Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Steam für Linux: Valve empfiehlt…

Nehmt Arch

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Nehmt Arch

    Autor: Schattenwerk 28.06.19 - 14:17

    Da haben wir auch immer aktuellste Bibliotheken, Kernel etc. zur Verfügung. Gerade beim Gaming habe ich hier oft kaum Probleme feststellen müssen, während andere Distros hier mit älteren Kernels, Bibliotheken, Treiber etc. schon schwieriger waren.

    Fedora müsste auch recht gut funktionieren.

  2. Re: Nehmt Arch

    Autor: ello 28.06.19 - 14:34

    Nutze Steam auf Arch schon seit es auf Linux verfügbar ist und hatte nie Probleme. Im Prinzip ist es egal welche man nimmt. Kenne Leute die auch mit Fedora + Steam null Probleme haben. "Ernennung" einer offiziellen Distro ist meiner Meinung jetzt kein indikator ob es läuft oder nicht sondern eher:

    a) Gewährleistungsmäßig ("Damit haben wir es getestet, bzw. dafür gibt es (kostenlosen) Support") und
    b) Einsteigerorientierung, da wird dann die genommen die vorgeschlagen wurde. Gerade für diesen Aspekt würde ich Arch nicht empfehlen, wenn dann eines der Einsteigerfreundlichen Varianten davon
    c) Entwickler/Maintainer Hinweiß. Maintainer einer Distro, die wissen, dass Sie auf der Favoritenliste von Valve stehen, können gezielter dafür sorgen, dass auch die ganzen Sachen auch nach Updates OOTB funktioneren (Libs, Treiber, Protonversionen etc...)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.19 14:44 durch ello.

  3. Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: kikimi 28.06.19 - 14:36

    Gerade die Ubuntu-Zielgruppe ist etwas Händchenhalten und Stabilität gewöhnt und das meine ich jetzt nicht negativ. Denen Arch zu empfehlen, schießt wohl etwas über das Ziel hinaus. Gerade weil es eine doch eine eher steile Lernkurve hat, gerade für Leute die ihren PC nur zum Zocken verwenden wollen.

    Und die Arch-Community ist nun auch nicht gerade die ... netteste

    https://i.redd.it/sh7b31qjrsc21.jpg

    Jedenfalls, so wie Ubuntu ein vereinfachtes Debian darstellt, bietet Manjaro eine mehr in Watte gepackte Arch-Erfahrung.

  4. Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: Schattenwerk 28.06.19 - 15:06

    Ich verstehe dieses Argument mit Stabilität und Lernkurve bei Arch leider nur bedingt. Bin vor Jahren von Windows auf Arch umgestiegen und ja, die Installation hat mir viel abverlangt und war sehr ungewohnt. Wenn man diesen Teil der "Arch-Zeit" betrachtet, dann war hier wirklich eine Lernkurve da und unglaublich steil. Ich habe mich aber auch direkt an LUKS etc. dran gewagt. Für die ersten Momente mit Arch vielleicht etwas hart aber ein selbst gemachtes Problem ;)

    Sobald jedoch das Desktop Environment läuft, ist es genau die gleiche Kinderkacke wie bei Ubuntu außer das man sich ggf. mehr über Alternativen informieren muss, da Arch keine Richtung vorgibt. Ansonsten heißt es: Paketmanager bemühen, Doku lesen etc. Alles was man auch bei Ubuntu tun sollte.

    Und zum Thema Stabilität: Ich hatte bislang mit Arch (auf Desktop, Laptop und Heimserver) noch nie nennenswerte Probleme. Sei es nun wegen Updates, Bugs etc. Eigentlich hätte ich damals, beim Umstieg, viel mehr erwartet. Immerhin hat Arch da so einen Ruf, eben solchen wie du ihn verbreitest.

    Jedoch konnte sich dies bei mir nie bewahrheiten. Obwohl ich es täglich nutze.

