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Der Artikel sieht das zu einfach...

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  1. Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: Heldbock 14.01.20 - 10:11

    Der Artikel beschreibt, dass Linux gut nutzbar ist und es für viele Windows-Programme Alternativen gibt. Aber genau das ist das Problem: Alternativen.

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Nicht nur bei der Benutzerführung, sondern auch bei der Haptik und Optik. Und daher auch bei den Programmen. Programme unter Linux sehen fast immer altbacken aus und haben eine sehr schlechte Usability.

    Anstelle MS Office gibt es Libre Office. Schön und gut. Neue Formeln lernen, neue Tastenkombinationen lernen (z. B. in Excel ist die Löschen-Taste nicht gleich die Entf-Taste und Calc interpretiert das anders). Dazu fehlen viele Grafikoptionen für die Dokumente und vieles mehr. Zudem funktionieren viele alte Dateien nicht mehr, entweder ist alles verschoben oder Formeln funktionieren nicht. Also müsste man auch viele alte Dateien komplett überarbeiten anstatt sich nur für neue Dateien einzuarbeiten.

    Genauso mit Mailclient. Thunderbird ist mega rückständig. Automatische Archivierungsfunktionen etc. Fehlanzeige. Und mega veraltetes UI.

    Wer mit Photoshop arbeitet, wird niemals auf GIMP umstellen. Die UI ist grauenhaft und es fehlen einfach 50% der Funktionen, die man in Photoshop mal eben so anwendet. Zudem auch hier wieder: Alte Dateien (PSD) können nicht geöffnet und bearbeitet werden. Umstieg also schon wieder ausgeschlossen.

    Oder Lightroom. Ja, es gibt Alternativen, zum Beispiel Darktable. Aber was ist mit vorhandenen Bildern und Katalogen? Alles für die Katz.

    Man kann sich vielleicht in Linux einarbeiten, wenn man es wirklich möchte, aber dann muss man seine digitale Vergangenheit komplett hinter sich lassen oder sehr, sehr viel Mühe und Arbeit in die Konvertierung bestehender Daten stecken. Und das macht keiner.

  2. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: trinkhorn 14.01.20 - 10:38

    Also ich habe KAUM Unterschiede zwischen Win7 und Win10 gemerkt, an die ich mich nicht nach einem Tag gewöhnt habe, oder mit hilfe von einer schnellen Google Suche umstellen konnte.
    Auch kam Win10 für mich gratis.
    Von daher klingt es einfach nur unglaublich kompliziert, und als müsse man echt viel beachten und abwägen, um Linux zu bekommen, während Win10 upgrade einfach ein paar klicks ist, und dann fast genauso funktioniert.
    Sehe absolut keinen Grund nicht einfach bei Windows zu bleiben für einen "normalen" Anwender.

    Konfigurierbarkeit gut und schön, aber letztendlich bedeutet konfigurierbarkeit auch immer, dass man sich damit auseinandersetzen muss. Dafür hat man oft aber garkeine Zeit/Lust.

  3. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: rldml 14.01.20 - 10:40

    Heldbock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Nicht nur bei der Benutzerführung,
    > sondern auch bei der Haptik und Optik. Und daher auch bei den Programmen.
    > Programme unter Linux sehen fast immer altbacken aus und haben eine sehr
    > schlechte Usability.

    Die Programme sollen nicht hübsch aussehen, sondern ihren Zweck erfüllen. Ich kenne niemanden, der das anders sieht - einzige Ausnahme: Computerspiele.

    > Genauso mit Mailclient. Thunderbird ist mega rückständig. Automatische
    > Archivierungsfunktionen etc. Fehlanzeige. Und mega veraltetes UI.

    Und dennoch zählt der Thunderbird weltweit zu den meistgenutzten Mailclients. Warum nur?

    > Man kann sich vielleicht in Linux einarbeiten, wenn man es wirklich möchte,
    > aber dann muss man seine digitale Vergangenheit komplett hinter sich lassen
    > oder sehr, sehr viel Mühe und Arbeit in die Konvertierung bestehender Daten
    > stecken. Und das macht keiner.

