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Was mich ein wenig stutzig macht ...

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  1. Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Milber 20.07.12 - 19:02

    ... ist folgendes Zitat aus dem Text:
    "Valve arbeitet derzeit daran, Steam und das Actionspiel Left 4 Dead 2 zunächst für Ubuntu und später auch für andere Linux-Distributionen umzusetzen. "
    Ehrlich? Ganz ehrlich?
    Ich interpretiere das so: "Ubuntu ist unter den Linux-Distributionen das, was Windows auf dem Desktopsektor ist".
    Ich kenne mich mit Linux nicht aus, ich bin eher Software-Benutzer. Ein guter. Aber glaubt man denn wirklich, dass sich die Entwickler von Spielen und auch die Publisher die Mühe machen werden, die Software für jedes OS anzubieten? Anscheinend gibt es ja erhebliche Unterschiede zwischen Ubuntu und den anderen Sachen auf dem OSOS (Open Source Operating System)-Bereich.
    Wie gesagt, das schreibt ein sehr erfahrener Endanwender, von Euch gerne als DAU bezeichnet, weil ich weder kompiliere noch programmiere.
    Müssen jetzt also auch die Entwickler frickeln, um Frickler zu besänftigen?

  2. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Wander 20.07.12 - 19:19

    Ich weiß auch noch nicht so richtig was ich davon halten soll. Allerdings unterscheidet sich Ubuntu nur in wenigen Aspekten von anderen Distributionen - hauptsächlich beziehen sich die Änderungen auf die Desktopumgebung - und dementsprechend sollte jedes Programm, das unter Ubuntu läuft, auch unter anderen Distributionen laufen - ein etwa gleicher Stand der relevanten Pakete vorausgesetzt.

  3. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: i.like.webm 20.07.12 - 19:35

    ich denk mal, die ArchLinux Leute werden das Teil rüber porten
    So wie unity ;D
    http://unity.xe-xe.org/
    https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=125423&p=1
    Was wohl mit den OpenSuse Unity port geworden ist, geht der noch?

  4. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: BLi8819 20.07.12 - 20:44

    Ich denke nicht, dass es alt schwer sein wird, das ganze dann auch auf andere Linux-Distris zum laufen zu bekommen. Vlave will hier wohl einfach nicht mehr versprechen als sie versuchen.

  5. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Milber 20.07.12 - 20:48

    BLi8819 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke nicht, dass es alt schwer sein wird, das ganze dann auch auf
    > andere Linux-Distris zum laufen zu bekommen. Vlave will hier wohl einfach
    > nicht mehr versprechen als sie versuchen.

    Hm? Ist Kernel doch nicht Kernel?
    Verhält sich also Ubuntu zu SUSE wie Win7 zu Win3.0?
    Ehrlich, ist Linux also völlig unkompatibel zu Linux? Das meinst Du doch nicht wirklich, oder?

  6. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Salzbretzel 20.07.12 - 21:26

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hm? Ist Kernel doch nicht Kernel?
    > Verhält sich also Ubuntu zu SUSE wie Win7 zu Win3.0?
    > Ehrlich, ist Linux also völlig unkompatibel zu Linux? Das meinst Du doch
    > nicht wirklich, oder?
    Kernel ist Kernel (gleiche Version vorausgesetzt) aber Kernel ist nicht gleich Distribution. Wobei Win 3 und Win 98 ja was gemeinsam hatten. Sie bauten alle doch auf DOS auf.

    Auch wenn es nicht korrekt ist, aber als Analogie passt es doch. Stell dir DOS als Kernel vor, Windows 95 als Unbuntu und win 98 als SUSE. DOS kann nichts dafür was die DOS Distribution daraus macht. Win 98 brachte zum beispiel bessere laufzeitumgebungen für das spielen mit.

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

  7. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Milber 20.07.12 - 21:34

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Milber schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hm? Ist Kernel doch nicht Kernel?
    > > Verhält sich also Ubuntu zu SUSE wie Win7 zu Win3.0?
    > > Ehrlich, ist Linux also völlig unkompatibel zu Linux? Das meinst Du doch
    > > nicht wirklich, oder?
    > Kernel ist Kernel (gleiche Version vorausgesetzt) aber Kernel ist nicht
    > gleich Distribution. Wobei Win 3 und Win 98 ja was gemeinsam hatten. Sie
    > bauten alle doch auf DOS auf.
    >
    > Auch wenn es nicht korrekt ist, aber als Analogie passt es doch. Stell dir
    > DOS als Kernel vor, Windows 95 als Unbuntu und win 98 als SUSE. DOS kann
    > nichts dafür was die DOS Distribution daraus macht. Win 98 brachte zum
    > beispiel bessere laufzeitumgebungen für das spielen mit.

