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GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: themroc 22.03.10 - 11:41
Ich habe Scribus verschiedne Male in verschieden Version auf Windows XP und Vista ausprobiert - und bin jedesmal wieder weggelaufen.
Gerne hätte ich OSS-Lösung für gelegentliche DTP-Arbeiten. Doch wenn die Software immer wieder abstürtzt habe ich nichts von ihr. Außerdem ist Scribus träge und macht damit keinen Spaß.
Und wünschen würde ich mir das Erstellen von PDF-Files nicht nur für den Druck, sondern auch für Online-Lösungen. Die ausschließlich Megabyte schweren PDF, die GS erstellt, kann ich schwerlich als Newsletter versenden. -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: Horst Hase 22.03.10 - 11:49
GUI ist schon auch ziemlich wichtig. Wenn ich daran denke, wieviel Aufwand für Web-Usability betrieben wird, kann man ähnliche Denkansätze auch an nicht-browser-gestützte Lösungen anwenden. Das beste Programm und funktionsreichste Programm ist einfach kein gutes, wenn man damit nicht vernünftig arbeiten kann. Prominentestes beispiel für ein nerviges UI dürfte wohl Gimp sein, mit dem ich viel arbeite.
Das UI von Scribus war in der NG-Version unter Linux schon ordentlich - allerdings ist die Version dermaßen verbuggt, daß man sich mit dieser Version arbeiten wirklich abschminken kann.
Insgesamt, finde ich, ist Scribus auf einem Superweg. -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: Ford Prefect 22.03.10 - 12:30
Mag sein, dass Scribus unter Windows vielleicht instabiler läuft als bei mir unter Linux. Dort jedenfalls ist es durchaus sehr stabil; früher war das schon mal schlimmer.
Aber was die PDFs angeht, da kann ich mich erstrecht nicht beklagen. Schrifteinbettung auf Ebene der gesamten Schriftart oder einzelner (verwendeter) Zeichen funktioniert reibungslos. Und um die Größe zu minimieren, muss man eben die eingebundenen Grafiken entspr. herunterrechnen lassen. Das lässt sich bequem im Exportdialog einstellen. 300 dpi ist ein beliebter Wert, aber für einen Online-Newsletter könnten es vielleicht auch nur 150 sein? Der typische Bildschirm hat ja heutzutage ca. 90-100 dpi. -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: FF 22.03.10 - 12:55
Bedenken sollte man hierbei das nur eine handvoll Entwickler, darunter einer vom Linux Magazin, an der Software arbeiten. Das es da doch noch zu Problemen kommen kann bleibt leider nicht aus. Ebenfalls wurde es ursprünglich für Linux entwickelt, Windows hat man erst später hinzugefügt. Ich denke das mit der neuen Version doch alles ein wenig besser wird. Eine portable Variante wäre sehr schön, denn die arbeiten bei mir schneller als fest installierte.
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Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: Amanda B. 22.03.10 - 15:18
Horst Hase schrieb:
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> Insgesamt, finde ich, ist Scribus auf einem Superweg.
Das hört man von fast jedem zu fast jedem beliebigen Opensource Projekt.
So dachte ich auch mal.
Allerdings habe ich inzwischen bemerkt das dem nicht so ist.
Scribus ist heute, genau wie noch vor 3 Jahren, einfach beta. KOffice ist, genau wie noch vor 5 Jahren, einfach beta. Gimp beherrscht seit nun schon vielen vielen Jahren kein CMYK.. die Benutzeroberfläche wird wahrscheinlich in 5 Jahren immer noch unbenutzbar sein... OpenOffice verspricht seit vielen vielen Jahren schneller zu werden. Firefox flickt seit vielen vielen Jahren Speicherlecks... KDE ist auch in Version 4.4 immernoch beta...
So sehr ich Opensource auch liebe... aber man hat einfach nach sovielen Jahren voller leerer Versprechungen die Schnauze voll. -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: Newbe 22.03.10 - 16:06
Amanda B. schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Horst Hase schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Insgesamt, finde ich, ist Scribus auf einem Superweg.
