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Was mich ein wenig stutzig macht ...

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  1. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Salzbretzel 21.07.12 - 16:09

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux ist was für Bastler und Leute, die das gerne
    > machen. Dann funktioniert es mit Sicherheit SUPER! Aber alltagstauglich ist
    > es eben nicht.
    Also ich vermute einfach mal das du in letzter Zeit keine Distribution genutzt hast? Du legst eine DVD ins Laufwerk, klickst dich ähnlich wie bei der Windows Installation durch und fertig. Dabei hast du auch schon Office installiert. Wenn du neue Software brauchst ist nur das aufsuchen des Paketmanagers von nöten. Falls du Angst hast das du vielleicht doch erst einen Treiber installieren müsstest - so kannst du mittlerweile schon Rechner mit vorinstallierten Ubuntu kaufen.
    Spielen und Arbeiten geht im Alltag und basteln musst du nicht. Natürlich kannst du dir auch Gentoo holen und damit basteln. Dies sei dir überlassen. Dann kannst du auch weiter schön schimpfen wie schwer das doch alles ist.

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

  2. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: xUser 21.07.12 - 16:46

    Milber schrieb:
    > > Linux ist Linux
    > > ABER
    > > Linux ist flexibel und damit entstehen kleine und große Unterschiede
    > auch
    > > wenn der kern gleich bleibt.
    >
    > Meine Meinung ist eher:
    > Linux ist dafür prädestiniert, sich ärgern zu müssen.
    Eher nicht ... bei Windows bekomme ich mehr graue Haare... bei Linux zumindest sprechende Fehlermeldungen.

    > Ich muss vorher wissen und mich gewissenhaft erkundigen, ob Linux-Software
    > auf Linux läuft. Das passiert mir bei Windows nicht. Und jetzt bitte keinen
    > Post wie "es gibt verschiedene Windows-Versionen".
    Linux Software läuft auf Linux, wenn Linux angegeben ist. Genauso wie Windows Software auf Windows (>XP) läuft, wenn Windows angeben ist.

    Entscheidend sind primär die Versionen der Bibliotheken. Wenn die nicht passen, dann kann eine Binary nicht laufen und evtl. schlägt sogar das Kompilieren fehl. Das hängt davon ab, wie stabil (im Sinne von Kompatibilität) die API der Bib ist.

    Btw, die meisten, aber nicht alle Windows XP Programme laufen unter Windows 7, aber umgekehrt ist dies nicht der Fall. Es kann sogar sein, dass bestimmt Programme nur unter bestimmten Varianten von Windows 7 laufen - beispielsweise wenn sie das Media Center benötigen.

    > Linux würde mich reizen, wenn es so etwas wie einen Standard geben würde,
    > den gibt es aber nicht. Linux ist was für Bastler und Leute, die das gerne
    > machen. Dann funktioniert es mit Sicherheit SUPER! Aber alltagstauglich ist
    > es eben nicht.

    Natürlich gibt es unter Linux einen Standard. Programme kommen im Zweifel in /usr/local/bin und Bibs in /usr/local/lib, bzw. /usr/local/lib64. Das klappt unter allen Linux Destries, die ich bisher hatte.
    Die Konfiguration liegt unter /etc/, Logs unter /var/logs/ und Daten unter /var. Die PID wird unter /var/run hinterlegt.

    Das Home Verzeichnis findest sich unter /home/{benutzername} und steht in der Variable $HOME, genauso wie der Pfad in der Variablen $PATH steht.

    Die benutzerspezifische Konfiguration eines jeden Programmes liegt in $HOME/.programmname, bzw. in $HOME/.config/programmname.

    Vermutlich sucht du dies:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Portable_Operating_System_Interface
    http://en.wikipedia.org/wiki/Linux_Standard_Base

  3. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: tingelchen 21.07.12 - 17:09

    1) Kann man Linux so nicht mit Windows vergleichen. Grund... Windows ist immer nur Windows und es wird immer von einem Haus entwickelt. Linux ist jedoch eigentlich nur der Kernel und die Distributionen setzen da weiteres oben drauf. Z.B. eine Shell.

