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Liest sich wie eine Drohung.

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  1. Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: Joo! 20.10.14 - 11:15

    Dabei ist die Erstellung eines Forks doch einer der größten Vorteile von FOSS.

    ... nicht wahr?

  2. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: Dino13 20.10.14 - 11:19

    Das liegt daran dass Drohungen sich zumeist auch wie Drohungen lesen.

  3. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: YoungManKlaus 20.10.14 - 11:20

    jo, hab mir auch so gedacht ... "mimimi, wenn ihr nicht macht was wir wollen dann forken wir euch!". Der Rest ist übrigens übelster FUD der allgemein als widerlegt gilt.

  4. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: gaelic 20.10.14 - 11:22

    Ein Fork kann eine gute Sache sein. Ein Fork kann sich aber genauso nach Hinten losgehen und zwar zum Nachteil beider Projekte.

    Komisch finde ich. Es wird nun schon lange disktutiert, es wurde anscheinend beschlossen systemd zu verwenden. Nun kurz vor der Deadline wird doch nocheinmal abgestimmt um wirklich alle demokratischen Mittel auszuschöpfen.
    Und bevor es die Absstimmung gibt wird schon mit einem Fork gedroht -> das ist falsch.

  5. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: Nephtys 20.10.14 - 11:28

    gaelic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Fork kann eine gute Sache sein. Ein Fork kann sich aber genauso nach
    > Hinten losgehen und zwar zum Nachteil beider Projekte.
    >
    > Komisch finde ich. Es wird nun schon lange disktutiert, es wurde
    > anscheinend beschlossen systemd zu verwenden. Nun kurz vor der Deadline
    > wird doch nocheinmal abgestimmt um wirklich alle demokratischen Mittel
    > auszuschöpfen.
    > Und bevor es die Absstimmung gibt wird schon mit einem Fork gedroht -> das
    > ist falsch.


    Die Linux-Community (und die Debian-Community ist spezial quasi der beste Durchschnitt der gesamten Community) haben einfach den perfekten Ansatz einer Demokratie erfunden. Wenn es einem nicht passt soll er sein eigenes Ding machen.
    Von dem, was Forking verursachen kann, kann Canonic ein Liedchen singen.

  6. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: quadronom 20.10.14 - 11:41

    Nephtys schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaelic schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Fork kann eine gute Sache sein. Ein Fork kann sich aber genauso nach
    > > Hinten losgehen und zwar zum Nachteil beider Projekte.
    > >
    > > Komisch finde ich. Es wird nun schon lange disktutiert, es wurde
    > > anscheinend beschlossen systemd zu verwenden. Nun kurz vor der Deadline
    > > wird doch nocheinmal abgestimmt um wirklich alle demokratischen Mittel
    > > auszuschöpfen.
    > > Und bevor es die Absstimmung gibt wird schon mit einem Fork gedroht ->
    > das
    > > ist falsch.

    Richtig, Demokratie bedeutet nun mal, dass man sich zuweil einem Kompromiss oder dem Entscheid der Mehrheit beugen muss.

    > Die Linux-Community (und die Debian-Community ist spezial quasi der beste
    > Durchschnitt der gesamten Community) haben einfach den perfekten Ansatz
    > einer Demokratie erfunden. Wenn es einem nicht passt soll er sein eigenes
    > Ding machen.
    > Von dem, was Forking verursachen kann, kann Canonic ein Liedchen singen.

    Das ist genau eben NICHT der perfekte Ansatz einer Demokratie. Jedem sein eigenes Süppchen? Nee, danke.
    Es kann durchaus sinnvoll sein (-> LibreSSL), aber oft eben auch nicht. Zu wenig Auswahl ist schlecht, zu hohe Fragmentierung ebenso.

    %0|%0

  7. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: plaGGy 20.10.14 - 11:43

    Und dann fragt man sich warum Linux im Allgemeinen keine echten Erfolg hat...
    Weil einfach jeder sein Süppchen kocht, sobald im was nicht passt.

    Und da sich das auch nicht ändern wird, egal wie oft es gepredigt wurde, wird Linux auch in Zukunft keine echte Rolle auf dem Massenmarkt spielen.

    Demokratie ist btw NICHT das jeder macht was er will wenn etwas nicht eigenen Vorstellungen entspricht. Das ware eher Anarchie!
    Demokratie ware es wenn man einem Votum die Lösung mit den meisten Stimmen genommen wird. Ob sie nun gut ist oder nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.14 11:46 durch plaGGy.

  8. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: gema_k@cken 20.10.14 - 11:50

    Es ist sowohl eine große Stärke, als auch eine große Schwäche.

    Ich fand da die Youtube Videos

    "Why Linux sux" und "Why Linux doesn't suck" ganz interessant.

    Für mich ... als Noob.

  9. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: SJ 20.10.14 - 11:57

    plaGGy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dann fragt man sich warum Linux im Allgemeinen keine echten Erfolg
    > hat...

    Linux hat keinen Erfolg? Hmmm, interessant... ich denke es gibt mehr Zeugs dass Linux am laufen hat als bei Windows...

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  10. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: Galde 20.10.14 - 12:01

    plaGGy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und da sich das auch nicht ändern wird, egal wie oft es gepredigt wurde,
    > wird Linux auch in Zukunft keine echte Rolle auf dem Massenmarkt spielen.


    Nur ist Linux lange im Massenmarkt vorhanden, weil es nämlich nicht nur Deinen Spielerechner zu Hause gibt.
    Und da wo Linux verbreitet ist, ist es verbreitet weil es dort wichtig ist alternativen zu haben wenn mal etwas nicht mehr funktioniert (oder zu unsicher geworden ist).