>
> Das hört man von fast jedem zu fast jedem beliebigen Opensource Projekt.
>
> So dachte ich auch mal.
> Allerdings habe ich inzwischen bemerkt das dem nicht so ist.
>
> Scribus ist heute, genau wie noch vor 3 Jahren, einfach beta. KOffice ist,
> genau wie noch vor 5 Jahren, einfach beta. Gimp beherrscht seit nun schon
> vielen vielen Jahren kein CMYK.. die Benutzeroberfläche wird wahrscheinlich
> in 5 Jahren immer noch unbenutzbar sein...
Da kann ich dir zustimmen.
> OpenOffice verspricht seit
> vielen vielen Jahren schneller zu werden.
OpenOffice ist schneller geworden.
> Firefox flickt seit vielen vielen
> Jahren Speicherlecks...
Das machen andere Browser ebenfalls.
> KDE ist auch in Version 4.4 immernoch beta...
Das kommt darauf an, was man will. Es gibt gute Alternativen und Windows ist in dieser Hinsicht ebenfalls immer noch beta.
>
> So sehr ich Opensource auch liebe... aber man hat einfach nach sovielen
> Jahren voller leerer Versprechungen die Schnauze voll.
Adobe flickt Speicherleck nicht und verbraucht immer noch Prozessorzeit, selbst wenn es im Hintergrund läuft.
Internet Explorer mit vielen Sicherheitslücken unterwegs.
MS-Office: Ribbons werden rücksichtlos durchgedrückt, ohne gewohnte Arbeitsabläufe von Profianwendern zu beachten
Über Vista will ich kein Wort verlieren.
Apple zensiert Apps für iPhones, demnächst für iPads.
Winmail.dat-Probleme unter Outlook.
Etc.
So sehr jemand Bezahl-Software liebt ... aber nach sovielen Jahren der Abzocke und der Zeitverschwendung über Software Registrierung, Download, Doppelklick, Ok, Weiter, Lizenz akzeptieren, Verzeichnis auswählen, Komponenten auswählen, Registriernummer eingeben, OK, Ok, Computer neustarten, Es stehen Aktualisierungen für Ihre Software zur Verfügung, Download, Installation, Lizentz akzeptieren, ...
Sorry, da freunde ich mich mit Gimp an, Scribus brauche ich nicht und unter Wine läuft mein altes Paint Shop Pro und IrfanView. -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: Ansgar 22.03.10 - 16:07
@Amanda B: Volle Zustimmung!
Oft liest man Sätze wie "Bis GIMP zu Photoshop aufgeschlossen hat, dauert es noch etwas". Aber wenn man sich die Entwicklung über die letzten Jahre angeschaut hat, dann sieht man, dass viele Open Source Projekte im Vergleich zu ihren kommerziellen Pendants noch stärker hinterher hinken wie vor ca. 5 Jahren. Die Schere geht quasi immer weiter auseinander.
Allein wenn man sich OpenOffice anschaut. Da hat sich GUI-mäßig seit Version 1.0 eigentlich nichts mehr getan.
Bei GIMP ist es das gleiche. Da habe ich schon vor 5 Jahren im OpenUsability-Forum mit anderen drüber diskutiert und Vorschläge an die Entwickler gemacht. Nichts davon wurde umgesetzt. Jeder meint anscheinend selbst, dass er es am besten weiß und es zwingt ihn auch keiner dazu, auf Usability-Erfahrene zu hören, da das Ganze ja nicht kommerziell bzw. ein Entwickler normal nix damit verdient. Das ist bei kommerziellen Open Sourcen Projekten oft anders.
Ich bin gespannt wo Open Source in 10 Jahren steht. Einfach so weiterwursteln wird auf Dauer nicht gehen. Sollen sich doch mal die Entwickler von OpenOffice und KOffice zusammentun. Die von GIMP und Krita, die von KDE und Gnome, die von .deb und .rpm.
Ansgar -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: Horst Hase 22.03.10 - 16:40
@Amanda: Doch, dem ist eben genau so.