    2) Such mal in Bezug auf Linux nach dem Begriff LSB. Der Verzeichnisbaum von Linux ist z.B. in der LSB angegeben. Es spielt keine Rolle ob ein Programm nun unter /bin, /sbin, /usr/bin, /usr/sbin, /usr/local/bin oder /usr/local/sbin liegt. Das System wird das Programm starten.

    Fakt ist, wenn Steam unter Ubuntu läuft, dann wird es keine relevanten Probleme mit allen anderen Debian Derivaten geben. Denn Ubuntu ist nichts anderes als ein Debian Derivat.

    Wenn sich Valve an die Konventionen der DEB-Pakete hält, dann werden bei der Installation auch gleich automatisch alle nötigen weitere Pakete installiert. Das ist ein normaler Vorgang unter Linux und einer der größten Vorteile gegenüber Windows. Sobald der Client stabil läuft, ist es kein Problem ihn für die verschiedenen Grundversionen voll automatisch kompilieren zu lassen.

  4. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Anonymer Nutzer 21.07.12 - 17:16

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cperrin88 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Linux ist Linux
    > > ABER
    > > Linux ist flexibel und damit entstehen kleine und große Unterschiede
    > auch
    > > wenn der kern gleich bleibt.
    >
    > Meine Meinung ist eher:
    > Linux ist dafür prädestiniert, sich ärgern zu müssen.
    > Ich muss vorher wissen und mich gewissenhaft erkundigen, ob Linux-Software
    > auf Linux läuft. Das passiert mir bei Windows nicht. Und jetzt bitte keinen
    > Post wie "es gibt verschiedene Windows-Versionen".
    > Linux würde mich reizen, wenn es so etwas wie einen Standard geben würde,
    > den gibt es aber nicht. Linux ist was für Bastler und Leute, die das gerne
    > machen. Dann funktioniert es mit Sicherheit SUPER! Aber alltagstauglich ist
    > es eben nicht.

    Grober Unfug.

  5. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Milber 21.07.12 - 19:41

    >>Natürlich gibt es unter Linux einen Standard. Programme kommen im Zweifel in /usr/local/bin und Bibs in /usr/local/lib, bzw. /usr/local/lib64. Das klappt unter allen Linux Destries, die ich bisher hatte.
    Die Konfiguration liegt unter /etc/, Logs unter /var/logs/ und Daten unter /var. Die PID wird unter /var/run hinterlegt.

    Das Home Verzeichnis findest sich unter /home/{benutzername} und steht in der Variable $HOME, genauso wie der Pfad in der Variablen $PATH steht.

    Die benutzerspezifische Konfiguration eines jeden Programmes liegt in $HOME/.programmname, bzw. in $HOME/.config/programmname<<

    Ehrlich? Mehr braucht man nicht zu wissen? Cool. Schon läuft JEDES Linux-Programm unter Linux.
    Jetzt mal ehrlich: die wenigen, die Linux nutzen (hört auf mit Scheiß wie "Server", "Router" und so einem Schmarrng) bekriegen sich, weil der Nutzer der jeweilig anderen Distribution blöd ist. Und die zählen auch dann haarklein auf - Fachleute sind sie ja alle - WARUM das so ist.
    Linux ist der größte Kompatibilitätsmist, den es seit Schneider-PC gegeben hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.07.12 19:43 durch Milber.

  6. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Anonymer Nutzer 21.07.12 - 19:53

