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Ich finde es super

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  1. Ich finde es super

    Autor: hum4n0id3 25.04.16 - 13:53

    Will ich wirklich so sagen.

  2. Re: Ich finde es super

    Autor: AndyMt 25.04.16 - 14:32

    Ich muss auch sagen: mir gefällt was Microsoft da macht. Was genau die Beweggründe sind und wie weit sie mit der Linux Integration gehen wollen, müssen wir noch sehen. Ich find das spannend...

  3. Re: Ich finde es super

    Autor: n7trd 25.04.16 - 14:43

    Finde ich auch interessant, zumal einige Anpassungen oder Erkenntnisse wieder in den "Standard" Kernel zurückfließen könnten.

  4. Re: Ich finde es super

    Autor: TheUnichi 25.04.16 - 16:57

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich muss auch sagen: mir gefällt was Microsoft da macht. Was genau die
    > Beweggründe sind und wie weit sie mit der Linux Integration gehen wollen,
    > müssen wir noch sehen. Ich find das spannend...

    Wie Steve sagen würde: Developers, Developers, Developers, Developers, Developers!

    Das ist von Microsoft primär ein wichtiger Schritt, um das Cross-Platform-Development mit Visual Studio zu vereinfachen sowie um Entwicklern gängige Tools zu ermöglichen, die sonst nur durch Umwege (cygwin, anyone?) möglich waren.

    Microsoft selbst arbeitet schon seit Ewigkeiten auch mit Linux.

    Es geht um Kundenbindung, wie alles, was Microsoft gerade tut. Sie wollen die Entwickler zurück auf die Plattform holen, da bisher gerade für z.B. Webentwickler der Plattformwechsel unheimlich einfach fiel (Linux und OSX haben einfach _tausende_ Vorzüge im Webdevelopment gegenüber Windows)


    Das Ziel ist, dass mittelfristig statt "gcc" auch "Bash.exe gcc" herhalten kann und dasselbe Resultat ergibt (Für Linux, für Windows werden die Visual Studio Build Tools natürlich beibehalten).
    Du kannst jetzt schon eine richtige "Linux-Solution" in Visual Studio erstellen.

  5. Re: Die dunklen Windows-Zeiten neigen sich dem Ende.

    Autor: Atalanttore 25.04.16 - 20:15

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht um Kundenbindung, wie alles, was Microsoft
    > gerade tut.
    Kundenbindung bei Microsoft bedeutet nur Vendor-Lock-in.


    > Sie wollen die Entwickler zurück auf die Plattform holen,
    > da bisher gerade für z.B. Webentwickler der
    > Plattformwechsel unheimlich einfach fiel (Linux und OSX
    > haben einfach _tausende_ Vorzüge im Webdevelopment
    > gegenüber Windows)
    Zurück holen? Den Nutzer von einer Microsoft-Plattform vollkommen abhängig zu machen ist traditionell das Ziel von Microsoft. Dabei nutzt man bei Microsoft jede denkbare Möglichkeit des Turbokapitalismus konsequent aus.


    > Das Ziel ist, dass mittelfristig statt "gcc" auch
    > "Bash.exe gcc" herhalten kann und dasselbe Resultat
    > ergibt (Für Linux, für Windows werden die Visual
    > Studio Build Tools natürlich beibehalten).
    Vollkommen klar, die Vendor-Lock-in-Falle schafft Microsoft bestimmt nicht ab. Ein paar Gutgläubige werden darauf schon hereinfallen.


    > Du kannst jetzt schon eine richtige "Linux-Solution" in
    > Visual Studio erstellen.
    Glücklicherweise gibt es unter Linux nur Skripte und Programme.

  6. Re: Die dunklen Windows-Zeiten neigen sich dem Ende.

    Autor: TheUnichi 25.04.16 - 20:37

    Atalanttore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheUnichi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es geht um Kundenbindung, wie alles, was Microsoft
    > > gerade tut.
    > Kundenbindung bei Microsoft bedeutet nur Vendor-Lock-in.

