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frei gewordene Mittel jetzt bitte in Thunderbird stecken :p
Autor: Neuro-Chef 09.12.15 - 00:33
Da bleibst ja sonst außer Firefox und Entwicklungswerkzeugen nichts wesentliches mehr übrig?!
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Mozilla-Produkte
¯\_(ツ)_/¯
» Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ
(war mal) Verifizierter Top 500 Poster! -
Re: frei gewordene Mittel jetzt bitte in Thunderbird stecken :p
Autor: Seitan-Sushi-Fan 09.12.15 - 00:59
Alles in Servo stecken, damit Gecko in Firefox endlich sterben kann.
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mehr Anwendungen entwickeln
Autor: ubuntu_user 09.12.15 - 08:11
Neuro-Chef schrieb:
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> Da bleibst ja sonst außer Firefox und Entwicklungswerkzeugen nichts
> wesentliches mehr übrig?!
> de.wikipedia.org
thunderbird haben die ja auch schon abgeschrieben.
ein firefoxOS braucht kein Mensch:
- schlechte Kopie von webos (das damals viel weiter war als FFOS jetzt und weniger Konkurrenz hatte)
- android offen ist und man sich für die meisten Geräte ein eigenes Android bauen kann
- es mit BBOS, windows phone und yolla quasi 3 betriebssystem gibt, die zumindest Ansatzweise anders zu bedienen sind als android (im gegensatz zu ffos)
die hätten mal groß ins open source Anwendungs"geschäft" einsteigen sollen. sowas wie songbird ist doch interessant. ein Multimediapedant zu open office (video-, bild- oder 3d-editor) mit gleichbleibender Bedienung wäre doch toll gewesen.
Oder mal thunderbird etwas entschlacken.
das ganze dann auch als apps für android.
irgendwie gibt es bei open source wenig neue (gute) Anwendungen.
die meisten stammen dann eher von Unternehmen ( eclipse, mysql, openoffice, usw)
Die meisten gnu-freien Anwendungen stagnieren irgendwie und die meisten Neuerungen sind dann sowas wie bei gnome wo man einfach mal alles alte wegwirft und wieder von vorne anfängt, was dann vom Funktionsumfang mit Glück wieder an die alte version rankommt. -
Re: mehr Anwendungen entwickeln
Autor: brotherelf 09.12.15 - 08:44
ubuntu_user schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> irgendwie gibt es bei open source wenig neue (gute) Anwendungen.
> die meisten stammen dann eher von Unternehmen ( eclipse, mysql, openoffice,
> usw)
Nun ja, das liegt teilweise im Prinzip der Sache. Features machen Spaß. Doku macht keinen Spaß, Bugfixes machen keinen Spaß, Unit tests machen keinen Spaß, I18n macht keinen Spaß, erst für X Wochen die wenig dokumentierten (s.o.) Frameworks anderer Leute zu lernen macht weniger Spaß als selber Frameworks zu schreiben.
Und was willste machen, wenn's keinen Spaß macht und du den Leuten auch kein Geld dafür geben kannst, weil du keine Einnahmen aus der Software hat. Juchu, wie geil, du stehst jetzt an Stelle 4737 der Contributors-Liste für Emacs? Kannste dir gleich in den Lebenslauf schreiben. -
Re: mehr Anwendungen entwickeln
Autor: Kleine Schildkröte 09.12.15 - 08:55
> Unit tests machen keinen Spaß
Nur durch Unit Tests macht Programmieren überhaupt Spass. Sobald du keine schreibst, macht es keinen Spass. Weil du dann debuggen musst. Und debuggen macht keinen Spass. -
Re: mehr Anwendungen entwickeln
Autor: JensM 09.12.15 - 11:43
Kleine Schildkröte schrieb:
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> > Unit tests machen keinen Spaß
>
> Nur durch Unit Tests macht Programmieren überhaupt Spass. Sobald du keine
> schreibst, macht es keinen Spass. Weil du dann debuggen musst. Und debuggen
> macht keinen Spass.
Wenn der Unittest fehlschlägt, musst Du auch debuggen. Oder generierst Du solange Random-Sourcecode bis der Test grün wird? ;)
Aber ja, dennoch sind unittest essentiell. Es ist einfach furchtbar, wenn man etwas Ändern muss und keine Ahnung hat, was dadurch potentiell kaputt gehen könnte. -
Re: mehr Anwendungen entwickeln
Autor: Kleine Schildkröte 09.12.15 - 12:23
Test Driven Development (Test First), ich debugge seit 1999 nicht mehr wirklich :-) Ich schreibe Tests, wenn ich ein Problem habe, bis es eingegrenzt ist. Auch ist alles so instabil-stabil dadurch, dass Probleme sich schnell eingrenzen lassen.
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Re: mehr Anwendungen entwickeln
Autor: Neuro-Chef 09.12.15 - 14:33
ubuntu_user schrieb:
> thunderbird haben die ja auch schon abgeschrieben.
Deswegen ja. Diese Nachricht letztens hat mich ziemlich irritiert.
> die hätten mal groß ins open source Anwendungs"geschäft" einsteigen sollen.
> sowas wie songbird ist doch interessant. ein Multimediapedant zu open
> office (video-, bild- oder 3d-editor) mit gleichbleibender Bedienung wäre
> doch toll gewesen.
Songbird war ziemlich enttäuschend, das gleiche in gut bietet Clementine. Die anderen genannten Nischen besetzen ja z.B. GIMP und Blender.
> Oder mal thunderbird etwas entschlacken.
Entschlacken? Der leidet doch nun nicht gerade unter Featuritis.
