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Dann forkt!

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  1. Dann forkt!

    Autor: jaykay2342 20.10.14 - 14:51

    Man kann systemd mögen oder auch nicht. Es gibt gute pro wie auch con Argumente in Sachen systemd. Die kann jeder nach seinen Prioritäten gewichten. Wenn es jetzt 2 Gruppen mit total unterschiedlichen Prioritäten gibt, welche sich nicht vereinen lassen dann kann natürlich geforkt werden. Das ist doch einer der Vorteile von Opensource. Eine Projekt kann sich an einem gewissen Punkt aufsplitten.

  2. Re: Dann forkt!

    Autor: elgooG 20.10.14 - 15:11

    Sehe ich auch so. Eine Aufteilung würde ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass deshalb alles doppelt entwickelt wird.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  3. Re: Dann forkt!

    Autor: jaykay2342 20.10.14 - 15:14

    Persönlich finde ich aber den Ansatz des austauschbaren initsystems am schönsten. Aber wie gut der realisierbar ist mag ich nicht zu beurteilen.

  4. Re: Dann forkt!

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 20.10.14 - 16:01

    jaykay2342 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Persönlich finde ich aber den Ansatz des austauschbaren initsystems am
    > schönsten.

    Wie oft hast du denn in der Vergangenheit das Init-System aktiv ausgetauscht?

  5. Re: Dann forkt!

    Autor: MarioWario 20.10.14 - 17:33

    War doch schon immer so: Mal System V + Mal BSD System - funktionieren tut beides.
    Wahrscheinlich könnten die sich auch zeitweilig absplitten und warten was sich besser entwickelt - ist irgendwie weniger eindeutig als bei Wayland und MIR (MIR steht nur für Ubuntu)…

  6. Re: Dann forkt!

    Autor: jaykay2342 20.10.14 - 18:46

    Na schon mal von sysinit nach systemd. Es gibt halt nicht so viele initsysteme. Aber ein wenig Konkurrenz ist doch gut.

    Generell finde ich es gut wenn ich in meinem System einzelne Komponenten tauschen kann. Das ist ein der Features die ich bei Linux sehr schätze. y.B. einfach mal den VM bzw. das DE austauschen. Networkmanager oder wicd. und so weiter. Um so mehr, einfach austauschbare, alternativen es auf einem layer gibt um so schöner. So entwickeln sich verschiedene Ansätze. Man kann sich das alles nach Bedarf zusammen bauen.

  7. Re: Dann forkt!

    Autor: oleid 21.10.14 - 01:39

    > Generell finde ich es gut wenn ich in meinem System einzelne Komponenten
    > tauschen kann. Das ist ein der Features die ich bei Linux sehr schätze.

    Ja, mal die coreutils austauschen, mal die libc, mal den Kernel tauschen...


    Ab einer gewissen Schicht wird das Tauschen nicht mehr so einfach. Aber daher wurden ja stabile D-Bus-APIs geschaffen, damit es dann doch nicht so schwer ist.

  8. Re: Dann forkt!

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 21.10.14 - 03:07

    jaykay2342 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na schon mal von sysinit nach systemd.

    Und das hast du aktiv gemacht und wurde nicht durch ein System-Update reingespült?

  9. Re: Dann forkt!

    Autor: jaykay2342 21.10.14 - 10:28

    Vesteh den Punkt jetzt nicht. Es geht ja eben darum dass es schön wäre wenn das Init-System austauschbar wird.

  10. Re: Dann forkt!

    Autor: jaykay2342 21.10.14 - 10:29

    oleid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Generell finde ich es gut wenn ich in meinem System einzelne Komponenten
    > > tauschen kann. Das ist ein der Features die ich bei Linux sehr schätze.
    >
    > Ja, mal die coreutils austauschen, mal die libc, mal den Kernel
    > tauschen...
    >
    Wäre doch gut wenn das alles geht. Debian gibt es immerhin auch für nicht-linux Kernel.

    > Ab einer gewissen Schicht wird das Tauschen nicht mehr so einfach. Aber
    > daher wurden ja stabile D-Bus-APIs geschaffen, damit es dann doch nicht so
    > schwer ist.

  11. Re: Dann forkt!

    Autor: oleid 21.10.14 - 16:40

    > Wäre doch gut wenn das alles geht. Debian gibt es immerhin auch für
    > nicht-linux Kernel.

    Aber selbst auf dem FreeBSD-Kernel verwendet Debian doch die GNU-libc. Und meines Wissens verwendet es nicht die Linux-Nettools. Das wäre auch nicht sinnvoll, denn die laufen nicht auf FreeBSD. Dafür gibt es die freebsd-net-tools. Jetzt kann man natürlich sagen, dass es schön wäre, wenn die Linux-Nettools mit dem FreeBSD-Kernel zusammenarbeiten, aber ich frage mich, ob das noch sinnvoll ist. Irgendwann sind dermaßen viele #ifdefs im Code, dass die Übersicht verloren geht.

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