    Natürlich tut es das, aber sie sind dabei nicht "Die Bösen (tm)" :)

    Bei Apple ist das Gang und Gebe.

    > > Sie wollen die Entwickler zurück auf die Plattform holen,
    > > da bisher gerade für z.B. Webentwickler der
    > > Plattformwechsel unheimlich einfach fiel (Linux und OSX
    > > haben einfach _tausende_ Vorzüge im Webdevelopment
    > > gegenüber Windows)
    > Zurück holen? Den Nutzer von einer Microsoft-Plattform vollkommen abhängig
    > zu machen ist traditionell das Ziel von Microsoft. Dabei nutzt man bei
    > Microsoft jede denkbare Möglichkeit des Turbokapitalismus konsequent aus.

    Aber intelligenten Turbokapitalismus.

    Und sie kommen dir als Consumer entgegen, weil sie müssen. Nutzen tust du es ja doch, also sei doch einfach dankbar. Wieviel Geld hast du in deinem Leben für Windows Lizenzen ausgegeben? Mal so ganz ehrlich?

    > > Das Ziel ist, dass mittelfristig statt "gcc" auch
    > > "Bash.exe gcc" herhalten kann und dasselbe Resultat
    > > ergibt (Für Linux, für Windows werden die Visual
    > > Studio Build Tools natürlich beibehalten).
    > Vollkommen klar, die Vendor-Lock-in-Falle schafft Microsoft bestimmt nicht
    > ab. Ein paar Gutgläubige werden darauf schon hereinfallen.

    Nicht nur ein paar. Windows-GUI mit den Vorzügen von Linux vereint? Warum noch Linux nutzen? Außer als Serversystem. Linux hat schon immer Probleme in Sachen GUI gehabt.

    > > Du kannst jetzt schon eine richtige "Linux-Solution" in
    > > Visual Studio erstellen.
    > Glücklicherweise gibt es unter Linux nur Skripte und Programme.

    Öhm...keine Ahnung was diese Aussage soll.
    a) Hat Windows auch beides
    b) Gibt es alles andere unter Linux auch.

    Eine Solution ist jetzt grundsätzlich so erstmal nichts anderes als eine Makefile.

  7. Re: Die dunklen Windows-Zeiten neigen sich dem Ende.

    Autor: ArcherV 25.04.16 - 20:39

    Ich finds auch gut...

    .. nur wozu? Wenn man schon die durchaus mächtige Powershell hat..

  8. Re: Die dunklen Windows-Zeiten neigen sich dem Ende.

    Autor: smurfy 26.04.16 - 08:51

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur ein paar. Windows-GUI mit den Vorzügen von Linux vereint? Warum
    > noch Linux nutzen? Außer als Serversystem. Linux hat schon immer Probleme
    > in Sachen GUI gehabt.

    Warum man noch Linux nutzen sollte? Vielleicht weil die Linux-Desktop nutzer auch weiterhin keinen Grund sehen nur wegen einer eingeschränkten Bash-Umgebung auf ihr Linux-Desktop zu verzichten? Ja, es gibt Probleme mit dem Linux-Desktop, aber eben nicht für jeden. Das hängt doch ganz alleine von den Bedürfnissen eines jeden ab. Auch ein Linux-Desktop kann sehr wohl Vorzüge gegenüber Windows haben. Und sowohl auf diese Vorzüge sowie auch die Programme, an die der Linux-Nutzer sich all die Jahre gewöhnt hat, müsste er nun mit Windows verzichten bzw. sich an ein ädaquates Programm gewöhnen.