Wenn Du OSS so sehr liebst, warum verreißt Du es dann so dermaßen? Ich habe auch lange versucht mit KDE anzubändeln - nachdem ich mir das System KDE4 - bedingt komplett neu installieren durfte hab ich mich für Gnome entschieden - na und? Im nachhinein muss ich mich wirklich fragen, was ich mit KDE wollte. So hat halt jeder seins.
Was Gimp angeht, findet man übrigens folgendes auf der Homepage:
Changes in GIMP 2.7.0
=====================
UI:
- Change the Text Tool to perform text editing on-canvas (GSoC 2008)
- Add support for tagging GIMP resources such as brushes and allow
filtering based on these tags (GSoC 2008)
- Separate the activies of saving an image and exporting it, there is
now an 'File->Export...' for example
- Port file plug-ins to new export API which gets rid of many
annoying export dialogs
- Add a simple parser to size entry widgets, images can be scaled
to e.g. "50%" or "2 * 37px + 10in"
- Arrange layer modes into more logical and useful groups
- Added support for rotation of brushes
- Make the Pointer dockable show information about selection position
and size
- Get rid of the Tools dockable and move toolbox configuration to
Preferences
- Add status bar feedback for keyboard changes to brush paramaters
- Add diagonal guides to the Crop Tool
- New docks are created at the pointer position
- Add support for printing crop marks for images
- Move 'Text along path' from tool options to text context menu
- Change default shortcuts for "Shrink Wrap" and "Fit in Window" to
Ctrl+R and Ctrl+Shift+R respectively since the previous shortcuts
are now used for the save+export feature
- Make Alt+Click on layers in Layers dockable create a selection from
the layer
- Allow to specify written language in the Text Tool
Und das ist nur der Auszug bezüglich des UI; Soviel also zum Thema: da ist ja nix passiert seit Version x.x.
Echt, wenn Ihr Euch über den ganzen proprietären Schrott der auf dem Markt ist auch mal so aufregen würdet... -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: Bart 22.03.10 - 18:56
Es gibt einfoch OSS-Projekte die sich bewegen und agil sind und andere die eher stehen. Bei GIMP und Scribus liest sich immer alles schön auf dem Papier aber wehe man will es anwenden. OSS Projekte brauchen Leute mit Ideen und Brain die es führen und nicht Entwickler die eigentlich selbst nicht die Zielgruppe sind.
Außerdem mangelt es den meisten Projekten an einem Menschen der Marketing begriffen hat.
Gerade Projekte wie Scribus und GIMP hätten mit richtigem Marketing und Fokus kein Problem von Agenturen und Designern finanziert zu werden und könnten auch viele Entwickler finden.
Aber nein die Entwickler von GIMP lehnen gesponsertes Development ab und Workflow ist auch ein Fremdwort - Hauptsache Features.
So wird das nichts. -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: dimmer 22.03.10 - 19:06
* Nein Scribus ist nicht beta.
* Nein KOffice ist nicht beta.
* "Gimp und CMYK.. " Dafür gibts Krita oder eben Scribus.
* Die GIMP Benutzeroberfläche wurde verbessert.
* Falsch, OpenOffice ist schneller geworden. Klar der Code könnte verschlankt werden. Auch sind einige beim OpenOffice.org Projekt einfach nur abschreckend arrogant!
* Firefox ist sicherer als IE
* Nein KDE ist nicht beta, aber es zwingt dich niemand KDE zu benutzen! Es gibt ja etliche gute Alternativen. -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: noo 22.03.10 - 19:52
>* Nein KOffice ist nicht beta.
vielleicht nicht beta, aber es ist noch kein Openoffice ersatz und noch nicht fertig
>* "Gimp und CMYK.. " Dafür gibts Krita oder eben Scribus.
Scribus hat ganz andere Einsatzgebiete -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: kein Verständnis 22.03.10 - 20:21
Amanda B. schrieb:
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> [...] die Benutzeroberfläche wird wahrscheinlich
> in 5 Jahren immer noch unbenutzbar sein... [...]
