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KDE-Distribution?

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  1. KDE-Distribution?

    Autor: Teebecher 12.02.18 - 18:00

    Ist die dann wenigstens GTK und GNOME-frei?

    Ein Debian von GTK zu befreien ist schier unmöglich wegen der Dependencies.

    Neon ist ja auch nur ein Ubuntu (Debian mit albernen Namen, häßlicher GUI und sudo) Distribution. Haben die heile Pakete?

    Ich habe schon diverse source-basierte Disitris ausprobiert, alle haben immer Abhängigkeiten zu GTK, und 100 Paketdefinitionen von Hand reparieren kann es ja wohl auch nicht sein.

  2. Re: KDE-Distribution?

    Autor: bodsch 12.02.18 - 18:30

    versuche doch mal arch.
    oder wenn du den mehr aufwand gestemmt bekommst, gentoo.
    mit beiden habe ich nur positive erfahrungen gesammelt.

  3. Re: KDE-Distribution?

    Autor: Wahrheitssager 12.02.18 - 19:20

    Der vorinstallierte Firefox Webbrowser nutzt GTK.

    Warum die Abneigung gegen GTK?

  4. Re: KDE-Distribution?

    Autor: tph 12.02.18 - 19:33

    Teebecher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist die dann wenigstens GTK und GNOME-frei?

    KaOS versucht so was ebenso Chakra (www.kaosx.us und www.chakralinux.org).
    KaOS ist unabhängig, benutzt aber den Arch-Paketmanager pacman, rolling
    Chakra ebenso unabhängig, ursprünglich afair ein Arch-Fork, semi-rolling.
    Beide sind 64-Bit-only. Ansonsten, wie schon empfohlen: Arch oder auch mal den etwas anfängerfreundlicheren Gentoo-Ableger Sabayon ausprobieren (www.sabayon.org)

  5. Re: KDE-Distribution?

    Autor: superdachs 12.02.18 - 20:15

    Teebecher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist die dann wenigstens GTK und GNOME-frei?
    >
    > Ein Debian von GTK zu befreien ist schier unmöglich wegen der
    > Dependencies.
    >
    > Neon ist ja auch nur ein Ubuntu (Debian mit albernen Namen, häßlicher GUI
    > und sudo) Distribution. Haben die heile Pakete?
    >
    > Ich habe schon diverse source-basierte Disitris ausprobiert, alle haben
    > immer Abhängigkeiten zu GTK, und 100 Paketdefinitionen von Hand reparieren
    > kann es ja wohl auch nicht sein.

    Genauso wie man unter Gnome kaum auf qt verzichten kann wenn man bestimmte Anwendungen benutzen möchte kann man unter KDE auf GTK verzichten. Und das ist doch auch nicht schlimm, was bringt dir ein System ohne GTK für Vorteile? Du installierst doch keinen zweiten Desktop der eventuell recht viel Platz belegen könnte sondern nur das Toolkit zum zeichnen der Fenster. Heute sieht man auch keinen Unterschied mehr zwischen den Toolkits da die Distributionen die nötigen Themes mitbringen.

    Albern!

  6. Re: KDE-Distribution?

    Autor: Teebecher 12.02.18 - 20:27

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teebecher schrieb:

    > Albern!
    Es ist eine politische Sache.

    So wie ich RMS albern finde, finde ich es albern, dass es GTK überhaupt gibt, das war völlig unnötig, und darum boykottiere ich alles, was darauf aufbaut.

  7. Re: KDE-Distribution?

    Autor: Teebecher 12.02.18 - 20:28

    bodsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > versuche doch mal arch.
    > oder wenn du den mehr aufwand gestemmt bekommst, gentoo.
    > mit beiden habe ich nur positive erfahrungen gesammelt.
    Beide schon durch.

    Auch bei Gentoo mit den passenden Use-Flags kein KDE mehr hochgezogen, oder er zieht trotzdem GTK mit.