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >>Natürlich gibt es unter Linux einen Standard. Programme kommen im Zweifel
    > in /usr/local/bin und Bibs in /usr/local/lib, bzw. /usr/local/lib64. Das
    > klappt unter allen Linux Destries, die ich bisher hatte.
    > Die Konfiguration liegt unter /etc/, Logs unter /var/logs/ und Daten unter
    > /var. Die PID wird unter /var/run hinterlegt.
    >
    > Das Home Verzeichnis findest sich unter /home/{benutzername} und steht in
    > der Variable $HOME, genauso wie der Pfad in der Variablen $PATH steht.
    >
    > Die benutzerspezifische Konfiguration eines jeden Programmes liegt in
    > $HOME/.programmname, bzw. in $HOME/.config/programmname<<
    >
    > Ehrlich? Mehr braucht man nicht zu wissen? Cool. Schon läuft JEDES
    > Linux-Programm unter Linux.
    > Jetzt mal ehrlich: die wenigen, die Linux nutzen (hört auf mit Scheiß wie
    > "Server", "Router" und so einem Schmarrng) bekriegen sich, weil der Nutzer
    > der jeweilig anderen Distribution blöd ist. Und die zählen auch dann
    > haarklein auf - Fachleute sind sie ja alle - WARUM das so ist.
    > Linux ist der größte Kompatibilitätsmist, den es seit Schneider-PC gegeben
    > hat.

    Was genau ist bitte dein Problem? Leider konnte ich das aus deinen Schimpfposts nicht herauslesen. Ich habe komischerweise keinerlei Probleme. Dabei konfiguriere ... pardon ... "FRICKEL" ich nicht den ganzen tag, sondern arbeite ... benutze die so schlimmen wie-auch-immer "inkopmatiblen" Programme.

  7. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Salzbretzel 21.07.12 - 20:09

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ehrlich? Mehr braucht man nicht zu wissen? Cool. Schon läuft JEDES
    > Linux-Programm unter Linux.
    Bei der installation eines Windows Programmes wird in der Regestrierung unter diversen Stellen Informationen hinterlegt, dazu dann im Programmverzeichnis die Programmdateien, im Nutzerverzeichnis wird die Profildatei hinterlegt....
    Ganz ehrlich, meine werte Frau Mutter weiß das nicht und Sie kann es trotzdem nutzen. Wo Linux die Informationen hinterlegt ist für die Entwickler relevant. Der Nutzer geht in die Paketverwaltung (das ist ein Programm auf dem PC) und klickt fügt sich hinzu was er gerade für ein Programm er gerne hätte.
    > Jetzt mal ehrlich: die wenigen, die Linux nutzen (hört auf mit Scheiß wie
    > "Server", "Router" und so einem Schmarrng) bekriegen sich, weil der Nutzer
    > der jeweilig anderen Distribution blöd ist.
    Nein, neue Nutzer sind im Regelfall unerfahren. Blöd sind die Erfahrenen die Neulinge anfahren und nervig sind Neulinge wenn man Ihnen eine Frage dreimal erklärt.
    > Und die zählen auch dann
    > haarklein auf - Fachleute sind sie ja alle - WARUM das so ist.
    > Linux ist der größte Kompatibilitätsmist, den es seit Schneider-PC gegeben
    > hat.
    Es gibt Unterschiede bei den Distributionen. Das heißt das es unter Umständen mal notwendig wird Kleinigkeiten anzupassen. Dies ist jedoch nicht die Regel. Die Regel ist das man sich etwas im Paketmanager anklickt. In diesem Fall dann das Spiel Left 4 Dead 2. Der Paketmanager bemerkt eventuell fehlende Pakete und installiert diese automatisch mit ohne das der Nutzer noch groß Nachdenken muss.
    Ich kann dir an dieser Stelle nur empfehlen einmal eine Linux Distribution auszuprobieren. Nur um einmal zu sehen das Linux nicht mehr so friggelig ist.

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

  8. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Spitfire777 22.07.12 - 12:41

    Falls das manche Windows-Nutzer, warum auch immer, nicht verstehen:

    Die Frage der Kompatibilität zwischen Win98 und Win7 stellt sich gar nicht. Wenn ich einen Linux-Kernel in der Version 3 habe, habe ich die Garantie, es kostenfrei und mit Community-Support auf 3.5 zu updaten.
    Der Windows-Nutzer hingegen muss erstmal eine neue Lizenz kaufen.

    Zudem kennt der klassische Windows-Nutzer den Unterschied zwischen Kernel und Betriebsystem nicht, weshalb er sehr gerne den (falschen) direkten Vergleich zwischen Windows und Linux, und z.B. nicht den Vergleich zwischen Linux und dem NT-Kernel wagt.