    Ich liebe Salzbretzeln, aber ich weiß auch, dass sie nicht lesen können :-)
    Ich habe nicht den Vergleich 3.0 und 98 gewählt., sonder eben mit WIin7. Win ist nicht Win, aber Linux behauptet, dass es durchwegs kompatibel sei.
    Aber bei Linus ist es eben so, dass Distributionen, die ALLESAMT up-to-date sind, eben NICHT kompatibel sind.

  8. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Salzbretzel 20.07.12 - 21:52

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich liebe Salzbretzeln, aber ich weiß auch, dass sie nicht lesen können
    > :-)
    > Ich habe nicht den Vergleich 3.0 und 98 gewählt., sonder eben mit WIin7.
    Ich habe den Vergleich von Win 3 und win 98 begonnen um zu erklären was ein Kernel ist. Der unschuldige Kern ist nur für die Ein und ausgabe zuständig. Auch Win7 hat einen Kernel. Nur ist es eben nicht der Linux Kernel.
    Zu dem Kernel kommt noch einiges mehr was eine Distribution ausmacht.
    > Win ist nicht Win, aber Linux behauptet, dass es durchwegs kompatibel sei.
    > Aber bei Linus ist es eben so, dass Distributionen, die ALLESAMT up-to-date
    > sind, eben NICHT kompatibel sind.
    Nicht ganz, solange man alle Windows User nicht dazu verdammt alle zusätzlichen Umgebungen (JRE, aktuelles Direkt X,...) zu installieren sind diese auch nicht 100% kompatibel.
    Linux ist aber kompatibel mit Linux. Linux Distributionen sind aber unter Umständen nicht kompatibel untereinander. Die Unterschiede sind aber nicht so gewaltig wie zwischen Win 3 und Win 7. Wenn es unter Unbuto läuft ist die Debian Sektion wahrscheinlich abgedeckt. Der Vorteil hierbei ist das die Entwickler nicht alleine arbeiten müssen sondern auch auf die Linux Gemeinde zurück greifen können.
    Natürlich ist es trotzdem ein gewisser Mehraufwand. Aber die Systeme sind nicht inkompatibel.

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

  9. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Milber 20.07.12 - 22:03

    Siehste, jetzt weiß ich, dass ich mich sehr unglücklich ausgedrückt habe.
    3.0 und 7 sind absolut inkompatibel, (deswegen der Vergleich), aber MS hat ja niemals etwas anderes behauptet. Mich stört einfach die universelle Kompatibilität unter Linux, egal welche Bezeichnung die Distribution trägt.
    Ich glaube dass meine Behauptung, dass Ubuntu im Bereich Linux die gleiche Bedeutung hat wie Windows auf dem Desktop habe, nicht falsch ist.
    Und deswegen kann ich mir ganz einfach nicht vorstellen, dass ein Spiel für z.B. Mint angepasst wird.

  10. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Salzbretzel 20.07.12 - 22:19

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Siehste, jetzt weiß ich, dass ich mich sehr unglücklich ausgedrückt habe.
    > 3.0 und 7 sind absolut inkompatibel, (deswegen der Vergleich), aber MS hat
    > ja niemals etwas anderes behauptet. Mich stört einfach die universelle
    > Kompatibilität unter Linux, egal welche Bezeichnung die Distribution
    > trägt.
    Mich würde es irritieren, aber nicht stören ;-)
    > Ich glaube dass meine Behauptung, dass Ubuntu im Bereich Linux die gleiche
    > Bedeutung hat wie Windows auf dem Desktop habe, nicht falsch ist.
    > Und deswegen kann ich mir ganz einfach nicht vorstellen, dass ein Spiel für
    > z.B. Mint angepasst wird.
    Da beide Systeme (Win, Ubuntu) auf dem Desktop sind irritiert mich die Aussage, ich gehe aber mal spontan davon aus das du meinst das Ubuntu in der Linux Welt das ist was Windows für die Desktop Welt ist. Die Plattform wo sich neue Spiele meistens zuerst finden.
    Jedoch ist die Hürde ein Spiel für Ubuntu auch für Mint bereit zu machen geringer wie es die Hürde von Windows zu Linux ist. (Zudem Mint ein Fork von Ubuntu ist)
    Das heißt nicht das es automatisch für alle Linux Distris funktionieren muss, aber die Chancen stehen gut das es klappen kann oder der Arbeitsaufwand überschaubar wäre. Im Gegensatz zu Windows und Mac OS würden hier die Entwickler sicher auch gerne an der Engin mithelfen. Das heißt nicht das die Zusammenarbeit gleich morgen klappen würde - aber die Zukunft könnte nett werden.

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

  11. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: cperrin88 21.07.12 - 00:28

    Nicht jede Distribution wird auf die gleiche art und weise zusammengepackt.
    Der Kernel ist dabei das kleinste Problem.