    Natürlich ist ein Umstieg der Plattform und der Anwendungen mit Aufwand verbunden :D

    Die User, die das nicht wissen, sind allerdings auch nicht die Zielgruppe dieses Artikels, denn wer sich aufgrund dieses Artikels für einen Wechsel entscheidet, weiß schon vorher um die Aufwände ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.20 10:41 durch rldml.

  4. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: tomatentee 14.01.20 - 10:52

    Naja, das einzig konstante ist der Wandel. Das sollte grade einem IT‘ler doch bewusst sein?

    Und so wild ist es dann auch wieder nicht: Sein Archiv hat man doch sowieso in Standardformaten, wer weiß wann Adobe mal wieder den Support für ältere Photoshop-Formate einstellt.

    Und jede Software ändert sich mit der Zeit. Wenn man auf Linux wechselt hat man das halt alles auf ein mal, dafür sind die UIs traditionell langlebiger (daher sind sie auch nicht so hübsch wie unter Windows).

    Ich bin sowieso der Meinung, wer sich an ein Produkt einer Firma bindet hat ein Problem. Was, wenn Adobe ihr Lizenzmodell für CC noch weiter anziehen?
    Ich mag da leicht Reden haben, ich wechsle permanent zwischen Linux, Mac und Windows und kenne daher für jede Aufgabe min 2 Tools, muss aber auch keins in der Tiefe bedienen können wie z.B. ein Grafikdesigner.
    Aber auch bei meiner IDE bin ich da entspannt: Ich nutze extrem gern die JetBrains IDE‘s, kann aber auch mit Visual Studio, Eclipse und diversen Editoren coden.
    Für mich ist es irgendwie nicht so richtig nachvollziehbar, wieso man sich bei seinem Workflow so sehr auf ein Tool fokussiert, dass man da auf keinen Fall von weg kann...

  5. "Wer mit Photoshop arbeitet,"

    Autor: grutzt 14.01.20 - 10:59

    Wer privat mit Photoshop arbeitet, verwendet in der Regel eine Schwarzkopie. Habe noch nie etwas anderes erlebt.

    Spezielle Tastenkombinationen bei Office-Produkten kennt auch kein durchschnittlicher Mausschubser.

    Und Thunderbird ist nicht veraltet, sondern Outlook haushoch überlegen. Schon immer. Gerade wenn man normal funktionierendes IMAP im Thunderbird mit Outlook+Exchange vergleicht. Letzteres ist einfach grauenhaft.

  6. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: non_existent 14.01.20 - 11:01

    rldml schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heldbock schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Nicht nur bei der Benutzerführung,
    > > sondern auch bei der Haptik und Optik. Und daher auch bei den
    > Programmen.
    > > Programme unter Linux sehen fast immer altbacken aus und haben eine sehr
    > > schlechte Usability.
    >
    > Die Programme sollen nicht hübsch aussehen, sondern ihren Zweck erfüllen.
    > Ich kenne niemanden, der das anders sieht - einzige Ausnahme:
    > Computerspiele.

    Dann hast du das Glück, hauptsächlich IT-versierte Menschen zu kennen. Die meisten Leuten wollen Anwendungen, die hübsch aussehen. Eine schlechte UI wird automatisch mit einem schlechten Programm gleichgesetzt, auch wenn das natürlich quatsch ist.

    > > Genauso mit Mailclient. Thunderbird ist mega rückständig. Automatische
    > > Archivierungsfunktionen etc. Fehlanzeige. Und mega veraltetes UI.
    >
    > Und dennoch zählt der Thunderbird weltweit zu den meistgenutzten
    > Mailclients. Warum nur?

    Weil E-Mails antik sind und kaum noch überhaupt jemand Emailclients verwendet. Wären E-Mails ein populäreres Thema, kannst du dich drauf verlassen, dass es bereits einen besseren Client gäbe.