  8. Re: KDE-Distribution?

    Autor: Teebecher 12.02.18 - 20:32

    Wahrheitssager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der vorinstallierte Firefox Webbrowser nutzt GTK.
    Ja und?
    Dann nimmt man nen anderen.
    > Warum die Abneigung gegen GTK?
    Hatte ich weiter unten schon beantwortet.

    Gegenfrage: Warum die Abneigung gegen QT? Das gab es schon.

    Ich habe mich wirklich gefreut, mit QT endlich eine kostenfreie(!) Alternative zu Motif zu haben, und dann müssen die da noch was neuen machen, damit es bloß nicht aus Versehen mal zu einem Standard in der Linuxwelt kommen könnte?

  9. Re: KDE-Distribution?

    Autor: Teebecher 12.02.18 - 20:35

    tph schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teebecher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist die dann wenigstens GTK und GNOME-frei?
    >
    > KaOS versucht so was ebenso Chakra (www.kaosx.us und www.chakralinux.org).
    > KaOS ist unabhängig, benutzt aber den Arch-Paketmanager pacman, rolling
    > Chakra ebenso unabhängig, ursprünglich afair ein Arch-Fork, semi-rolling.
    > Beide sind 64-Bit-only. Ansonsten, wie schon empfohlen: Arch oder auch mal
    > den etwas anfängerfreundlicheren Gentoo-Ableger Sabayon ausprobieren
    > (www.sabayon.org)
    Ich habe so ziemlich alles durch was bei Distro-Watch als Source-Distri gelistet ist.
    KaOS hatte ich mir vor 1-2 Jahren mal angeguckt, weiß nicht mehr, was mir da nicht gefallen hat.
    War jetzt vor ein paar Wochen noch mal auf der Suche, da wollte der Installer erst gar nicht, so ein GUI-Ding, und schmiss dann eine Fehlermeldung.

    Eine Standard-Parallels-VM, auf der sich alle anderen Distis und FreeBSD ohne Probleme installieren lassen.

  10. Re: KDE-Distribution?

    Autor: superdachs 12.02.18 - 21:35

    wenn es ein rein subjektives, immer noch albernes, politisches problem ist und es keine echten gründe gibt wirst du dich wohl allein weiter ärgern müssen. ich kenn übrigens personen (ok eigentlich nur eine) die es ablehnt leerzeichen statt tabs zum einrücken von code zu benutzen. ihr könntet euch zusammen tun. ;)

  11. Re: KDE-Distribution?

    Autor: Tamaskan 12.02.18 - 22:30

    Leute wie du sind der Grund, warum die Linux-Welt so fragmentiert ist. Aus politischen Gründen Software ablehnen, ernsthaft? Am besten schreiben wir jedes Tool gleich mehrmals in unterschiedlichen Programmiersprachen und mit unterschiedlichsten Backends für alle möglichen Bibliotheken, damit jeder ein System verwenden kann, dass vollständig zu 100% in seiner Lieblingssprache und Lieblingsframework implementiert ist. </rant>

  12. Re: KDE-Distribution?

    Autor: DeathMD 12.02.18 - 23:56

    Neon baut auf Ubuntu Minimal auf, sollte also im Grunde keine GTK Abhängigkeiten mitbringen, aber wie bereits andere vorgeschlagen haben, Arch heißt das Lösungswort.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  13. Re: KDE-Distribution?

    Autor: Teebecher 13.02.18 - 00:40

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn es ein rein subjektives, immer noch albernes, politisches problem ist
    > und es keine echten gründe gibt wirst du dich wohl allein weiter ärgern
    > müssen. ich kenn übrigens personen (ok eigentlich nur eine) die es ablehnt
    > leerzeichen statt tabs zum einrücken von code zu benutzen. ihr könntet euch
    > zusammen tun. ;)

    Nur Pussies nehmen Leerzeichen.

