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naja ... naja ...

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  1. naja ... naja ...

    Autor: ten-th 22.01.13 - 23:18

    Alles schön und gut ...
    Wie lange wurschteln die Linux-OS-Distributionen schon herum ? Genau ... seit ewigen Zeiten. Und wie weit sind sie gekommen ? Genau ... im unteren Minimal-Prozentbereich.

    Apple blockt sich ab und grenzt Hardware und Software ein, um ja schön sauber zu bleiben und mit seiner Sicherheit zu werben.
    So ähnlich mit Linux - super Sicherheit ! Und - ist ja doch irgendwie kein Wunder - denn genau wie bei Apple-OS gibt es dafür nur wenige (im Vergleich zum extrem offen gehaltenen Windows-OS) Hard- und Softwareeinheiten.

    Jeder Anwender will Windows so offen haben, daß alle möglichen Hard- und Software Kombis laufen, ohne zu mucken. Und dann kommt Windows auch noch nah an diese Offenheit ran und wird immer noch beschimpft.
    Windows 7 läuft bei mir seit Erscheinen auf meinem schon mehrmals umgebauten, erneuerten PC einwand- und fehlerfrei.
    Ein so gutes Betriebssystem hatte ich noch nie (.... welches soooo offen für ALLES ist und sein muss ...).
    Linux hatte ich in den letzten Jahren 2 oder 3 mal probiert - aber mir war das zu begrenzt im passenden bzw. gewünschten Soft- und Hardware-Angebot - grosse Namen vermisste man sofort).

    Ich brauche Linux nicht - fühle mich dort nicht wohl. Meine Meinung, ich weiß. Aber ich hab seit 1980 auf Computern schon viel gesehen und erlebt - und auch schlechte Windowsversionen genutzt - aber mit Win7 ist ein sehr gutes, weltoffenes OS geschaffen worden, das ich nicht mehr durch etwas Anderes ersetzen muss (... will).

  2. Re: naja ... naja ...

    Autor: kn3rd 23.01.13 - 00:00

    Naja wenn man das OS selbst im nachhinein auf einen Notebook installiert, da können schon mal Probleme auftrehten.

    Bei zwei Notebooks, die ich heute noch verwende, ruckelt bei einem Windows nicht bedienbar und beim anderen friert es sogar mal hin und wieder für einige Minuten ein bevor es dann weitergeht, der hat aber eigentlich mehr als genug Leistung. Auf beidem läuft Linux einwandfrei und Out of the Box. Da kann man eben wie gesagt auch Pech haben, wenn man das System nachträglich installiert, egal ob Windows oder Linux.

    Wenn du ein Linux Laptop kaufst, dann kannst du aber genauso wie bei Windows sicher sein, dass alles damit funktioniert.

    Kann den hier wärmstens empfehlen http://www.notebooksbilliger.de/notebooks/einsteiger+notebooks/dell+vostro+2520+business+notebook+104149

  3. Re: naja ... naja ...

    Autor: Spitfire777 23.01.13 - 00:21

    ten-th schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles schön und gut ...
    > Wie lange wurschteln die Linux-OS-Distributionen schon herum ? Genau ...
    > seit ewigen Zeiten. Und wie weit sind sie gekommen ? Genau ... im unteren
    > Minimal-Prozentbereich.
    Im Desktopbereich. Und das nicht wegen dem Linuxkernel, sondern wegen Markteinflüssen (bisher kaum Investoren für den Desktopbereich). Nicht aber im Handheld (Tablet, Smartphone) und auch nicht im Serverbereich. In beiden Fällen "Marktführer". Dank der dortigen Investoren und Constributors. Selbst Microsoft pumpt Geld in Linux wegen ihren Cloud-Services.

    > Apple blockt sich ab und grenzt Hardware und Software ein, um ja schön
    > sauber zu bleiben und mit seiner Sicherheit zu werben.
    Jo, aber Apple ist in Sachen Gaming bisher auch nur mit iOS erfolgreich gewesen. Und zieht damit auch wegen dem Pushen von OpenGL-Portierungen auch unfreiwillig Linux mit.

    > So ähnlich mit Linux - super Sicherheit ! Und - ist ja doch irgendwie kein
    > Wunder - denn genau wie bei Apple-OS gibt es dafür nur wenige (im Vergleich
    > zum extrem offen gehaltenen Windows-OS) Hard- und Softwareeinheiten.
    Aber viele Servereinheiten. Mind. 70% aller Server laufen mit Linuxkernel. Linux ist also ein sehr, sehr attraktives Angriffsziel (Banken, Versicherungen, Regierungen). Vor allem, weil Server interessanter als Desktops sind. Und trotzdem gibt es so gut wie keine Malware für Linux (wohl aber trotzdem viele Angriffsversuche). Liegt zum einen an der schneller Community (durchschnittlich max 2 Tage für einen kritischen Fix) und zum anderen daran, dass jede Distro anders ist, der Kernel selber aber meist kaum variiert. Microsoft braucht da durchschnittlich meistens eine Woche bis einen Monat (wegen dem Patchday).