Was habt ihr eigentlich alle immer mit der GUI von GIMP? Ich finde sie sehr wohl benutzbar, auch wenn die schwebenden Fenster für Windows-Nutzer vielleicht etwas ungewohnt sind. Wenn ihr nur einen kostenlosen Ersatz für Photoshop sucht, wo alles aber genauso funktionieren soll, seid ihr falsch. Entweder seid ihr so flexibel und arbeitet euch in GIMP ein oder lasst es bleiben. Aber jammert nicht rum wenn es sich nicht genauso bedienen lässt wie Photoshop. So groß sind die Unterschiede nun auch wieder nicht. -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: Amanda B. 22.03.10 - 20:41
Newbe schrieb:
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> > OpenOffice verspricht seit
> > vielen vielen Jahren schneller zu werden.
> OpenOffice ist schneller geworden.
Hmm.. 10 Sekunden braucht ein Start hier. Mag schneller sein.. auch habe ich den Eindruck das es schneller geworden ist. Aber flott ist es noch nicht. Da könnte noch mehr gemacht werden. Es ist ja nicht nur der Start. Es reagiert auch träger als andere Programme.
> > KDE ist auch in Version 4.4 immernoch beta...
> Das kommt darauf an, was man will. Es gibt gute Alternativen und Windows
> ist in dieser Hinsicht ebenfalls immer noch beta.
Mir gefällt XFCE sehr gut. Allerdings fehlt mir hier die Konsistenz. Gnome ist nicht meins. KDE war meins.. Allerdings habe ich nun Identifizierungsprobleme damit bekommen.
> Adobe flickt Speicherleck nicht.....[snip]
> Download, Installation, Lizentz akzeptieren, ...
hehe.. In der Hinsicht hast du Recht ;-)
> Sorry, da freunde ich mich mit Gimp an, Scribus brauche ich nicht und unter
> Wine läuft mein altes Paint Shop Pro und IrfanView.
Wie die alten PaintshopPro stelle ich mir in etwa eine Benutzeroberfläche vor wie sie Gimp haben könnte. -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: Cyracruz 23.03.10 - 07:33
Ansgar schrieb:
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> Oft liest man Sätze wie "Bis GIMP zu Photoshop aufgeschlossen hat, dauert
> es noch etwas". Aber wenn man sich die Entwicklung über die letzten Jahre
> angeschaut hat, dann sieht man, dass viele Open Source Projekte im
> Vergleich zu ihren kommerziellen Pendants noch stärker hinterher hinken wie
> vor ca. 5 Jahren. Die Schere geht quasi immer weiter auseinander.
Das liegt daran, dass man ständig eingebildete "alte Zöpfe"
abschneidet...und dann jedes mal wieder von vorne anfängt.
Unter solchen Voraussetzungen kommt man einfach nicht von
der Stelle. Ausserdem vergrätzt man sich damit auf Dauer
die Entwickler/Unterstützer .Weil kein Entwickler alle paar Jahre seine Programme neu schreiben wird, weil z.B eine neue Version eines Frameworks nicht abwärtskompatibel ist. Alte Programme mit der neuen Version nicht mehr laufen und völlig
neu geschrieben werden müssen.
Dieses Scheissspiel habe ich bei gtk und KDE ein paar mal erlebt...dann hatte ich die Nase voll und LINUX als Desktop hatte sich für mich erledigt.
> Ich bin gespannt wo Open Source in 10 Jahren steht. Einfach so
> weiterwursteln wird auf Dauer nicht gehen.
Das ist richtig.
Freie Software wird es sicherlich auch noch in 10 jahren geben
aber mehr als ein paar Basteltools wird es kaum noch sein.
Und wenn in größere Projekte wie eben gtk/Gnome bzw. Qt/KDE nicht bald deutlich mehr Professionalität reinkommt,
wird es solche Projekte bald nicht mehr geben. -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: Newbe 23.03.10 - 14:20
Amanda B. schrieb:
> Mir gefällt XFCE sehr gut. Allerdings fehlt mir hier die Konsistenz. Gnome
> ist nicht meins. KDE war meins.. Allerdings habe ich nun
> Identifizierungsprobleme damit bekommen.
