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Alter Hut

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  1. Alter Hut

    Autor: Targi 14.01.20 - 17:39

    Das Thema ist mindestens schon 20 Jahre alt, entsprechende Artikel gab es vor Ewigkeiten schon in der ct. Damals wie heute war das Fazit immer, dass die sogenannten Standardanwendungen laufen. Das Jahr des Linux Desktop wurde Jahr für Jahr angekündigt, eingetreten ist es nie. Linux hat heute einen Marktanteil von < 2%. Nach wie vor bleibt Linux eine Alternative für IT-interessierte Menschen und Profis.

    Ich nutze Linux zu Hause selbst und weiß, wie schnell man in die Kommandozeile muss, wenn man auch nur irgendwas spezielleres als Browser und Office braucht. Trotz Paketverwaltung landet man schnell im Versions- und Abhängigkeitschaos. Ein Normalnutzer will sich aber nicht mit Kernelversionen beschäftigen, bloß weil er seine neue Fitness Uhr an den PC anschließen möchte (nur ein Beispiel) .

    Und auch wenn der Autor des Artikels es so schön schreibt, ist Scribus keine Alternative zu Indesign und Gimp keine zu Photoshop. Sorry, das geht an der Realität vorbei, sowohl was Usability als auch was die Funktionalität angeht. So geht es bei anderen Anwendungen weiter. Es gibt Alternativen, aber deren Qualität schwankt stark, je nach Entwicklungsstand des Projektes. Und dann scheitert es häufig an Kleinigkeiten. Warum hat die Drum Maschine Software für Windows gängige Taktarten dabei, bei Hydrogen muss ich mir Patterns von zweifelhafter Qualität in Foren zusammensuchen? Gleiches Bild bei OpenOffice oder Scribus, professionelle Vorlagen sind quasi nicht zu bekommen.

    Ich könnte ewig weiter machen, aber es hat gute Gründe, warum Linux auf so wenigen Desktops zu finden ist.

  2. Re: Alter Hut

    Autor: ilovekuchen 14.01.20 - 17:45

    Absolut richtig alles,vor allem das mit Fitness tracker, Bose boxen und so weiter ist wirklich eine verdammt Enttäuschung.

    Ich nutze für mich Linux für browsing coding und so weiter gerne aber verdammt nochmal niemand mit Office Lizenz will Open Office quirks lernen und niemand der mit Photoshop seine Bilder bearbeitet will sich in Scripts einarbeiten, Paint.net ect wird mit Gimp auch nicht ersetzt oder Upgrade sondern nur komplexer gemacht.
    Kommandozeile wäre kein Problem, ach für Kernel versionen gibt es Klick Tool, manches geht einfach nicht... verdammte bose boxen haben mich so viel Zeit gekostet und am Ende blamiert das es nicht ging obwohl ich das nicht für möglich hielt und zu sagen da ist Bose schuldmacht es für den Anwender auch nicht besser.
    Außerdem ist Windows 10 ein kostenloses Upgrade.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.20 17:47 durch ilovekuchen.

  3. Re: Alter Hut

    Autor: bombinho 14.01.20 - 18:23

    Targi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Thema ist mindestens schon 20 Jahre alt, entsprechende Artikel gab es
    > vor Ewigkeiten schon in der ct. Damals wie heute war das Fazit immer, dass
    > die sogenannten Standardanwendungen laufen. Das Jahr des Linux Desktop
    > wurde Jahr für Jahr angekündigt, eingetreten ist es nie. Linux hat heute
    > einen Marktanteil von < 2%. Nach wie vor bleibt Linux eine Alternative für
    > IT-interessierte Menschen und Profis.

    Ganz und gar nicht, meine Mutter z.B. verlaesst sich ganz auf mich in solchen Fragen. Solange an dem einfach zugaenglichen Icon "Word" dransteht und zusaetzlich Emails und Messaging funktionieren, bekommt sie den Unterschied nicht mit, ob da tatsaechlich Word oder Textmaker oder LibreOfiice auf einem Windows oder einem Linux laufen. Das sieht dann eben mal anders aus, aber das war sie schon von Microsoft gewoehnt, dass sie sich an nichts gewoehnen kann.

    ^das ist kein Spruch sondern ein Fakt, basierend darauf, dass sie schon seit vielen Jahren kein MS Office mehr nutzt und auch schon Linux genutzt hat, ohne es zu wissen und ohne zu murren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.20 18:27 durch bombinho.