    Natürlich müssten die Ubuntu-Nutzer dann mal mehr den Kopf anmachen, da stimme ich dir zu. Aber das fände ich auch nicht schlecht. Mich macht es immer verrückt, wenn Leute täglich einen PC benutzen, sei es nun beruflich oder privat und nicht einmal grundlegende Dinge über das Arbeitsgerät wissen. Muss man vielleicht nicht, diesen Gegenpunkt verstehe ich auch, jedoch ist man dann, wenn man wirklich mal Probleme haben sollte, wenigstens fähig das Problem selbstständig zu verstehen, zielgerichtet zu suchen und ggf. sogar selbst zu lösen.

  5. Re: Manjaro ist nicht nutzerfreundlich -Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: bionade24 28.06.19 - 15:12

    Manjaro ist nicht nutzerfreundlich. Für viele Pakete wird das AUR benötigt, mit dem ein Linux Anfänger nicht klarkommen wird und es gibt manchmal sogar Paketversionskonflikte, da Manjaro eben nicht zu 100% mit Arch übereinstimmt. Die graphischen Paketmanager fürs AUR sind dann der größte Fail. Auch kann man an den vor einer Woche auf golem.de gezeigten Bericht eines Linux-Umsteigers erkennen, dass Manjaro für ihn unnötig kompliziert ist.
    Da man jetzt Ubuntu weglassen muss, würde ich dann eher Solus empfehlen, aber keinesfalls Manjaro.

    Bitte BBCode nutzen und nicht einfach Links reinpasten, wir sind hier schließlich in einem IT-Forum!

  6. Re: Nehmt Arch

    Autor: caldeum 28.06.19 - 15:32

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da haben wir auch immer aktuellste Bibliotheken, Kernel etc. zur Verfügung.
    > Gerade beim Gaming habe ich hier oft kaum Probleme feststellen müssen,
    > während andere Distros hier mit älteren Kernels, Bibliotheken, Treiber etc.
    > schon schwieriger waren.
    >
    > Fedora müsste auch recht gut funktionieren.
    Bei Gaming + Fedora gibt es 1 großes Risiko: wenn man eine Nvidia-Grafikkarte und den proprietären Treiber verwendet, ist es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein Kernelupdate den proprietären Grafiktreiber via DKMS totkompiliert und dann steht man mit einem System ohne grafische Oberfläche da. Den alten Kernel booten kann man zwar, aber zu dem passt der Grafiktreiber ja auch nicht mehr. Ein konzeptionelles Problem, welches nur bei Distros auftritt die schnell neue Kernel-Versionen in ihre OS-Updates übernehmen. Würde Nvidia ein wenig mehr Zeit in ihren proprietären Treiber investieren, würde dieses Problem nicht existieren. Aber wenn man zum Nouveau-Treiber blickt, sieht man, dass Nvidia das Thema Linux und GPU-Treiber mehr oder weniger abgehakt hat.

  7. Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: lear 28.06.19 - 15:34

    Arch ist nicht "Benutzerunfreundlich" (im Gegenteil - weil auf Magie verzichtet wird, arbeitet das System nicht stillschweigend und im Zweifel gegen Dich) aber wie Du bermerkt hast, muß man sich dem mit der richtigen Einstellung nähern, dh. sich in das System einarbeiten um es zu verstehen.
    Dann ist es ein sehr belohnendes System (hier läuft seit 10 Jahren die selbe Installation - paar HW Umzüge, aber nie "neu installiert" und ich hab' im ersten Jahr Arch mehr über Linux gelernt als in den 10 Jahren unter SuSE und Ubuntu davor) und "Ärger" gemacht hat es nur beim Umstieg auf systemd…

    Wenn Leute sagen Arch sei "benutzerunfreundlich" meinen sie damit, daß die Community kurzen und wenig zaghaften Prozeß mit Typen macht, die meinen, sie könnten einen einfachen Weg gehen - und nicht mal das ist "unfreundlich" sondern iW. Schutz der Nutzer vor sich selbst.