> irgendwie gibt es bei open source wenig neue (gute) Anwendungen.
Ja, teilweise ist das schade. Allerdings ist es durchaus sinnvoll, nicht x Anwendungen für den gleichen Zweck zu haben. Man betrachte das nervige (weil inkompatible und unbeständige) Chaos der Linux-Desktopumgebungen.
¯\_(ツ)_/¯
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Re: mehr Anwendungen entwickeln
Autor: ubuntu_user 09.12.15 - 18:33
Neuro-Chef schrieb:
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> Songbird war ziemlich enttäuschend, das gleiche in gut bietet Clementine.
> Die anderen genannten Nischen besetzen ja z.B. GIMP und Blender.
die Programme kenne ich auch -.-
also 3ds max kam ich sofort mit klar. blender trotz gutem willen und eher positiv eingestimmt (open source) überhaupt nicht.
ich hätte aber gerne was gut zu benutzendes, was dann durch 3-4 Programme sich ähnlich verhält. 3d-szenen direkt mit dem videoeditor bearbeiten. doppelklick auf ne textur, grafikprogramm öffnet sich, usw.
ähnlich wie bei openoffice. da kann ich tabellen im writer importieren, habe überall pdf-export und Rechtschreibeprüfung und die gesammten Programme verhalten sich ähnlich.
> Entschlacken? Der leidet doch nun nicht gerade unter Featuritis.
plugins?
dazu braucht der unheimlich viel ram und cpulast
> Ja, teilweise ist das schade. Allerdings ist es durchaus sinnvoll, nicht x
> Anwendungen für den gleichen Zweck zu haben. Man betrachte das nervige
> (weil inkompatible und unbeständige) Chaos der Linux-Desktopumgebungen.
naja desktopumgebungen haben schon noch was. aber gearde bei software ist es doch gut verschiedene Programme zu haben. Zudem hat man ja durchaus features oder bedienkonzepte die gut oder schlecht sind (ribbons, unity, cli, win10, usw) und sich teilweise gegenseitig widersprechen. So kann man sich dann aussuchen was man nimmt. bei android gibt es auch hunderte apps die ähnlich sind. schau dir nur die masse an shootern an. da willst du ja auch nicht nur einen haben der alles kann. -
Re: mehr Anwendungen entwickeln
Autor: ubuntu_user 09.12.15 - 18:37
brotherelf schrieb:
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> Nun ja, das liegt teilweise im Prinzip der Sache. Features machen Spaß.
> Doku macht keinen Spaß, Bugfixes machen keinen Spaß, Unit tests machen
> keinen Spaß, I18n macht keinen Spaß, erst für X Wochen die wenig
> dokumentierten (s.o.) Frameworks anderer Leute zu lernen macht weniger Spaß
> als selber Frameworks zu schreiben.
naja das spricht dann aber doch eher für mehr anwendungen statt OS?
firefoxOS hat ja nicht wirklich viele features...
> Und was willste machen, wenn's keinen Spaß macht und du den Leuten auch
> kein Geld dafür geben kannst, weil du keine Einnahmen aus der Software hat.
firefoxOS z.B. bringt auch kaum was ein. distributionen auch nicht. software hingegen schon eher. mysql, virtualbox, qt kann man gut geld mit verdienen.
auch videoeditoren kosten geld.
> Juchu, wie geil, du stehst jetzt an Stelle 4737 der Contributors-Liste für
> Emacs? Kannste dir gleich in den Lebenslauf schreiben.
glaube nicht, dass emacs noch viel entwickler braucht. warum dann nicht einen neuen editor machen? -
Re: mehr Anwendungen entwickeln
Autor: Neuro-Chef 09.12.15 - 20:35
ubuntu_user schrieb:
> die Programme kenne ich auch -.-
Sollte kein Vorwurf sein ;-)
> also 3ds max kam ich sofort mit klar. blender trotz gutem willen und eher
> positiv eingestimmt (open source) überhaupt nicht.
Ich finde GIMP scheußlich unintuitiv, aber da ich Photoshop nie benutzt habe..
> ich hätte aber gerne was gut zu benutzendes, was dann durch 3-4 Programme
> sich ähnlich verhält.
Nachvollziehbar, aber wird wohl so schnell nicht passieren.
> > Entschlacken? Der leidet doch nun nicht gerade unter Featuritis.
> plugins?
Addons eher. Aber was könnte man da sonst streichen, ohne die Mail-Funktionalität negativ zu beeinflussen?
> dazu braucht der unheimlich viel ram und cpulast
Hmm, bei 3 gut gefüllten IMAP-Konten finde ich ~300 MB nicht schlimm. Kurze Zeit nach dem Start idlet der Prozess auch bloß rum und nimmt sich dann mal so ~1%..
> naja desktopumgebungen haben schon noch was. aber gearde bei software ist
> es doch gut verschiedene Programme zu haben. Zudem hat man ja durchaus
> features oder bedienkonzepte die gut oder schlecht sind (ribbons, unity,
> cli, win10, usw) und sich teilweise gegenseitig widersprechen. So kann man
> sich dann aussuchen was man nimmt.
Die Vielfalt an sich ist ja schon gut. Blöd ist nur, wenn sie die Kompatibilität sonstiger Software negativ beeinflusst.
>bei android gibt es auch hunderte apps die ähnlich sind.
Und eine davon funktioniert, wie man sich das vorstellt xD
> schau dir nur die masse an shootern an. da willst du ja
> auch nicht nur einen haben der alles kann.
Hmm, mit UT2k4-Waffen würde Counter Strike vllt. sogar Spaß machen :D
¯\_(ツ)_/¯
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