XFCE fand ich auch nicht schlecht, bin aber bei Gnome hängen geblieben.
>
> > Adobe flickt Speicherleck nicht.....
> > Download, Installation, Lizentz akzeptieren, ...
>
> hehe.. In der Hinsicht hast du Recht ;-)
;-)
> > Sorry, da freunde ich mich mit Gimp an, Scribus brauche ich nicht und
> unter
> > Wine läuft mein altes Paint Shop Pro und IrfanView.
>
> Wie die alten PaintshopPro stelle ich mir in etwa eine Benutzeroberfläche
> vor wie sie Gimp haben könnte.
Nun ja, es ist eine alte 5.5-Version mit einer kostenlosen Lizenz von PCWelt. Und für meine Belange insbesondere Gewohnheiten reicht es völlig.
IrfanView finde ich wegen der Batch-Verarbeitung genial. Soetwas habe ich in GIMP nicht gefunden. Und weil ich das häufig brauche, sind das die beiden einzigen Windows-Programme, die es auf mein Linux geschafft haben. -
Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: dimmer 23.03.10 - 19:07
Was Cyracruz da zusammenstammelt, ist so mager, dass man es kaum bewerten kann. Bist du auf Drogen oder sonst gehts dir gut?
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Re: GUI wichtiger als Stabilität?
Autor: mfn 30.03.10 - 15:24
Ich kann ehrlich gesagt nur davon ausgehen, das diejenigen, die gerade die großen OSS Projekte als unausgereift abtun, noch nie damit gearbeitet haben.
OpenOffice.org hat sich in den letzten Jahren immens verbessert. Ok es gibt keine Ribbons o.ä. obwohl es für die 3.0 Angekündigt war. Aber das liegt doch nur daran, dass man gesehen hat das MS mit Office 2007 auch nicht so ganz den Nerv der Zeit getroffen hat. Deshalb gibt es doch das Projekt Renessaince von OpenOffice um das Benutzerverhalten zu studieren und darauf angepasst dann was an der GUI zu machen. Dafür gibt es mittlerweile ein extrem gutes Plugin System und dafür auch nen großen Stapel Plugins. Unter anderem den einfach zu benutzenden PDF-Import.
GIMP hat etwas Zeit liegen lassen, was einfach daran lag, dass die Entwickler sich eben bei einer der letzten 1.x Versionen gesagt haben "Der Code is Scheiße und unwartbar. Das muss neu gemacht werden." und das wurde dann gemacht und seitdem macht Gimp schnelle Fortschritte.
Zu sagen das KDE oder Gnome Frickelprojekte sind ist einfach ein Witz. Ich mein wenn man sagt Fluxbox wird ein bisschen unprofessionell entwickelt ist das zwar auch nicht unbedingt auf fundiertes Wissen zurückzuführen, aber auch nicht ganz unrichtig.
KDE und Gnome verbessern sich ständig. Und wer KDE 4 eben unbedingt haben wollte, obwohl die Entwickler gesagt haben "Fertig sind wir noch lange nicht aber wer nicht warten will kann es nutzen" ist halt selbst dran schuld wenns buggy ist. MS, Adobe und Konsorten geben eben keine Beta Versionen raus die nicht zu mindestens 95% ohne Fehler funktionieren, weil sie wissen das User ein Kommentar wie "BETA VERSION: Kann Fehler haben." nicht davon abhalten würde zu sagen "Program XYZ taugt nichts, habe die preBeta 0.1 installiert und sie stürzt dauernd ab."
Die ganzen Mozilla Projekte, sei es Firefox, Thunderbird, Sunbird, Weave und was weiß ich noch alles, mögen manches Feature das kommerzielle Software hat nicht haben. Dafür sagt auch z.B. von Thunderbird niemand wie bei Outlook "hmm ja, netter Kalender aber der Email Client kann ja gar nix"
Die Liste könnte man noch locker um 4-5 A4 Seiten verlängern.