    Wenn wir davon ausgehen, dass wir zwei Linuxsysteme mit 3.2.0 Kernel haben dann kann der jeweilige betreuer der Distribution verschiedene Entscheidungen treffen, z.B.:

    - Paketverwaltung: Apt oder RPM oder doch nur sources
    - Pfade: kommen neue Programme nun nach /usr/bin, /usr/local/bin ...
    - Benennung der libs: libxml, libxml_X.Y.Z, libxmlXYZ ...
    - Vorinstallierte Soundumgebung: ALSA, Jack, Pulseaudio, ...
    - Desktopoberfläche: KDE, Unity, Gnome, Xfce, ...
    - ...

    Diese unterschiede verändern zwar nicht die Tatsache, dass alle diese distributionen Linuxsysteme sind, aber sie erfordern Anpassungung bei der Kompilierung und Ausführung der Programme. Dadurch kann ein Closed Source Programm nicht versprechen dass es auf allen Linuxsystemen funktioniert. Trotzdem kann es mit vielen System klappen. Es ist z.B. davon auszugehen dass so ziemlich alles Debian systeme mit wenig bis keinen Anpassungen funktionieren sollten.

    TL; DR;

    Linux ist Linux
    ABER
    Linux ist flexibel und damit entstehen kleine und große Unterschiede auch wenn der kern gleich bleibt.

  12. wow Linux kann denken und sich äußern

    Autor: spiderbit 21.07.12 - 00:42

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Win ist nicht Win, aber Linux behauptet, dass es durchwegs kompatibel sei.

    Mit welchem update kam denn das Feature dazu, das Linux jetzt auch sich selber analysieren kann und Äußerungen und Behauptungen aufgrund der Analyse machen kann?

    Zur Sache:B

    versteh nicht was Valve da von sich gibt, ein Programm das kein gnome oder unity Programm ist, was ein spiel wohl nicht sein dürfte, dürfte vorrausgetzt die richtige sdl version ist vorinstalliert wirklich auf jedem linux laufen.

    Ich glaub einfach das Valve nicht kapiert hat was eine Distribution ist und was sie tut, sie gehen anscheinend von Windows aus, in Linux bringt eine Distribution sofern das Paket interessant genug ist die Distribution das Paket in die distribution, es kann halt sein das eben nicht mehr in den alten Distries es per 3rdparty repos es nachinstallierbar ist, aber prinzipiel gibts da keine probleme.

    Was wohl eher ein Problem ist ist Steam, aber ein spiel ist wenn es nicht extrem schlecht irgendwie gemacht ist kein problem, man kann es ja z. B. bei doom3 sehen, dort wurde ne doom-installer raus gebracht, der einfach ein paar dateien nach /usr/local/games /user/local/bin rein gekotzt hat und gut wars. das läfut dann überall. sofern eben der kernel und sdl neu genug ist.

  13. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 21.07.12 - 02:37

    BLi8819 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke nicht, dass es alt schwer sein wird, das ganze dann auch auf
    > andere Linux-Distris zum laufen zu bekommen. Vlave will hier wohl einfach
    > nicht mehr versprechen als sie versuchen.

    Wahrscheinlich hat Canonical einfach einen Deal mit Valve gemacht, den Steam Client zuerst über das Ubuntu Software Center anzubieten.

    Für andere Distributionen ist es eigentlich kein Akt, ein LSB-konformes RPM-Paket anzubieten oder wie es z.B. Mozilla macht, einfach alles in ein normales Archiv packen, das man irgendwo in sein home-Verzeichnis extrahiert und dann ganz simpel per Doppelklick ausführt.

  14. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 21.07.12 - 02:39

    i.like.webm schrieb:
    ----------------------
    > Was wohl mit den OpenSuse Unity port geworden ist, geht der noch?

    Kommt nach der Fedora-Version (sind beide in OBS):
    http://phoronix.com/forums/showthread.php?72381-Ubuntu-s-Unity-Desktop-Comes-To-Fedora-17/page2&p=275782#post275782

  15. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: BLi8819 21.07.12 - 11:18

    ????
    Hast du meine Worte überhaupt gelesen?

    Ich hatte schon oft mit Programmen Probleme die unter KDE laufen, aber nicht unter Gnome. Unity ist nochmal etwas spezielles. Gerade bei Spielen machen die verschiedenen Desktop-Umgebungen manchmal verschiedene Probleme.
    Da verschiedene Distris, verschiedene GUIs verwenden, kann es dort zu Problemen kommen.
    Aber wie gesagt: Alt so groß werden diese nicht sein.

    Aber welcher Anbieter ist schon so dumm und garantiert Unterstützung für etwas, was er nicht getestet hat? Und wer will schon die hunderte von Ditris testen? Und das auch noch in der Entwicklungsphase, wo es einfach darum geht es überhaupt zum laufen zu bekommen.

