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Einfach rausfetzen
Autor: mhstar 10.06.23 - 08:18
Wenn große 32-bit-Programme geschrieben wurden, dann soll man sie gefälligst in 64-bit neu schreiben, bis, hoppala, 128-bit kommt, 64-bit stinkt, und man auch das 64-bit Programm kübeln soll. Dann rümpfen wir die Nase, wer konnte jemals in 32-bit programmieren? Viel zu klein, damit kann man nur 4 GB RAM adressieren, soviel braucht meine Applikation schon beim Starten.
Alles muss obsolet werden - was für die Programmierer toll ist, denn damit haben sie immer einen Job, weil die Software über die Jahre - und nur darüber reden wir, denn eine Software, die man in drei Monaten schreibt kann man gut und gerne über 20 Jahre neu schreiben - unter ihrem Hintern wegrottet, und immer wieder neu aufgebaut werden will.
Dafür fällt die 32-bit-Schicht weg, alles wird schlanker und effizienter.
Dank dieser Effizienz benötigen also wir statt 64 MB RAM und 233 MHz Systemanforderungen von Windows XP nur mehr schlappe 4096 MB RAM und 1000 MHz für Windows 11, und die freigewordenen Ressourcen können wir für Telemetrie verwenden, und um die lokalen Bilder der Benutzer zu scannen. -
Re: Einfach rausfetzen
Autor: Tom01 10.06.23 - 13:27
Für 64-Bit-Support braucht das Programm nur neu compiliert werden.
64-Bit wird eine Weile bleiben. Rechenoperationen bis zu 512-Bit werden schon von AVX unterstützt. -
Re: Einfach rausfetzen
Autor: series3 10.06.23 - 14:14
Tom01 schrieb:
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> Für 64-Bit-Support braucht das Programm nur neu compiliert werden.
> 64-Bit wird eine Weile bleiben. Rechenoperationen bis zu 512-Bit werden
> schon von AVX unterstützt.
Das gilt für OpenSource-Software oft (nicht immer). Wenn du aber auf eine Closed-Source Bibliothek setzt, die (dir) nicht im Source verfügbar ist, wird es schwierig. Gerade im kommerziellen Umfeld ist das leider nicht selten. Auch wenn es hier einige nicht hören wollen, auch darauf wird Rücksicht genommen.