    Und es geht hier nicht um irgendeinen Fork von eh schon genug vorhandenen Distributionen mit eh identischen Funktionen...
    Sondern darum zu dem geplanten "Nur noch Systemd" mindestens eine 2. Lösung offen zu halten.
    Und der Gedanke ist nun mal berechtigt und muss gut überlegt werden, denn ein späteres Umdenken wäre komplizierter.

  11. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: plaGGy 20.10.14 - 12:10

    Ich rede nicht vom Server-Markt etc. etc.., denn der professionelle Markt hat sowieso meist andere Gesetze und Herausforderungen.

    Aber der Heimrechner-Markt das ist doch die Ecke wo ständig viele Linux-Leute ankommen und meinen warum den immer noch jeder Windows nutzt und kein Linux, wenn wieder eine neue Windows-Version rauskommt, es ein Update gibt oder man sonst mit WIndows 1 Problem hat.

    Erst längst beim Win95 ...äh... Win-XP-Support-Shutdown und der Win10-Ankündigung gabs doch hier und anderswo Meilen-lange Diskussionen darüber welche Linux-Distri nun die beste ist und welche warum nicht und das keener versteht warum denn immer noch Windows soviele Martkanteile halt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.14 12:11 durch plaGGy.

  12. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: mnementh 20.10.14 - 15:35

    quadronom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nephtys schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > gaelic schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ein Fork kann eine gute Sache sein. Ein Fork kann sich aber genauso
    > nach
    > > > Hinten losgehen und zwar zum Nachteil beider Projekte.
    > > >
    > > > Komisch finde ich. Es wird nun schon lange disktutiert, es wurde
    > > > anscheinend beschlossen systemd zu verwenden. Nun kurz vor der
    > Deadline
    > > > wird doch nocheinmal abgestimmt um wirklich alle demokratischen Mittel
    > > > auszuschöpfen.
    > > > Und bevor es die Absstimmung gibt wird schon mit einem Fork gedroht ->
    > > das
    > > > ist falsch.
    >
    > Richtig, Demokratie bedeutet nun mal, dass man sich zuweil einem Kompromiss
    > oder dem Entscheid der Mehrheit beugen muss.
    >
    > > Die Linux-Community (und die Debian-Community ist spezial quasi der
    > beste
    > > Durchschnitt der gesamten Community) haben einfach den perfekten Ansatz
    > > einer Demokratie erfunden. Wenn es einem nicht passt soll er sein
    > eigenes
    > > Ding machen.
    > > Von dem, was Forking verursachen kann, kann Canonic ein Liedchen singen.
    >
    > Das ist genau eben NICHT der perfekte Ansatz einer Demokratie. Jedem sein
    > eigenes Süppchen? Nee, danke.
    > Es kann durchaus sinnvoll sein (-> LibreSSL), aber oft eben auch nicht. Zu
    > wenig Auswahl ist schlecht, zu hohe Fragmentierung ebenso.
    Dass große Fragmentierung für proprietäre Software schlecht ist, ist in gewissem Rahmen nachvollziehbar. Aber inwiefern gibt es da für Open Source Nachteile?

  13. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: violator 20.10.14 - 15:51

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass große Fragmentierung für proprietäre Software schlecht ist, ist in
    > gewissem Rahmen nachvollziehbar. Aber inwiefern gibt es da für Open Source
    > Nachteile?

    Dass der Code seltener geprüft wird, weil es statt einem Projekt auf einmal 10 Projekte gibt? Und deren Code will ja natürlich auch geprüft werden. Resultat: Weniger Leute gucken rein, Fehler bleiben drin oder werden schneller von bösen Leuten entdeckt.

  14. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: violator 20.10.14 - 15:53

    Ja das sind aber alles Geräte, bei denen es dem Anwender völlig Hupe ist was darauf läuft. Aber bei nem Desktop ists eben wichtig und genau da ist Tote Hose bei Linux.

  15. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: mnementh 20.10.14 - 15:56

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dass große Fragmentierung für proprietäre Software schlecht ist, ist in
    > > gewissem Rahmen nachvollziehbar. Aber inwiefern gibt es da für Open
    > Source
    > > Nachteile?
    >
    > Dass der Code seltener geprüft wird, weil es statt einem Projekt auf einmal
    > 10 Projekte gibt? Und deren Code will ja natürlich auch geprüft werden.
    > Resultat: Weniger Leute gucken rein, Fehler bleiben drin oder werden
    > schneller von bösen Leuten entdeckt.
    Angesichts der Tatsache dass Fehler jahrzehntelang unentdeckt blieben halte ich das Potential für reingucken für wenig gegeben. Im Gegenteil: wenn konkurrierende Projekte sich gegenseitig immer wieder Code ausborgen (was ja auch eine Idee bei OSS ist), dann guckt da viel eher nochmal jemand anders über Deinen Code, nämlich der Entwickler Deines Konkurrenzprojekts.

  16. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: SJ 20.10.14 - 17:33

    Desktops sind eh am sterben.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  17. Re: Liest sich wie eine Drohung.

    Autor: tuxsuisse 22.10.14 - 11:27

    >> Aber der Heimrechner-Markt das ist doch die Ecke wo ständig viele Linux-Leute ankommen und meinen warum den immer noch jeder Windows nutzt und kein Linux, wenn wieder eine neue Windows-Version rauskommt, es ein Update gibt oder man sonst mit WIndows 1 Problem hat. <<

    Erstens ist der Heimrechner Markt für Entwickler von BS sehr uninteressant, da sich damit keine Brötchen verdienen lässt.
    Und nur nebenbei, für den Heimmarkt wo die Tablets am boomen sind ist Linux schon eine ganze weile führend.
    Lg

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