  7. Re: "Wer mit Photoshop arbeitet,"

    Autor: most 14.01.20 - 11:03

    grutzt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer privat mit Photoshop arbeitet, verwendet in der Regel eine
    > Schwarzkopie. Habe noch nie etwas anderes erlebt.

    Ich kenne einige ambitionierte Hobbyfotografen, die ein Adobe Abo haben. 12¤ pro Monat, das ist für dieses Hobby Geld aus der Portokasse.

  8. Re: "Wer mit Photoshop arbeitet,"

    Autor: Oktavian 14.01.20 - 11:08

    > Wer privat mit Photoshop arbeitet, verwendet in der Regel eine
    > Schwarzkopie. Habe noch nie etwas anderes erlebt.

    Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich. Ich kenne einige Hobby-Fotografen, die ein Abo haben. Und selbst wenn jemand eine Schwarzkopie nutzt, ist das ja kein Argument, das sie zu Linux treiben würde. Sie kennt Photoshop, will es weiter nutzen (wenn auch nicht dafür bezahlen), und es läuft unter Linux nicht.

    > Spezielle Tastenkombinationen bei Office-Produkten kennt auch kein
    > durchschnittlicher Mausschubser.

    Du unterschätzt den Durchschnitt. Recht viele haben Office-Produkte auf der Arbeit, arbeiten tagtäglich damit (wenn auch nicht ständig) und wissen sie zu handhaben. Genau das war ja schon immer die Strategie von MS, gibt es ihnen kostenlos für zuhause (bzw. verhindere Kopien nicht), dann tragen es die Leute in die Firmen, dann nutzen es die Leute zuhause, usw.

    > Und Thunderbird ist nicht veraltet, sondern Outlook haushoch überlegen.
    > Schon immer. Gerade wenn man normal funktionierendes IMAP im Thunderbird
    > mit Outlook+Exchange vergleicht. Letzteres ist einfach grauenhaft.

    Sorry, jetzt wirst Du echt albern. Und selbst wenn für viele bestimmt Thunderbird reichen würde, so ist es doch am Ende egal, denn sie kennen Outlook von der Arbeit und wollen den Komfort auch zuhause nutzen.

  9. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: minnime 14.01.20 - 11:10

    rldml schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Programme sollen nicht hübsch aussehen, sondern ihren Zweck erfüllen.
    > Ich kenne niemanden, der das anders sieht - einzige Ausnahme:
    > Computerspiele.
    Na das sehe ich aber komplett anders. Ein paar vernünftige Farben und ein gutes Design machen die Arbeit wesentlich angenehmer und lassen vor allem die Akzeptanz steigen. Klar, der Arbeitsfluss muss natürlich auch gut sein. Eine Kommandozeile ist jedenfalls das Gegenteil davon.

  10. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: TheJJJ 14.01.20 - 11:18

    Klar gibt es immer Leute, die so spezielle Anforderungen haben, die den Umstieg probiert oder evaluiert haben und hinterher rumbrüllen, dass Linux untauglich ist.

    Aber dies hat der Artikel ja auch klar kommuniziert: es gibt nicht wenige Fälle wo man auf etablierte Anwendungen angewiesen ist. Das ist aber umgekehrt ebenso möglich.

    Allerdings gibt es auch sehr viele Fälle, in denen die Leute gar nicht wissen, dass sie mit Linux besser dran wären. Ich habe in letzter Zeit 5 Rechner und 3 Nutzer auf Linux umgestellt, was quasi problemlos klappte, da sie nicht mit speziellen Anwendungen gebunden waren.

    Ich selbst wusste schon vor langem, dass ich irgendwann wechseln würde und habe mich über die letzten Jahre darauf vorbereitet, indem ich proprietäre/Windows Anwendungen gemieden habe. Entsprechend langweilig war der Übergang.
    Das einzige Programm, dessen User Experience mir tatsächlich fehlt, ist der Total Commander. Dessen Entsprechungen unter Linux fühlen sich für mich nicht so smooth an - und mir ist völlig klar, dass Anwender, die ihre Lieblingsanwendungen seit Jahren aus dem FF beherrschen, diese Experience ebenso eine Zeit lang vermissen werden.