    Beispiel gefällig? Ich nutze KDE/Plasma 5 tagtäglich (im Büro und zu Hause) und mir würden z.B. die Funktionalität der "Activities" unter Windows sehr fehlen. Ich habe das schon zu KDE4-Zeiten jahrelang verwendet und fand es extrem nützlich. Da mir der Dateibrowser Dolphin auch deutlich besser gefällt als der Windows Explorer, müsste ich mir auch hier etwas anderes suchen. Da ich auch täglich auf mehrere Terminal-Fenster angewiesen bin, würde mir nun die neue Funktion in Windows zugute kommen. Aber ich verwende hier "Yakuake", wo ich mehrere Terminal-Fenster im Split-Modus öffnen kann. Ich habe das öffnen und schließen auf die CapsLock-Taste gelegt, wodurch ich immer schnell zugriff darauf habe. Und auf all das müsste ich unter Windows nun verzichten. Warum sollte ich das also tun?

    Ich sehe das ganze nun eher so, dass diejenigen die Windows nutzen, nun auch zusätzlich die Möglichkeit haben bequem diverse GNU-Programme über die Bash unter Windows zu nutzen. Aber für einen Wechsel von Linux zu Windows, gehört für die Linux-Nutzer wesentlich mehr dazu, als nur eine bash

  9. Re: Die dunklen Windows-Zeiten neigen sich dem Ende.

    Autor: User_x 26.04.16 - 09:17

    werden denn die programme tatsächlich 1zu1 ausgeführt oder gibts doch unterschiede?

    mit linux kann ich einen 100 euro schein einscannen, mit windows sagt mir der treiber dass es nicht erlaubt ist. ich denke das wird hier und da trotzdem unterschiede geben. linux nimmt man ja doch irgendwo aus überzeugung und kosten ;-)

  10. Re: Ich finde es super

    Autor: tonictrinker 26.04.16 - 14:16

    Ich meine, das Linux mindestens mittelfristig auf dem Desktop ein Nischenprodukt für Interessierte sein wird.
    Die Anpassung von Linux ist immer noch sehr kompliziert und aufwendig, wenn es denn ins Detail geht und das "Erlebnis" der Software zu inkonsistent, als dass man damit wirklich produktiv arbeiten könnte.
    Das ist ein bisschen schade. Eine prinzipielle Schwäche von Linux ist das sicher nicht, aber die Schwerpunkte der Community liegen einfach woanders.

    Dabei ist der Datenschutz natürlich nochmal ein Extra-Punkt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.16 14:17 durch tonictrinker.

  11. Re: Die dunklen Windows-Zeiten neigen sich dem Ende.

    Autor: TheUnichi 26.04.16 - 17:57

    smurfy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheUnichi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nicht nur ein paar. Windows-GUI mit den Vorzügen von Linux vereint?
    > Warum
    > > noch Linux nutzen? Außer als Serversystem. Linux hat schon immer
    > Probleme
    > > in Sachen GUI gehabt.
    >
    > Auch ein Linux-Desktop kann sehr wohl
    > Vorzüge gegenüber Windows haben.

    Welchen? Vor einem Jahr war das Totschlagargument und das erste was man immer gleich geschrien hat "Multi-Desktop!". Hat Microsoft halt mal eben in Win10 implementiert.

    Welchen Vorzug hat ein Linux-Desktop nun noch gegenüber der Windows-UI?
    Nenn mir mal ein paar gute Beispiele, bin da ja sehr offen.

    >
    > Beispiel gefällig? Ich nutze KDE/Plasma 5 tagtäglich (im Büro und zu Hause)
    > und mir würden z.B. die Funktionalität der "Activities" unter Windows sehr
    > fehlen. Ich habe das schon zu KDE4-Zeiten jahrelang verwendet und fand es
    > extrem nützlich.

    Du meinst das Windows 10 Notification-Center? Seit Windows Vista gab es "Widgets" für jeden Scheiß, hat man wieder ausgebaut, weil es niemand genutzt hat. Komisch.