    Bleeding Edge, Rolling Release und keine Standardkonfiguration haben es an sich, daß es immer mal wieder haken *kann*.
    Wenn Du das System selbst installiert und konfiguriert und damit wenigstens halbwegs unter Kontrolle hast, ist das kein Problem - evtl. merkst Du es nichtmal. Und das Forum ist bei *echten* Problemen voller hilfsbereiter Nutzer mit viel Wissen und Erfahrung.
    Wenn Du aber nur weißt, wo bei Dir der Ein-Schalter ist, stehst Du schnell mal vor der Wand und man spielt halt nicht die Nanny für Leute die schlicht zu dumm und/oder faul sind - das führt ja zu nichts außer Dauerfrust auf allen Seiten.

  8. Re: Manjaro ist nicht nutzerfreundlich -Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: RipClaw 28.06.19 - 15:35

    bionade24 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Da man jetzt Ubuntu weglassen muss, würde ich dann eher Solus empfehlen,
    > aber keinesfalls Manjaro.

    Ein Kollege von mir hat Solus auf dem Desktop. In der Distro fehlen mir viel zu viele Pakete im Vergleich zu Ubuntu.

  9. Re: Manjaro ist nicht nutzerfreundlich -Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: DeathMD 28.06.19 - 17:00

    Oder noch einfacher, Pop!_OS (ja ich weiß der Name ist echt beknackt) installieren. Sie haben sich schon vorher dazu bekannt, dass sie weiters alles tun werden um auch eine gute Gamingplattform darzustellen, bevor Ubuntu zurückgerudert hat. Pop!_OS hat auch ein paar andere Vorteile für Entwickler und Wissenschaftler, da sie einige Pakete bereitstellen, die sonst zu einer Installationsorgie führen würden. Im Grunde wirkt es viel durchdachter für den Desktop, als Ubuntu mittlerweile, auch nicht verwunderlich, weil Ubuntu den Desktop ja nur noch nebenher mitlaufen lässt.

    https://system76.com/pop

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  10. Re: Manjaro ist nicht nutzerfreundlich -Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: GregorMaier 28.06.19 - 17:33

    bionade24 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Manjaro ist nicht nutzerfreundlich. Für viele Pakete wird das AUR benötigt,
    > mit dem ein Linux Anfänger nicht klarkommen wird und es gibt manchmal sogar
    > Paketversionskonflikte, da Manjaro eben nicht zu 100% mit Arch
    > übereinstimmt. Die graphischen Paketmanager fürs AUR sind dann der größte
    > Fail. Auch kann man an den vor einer Woche auf golem.de gezeigten Bericht
    > eines Linux-Umsteigers erkennen, dass Manjaro für ihn unnötig kompliziert
    > ist.
    > Da man jetzt Ubuntu weglassen muss, würde ich dann eher Solus empfehlen,
    > aber keinesfalls Manjaro.

    Moment, wenn Manjaro AUR Pakete benötigt, warum liegen die dann bei Arch? Kann es sein, dass die auch keine Pakete anbieten? Paketkonflikte hatte ich noch nie. Arch empfiehlt auch keine grafischen Systeme. Hatte mit Octopi nur selten Probleme. Manjaro will zukünftig nur noch pamac offiziell unterstützen, pacman bleibt aber vorhanden. Die GTK App steht schon, an der Qt App wird noch gebastelt. Und damit wird auch AUR unterstützt sein. Für Steam benötigt man aber kein AUR, das ist in den offiziellen Repos drin.

  11. Re: Manjaro ist nicht nutzerfreundlich -Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: glasen77 29.06.19 - 01:04

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder noch einfacher, Pop!_OS (ja ich weiß der Name ist echt beknackt)
    > installieren.
    Dir ist aber schon klar, dass Pop!_OS nichts anderes als Ubuntu mit einem anderen Theme und ein paar veränderten Paketen ist. Und ein paar mehr Pakete in der Vorinstallation rechtfertigt in meinen Augen nicht die Installation eines Derivats einer Distribution.

