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Ein anderes krasses Fallbeispiel, passiert gerade 1000fach

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  1. Ein anderes krasses Fallbeispiel, passiert gerade 1000fach

    Autor: Tyler_Durden_ 22.06.16 - 00:13

    - 6 Monate lang als Händler gute Umsätze mit PayPal gefahren.

    - Dann *Peng* ohne Vorwarnung:
    - 15.000 EUR - "Sicherheitseinbehalt" mit Vermerk "in 6 Monaten nochmalige Überprüfung möglich".

    - 6 Monate später *BOOM*:
    - 15.000 EUR werden weiterhin einbehalten auf unbestimmte Zeit

    - 30% vom gesamten Umsatz werden zusätzlich einbehalten und erst in 6 Monaten ausbezahlt. D.h. 30% von dem was heute jemand kauft wird in 180 Tagen ausbezahlt, was morgen jemand kauft in 181 usw., dabei müssen wir aber die Steuer abführen, so als hätten wir das Geld verfügbar. Von Gehältern ganz zu schweigen.

    Und nein, dies ist nicht dieser automatische Einbehalt, der irgendwann nach 90 Tagen erlischt, dieser hier ist endlos.

    - Kann wieder in 6 Monaten geprüft werden (was, wie wir jetzt wissen passieren wird wenn die Umsätze weiter steigen).

    Wir haben sage und schreibe in 12 Monaten 0,25% Stornos/Disputes.

    Das entbehrt jeglicher Verhältnismässigkeit und dient nur dazu sich liquide Mittel zu verschaffen, mit denen PayPal über irgendwelche Holdings und "Treuhänder" weitere lukrative Geschäfte tätigen können.

    PayPal gehört jetzt defacto 30% des damit generierten Umsatzes, unverzinst, weil jetzt ständig 30% unseres Umsatzes 6 Monate vor sich her geschoben wird. Diese 30% sind genau die Umsatzsteigerung, die in dieser Zeit erwirtschaftet wurde.

    Das passiert gerade tausendfach in Europa und keinen interessiert es, betrifft ja nur die bösen Händler.

    Also nochmal in kurz:

    - erst werden Händler in Ruhe gelassen bis lohnenswerte Umsätze generiert werden und der Händler abhängig von PayPal wird

    - dann wird unvermittelt die Sicherheits-Keule herausgeholt und stufenweise mehr und mehr willkürlich "Sicherheitshinterlegungen" ohne Vorankündigung einbehalten

    Das ganze hat System UND GENAU DAS gehört von Medien wie Golem, Heise, wenn nicht gar den Mainstream-Medien ganz genau untersucht.

    Kann gerne Golem die gesamte Korrespondenz und Unterlagen dazu aushändigen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.16 00:25 durch Tyler_Durden_.

  2. Re: Ein anderes krasses Fallbeispiel, passiert gerade 1000fach

    Autor: fk4711 22.06.16 - 01:03

    Der geschilderte Sachverhalt ist nichts neues und wird so auch von PayPal's Konkurrenz oder mit sog. "Merchant Accounts" zur Kreditkartenabrechnung praktiziert. Das war auch schon vor 10+ Jahren so. "Rolling reserve".

    Ich kann mich nur der Meinung anschliessen, dass wir eine Kryptowaehrung wie Bitcoin brauchen. Hoffentlich gibt es in den naechsten Jahren etwas ernstzunehmendes oder eine Bestehende (zB Bitcoin) wird mal erwachsen, sicher und einfach anzuwenden...

    die Welt muss sich von PayPal und Konsorten befreien.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.16 01:05 durch fk4711.

  3. Re: Ein anderes krasses Fallbeispiel, passiert gerade 1000fach

    Autor: Tyler_Durden_ 22.06.16 - 10:00

    das ist schon deutlich mehr als die Rolling-Reserve. Normal sind 10, max. 20% je nach Branche und das wird vorher kommuniziert (z.B. Braintree, 2CO) und wird nicht erst 6 Monate später angewandt.

  4. Re: Ein anderes krasses Fallbeispiel, passiert gerade 1000fach

    Autor: mty 13.12.17 - 08:12

    Ebenfalls betroffen.... Gab es eine Lösung?

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