    > Da mir der Dateibrowser Dolphin auch deutlich besser
    > gefällt als der Windows Explorer, müsste ich mir auch hier etwas anderes
    > suchen.

    Subjektiv. Auf welcher Basis _ist_ er denn besser?

    > Da ich auch täglich auf mehrere Terminal-Fenster angewiesen bin,
    > würde mir nun die neue Funktion in Windows zugute kommen. Aber ich verwende
    > hier "Yakuake", wo ich mehrere Terminal-Fenster im Split-Modus öffnen kann.
    > Ich habe das öffnen und schließen auf die CapsLock-Taste gelegt, wodurch
    > ich immer schnell zugriff darauf habe. Und auf all das müsste ich unter
    > Windows nun verzichten. Warum sollte ich das also tun?

    Du installierst also ein Zusatzprogramm und bist der Ansicht, das geht unter Windows nicht.

    Das Windows 10 Terminal-Fenster ist ähnlich dynamisch wie das eines Linux. Danach kannst du dir gerne so was wie RDP-Manager installieren und deine Fensterchen so anordnen, wie du willst.

    Hat man kein Windows 10, gibt es genug alternative Shells, die ähnliches können.

    Geht seit vielen Jahrzehnten unter Windows.

    > Ich sehe das ganze nun eher so, dass diejenigen die Windows nutzen, nun
    > auch zusätzlich die Möglichkeit haben bequem diverse GNU-Programme über die
    > Bash unter Windows zu nutzen. Aber für einen Wechsel von Linux zu Windows,
    > gehört für die Linux-Nutzer wesentlich mehr dazu, als nur eine bash

    Du wirst lachen. Für viele sind es einfach nur die Entwicklertools, warum sie überhaupt Linux in Erwähnung gezogen haben.

    Die meisten sind sich einfach einig, dass Linuxer keine richtigen GUIs zustande kriegen, weil jeder einfach macht was er will und alle Geschmäcker anders sind.

  12. Re: Die dunklen Windows-Zeiten neigen sich dem Ende.

    Autor: smurfy 27.04.16 - 18:18

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welchen? Vor einem Jahr war das Totschlagargument und das erste was man
    > immer gleich geschrien hat "Multi-Desktop!". Hat Microsoft halt mal eben in
    > Win10 implementiert.
    >

    Ja, Windows hat nun also dahingehend aufgeholt, was seit Jahrzehnten unter Unix/Linux geht. Aber ist das nun ein Grund für mich auf Windows zu setzen? Warum sollte ich, wo mir Linux auf dem Desktop schon seit knapp 12 Jahren vollkommen ausreicht? Meine Frage war doch, welchen Vorteil ich davon hätte, jetzt von Linux auf Windows zu wechseln? Nur weil Windows jetzt nach Jahrzehnten auch einen Multidesktop und eine abgespeckte Bash anbietet? Warum sollte ich entgegen meiner Gewohnheit auf Windows setzen? Ich habe doch all das schon unter Linux. Du hast mir noch immer keinen Grund dafür nennen können.

    > Welchen Vorzug hat ein Linux-Desktop nun noch gegenüber der Windows-UI?
    > Nenn mir mal ein paar gute Beispiele, bin da ja sehr offen.
    >
    > >
    > > Beispiel gefällig? Ich nutze KDE/Plasma 5 tagtäglich (im Büro und zu
    > Hause)
    > > und mir würden z.B. die Funktionalität der "Activities" unter Windows
    > sehr
    > > fehlen. Ich habe das schon zu KDE4-Zeiten jahrelang verwendet und fand
    > es
    > > extrem nützlich.
    >
    > Du meinst das Windows 10 Notification-Center? Seit Windows Vista gab es
    > "Widgets" für jeden Scheiß, hat man wieder ausgebaut, weil es niemand
    > genutzt hat. Komisch.