    Das beste Beispiel um die Argumente von Frickelarbeit und schlechter Benutzeroberflächen bei Linux zu widerlegen: Android. Basiert wie andere Linux-Distros auf Linux, dennoch hohe Benutzerfreundlichkeit und Frickelarbeit nie nötig.

    Aber naja...

    Unter den großten Distros ist es im Bezug auf Valve doch eh erstmal egal, welche Distro Steam bekommt. Wichtig ist, dass Steam und die entsprechenden Spiele für Linux kompiliert werden und keine Windows-Libs mehr brauchen, sondern die Linux-Libs nutzen können.

    Ich finde es gut, dass Ubuntu als erstes Steam bekommt. Meiner Meinung nach ist in Sachen Canonical der Vorreiter, zusätzlich zum Linux-Kernel ein DAU-fähiges Betriebsystem zu liefern. Und wenn Ubuntu Steam bekommt, dann wirds zu 99,99% auch auf Debian und Mint laufen. Damit hat man schon mal mindestens 60% der Linux-Nutzer abgedeckt.
    Mich würde es auch freuen, wenn sich ein Linux-OS (egal welches) aufgrund solcher Fakten (Support durch Valve, ...) mehr durchsetzt.

  9. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Thaodan 22.07.12 - 18:23

    cperrin88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------


    > - Paketverwaltung: Apt oder RPM oder doch nur sources
    Das mag sein, aber die Dstrubtions übernahmen das packen gerne.
    > - Pfade: kommen neue Programme nun nach /usr/bin, /usr/local/bin ...
    Du kennst make bzw cmake oder?
    alle Programme die nicht fürs booten erforderlich sind kommen nach /usr/bin
    libs nach /usr/lib
    andere Datein wie Grafiken etc. nach /usr/share
    System Einstellungen nach /etc
    User Einstellungen nach ~/.config
    > - Benennung der libs: libxml, libxml_X.Y.Z, libxmlXYZ ...
    Erledigt auch make bzw. cmake bzw. ld
    > - Vorinstallierte Soundumgebung: ALSA, Jack, Pulseaudio, ...
    OpenAL, SDL oder fmod nutzen
    > - Desktopoberfläche: KDE, Unity, Gnome, Xfce, ...
    egal einfach an Freedesktop.org Standarts halten

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  10. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: bstea 22.07.12 - 19:05

    Also liefert Valve Quellcode samt Buildanweisungen aus, tun sie garantiert nicht, oder bauen für alle Distros, machen sie genauso wenig. Wieso schreibst du dann so ein Quatsch völlig am Beitragsersteller vorbei? Die liefern Binaries aus, gelinkt auf vorhandene Verzeichnisse und Dateien.

    Und noch was zu Freedesktop, wie kommst du darauf die würden einen Standard definieren. Letztendlich schauen die sich immer nur die Sachen an, die sich distroübergreifend durchgesetzt haben und erklären es zum Standard bis auf weiteres. Auch wenn die Homepage anderes suggerien mag, freedesktop kümmert sich nur um Linux. Ich wüsste auch nicht wie sie Einfluss auf DE haben sollten, die sind genauso wenig flexibel in den Plattformen, wenn man sich Portierungsaufwand immer anschaut.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  11. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Thaodan 22.07.12 - 19:29

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also liefert Valve Quellcode samt Buildanweisungen aus, tun sie garantiert
    > nicht, oder bauen für alle Distros, machen sie genauso wenig. Wieso
    > schreibst du dann so ein Quatsch völlig am Beitragsersteller vorbei? Die
    > liefern Binaries aus, gelinkt auf vorhandene Verzeichnisse und Dateien.
    >
    > Und noch was zu Freedesktop, wie kommst du darauf die würden einen Standard
    > definieren. Letztendlich schauen die sich immer nur die Sachen an, die sich
    > distroübergreifend durchgesetzt haben und erklären es zum Standard bis auf
    > weiteres. Auch wenn die Homepage anderes suggerien mag, freedesktop kümmert
    > sich nur um Linux. Ich wüsste auch nicht wie sie Einfluss auf DE haben
    > sollten, die sind genauso wenig flexibel in den Plattformen, wenn man sich
    > Portierungsaufwand immer anschaut.
    Kla liefert Valve keinen Quellcode aus doch braucht man hier nur einen install script der das Programm in den Jeweiligen Prefix installiert also zb /usr oder /usr/local.
    Freedesktop.org definiert für alle Distrubtion übergreifende Spezifikationen die von jedem größeren DE unterstützt werden siehe: http://www.freedesktop.org/wiki/Specifications