    So ist das Leben. Ständige Änderungen sind der Normalzustand und als Mensch sollte einem das bewusst sein.

  11. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: Trockenobst 14.01.20 - 13:05

    tomatentee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich ist es irgendwie nicht so richtig nachvollziehbar, wieso man sich
    > bei seinem Workflow so sehr auf ein Tool fokussiert, dass man da auf keinen
    > Fall von weg kann...

    Wenn du einem IntelliJ Mann eine alte Java Codebase gibst und dann sagst "Achso ja, die Lizenz ist abgelaufen, jetzt mach den Refaktor von 30.000 Klassen bitte per Notepad++" dann wirst du auch die Frage stellen: muss ich das jetzt 1T lang machen oder 1h mit dem passenden Tool? :)

    Der Workflow ist bei einigen Tools einfach immens optimiert, mit intelligenten Voreinstellungen und genau den richtigen Funktionen an der richtigen Stelle (eg. Rechtsklick oder durch Gesten).
    Wenn ich mir den Kumpel ansehe der seit 10 Jahren Maya macht, der würde Monate brauchen das in Blender zu tun und dann würden ihm wahrscheinlich zwei $$$ Plugins fehlen die er ständig nutzt.

    Drüben bei den Designern schwören die Leute auf Capture One (anstelle von Lightroom).
    Da sind komplexe Kamera+Objektiv Datenbanken auf dem neuesten Stand. Das offene Darktable hat das alles nicht. Das darf man selbst basteln, aber ist das wirklich der Job des Fotografen?
    Speziell 3.0 der Software ist signifikant besser, aber die Effekte/Filter können zunehmend nicht mithalten. Und das wird mit AI und CloudDiensten noch viel schlimmer.

    Reicht es für die Familienfotos und Vereinsdokumentation? Sicherlich. Aber das war Linux irgendwie schon immer. Fürs InternetCafe reichts, für die Omi und ihre Rezepte reichts, für Androids Unterbau reichts.

    Aber dann muss Google noch 5000 Entwickler drauf werfen dass es 2 Milliarden Nutzer auch wirklich auf dem Telefon benutzen wollen.

  12. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: PiCelli 14.01.20 - 13:31

    trinkhorn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich habe KAUM Unterschiede zwischen Win7 und Win10 gemerkt, an die ich
    > mich nicht nach einem Tag gewöhnt habe, oder mit hilfe von einer schnellen
    > Google Suche umstellen konnte.
    > Auch kam Win10 für mich gratis.
    > Von daher klingt es einfach nur unglaublich kompliziert, und als müsse man
    > echt viel beachten und abwägen, um Linux zu bekommen, während Win10 upgrade
    > einfach ein paar klicks ist, und dann fast genauso funktioniert.
    > Sehe absolut keinen Grund nicht einfach bei Windows zu bleiben für einen
    > "normalen" Anwender.
    >
    > Konfigurierbarkeit gut und schön, aber letztendlich bedeutet
    > konfigurierbarkeit auch immer, dass man sich damit auseinandersetzen muss.
    > Dafür hat man oft aber garkeine Zeit/Lust.

    Ich finde auch die Aussage im Artikel über das Startmenü etwas überspitzt. Ich nutze Windows10 seit es das gratis Update gab und ich rufe das Startmenü sogut wie nie auf, der 0815 Nutzer hat die handvoll Programme die er regelmäßig nutzt in der Taskleiste oder auf dem Desktop und startet die von da. Da ist ihm mögliche Werbung in irgendwelchen Kacheln die er nie sieht herzlich egal.
    Und auch das Sammeln von Nutzerdaten ist in einer Zeit wo 90% aller Leute ihre Daten freudig an Facebook WhatApp, Instagram etc. geben kein wirkliches Gegenargument mehr.
    Für ein paar Leute wird Linux sicher eine Alternative sein, aber das Gro der Menschen will den PC einschalten und dann soll der funktionieren und fertig.

