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Der Artikel sieht das zu einfach...

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  1. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: unbuntu 14.01.20 - 14:58

    Heldbock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Artikel beschreibt, dass Linux gut nutzbar ist und es für viele
    > Windows-Programme Alternativen gibt. Aber genau das ist das Problem:
    > Alternativen.
    >
    > Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

    Es geht ja nicht nur um Gewohnheit. Wenn ich Programm A nutzen will, dann hat das ja seine Gründe. Und da kann man nicht einfach sagen "dann nimm halt Programm B, wenn Programm A nicht da ist". Ich will aber gar nicht Programm B nutzen, sondern Programm A. Das meiste dieser Alternativen ist ja unter Windows auch vorhanden, da nutzt man dieses ja auch nicht.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  2. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: unbuntu 14.01.20 - 14:59

    non_existent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil E-Mails antik sind und kaum noch überhaupt jemand Emailclients
    > verwendet.

    Wat?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  3. Re: "Wer mit Photoshop arbeitet,"

    Autor: unbuntu 14.01.20 - 15:03

    Solche Leute sind aber auch nicht die Zielgruppe von PS, sondern könnten auch mit sowas wie Gimp klarkommen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  4. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: unbuntu 14.01.20 - 15:04

    TheJJJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar gibt es immer Leute, die so spezielle Anforderungen haben, die den
    > Umstieg probiert oder evaluiert haben und hinterher rumbrüllen, dass Linux
    > untauglich ist.

    Es müssen ja keine speziellen Anforderungen sein, es reicht ja schon, wenn ein Teil der gewünschten Programme nicht vorhanden ist. Oder Spiele. Und auf Winegefrickel hat Otto Normal erst recht keinen Bock.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  5. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: Michael H. 14.01.20 - 15:09

    PiCelli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde auch die Aussage im Artikel über das Startmenü etwas überspitzt.
    > Ich nutze Windows10 seit es das gratis Update gab und ich rufe das
    > Startmenü sogut wie nie auf.....

    Da sagst du was. Ich würde mich jetzt durchaus als Poweruser betiteln mit meinen dutzenden Programmen/Clients/Anwendungen/Tools und drei Monitoren...

    Ich nutze das Startmenü überhaupt nicht... es geht auf wenn ich die Windows Taste drücke um etwas zu suchen, da ich dann gleich loshack... aber das is auch das einzige mal dass ich es sehe.. ansonsten hab ich alles in der Taskleiste unten.

  6. Re: "Wer mit Photoshop arbeitet,"

    Autor: hoschi_tux 14.01.20 - 15:33

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wer privat mit Photoshop arbeitet, verwendet in der Regel eine
    > > Schwarzkopie. Habe noch nie etwas anderes erlebt.
    >
    > Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich. Ich kenne einige
    > Hobby-Fotografen, die ein Abo haben. Und selbst wenn jemand eine
    > Schwarzkopie nutzt, ist das ja kein Argument, das sie zu Linux treiben
    > würde. Sie kennt Photoshop, will es weiter nutzen (wenn auch nicht dafür
    > bezahlen), und es läuft unter Linux nicht.
    >
    > > Spezielle Tastenkombinationen bei Office-Produkten kennt auch kein
    > > durchschnittlicher Mausschubser.
    >
    > Du unterschätzt den Durchschnitt. Recht viele haben Office-Produkte auf der
    > Arbeit, arbeiten tagtäglich damit (wenn auch nicht ständig) und wissen sie
    > zu handhaben. Genau das war ja schon immer die Strategie von MS, gibt es
    > ihnen kostenlos für zuhause (bzw. verhindere Kopien nicht), dann tragen es
    > die Leute in die Firmen, dann nutzen es die Leute zuhause, usw.

    Das Problem beginnt schon in der Schule, wo man missionarisch für Microsoft und andere Größen tätig wird. Anstatt generelle Konzepte zu lehren, wie Tabellenkalkulation, Textprozessoren, Programmierung, etc. funktioniert, wird nur gelehrt, wie man ein entsprechendes proprietäres Produkt bedient. Ein anschließendes umlernen von Windows nach Linux z.B. fällt dementsprechend schwerer.

  7. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: DASPRiD 14.01.20 - 15:44

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheJJJ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Es müssen ja keine speziellen Anforderungen sein, es reicht ja schon, wenn
    > ein Teil der gewünschten Programme nicht vorhanden ist. Oder Spiele. Und
    > auf Winegefrickel hat Otto Normal erst recht keinen Bock.

    Rechte Taste auf eine ".exe" Datei und "Mit Wine Ausführen" ist Gefrickel?

