen die nebeneinander
    > existieren können - auch geben.
    >
    > "Ihr" mögt halt die "Demokratie" von OpenSource hier nicht. Die Masse will
    > was Poettering will und so ist es nunmal, sonst wäre es anders.
    >
    > Ich mag die Entwicklung von Firefox seit Jahren nicht, aber da ich keine
    > Lust habe meinen eigenen Browser zu entwickeln akzeptiere ich es eben.

    Wenn Systemd einfach nur ein neues init wäre, wäre alles prima, aber inzwischen will es das ganze Betriebssystem werden. Da bin ich auch ganz und garnicht begeistert von. Die Stärke von Linux/Unix lag immer in der Modularität. Im Endeffekt sind es Geschäftsinteressen von RedHat, die da vertreten werden.

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