  4. Re: Alter Hut

    Autor: Spiritogre 19.01.20 - 20:55

    Na ja, klingt so, als wäre ein 100 Euro Medion Tablet bei deiner Mutter schon wie mit Kanonen auf Spatzen schießen.

  5. Re: Alter Hut

    Autor: Niaxa 21.01.20 - 10:34

    Super... Deine Mutter hat also 0 Ahnung von EDV und erkennt den Unterschied zwischen MS Office und dem Rest nicht. Das ist weniger wie die Meisten erkennen und nutzen. Deswegen... tja... irrelevant.

    Meiner Oma ist auch egal, ob ich Win10 oder Linux ihr hin stelle. Sie nutzt beides nicht!

  6. Das Linux am Desktop ...

    Autor: matbhm 21.01.20 - 11:29

    ... nicht vorankommt, liegt schlicht daran, dass alle Computer, Laps usw. mit einem vorinstallierten Windows auf den Markt kommen. Für die meisten User gibt es keinen Grund, ein vorinstalliertes Betriebssystem zu deinstallieren und durch ein anderes, darüber hinaus fremdes zu ersetzen. Und selbst für ein Dual-boot haben die Meisten keinen Grund. Ändert nichts an der Tatsache, dass die große Masse der Computer-Nutzer mit Linux ohne Weiteres klar kämen. Omi hat eben kein Photoshop und braucht auch keine professionellen Vorlagen für OpenOffice (unabhängig davon, dass OpenOffice nicht mehr "state of the art" ist, sondern LibreOffice (das allerdings noch weniger Vorlagen hat). Und Omi, Lieschen Müller & Co. haben in der Regel auch keine Drum Maschine Software. Wer spezialisiert ist, wird mit Linux Schwierigkeiten haben. Und ein weiteres Problem ist die Kontinuität von Entwicklungen. Irgendwann hat der Ausgangssoftwareentwickler keine Zeit oder keine Lust mehr, Nachfolger finden sich nicht - und schon läuft eine Softwareentwicklung ins Leere. Ein schönes Beispiel dafür ist das "Medical-Projekt" von OpenSUSE. Da wurde Software für den Medizinbereich entwickelt. Inzwischen ist das Projekt mausetot! Oder nehmen wir unter KDE den Browser Konqueror, der mal die eierlegende Wollmilchsau war. Inzwischen kann man mit dem Ding viele Seiten im Internet nicht Mal mehr öffnen. Entwicklungsstand 2016. Oder KOffice ... usw. usf.

  7. Re: Das Linux am Desktop ...

    Autor: Spiritogre 21.01.20 - 17:45

    Oma braucht aber Anwendungssoftware die auf deutsch ist und eingebaute Schritt für Schritt Tuturials etc. hat. Und genau daran scheitert OSS wie Gimp, die richtet sich einfach an Computerprofis, die Lust haben sich einzuarbeiten aber zu geizig sind, sich ein besseres kommerzielles Programm wie ein Photoshop Elements zu kaufen.

    Und ein vorinstalliertes Windows ist schlicht eine Ausrede, warum Linux nicht benutzt wird. Windows ist schlicht für den Laien merklich einfacher zu bedienen, zumindest wenn er mal was an den Voreinstellungen ändern will. Warum sollte da also irgendwer auf Linux wechseln?
    Computer sind Werkzeuge, die meisten Menschen haben keine Lust sich tiefgehend mit der Materie zu befassen. Die wollen ein Idiotentaugliches System. Was meinst du, warum Smartphones so populär sind, eben weil jeder DAU mit klar kommt.

  8. Re: Das Linux am Desktop ...

    Autor: matbhm 22.01.20 - 00:00

    Oma braucht kein Gimp, genauso wenig wie Photoshop, letzteres schon aufgrund der Kosten. Oma braucht so etwas wie digikam. Und Windows ist keineswegs selbsterklärend. Oma kann, wenn sie vorher nie mit dem Computer gearbeitet hat, mit Windows genauso wenig anfangen wie mit Linux.

  9. Re: Das Linux am Desktop ...

    Autor: Spiritogre 22.01.20 - 18:35

    Deswegen benutzt Oma keine PCs und hat es auch nie, allerdings inzwischen teils gerne Tablets und Co.

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