  13. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: tomatentee 14.01.20 - 13:59

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn du einem IntelliJ Mann eine alte Java Codebase gibst und dann sagst
    > "Achso ja, die Lizenz ist abgelaufen, jetzt mach den Refaktor von 30.000
    > Klassen bitte per Notepad++" dann wirst du auch die Frage stellen: muss ich
    > das jetzt 1T lang machen oder 1h mit dem passenden Tool? :)
    >
    > Der Workflow ist bei einigen Tools einfach immens optimiert, mit
    > intelligenten Voreinstellungen und genau den richtigen Funktionen an der
    > richtigen Stelle (eg. Rechtsklick oder durch Gesten).
    > Wenn ich mir den Kumpel ansehe der seit 10 Jahren Maya macht, der würde
    > Monate brauchen das in Blender zu tun und dann würden ihm wahrscheinlich
    > zwei $$$ Plugins fehlen die er ständig nutzt.
    >
    Eh, ja klar. Dass "right tool for the right job" das Leben einfacher macht hatte ich nicht bezweifelt.
    Ich frage mich nur, ob es okay ist, wenn der "IntelliJ Mann" in den Hungerstreik tritt, wenn es nur Eclipse gibt?
    Oder kann ich dann von ihm verlangen, sich umzugewöhnen (und die entsprechenden Effizienzverluste natürlich in kauf nehmen)


    > Reicht es für die Familienfotos und Vereinsdokumentation? Sicherlich. Aber
    > das war Linux irgendwie schon immer. Fürs InternetCafe reichts, für die Omi
    > und ihre Rezepte reichts, für Androids Unterbau reichts.
    >
    Ging es nicht im Artikel genau darum?
    "Wenn du keine speziellen Anforderungen hast, könnte Linux eine Option sein. Gucks dir an, ist gratis" wäre meine unzulässig verkürzte Zusammenfassung...

  14. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: Estimator 14.01.20 - 14:07

    trinkhorn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich habe KAUM Unterschiede zwischen Win7 und Win10 gemerkt, an die ich
    > mich nicht nach einem Tag gewöhnt habe, oder mit hilfe von einer schnellen
    > Google Suche umstellen konnte.
    > Auch kam Win10 für mich gratis.

    Ich hatte vorher nur oberflächlich und aus Eigeninteresse mit Linux zu tun. Weil MS mit Win10 nun aber etliche Datenkanäle geöffnet hat, was ich mit Spionage gleichsetze, habe ich privat einen Punkt gesetzt. Beruflich ist leider Win10 Enterprise im Einsatz, aber immerhin kann der Arbeitgeber dort per Gruppenrichtlinien die Datenflut mehr eindämmen, als der normale Nutzer. Den neuen Laptop mit Ubuntu 18.04 LTS habe ich erst einige Tage, aber bereits selber Software installiert und nutze ihn. Man muss sich nur einarbeiten bzw. im Netz nachsehen, wenn Fehlermeldungen auftauchen. Aber die gibt es auch bei Microsoft und nicht jede Fehlermeldung war plausibel für den Anwender.

  15. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: trinkhorn 14.01.20 - 14:08

    Also das Startmenü ist doch auch wieder fast wie "früher" (also vor-Kachel-zeit)? Also Windows Taste drücken bedeckt nicht mehr meinen ganzen Bildschirm. Nur zusätzlich gibts noch ein paar Kacheln was ja dann sogar praktisch sein kann.
    Wobei ich eh die Maus nur innerhalb von Programmen/Websites nutze die darauf ausgelegt sind, oder um Dateien in einer Ordnerstruktur zu finden, aber nicht um Programme zu öffnen/wechseln
    Ansonsten alles über win+[Zahl] aus der Taskleiste oder falls es nicht auf der taskleiste ist mit win->[suchbegriff]->enter, schließen mit win+w oder wechseln mit win+tab oder innerhalb des browsers mit strg+tab und neu öffnen/schließen im browser mit strg+t/strg+w
    Daher fällt mir das garnicht so auf, was in der Startleiste alles dargestellt wird. (Hab gerade extra mal getestet ums mir bewusst zu machen...)