  12. Re: Manjaro ist nicht nutzerfreundlich -Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: Mixermachine 29.06.19 - 09:17

    Das Problem war ja das Verhalten von Ubuntu.
    Wenn pop das jetzt ausbügelt ist doch alles in Ordnung.
    Es gibt doch kein grundsätzliches Problem, dass Anfänger vorher bei Ubuntu hatten.

    Build nicer stuff

  13. Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: nirgendwer 29.06.19 - 09:30

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe dieses Argument [...] Lernkurve bei Arch leider
    > nur bedingt. [...] dann war hier wirklich eine
    > Lernkurve da und unglaublich steil.

    Du beschreibst, dass du dich ganz intensiv mit dem Beitriebssystem auseinandersetzen musstes, damit ganz viel über Interna eines solchen Linux-Systems gelernt hast und damit daher jetzt prima zurecht kommst.

    Das kann ich verstehen, denn das war auch genau mein Weg. Auch Arch hab ich schon durch und fand es prima.

    Jedoch ist das eben ein Weg, den der größte Teil der PC-Nutzer eben gerade _nicht_ gehen will. Das Betriebssystem soll möglichst unbemerkt im Hintergrund bleiben. Es interessiert nicht, weshalb es funktioniert, wie der Bootvorgang funktioniert, welche Filesystemlayer es gibt oder was auch immer. Die sollen da sein und ihren Dienst verrichten, ohne dass man sie bemerkt.

    Und das bietet Ubuntu, aber nicht Arch*. Daher sehe auch ich Arch nicht als Haupt-Plattform. Unter den aktuellen Linux-Spielern ist der Anteil der Linux-Enthusiasten groß. Daher verwundert es nicht, dass Arch einen sehr großen Anteil ausmacht. Wenn man aber mehr als rund 1% der PC-Nutzer (wie aktuelle Steam-Statistiken zeigen) ansprechen will, ist dieser Weg wohl eher nicht der zielführende.

    *) mal diese beiden als Beispiele, alle anderen außen vor gelassen; es gibt natürlich noch ganz viele andere für die das eine oder andere gilt.

    Daher mein Statement: möglichst viele Distributionen unterstützen. Ja, auch Arch. Aber insb. eben auch Ubuntu.

    Und wenn das nun bedeutet, dass man den i386-Support nicht vollständig auslaufen lassen kann, dann ist das halt so. Reine i386er Systeme benötigt wohl kaum noch jemand, weder Arch noch Ubuntu unterstützen das noch offiziell, aber i386-libs werden wohl gerade bei Closed Source (wie es Spiele halt meist sind) noch weiterhin benötigt.

  14. Re: Manjaro ist nicht nutzerfreundlich -Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: bionade24 29.06.19 - 12:02

    GregorMaier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bionade24 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Manjaro ist nicht nutzerfreundlich. Für viele Pakete wird das AUR
    > benötigt,
    > > mit dem ein Linux Anfänger nicht klarkommen wird und es gibt manchmal
    > sogar
    > > Paketversionskonflikte, da Manjaro eben nicht zu 100% mit Arch
    > > übereinstimmt. Die graphischen Paketmanager fürs AUR sind dann der
    > größte
    > > Fail. Auch kann man an den vor einer Woche auf golem.de gezeigten
    > Bericht
    > > eines Linux-Umsteigers erkennen, dass Manjaro für ihn unnötig
    > kompliziert
    > > ist.
    > > Da man jetzt Ubuntu weglassen muss, würde ich dann eher Solus empfehlen,
    > > aber keinesfalls Manjaro.
    >
    > Moment, wenn Manjaro AUR Pakete benötigt, warum liegen die dann bei Arch?
    > Kann es sein, dass die auch keine Pakete anbieten? Paketkonflikte hatte ich
    > noch nie. Arch empfiehlt auch keine grafischen Systeme. Hatte mit Octopi
    > nur selten Probleme. Manjaro will zukünftig nur noch pamac offiziell
    > unterstützen, pacman bleibt aber vorhanden. Die GTK App steht schon, an der
    > Qt App wird noch gebastelt. Und damit wird auch AUR unterstützt sein. Für
    > Steam benötigt man aber kein AUR, das ist in den offiziellen Repos drin.