    Die Notifications haben mit den Activities überhaupt nichts zu tun (zumindest aktuell nicht). Die KDE Activities unterstützen einen bei seinen unterschiedlichen Aufgaben, die tagtäglich anfallen. Die Acitivites sind dem "Multi-Desktop" noch einmal übergeordnet. Man kann beliebig viele Aktivitäten anlegen, ihnen einen Namen vergeben, und mit einer einfachen Tastenkombination (SuperKey+Tab) zwischen den Aktivitäten umschalten. Die Programme, die in einer Aktivität gestartet werden, werden in der anderen Aktivität nicht angezeigt, außer man wünscht es explizit. Bis jetzt bietet das alles auch der "Multi-Desktop" an. Der Clou dabei ist dass man eine Aktivität pausieren und wieder starten kann. Alle in dieser Aktivität gestarteten Programme werden dabei beendet und beim starten wieder neu geöffnet. Und zwar genau dieselben Dokumente an derselben Position, dieselben Verzeichnisse und alle Fenster genau an dem Platz wie sie vorher waren. Ich kann also meine Arbeit zu einem bestimmten Thema zu beliebiger Zeit pausieren und wieder fortsetzen, ohne dass Ressourcen des Computers dazu benötigt werden. Und auch über einen Neustart hinaus.

    Und dazu gibt es zu den Activities auch noch diverse weitere Möglichkeiten. All das, inklusive einen Einblick in meinen Workflow bzw. den unterschiedlichen Activities, habe ich letztes Jahr schon mal auf heise.de beschrieben gehabt...
    [www.heise.de]

    Inzwischen habe ich mehrere neue Acitivities angelegt. Und zwar für alle größeren Projekte die bei mir, sowohl zu Hause als auch im Büro, anfallen. Wenn man die Acitivites mal eine Zeit lang ernsthaft verwendet hat, dann will man das in seinem Workflow nicht mehr vermissen. Und jetzt nenne mir bitte mal eine Desktop-Oberfläche, die mir diese Funktionalität bieten kann. Es gibt ja noch nicht einmal Programme zum nachinstallieren, die dasselbe bieten können. Auch nicht unter Windows. Auf etwas, das ich tagtäglich ausgiebig verwende, müsste ich nun plötzlich verzichten.

    > > Da mir der Dateibrowser Dolphin auch deutlich besser
    > > gefällt als der Windows Explorer, müsste ich mir auch hier etwas anderes
    > > suchen.
    >
    > Subjektiv. Auf welcher Basis _ist_ er denn besser?

    Er bietet mir wesentlich mehr Funktionen. Alleine die Split- oder Tab-Funktionen sind Gold wert. Und auch die Möglichkeit zum "gruppieren" der Dateien/Verzeichnisse nach Typ/Größe/Datum fehlt im Windows Explorer gänzlich, ist aber für mich desöfteren wertvoll. Oder wie wäre es, mit einem Blick in einem Verzeichnis sehen zu können, ob ich noch nicht committete Änderungen (git, subversion,...) habe? Auch das geht problemlos mit Dolphin. Die Filter-Funktion in Dolphin (das ist etwas anderes als die Suche) ist extrem schnell und somit auch sehr nützlich, wo mir Windows hingegen nur eine schlichte und langsame Suchfunktion anbietet. Wie bekomme ich all das mit dem Windows Explorer hin?

    Und sobald Dolphin auch die Acitivites wieder besser unterstützt, kann ich mir je nach Aktivität auch unterschiedliche Favoriten anzeigen lassen. Oder warum würde ich zu Hause die Netzlaufwerke aus dem Büro, und umgekehrt, sehen wollen?