    Eingerückt wird mit einem Tab, und ein Tab hat 8 Leerzeichen.

    https://www.youtube.com/watch?v=SsoOG6ZeyUI

  14. Re: KDE-Distribution?

    Autor: Teebecher 13.02.18 - 00:43

    Tamaskan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leute wie du sind der Grund, warum die Linux-Welt so fragmentiert ist. Aus
    > politischen Gründen Software ablehnen, ernsthaft? Am besten schreiben wir
    > jedes Tool gleich mehrmals in unterschiedlichen Programmiersprachen und mit
    GTK; wo QT schon vorhanden ist?

    > unterschiedlichsten Backends für alle möglichen Bibliotheken, damit jeder
    > ein System verwenden kann, dass vollständig zu 100% in seiner
    > Lieblingssprache und Lieblingsframework implementiert ist.

    Deine Argumentation rennt völlig am Inhalt vorbei, ist Dir das bewusst?

    Ich wollte eben NICHT NOCH ein framework.

    Ich bin GEGEN die Fragmentierung.

  15. Re: KDE-Distribution?

    Autor: steviee77 13.02.18 - 08:10

    > Ich bin GEGEN die Fragmentierung.

    Und wieso nutzt Du dann überhaupt Linux, was für Wahlfreiheit und Offenheit steht, wenn Du doch Standards möchtest, die rigoros eingehalten bzw. durchgesetzt werden?

    Sei doch froh, dass Du die Wahl hast und ggf. einfach mit Linux from Scratch so durchstarten kannst, wie Du möchtest und akzeptiere, dass alle anderen auch wählen dürfen, wie sie ihr "Linux" gestalten.

    VG
    Steviee



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.18 08:12 durch steviee77.

  16. Re: KDE-Distribution?

    Autor: DeathMD 13.02.18 - 08:42

    Soweit ich mich erinnere nutzt er einen iMac mit macOS und bootet ab und zu mal eine VM mit Linux. Allerdings sollte er nicht all zu ernst genommen werden, er provoziert sehr gerne und das mit teilweise sehr haarsträubenden politischen Ansichten. Im Grunde schade, denn oft wäre ich sogar seiner Meinung aber durch seine Argumentation wird einem schon vorher schlecht.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  17. Re: KDE-Distribution?

    Autor: Schnarchnase 13.02.18 - 16:47

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich kenn übrigens personen (ok eigentlich nur eine) die es ablehnt
    > leerzeichen statt tabs zum einrücken von code zu benutzen. ihr könntet euch
    > zusammen tun. ;)

    Da mach ich freiwillig mit, der Typ hat einfach mal logisch nachgedacht. Einrückung mit Tabs ist die einzige saubere Variante jedem Entwickler sein persönliche Vorliebe für die Tiefe der Einrückung zu ermöglichen.

    Wie war das noch mit den Millionen Fliegen? Nicht alles ist sinnvoll, nur weil es „alle“ tun.

  18. Re: KDE-Distribution?

    Autor: Teebecher 13.02.18 - 17:22

    steviee77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich bin GEGEN die Fragmentierung.
    >
    > Und wieso nutzt Du dann überhaupt Linux, was für Wahlfreiheit und Offenheit
    > steht, wenn Du doch Standards möchtest, die rigoros eingehalten bzw.
    > durchgesetzt werden?
    Weil es die einzige Alternative zu macOS ist.
    Alle anderen UNIXe und unixoiden Systeme sind tot.

    OK, *BSD, aber auch nicht wirklich relevant.

    Ich hoffe immer noch auf den (für mich) perfekten Desktop, den habe ich aber (bis jetzt) weder unter Linux noch unter macOS.


    >
    > Sei doch froh, dass Du die Wahl hast und ggf. einfach mit Linux from
    > Scratch so durchstarten kannst, wie Du möchtest und akzeptiere, dass alle
    > anderen auch wählen dürfen, wie sie ihr "Linux" gestalten.
    Bis man unter LFS ein laufendes Plasma hat, vergeht viel Zeit.
    Und dank fehlender Möglichkeit, sinnvoll Pakete zu verwalten kann man das Basissystem regelmäßig neu bauen.
    LFS ist schön zum Zeitvertreib, zum Lernen, aber nicht wirklich für die Praxis.
    >

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