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  12. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: SSD 01.08.12 - 17:56

    Milber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cperrin88 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Linux ist Linux
    > > ABER
    > > Linux ist flexibel und damit entstehen kleine und große Unterschiede
    > auch
    > > wenn der kern gleich bleibt.
    >
    > Meine Meinung ist eher:
    > Linux ist dafür prädestiniert, sich ärgern zu müssen.
    > Ich muss vorher wissen und mich gewissenhaft erkundigen, ob Linux-Software
    > auf Linux läuft.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass ein beliebiges Linux-Programm auf einer beliebigen Distribution funktioniert ist etwa 99%. Was könnte ein Grund dafür sein, dass es eben nicht funktioniert?
    Entweder der Kernel, für den das Programm entwickelt wurde, ist wirklich uralt (kenne keinen Fall, wo das so ist; meistens arbeiten Programme ja nicht so systemnah) oder eine Bibliothek, von der die neue Version nicht mehr mit der alten kompatibel ist, und wo eben die alte Bibliotheksversion erforderlich ist. Bei letzterem Fall kann aber immer noch die benötigte Bibliotheksversion mitgeliefert werden, was bei Windows afaik ja Standard ist.
    Und bei Linux-Spielen, die keine Integration ins Paketsystem bieten, ist das eigentlich auch immer Standard, damit die Benutzung des Spiels trotzdem für den Benutzer so einfach wie möglich ist. Er hat in der Regel keine Probleme.
    Falls du mir nicht glaubst, kannst du dir ja gern ein Humble Indie Bundle kaufen und ein Spiel ausprobieren.

    Übrigens, ein Spiel, bei dem ich die Linux-Unterstützung als gut empfinde, ist Heroes Of Newerth, das ich auch selbst (unter Linux) spiele.
    Und das Beste: der Aufwand für die Linux-Unterstützung ist gleich 0
    Das Spiel benötigt nur eine Engine, die eben plattformunabhängig ist(, was auch leicht mit OpenGL und OpenAL umsetzbar ist, schließlich wird das afaik auch bei Mac OS verwendet). Die ist in diesem Fall hausgemacht.
    Der Installer ist mit Mojosetup gemacht, der einem afaik anhand einer einfachen Konfigurationsdatei einen benutzerfreundlichen Standard-Installer "zusammenbastelt", der einfach die Dateien ins System kopiert (also sehr schnell arbeitet). Eine Verknüpfung zur Anwendung gibt es auch. Mehr braucht der Benutzer nicht. Dieses Mojosetup erspart dem Entwickler also eine Menge Arbeit und der Benutzer ist zufrieden.
    Es sollte klar sein, dass Heroes Of Newerth (Download) prinzipiell auf allen Distros funktioniert und ich kenne auch keine Distro, bei der es nicht funktioniert.
    Der Anwender muss nur darauf achten, dass der offizielle Grafiktreiber installiert ist (unterstützt werden NVidia- und AMD-Grafikkarten, die von Intel funktionieren aber genauso).

    > Das passiert mir bei Windows nicht. Und jetzt bitte keinen
    > Post wie "es gibt verschiedene Windows-Versionen".
    Es gibt aber (teilweise inkompatible) Windows-Versionen.
    Oder willst du behaupten, dass jedes XP-Programm unter Win7 funktioniert?
    Klar wäre eine Anpassung des Programmes nicht sehr aufwändig, aber das sind sie bei Linux genauso wenig.