    > > Da ich auch täglich auf mehrere Terminal-Fenster angewiesen bin,
    > > würde mir nun die neue Funktion in Windows zugute kommen. Aber ich
    > verwende
    > > hier "Yakuake", wo ich mehrere Terminal-Fenster im Split-Modus öffnen
    > kann.
    > > Ich habe das öffnen und schließen auf die CapsLock-Taste gelegt, wodurch
    > > ich immer schnell zugriff darauf habe. Und auf all das müsste ich unter
    > > Windows nun verzichten. Warum sollte ich das also tun?
    >
    > Du installierst also ein Zusatzprogramm und bist der Ansicht, das geht
    > unter Windows nicht.
    >
    > Das Windows 10 Terminal-Fenster ist ähnlich dynamisch wie das eines Linux.
    > Danach kannst du dir gerne so was wie RDP-Manager installieren und deine
    > Fensterchen so anordnen, wie du willst.
    >
    > Hat man kein Windows 10, gibt es genug alternative Shells, die ähnliches
    > können.
    >
    > Geht seit vielen Jahrzehnten unter Windows.

    Seit Jahrzehnten geht das unter Windows garantiert nicht. Ich habe im letzten Jahrzehnt mal nach einer Alternative zu Yakuake unter Windows gesucht und bin nicht fündig geworden. Jetzt habe ich ein paar gefunden, die aber nicht denselben Funktionsumfang wie Yakuake anbieten. Die eine Konsole kann nur splitten, hat aber keine Tabs. Die andere bietet nur Tabs, kann aber nicht splitten. Und andere wiederum werden schon lange nicht mehr weiterentwickelt.

    Mit Yakuake kann ich ein z.B. einzelne Fenster auch auf "aktivität" oder "inaktivität" monitoren lassen, wodurch ich Benachrichtigt werde, sobald sich in der Konsole etwas ändert, oder sobald sich nichts mehr ändert. Auch das nutze ich öfters. Und ich konnte keine ädaquate Alternative für Windows finden.

    > Du wirst lachen. Für viele sind es einfach nur die Entwicklertools, warum
    > sie überhaupt Linux in Erwähnung gezogen haben.
    >
    > Die meisten sind sich einfach einig, dass Linuxer keine richtigen GUIs
    > zustande kriegen, weil jeder einfach macht was er will und alle Geschmäcker
    > anders sind.

    Wer sind "die meisten" und woher nimmst du diese Behauptung? Ich denke das ist ausschließlich deine subjektive Meinung, weil du eben so über Linux auf dem Desktop denkst.

    Meiner subjektiven Meinung nach ist es eher so, dass die Linuxer gerade deshalb auf Linux setzen, weil es eben für jeden Bedarf etwas gibt. Gäbe es nur einen einzigen Desktop, dann müsste sich jeder damit zufrieden geben, mit allen gegeben Vor- und Nachteilen. Aber - und du wirst lachen - die Unterschiede eines jeden sind nun mal Unterschiedlich, und viele davon sicherlich auch sehr Unterschiedlich zu deinen Vortstellungen und Bedürfnissen. In meiner alten Firma (ca 100 Mitarbeiter, Software-Entwicklung + Consulting + Design + Hosting im Webbereich) war die eine hälfte mit Linux und die andere hälfte mit Apple unterwegs. Und die Linux-Nutzer haben sich frei nach der Desktop-Oberfläche entscheiden können. Manche haben _freiwillig_ den i3 genommen, andere Mate oder Unity, und wiederum andere KDE. Und sie alle haben eine Oberfläche gefunden, ihren Anforderungen am ehesten nahe kam. Wenn es nur um die Entwicklertools ginge, dann wären die Mitarbeiter sicher einfach nur der Empfehlung der IT-Abteilung gefolgt. Und es sei noch erwähnt, dass nur wenige Jahre zuvor noch alle mit Windows gearbeitet haben.

    Nein, Linux als Desktop ist bei weitem nicht perfekt und hat noch sehr viele Fehler und Probleme. Aber dennoch ist Windows noch lange keine Alternative für mich, auch nicht durch den Multi-Desktop oder der abgespeckten Bash. Und diverse Kollegen, sowohl in meiner aktuellen als auch der alten Firma, sehen das ähnlich.

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