  16. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: BLi8819 21.07.12 - 11:24

    > Win ist nicht Win, aber Linux behauptet, dass es durchwegs kompatibel sei.

    Seit wann kann Linux sprechen und Behauptungen aufstellen?

    Linux ist mit Linux kompatibel. Aber eine OS besteht nun mal aus mehr als nur dem Kernel. Und da behauptet keiner, dass das alles kompatibel zueinander ist.

  17. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Ampel 21.07.12 - 11:27

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich habe nicht den Vergleich 3.0 und 98 gewählt., sonder eben mit WIin7.
    > Win ist nicht Win, aber Linux behauptet, dass es durchwegs kompatibel sei.
    > Aber bei Linus ist es eben so, dass Distributionen, die ALLESAMT up-to-date
    > sind, eben NICHT kompatibel sind.

    Sie sind es doch auch wenn das Paketmanagment ein anderes ist ( RPM,DEB ,etc.)
    sonst wäre das Programm alien erst gar nicht möglich !.

    http://joeyh.name/code/alien/

  18. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Anonymer Nutzer 21.07.12 - 15:25

    Ich mache mir da nicht die geringsten Sorgen. Valve will halt ihren Support beschränken und erstmal überschaubar halten. Dass Steam ganz ohne Valves Hilfe in den Repos der ganzen anderen Distris auftauchen wird, ist eigendlich schon so gut wie sicher...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.07.12 15:27 durch providus.

  19. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Milber 21.07.12 - 15:53

    cperrin88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Linux ist Linux
    > ABER
    > Linux ist flexibel und damit entstehen kleine und große Unterschiede auch
    > wenn der kern gleich bleibt.

    Meine Meinung ist eher:
    Linux ist dafür prädestiniert, sich ärgern zu müssen.
    Ich muss vorher wissen und mich gewissenhaft erkundigen, ob Linux-Software auf Linux läuft. Das passiert mir bei Windows nicht. Und jetzt bitte keinen Post wie "es gibt verschiedene Windows-Versionen".
    Linux würde mich reizen, wenn es so etwas wie einen Standard geben würde, den gibt es aber nicht. Linux ist was für Bastler und Leute, die das gerne machen. Dann funktioniert es mit Sicherheit SUPER! Aber alltagstauglich ist es eben nicht.

  20. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: xUser 21.07.12 - 16:09

    cperrin88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht jede Distribution wird auf die gleiche art und weise
    > zusammengepackt.
    > Der Kernel ist dabei das kleinste Problem.
    >
    > Wenn wir davon ausgehen, dass wir zwei Linuxsysteme mit 3.2.0 Kernel haben
    > dann kann der jeweilige betreuer der Distribution verschiedene
    > Entscheidungen treffen, z.B.:
    >
    > - Paketverwaltung: Apt oder RPM oder doch nur sources
    +1
    > - Pfade: kommen neue Programme nun nach /usr/bin, /usr/local/bin ...
    -1 da vollkommen egal, solange das Verzeichnis in PATH eingetragen ist.
    > - Benennung der libs: libxml, libxml_X.Y.Z, libxmlXYZ ...
    egal, da nur die "echten" Namen der .so relevant sind. Auch müssen sie im lib path liegen.
    > - Vorinstallierte Soundumgebung: ALSA, Jack, Pulseaudio, ...
    k.a. wie weit die untereinander kompatible sind, aber AFAIK kriegen es die meisten Programme hin, alle gleichzeitig zu unterstützen
    > - Desktopoberfläche: KDE, Unity, Gnome, Xfce, ...
    Ein Fenster ist ein Fenster ist ein Fenster. Eine GTK App unter KDE ist vielleicht nicht so toll gestyled, funktioniert aber genauso. Und für Spiele ist dies schlicht irrelevant, da ja eh das ganze Fenster gezeichnet wird.
    Für die anderen Anwendungen braucht man in der Regel die entsprechende Laufzeitumgebung. Das ist wie bei Windows, wo man auch .NET, etc. erst installieren muss, damit bestimmte Programme laufen.


    > Diese unterschiede verändern zwar nicht die Tatsache, dass alle diese
    > distributionen Linuxsysteme sind, aber sie erfordern Anpassungung bei der
    > Kompilierung und Ausführung der Programme. Dadurch kann ein Closed Source
    > Programm nicht versprechen dass es auf allen Linuxsystemen funktioniert.
    > Trotzdem kann es mit vielen System klappen. Es ist z.B. davon auszugehen
    > dass so ziemlich alles Debian systeme mit wenig bis keinen Anpassungen
    > funktionieren sollten.

    Beim Kompilieren müssen nur die Versionen der externen Libs passen, das ist bei Windows aber auch so. Beim Ausführen muss man auch nichts beachten, sofern man sich an die üblichen Unix Standards hält.

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