    > Jeder Anwender will Windows so offen haben, daß alle möglichen Hard- und
    > Software Kombis laufen, ohne zu mucken. Und dann kommt Windows auch noch
    > nah an diese Offenheit ran und wird immer noch beschimpft.
    Windows ist ohne Gefrickel meist offen wie ein Scheunentor. Unter Ubuntu benötigt man out-of-the-Box keinen Virenschutz und keine Firewall (ufw ist deaktiviert, weil stdmäßig jeder Port nach außen gesperrt ist). Wenn das nicht anwenderfreundlich ist, weiß ich auch nicht.
    Zum Thema Treiber: WENN es den entsprechenden Treiber gibt, wird das Gerät automatisch erkannt und man kann ihn direkt aus dem Dialog herunterladen.
    Jedoch nur WENN es den Treiber gibt.

    Da bisher die Hersteller das aber mangelhaft betrieben haben (und DERZEIT noch betreiben), haben die Aufgabe die Kernelentwickler übernommen. Und dass dann eben nur Mainstream-Hardware und ein bisschen Extra supportet wird, ist also leider normal.

    Braucht man sich nichts schönreden. Jedoch schwenkt vor allem der Handheld-Markt stark auf Linux (Android, ..) um. Man will kleine Geräte in großen Stückzahlen produzieren und absetzen und das geht mit einem Windows nicht so einfach. Warum, erkläre ich dir auf Nachfrage auch gerne, das wird nämlich ein eigener Beitrag.

    AMD z.B. befindet sich derzeit im Verzug, weil sie eben auf den Linux/Android-Zug nicht rechtzeitig aufgesprungen sind. (Hat man an ihrem Aktienkurs auch sehen können) Kaum kommt Steam nun mit seiner Steambox, schieben sie fleißig Investitionen in Richtung Linux nach (vor kurzem nach langer Zeit überfällige Treiberupdates, siehe News).

    > Windows 7 läuft bei mir seit Erscheinen auf meinem schon mehrmals
    > umgebauten, erneuerten PC einwand- und fehlerfrei.
    > Ein so gutes Betriebssystem hatte ich noch nie (.... welches soooo offen
    > für ALLES ist und sein muss ...).
    Ubuntu tut das selbstverständlich auch. Wenn bei dir aber eine Systemkomponente oder Treiber kaputt geht und auch die Systemreparatur fehlschlägt, darfst du formatieren. Ich muss lediglich das entsprechende Paket neu installieren.

    > Linux hatte ich in den letzten Jahren 2 oder 3 mal probiert - aber mir war
    > das zu begrenzt im passenden bzw. gewünschten Soft- und Hardware-Angebot -
    > grosse Namen vermisste man sofort).
    Spotify, Dropbox, Firefox, Chrome, Thunderbird, Skype, Steam,... sind derzeit größere Namen, die ich z.B. gerade installiert habe. Photoshop und MS Office fehlen natürlich. Beides liefe in einer älteren Version auch unter Wine, aber nicht wirklich gut. Wine ist nie ein Argument für Linux, höchstens für die Gruppendynamik der Linux-Community.

    Mit GIMP kann man aber die meisten Sachen von PS auch machen, sofern man sich mal eingearbeitet hat. Selbiges bei LibreOffice, was mir auch gut gefällt und mit dem ich seit 4 Jahren meine Büroarbeit mache.

    > Ich brauche Linux nicht - fühle mich dort nicht wohl. Meine Meinung, ich
    > weiß. Aber ich hab seit 1980 auf Computern schon viel gesehen und erlebt -
    > und auch schlechte Windowsversionen genutzt - aber mit Win7 ist ein sehr
    > gutes, weltoffenes OS geschaffen worden, das ich nicht mehr durch etwas
    > Anderes ersetzen muss (... will).
    Windows ist ja an sich auch ein gutes OS (nicht zuletzt wegen der User-XP). Aber eben nur ein gutes Desktop-OS für die alltägliche Arbeit. Mit Windows-Server kenne ich mich jetzt weniger aus. Aber ist nicht so universell wie Linux es ist (Smartphone bis Großrechner).

    Zuerst mal ist eines ganz wichtig zu verstehen. Ubuntu ist zwar das erfolgreichste Desktop-Linux, aber natürlich auch nicht das beste. Obwohl ich es trotz einiger Mängel trotzdem gerne nutze, weil für mich persönlich der Nutzen überwiegt.

    Desktop-Linux fehlt es an Marketing, Investoren und guten, erprobten End-User-Konzepten. Das ist aber dank Android/Google, Steam, Intel etc. auf einem guten Weg. Den Rest macht Linux imho soweit gut, das zeigen die Bereiche, wo keine User-XP nötig ist (Großrechner und über Jahre skalierende Systeme).

    Die Zukunft von Linux wird im Thin-Client-Bereich meiner Meinung nach liegen. Also Mini-PCs, Handhelds, Smartphones, etc.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.13 00:40 durch Spitfire777.

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