    Hab als AUR Maintainer halt viel miese Erfahrung gemacht mit Manjaro Usern gemacht. IMO sollte Manjaro ein eigenes, AUR-equivalent führen oder so wie Antergos die Arch Repos dann auch direkt gleich nutzen. Das eigene Abgreif-Süppchen das Manjaro kocht nervt gewaltig.

    Bitte BBCode nutzen und nicht einfach Links reinpasten, wir sind hier schließlich in einem IT-Forum!

  15. Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: g0r3 29.06.19 - 13:13

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe dieses Argument mit Stabilität und Lernkurve bei Arch leider
    > nur bedingt. Bin vor Jahren von Windows auf Arch umgestiegen und ja, die
    > Installation hat mir viel abverlangt und war sehr ungewohnt.

    Genau das ist es doch. Meine erste Arch-Installation hat mich ein Wochenende gekostet. Und ich musste danach über Wochen noch lernen (inklusive Neuinstallation), bis ich vieles von dem "Kleinscheiß" im Griff hatte, der danach folgt. Zumal die Doku ausgezeichnet ist, aber weder selbige noch die Community bei weitem nicht jeden Druidentrick kennt. So konnte ich ein bestimmtes Problem erst vor ein, zwei Monaten lösen, obwohl ich Arch mittlerweile seit zwei Jahren nutze. Dass die Console auf meinem Nvidia-System die native Displayauflösung nutzt, daran scheitere ich immer noch und ich kann nicht sagen warum. Alles Ergooglebare funktioniert nicht und löse das Problem wohl damit, dass meine Graka irgendwann mit AMD ausgetauscht wird.

    Das System an sich läuft zu sagmer mal 95 % so wie ich es will. Und ich würde es auch nicht eintauschen wollen, da speziell AUR Vieles angenehmer als etwa unter Ubuntu macht und ich die aktuelle Software via Rolling Release (die erstaunlich wenig Probleme macht) liebe. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich die restlichen 5 % derzeit einfach mal so akzeptieren muss, weil ich das Problem nicht lösen kann, aber auch die Community (bzw. jene die willens zum Antworten sind) die Lösung nicht kennt.

  16. Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: lear 29.06.19 - 18:44

    Falls Dein Plan ist, eine (hochaufgelöste) framebuffer console auf dem proprietären nvidia Treiber neben anderen display servern (X11/wayland) laufen zu lassen: laß es.
    Der Treiber unterstützt offiziell nur VGA Konsolen - wenn UEFI dich in den fbc mode schickt, kannst Du meist nichts machen, aber wenn Du eine VGA console hast, behalt die mal schön. Ansonsten macht der Treiber gerne lustige Sachen, vor allem beim VT Wechsel oder (implizit) bei S3/S4 Zyklen (suspend/hibernate) - das Verhalten ist nicht deterministisch und reicht von userspace bis zu kernel segfaults.

    Mit nouveau sollte es allerdings überhaupt kein Aufwand sein.

  17. Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: honk 01.07.19 - 12:03

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe dieses Argument mit Stabilität und Lernkurve bei Arch leider
    > nur bedingt [...] und ja, die
    > Installation hat mir viel abverlangt und war sehr ungewohnt.

