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Und was bringt das?

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  1. Und was bringt das?

    Autor: peh.guevara 22.05.19 - 11:36

    Aus dem Text wird leider nicht klar was der Vorteil davon ist, bzw was es für einen Unterschied macht ob jetzt Linux direkt den Takt ändert oder der Firmware sagt "änder mal bitte den Takt für mich".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.19 11:36 durch peh.guevara.

  2. Re: Und was bringt das?

    Autor: Misel 22.05.19 - 13:32

    So, wie Windows den Takt deiner CPU steuern kann, macht das dann auch Linux für den Raspberry Pi.

    Zum einen weiß das OS genauer als die Firmware, welche Tasks anstehen und wieviel Leistung dafür benötigt wird. Zum anderen kann der User so besser einstellen, wie sein Computer laufen soll, analog zu den Windows Modi Performance - Balanced - Power Saver.

  3. Re: Und was bringt das?

    Autor: peh.guevara 22.05.19 - 13:56

    ja wenn man den Satz …

    > "Der Treiber sorgt dabei dafür, die vom Kernel gewünschten Werte durch eine Interaktion mit der Hardware direkt zu setzen, statt wie bisher diese Änderungen eben der Firmware zu überlassen."

    … so interpretiert wie du, nämlich dass Linux bisher nicht die Entscheidung über den Takt treffen kann, dann macht es Sinn.

    Hatte es so verstanden, dass Linux der Firmware den gewünschten Takt mitteilt und diese den dann einstellt. Und dies nun statt umweg über die Firmware direkt geschieht. Und da sah ich eben nicht den Vorteil.

  4. Re: Und was bringt das?

    Autor: Bigfoo29 22.05.19 - 13:59

    Das Ziel ist, die Firmware letztlich soweit es geht, überall zu umgehen. Die Firmware ist ein BLOB, auf den man keinen Einfluss hat. Dass man die Frequenzen selber einstellen kann, mag ein kleiner Schritt sein. - Bislang konnte man nur hoffen, dass die Firmware die gewünschten Werte auch setzte. - Aber es ist immerhin nach dem freien OpenGL-Treiber ein weiterer Schritt. :)

    Regards.

  5. Re: Und was bringt das?

    Autor: Misel 22.05.19 - 14:27

    Wenn ich es richtig verstanden habe, wird dieser Teil der Firmware nicht verschwinden. Allerdings wird sie mehr ein Sicherheitsfeature sein, um den Chip am Leben zu erhalten. So, wie moderne GPUs und CPUs sich automatisch runtertakten, wenn sie zu heiß werden.

  6. Re: Und was bringt das?

    Autor: quark2017 22.05.19 - 14:55

    peh.guevara schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus dem Text wird leider nicht klar was der Vorteil davon ist, bzw was es
    > für einen Unterschied macht ob jetzt Linux direkt den Takt ändert oder der
    > Firmware sagt "änder mal bitte den Takt für mich".

    Der Vorteil liegt beispielsweise darin, dass man nun nicht mehr das Binary-Blob der Raspberry Pi Foundation benötigt.
    Man kann dann jede andere Linux-Distribution einsetzen, welche dann ohne Händisches Kernel selber patchen/bauen, das CPU-Scaling auf dem Pi unterstützt.

    Darauf warte ich schon eine Weile. Denn ich würde gerne NixOS auf meinen Pi's ausrollen. Aber die laufen dann permanent mit Maximaltakt. Oder ich müsste ständig meine Kernel selbst kompilieren - wozu mir einfach die Zeit fehlt.

  7. Re: Und was bringt das?

    Autor: wonoscho 22.05.19 - 16:51

    Warum lässt man die CPU nicht ständig mit Maximal-Takt laufen?
    Bei Batteriebetrieb könnte ich mir denken wegen des Energieverbrauchs.

  8. Re: Und was bringt das?

    Autor: Astorek 22.05.19 - 17:28

    Temperaturen, was spätestens seit dem 3B+ auch ein Thema ist... Und davor auch schon, wenn man den Pi in ein enges Gehäuse ohne Lüftungsschlitze gelegt hat...

    Außerdem ist der Stromverbrauch auch höher bei Maximaltakt. Sind auch ein paar Cents^^...

  9. Re: Und was bringt das?

    Autor: wonoscho 22.05.19 - 17:42

    Naja, da wüsste ich mir zu helfen.
    Anständigen Kühlkörper auf die CPU,
    und anständiges Gehäuse drum rum.
    Die paar Cent an zusätzlichen Stromkosten würde ich „grob fahrlässig verschwenden“. Dafür würde ich dann einmal im Jahr weniger duschen. ;-)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.19 17:45 durch wonoscho.

  10. Re: Und was bringt das?

    Autor: Bigfoo29 23.05.19 - 12:32

    Das mag alles stimmen, wenn man ein halbes Dutzend PIs hat. Bei Tausend Stück (z.B. den "Zero"s) macht aber jeder Cent den Kohl durchaus wieder fett. Dort kann durchaus ein funktionierendes adhoc-Frequenz-Setzen über finanziellen Erfolg/Misserfolg entscheiden.

    Also bitte nicht immer allzu sehr im eigenen Horizont bleiben. ;)

    Regards.

    PS: Und jaaaa, natürlich kann man bei "1000 PIs" in den meisten Fällen auch ein paar wenige, große Rechner hinstellen. Die Frage ist aber immer das jeweilige Einsatz-Gebiet. Bei dezentral sitzenden PIs geht es dann auch schon wieder nicht.

  11. Re: Und was bringt das?

    Autor: Pascal76 10.06.19 - 11:06

    Im Grunde kann man so eventuell eben den Takt runterregeln. Für mehr wird es kaum nötig sein.

    Denn: Wer wie ich Raspi 3B+ im Einsatz hat, ständig unter Vollast (durch Distributed Computing usw.) mit einem Standard-Raspbian als Distro, sollte da eigentlich nichts dran ändern, denn:

    Die CPU sieht anstehende Arbeit, also quasi Kompilieraufgaben. Die Standardfunktionalität sieht so aus:
    1. CPU erkennt Arbeit, dreht den Takt aufs Maximum (also 4x1,4 GHz) und fängt die Abarbeitung an.
    2. Dabei wird jedoch immer geschaut, dass die CPU nicht zu heiß wird. Geht die Temperatur gen 75 bis 80 °C, wird die CPU-Frequenz selbstständig(!!!) gesenkt.

    Von daher ist es auch bzgl der Notwendigkeit und Stabilität beim Raspi 3B+ nicht erforderlich, einen Kühlkörper, Lüfter usw in eine Planung mit einzubeziehen.

    Beachte: o.a. gilt definitiv für den Raspi 3B+, das kann ich versichern.

  12. Re: Und was bringt das?

    Autor: Bigfoo29 11.06.19 - 18:38

    Wobei kleine Kühlkörperchen dennoch helfen, dass die CPU länger "boosten" kann. ;)

    Regards.

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