  8. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: tux. 14.01.20 - 15:48

    Bis es erst mal läuft...

    Für eine .exe ist Linux schlicht die falsche Umgebung.

  9. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: elknipso 14.01.20 - 15:51

    Aber hallo, natürlich hat Software auch gut auszusehen! Wir sind nicht mehr in den 90er Jahren, hässliche Software toleriert der normale Anwender längst nicht mehr - ebenso wie die allermeisten IT Profis.

  10. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: tux. 14.01.20 - 15:53

    Hässlichkeit liegt im Auge des Betrachters. ;-)
    Die meisten Texteditoren sehen auch aus wie Kot.

  11. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: Trockenobst 14.01.20 - 19:26

    tomatentee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder kann ich dann von ihm verlangen, sich umzugewöhnen (und die
    > entsprechenden Effizienzverluste natürlich in kauf nehmen)

    Die Windowslizenz für Firmen ist billiger, als x Stunden im Monat für Foren Suche auszugeben? Wenn es keine anderen Vorteile gibt, wäre das bestenfalls eine Affektion, die man sich leistet. Wie etwa Macs, wenn man nur Meetings hält und kein Photoshop braucht ;)

    > "Wenn du keine speziellen Anforderungen hast, könnte Linux eine Option
    > sein. Gucks dir an, ist gratis" wäre meine unzulässig verkürzte
    > Zusammenfassung...

    Bis die Frau ein Tool für Mondphasen-Analyse installieren will, Wine abbricht und Nunja.
    Ich kenne nur wenige Leute, die selbst Linuxer sind, die unbedingt Lust haben der Familienadmin zu sein. Man kennt das aus Linux Foren.

    Da kommen interessierte Leute rein die haben Anfängerfragen, und irgendwo geben sie dann auf weil sie nicht Wissen warum die Kamera via USB einfach nicht gefunden wird. Zum Blacklisting eines fehlerhaften Moduls ihrer schrägen Distri kommen die dann nicht mehr.

  12. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: tomatentee 15.01.20 - 12:41

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tomatentee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder kann ich dann von ihm verlangen, sich umzugewöhnen (und die
    > > entsprechenden Effizienzverluste natürlich in kauf nehmen)
    >
    > Die Windowslizenz für Firmen ist billiger, als x Stunden im Monat für Foren
    > Suche auszugeben? Wenn es keine anderen Vorteile gibt, wäre das bestenfalls
    > eine Affektion, die man sich leistet. Wie etwa Macs, wenn man nur Meetings
    > hält und kein Photoshop braucht ;)
    >
    Das würde ich bezweifeln, wenn ich mir die rollenden Emotet-Wellen im Moment so angucke ;)


    > > "Wenn du keine speziellen Anforderungen hast, könnte Linux eine Option
    > > sein. Gucks dir an, ist gratis" wäre meine unzulässig verkürzte
    > > Zusammenfassung...
    >
    > Bis die Frau ein Tool für Mondphasen-Analyse installieren will, Wine
    > abbricht und Nunja.
    > Ich kenne nur wenige Leute, die selbst Linuxer sind, die unbedingt Lust
    > haben der Familienadmin zu sein. Man kennt das aus Linux Foren.
    >
    Seit meine Schwigereltern Linux haben kommen da extrem wenig Fragen. Dinge die einmal eingestellt sind bleiben so. Einstellugnen werden nicht alle Nase lang zurückgesetzt, Updates ändern nicht ständig irgendwelche UI's.

    > Da kommen interessierte Leute rein die haben Anfängerfragen, und irgendwo
    > geben sie dann auf weil sie nicht Wissen warum die Kamera via USB einfach
    > nicht gefunden wird. Zum Blacklisting eines fehlerhaften Moduls ihrer
    > schrägen Distri kommen die dann nicht mehr.
    >
    Warum benutzt ein Anfänger irgend 'ne schräge Distro? Die meisten fahren doch mit Mint/Ubuntu wo der HW-Support acuh entsprechend ist.

  13. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: Spiritogre 19.01.20 - 19:39

    tomatentee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit meine Schwigereltern Linux haben kommen da extrem wenig Fragen. Dinge
    > die einmal eingestellt sind bleiben so.

    Eben, weil sie sich gar nicht erst trauen irgendwas da anzufassen. Der PC wird nur noch einmal im Jahr angemacht und ansonsten nutzen sie ihr Smartphone stattdessen.

    Für Oma und Opa denen man früher einen alten PC hingestellt hat gibt es seit zehn Jahren Tablets als vernünftige Alternative.

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