    Was genau verstehst Du denn dann nicht? Du lieferst das Argument doch selbst. Ich nutze seit Jahren Ubuntu, zwischenzeitlich auch Debian und Suse und bin mir absolut sicher, das ich auch mit der Installation von Arch zurechtkommen würde, wenn es sein müsste. das Wiki soll ja sehr gut sein. Die Zeiten, wo ich Lust hatte, mich ein Wochenden mit der Installation eines neuen Betriebssystem zu beschäftigen, sind aber auf lange Sicht vorbei. Kinder, Freizeit und Arbeit sind wichtiger, vielleicht als Renter wieder. Warum soll ich mir Wiki orgien antun, wenn es Distributionen gibt, wo ich nur lange genug auf OK klicken muss, bis alles läuft?

    >Sobald jedoch das Desktop Environment läuft, ist es genau die gleiche Kinderkacke wie bei Ubuntu

    Das gilt doch für alle Gnu Linux Distributionen. Die kochen alle mit Wasser und die Menge an freier Software ist auch endlich. Ich habe eh längst meinen Lieblings Workflow und meine Standard Anwendugen, die ich immer nachinstalliere, egal welche Distribution. Arch ist sicher toll für Leute, die immer die neuste Softwareversion brauchen, für mich sehe ich null Vorteile und nur mehr Arbeit.

  18. Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: g0r3 01.07.19 - 18:41

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falls Dein Plan ist, eine (hochaufgelöste) framebuffer console auf dem
    > proprietären nvidia Treiber neben anderen display servern (X11/wayland)
    > laufen zu lassen: laß es.

    Das isses/war es.

    > Der Treiber unterstützt offiziell nur VGA Konsolen - wenn UEFI dich in den
    > fbc mode schickt, kannst Du meist nichts machen, aber wenn Du eine VGA
    > console hast, behalt die mal schön.

    Angeblich soll es funktionieren. Hab es (anscheinend neben vielen anderen) noch nie zu laufen bekommen.

    > Mit nouveau sollte es allerdings überhaupt kein Aufwand sein.

    Jup. Bevor man den proprietären Treiber installiert, läuft es mit Noveau problemlos out of the Box. Noveau ist aber leider sonst ziemlich bescheiden. Aber wie gesagt: N' bissl muss es die 1070 noch machen. Danach wird es aber definitiv eine AMD. Die HiRes Console ist ja nicht das einzige Problem. Wayland läuft auf Nvidia auch nicht.

  19. Re: Manjaro dürfte da nutzerfreundlicher sein -- Re: Nehmt Arch

    Autor: nille02 02.07.19 - 23:56

    g0r3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die HiRes Console ist ja nicht das einzige Problem. Wayland läuft auf Nvidia auch nicht.

    Die Gnome und KDE Implementierung von Wayland sollen das ganze auch mit EGL_Streams unterstützen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. CSB-SYSTEM AG, Geilenkirchen
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  3. OSRAM Opto Semiconductors Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Regensburg
  4. Hochschule Furtwangen, Furtwangen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 204,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 344,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter
  2. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest
  3. Be emobil Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt

  1. UMTS: 3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung
    UMTS
    3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung

    Nutzer, die kein LTE in ihren Verträgen festgeschrieben haben, sollten wechseln, da 3G zunehmend abgeschaltet werde. Das erklärte das Bundesverkehrsministerium und sieht keinen Grund zum Eingreifen.

  2. P3 Group: Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist
    P3 Group
    Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist

    Die Qualität des Mobilfunks in Deutschland ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Dort, wo Funklöcher gerade ein wichtiges Thema sind, ist die Versorgung gar nicht so schlecht.

  3. Mecklenburg-Vorpommern: Funkmastenprogramm verzögert sich
    Mecklenburg-Vorpommern
    Funkmastenprogramm verzögert sich

    Wegen fehlender Zustimmung der EU ist das Geld für ein Mobilfunkprogramm in Mecklenburg-Vorpommern noch nicht verfügbar. Dabei hat das Bundesland laut einer P3-Messung große Probleme.


  1. 18:00

  2. 18:00

  3. 17:41

  4. 16:34

  5. 15:44

  6. 14:42

  7. 14:10

  8. 12:59