  16. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: bentol 14.01.20 - 14:41

    rldml schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Programme sollen nicht hübsch aussehen, sondern ihren Zweck erfüllen.

    ...und genau das tut zumindest Libreoffice leider nicht, weil es nicht zu 100% mit Word kompatibel ist. Word ist in vielen Umgebungen nunmal Standard. Sowohl docx als auch Tabellen bereiten dort größere Probleme, sonst wäre ich auch bei Linux.
    Ok, einen anderen Drucker bräuchte ich auch noch, aber dazu wäre ich bereit.

    Dass die Kompatibilität nicht gegeben ist, mag Microsofts Schuld sein - aber damit ist Linux leider keine echte Alternative.

  17. Re: "Wer mit Photoshop arbeitet,"

    Autor: tux. 14.01.20 - 14:43

    grutzt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer privat mit Photoshop arbeitet, verwendet in der Regel eine
    > Schwarzkopie.

    Die meisten in meinem Bekanntenkreis sind auf Affinity Photo umgestiegen. Einmal wenig Geld zahlen und keine Probleme mehr. :-)

  18. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: ronda-melmag 14.01.20 - 14:48

    Ich bin auch bei der Umstellung auf Linunx bei den fehlenden anwendungen gescheitert.

    falls jemand Vorschläge hat gerne:
    CRM/ERP Tool (Compiere ist durchgefallen)
    Zeiterfassung / gerne mit Projekt planung mit vorhandener Android APP um von aussen buchen zu können

    Keine Software auf Mietbasis / daher fallen alle Cloud Sachen raus - wir haben einen Server
    und dabei bleibt es auch :-) (der läuft schon jahre auf Linux)

    PS die vorhandene Win Software auf WINE laufen zu lassen ist leider gescheitert :-(
    Ich würde gerne lieber eher heute als übermorgen von WIN 10 weg :-)
    aber mit KMU Software sieht es nicht wirklich toll aus :-(
    Kunden/auftrags verwaltung - Mitarbeiter koordinierung die "draussen" beim Kunden unterwegs sind und das ganze gerne auch auf unsere Bedürfnisse zuschneidbar ....
    -träum-

  19. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: Estimator 14.01.20 - 14:56

    Heldbock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Anstelle MS Office gibt es Libre Office.

    Man muss nicht die Linux Bordmittel nutzen. Gibt auch deutsche/europäische Firmen für Linux Officepakete.


    > Genauso mit Mailclient. Thunderbird ist mega rückständig. Automatische
    > Archivierungsfunktionen etc. Fehlanzeige. Und mega veraltetes UI.

    Wann hast Du das letzte Mal mit Thunder. gearbeitet? Die Archivierung geht sehr leicht, da man entweder nur das entsprechende Profilverzeichnis kopieren muss oder die Exportfunktion nutzt. Außerdem gibt es eine gute Kalenderfunktion, Aufgabenplaner,Terminabsprache/Einladungen auch zu Outlook Clients etc.


    > Oder Lightroom. Ja, es gibt Alternativen, zum Beispiel Darktable. Aber was
    > ist mit vorhandenen Bildern und Katalogen? Alles für die Katz.

  20. Re: Der Artikel sieht das zu einfach...

    Autor: tux. 14.01.20 - 14:56

    bentol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rldml schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Die Programme sollen nicht hübsch aussehen, sondern ihren Zweck
    > erfüllen.
    >
    > ...und genau das tut zumindest Libreoffice leider nicht

    Es tut sogar beides nicht. ;-)

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