    > Linux würde mich reizen, wenn es so etwas wie einen Standard geben würde,
    > den gibt es aber nicht. Linux ist was für Bastler und Leute, die das gerne
    > machen. Dann funktioniert es mit Sicherheit SUPER! Aber alltagstauglich ist
    > es eben nicht.
    Bei normalen Programmen, die gut ins System integriert sein sollen, ist es mitunter schon ein Problem, dass es so viele Distros gibt, aber gerade bei Spielen wird meist alles mitgebracht (Bibliotheken), was benötigt wird, und eine überdurchschnittliche Integration ins System ist auch nicht erforderlich.

    V.a. der Steam-Client dürfte leicht zu portieren sein, da er ja nur eine Website anzeigt afaik. D.h. es könnte einfach ein kleines Qt-Programm geschrieben werden, das mit Webkit eine Website anzeigt. Einmal kompilieren. Funktioniert überall.

  13. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: spiderbit 01.08.12 - 18:55

    das Problem könnte sein das Steam ja ein DRM system ist um sicherzustellen das man das nicht aushebelt müssen sie vielleicht wirklich auf Kernel-ebene ne art Rootkit nur eben mit wissen des nutzers selbst installiert.

  14. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Thaodan 01.08.12 - 19:50

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Problem könnte sein das Steam ja ein DRM system ist um sicherzustellen
    > das man das nicht aushebelt müssen sie vielleicht wirklich auf Kernel-ebene
    > ne art Rootkit nur eben mit wissen des nutzers selbst installiert.
    Nein, Steam ist nur eine Software die halt das Steam Portal bietet, das eigentlich DRM biete die Steam Library die in die Anwendung ein gelinkt wird (unter Windows steam_api.dll), dort ist dann der Aufruf an das Steam DRM System, ist Steam nicht geladen wird dann das Lokal installierte Steam gestartet. Diese Methode ist auch der Grund weswegen Steam so einfach ausgehebelt werden kann.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  15. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: spiderbit 01.08.12 - 20:24

    das mag technisch genauer sein, aber wenn valve steam portiert wird damit auch diese libsteam mit gemeint sein, diese wird dann ja sicher auch zu linux portiert, oder will valve steam drm-frei portieren? kann ich mir nicht vorstellen...

  16. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Thaodan 01.08.12 - 21:42

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das mag technisch genauer sein, aber wenn valve steam portiert wird damit
    > auch diese libsteam mit gemeint sein, diese wird dann ja sicher auch zu
    > linux portiert, oder will valve steam drm-frei portieren? kann ich mir
    > nicht vorstellen...
    Klar, porten sie libsteam doch das Programm das gegen Libsteam gelinkt ist läuft nicht im Kernel Space.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  17. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: spiderbit 01.08.12 - 22:00

    gut nimm alles was ich gesagt habe und ersetz steam durch steam mit libsteam und es stimmt... der punkt war das drm wohl der grund sein könnte warum steam auf ubuntu läuft aber dann auf fedora ohne anpassungen nicht... was sonst eigneltich selten bis nie der fall ist...

  18. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Thaodan 01.08.12 - 22:04

    Weswegen sollte es hier nicht der Fall sein was benutzt libsteam was nur auf Ubuntu vorhanden ist, libsteam wird nur POSIX und Standart C/CXX nutzen.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  19. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: spiderbit 01.08.12 - 22:15

    ich weiß ja nicht was es benutzt es ist closedsource daher weiß das niemand außer valve ganz genau, aber ich weiß von anderen drm systemen das die sich in windows extrem tief ins system rein graben soweit das man sie oft nicht mal mehr sauber deinstallieren kann... von daher würde mich nicht wundern wenn sie z.B. auch checksummen von kernels oder sonstwas anfertigen... kein plan... bin kein drm experte und hab wie gesagt den source von nicht... das ja das schlimme an closed source zeug... in dem ubisoft ding war ja ein ganzes rootkit drin z.B.

  20. Re: Was mich ein wenig stutzig macht ...

    Autor: Thaodan 01.08.12 - 22:29

    Per ldd kannst du bei jeder Dynamisch Gelinkte ELF herausfinden gegen welche Libs diese gebunden ist , ich denke das Problem das DRM System so stark ins System eingraben und schlecht deinstallierbar sind ein Windows Problem ist.

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    -- Georg Schramm

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