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Boottime vs. Reaktionszeit
Autor: _UPPERcase 03.05.10 - 14:22
naja, wenn dan wegen jeder kleinigkeit wieder ein dienst gestartet werden muss, stellt sich für mich die frage ob es das wert ist.
Da ists mir lieber wenn das system ne minute länger braucht und dafür dann der rest prompt läuft.
Muss dann wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Bin mal gespannt welche distris das einsetzen werden. -
Re: Boottime vs. Reaktionszeit
Autor: cos3 03.05.10 - 14:32
es gibt doch unter linux auch preloader, die häufig genutzte dienste/anwendungen schonmal vorladen.. aber wärend das passiert, kannst du eben schon ungehindert arbeiten..
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Re: Boottime vs. Reaktionszeit
Autor: robinx 03.05.10 - 14:52
Dürfte stark auf die Dienst ankommen. Cups währe ja das beste beispiel
time /etc/init.d/cupsd start
* Starting cupsd ... [ ok ]
real 0m0.222s
user 0m0.056s
sys 0m0.047s
Der Boot würde ca. eine viertel sekunde schneller sein wenn man es nicht direkt mitstartet. Und man müßte dann ca. eine ähnlich lange zeitspanne abwarten bis man anfangen kann zu drucken.
Klar nur ein dienst und auch nicht wirklcih viel eingespart aber wenn man 4-5 solcher dienste findet hat man schonmal eine sekunde boot gespart. Man könnte auch versuchen solche dienste verzögert zu starten (also während man den anmeldebildschirm sieht).
Wobei es ja sowieso eine frage ist was genau ist die Bootzeit. Ich meine momentan sieht man bei windows sehr schnell den anmeldebildschirm, aber die erste minute ist dass system noch super träge und die festplatte arbeitet. Dazu finde ich den vergelcih auch sehr schön http://www.tuxradar.com/content/vista-windows-7-ubuntu-904-and-910-boot-speed-comparison Ubuntu 9.04, 9.10, windows vista und windows 7. Systemstart mit autoanmeldung und automatisch gestartetem firefox der eine webseite öffnet.
Wobei man es ja selber z.B.: bei Wlan sieht alles ist schon da nur da man noch keine dhcp anwort bekommen hat kann man noch nicht surfen. -
Re: Boottime vs. Reaktionszeit
Autor: byti 03.05.10 - 14:55
ähm... Speicherbelegung... *wink* Geschwindigkeit ist nicht alles. Und/aber Kleinvieh macht auch Mist.
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Re: Boottime vs. Reaktionszeit
Autor: _UPPERcase 03.05.10 - 14:59
Ist das sowas wie bei MS die Superfetch funktion ?
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Re: Boottime vs. Reaktionszeit
Autor: has memoriesz 03.05.10 - 15:24
Speicherbelegung. ahja. Ich weiß ja nich, was du so für nen Rechner hast, aber auf meinem spielt das echt absolut keine Rolle. Openrc bootet mein System in 20 Sekunden. Die Hardware initialisieren dauert da genauso lang. Wüsste nicht ,wo man da noch großartig was einsparen wöllte. X kann man übrigens schon früh starten. Guckst du xdm initskript in gentoo. So ein Dienste basiertes init wär ja ganz nett, aber ich hab lieber eines das einfach gestrickt is und dann auch weniger Fehler enthält. Bei upstart haben sie den ganzen Ramsch ja auch aufgegeben.
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Re: Boottime vs. Reaktionszeit
Autor: cos3 03.05.10 - 15:30
jap, sowas gibts bei linux auch.. ich weiss nicht, ob das mittlerweise alle distris einsetzten, bei madriva ist jedenfalls standard..
madriva ist eh ne flotte distri, welche ich nur empfehlen kann.. : ) -
Re: Boottime vs. Reaktionszeit
Autor: cos3 03.05.10 - 15:31
hm, glatt 2 mal das n unterschlagen.. ; )
mandriva.. -
Wenn man den Dienst garnicht braucht?
Autor: lulula 03.05.10 - 18:03
Heute will ich nur mal ein bischen irgendwas zocken. Oder surfen. D.H. heute brauche ich kein CUPS, SSH kann unten bleiben und die Postresql, meinen Webserver, den Samba-Dienst etc brauche ich heute alles nicht. In einem Fall hängt ein dutzend ungebrauchter Dienste rum und frisst resourcen, im anderen Fall nicht.
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Re: Wenn man den Dienst garnicht braucht?
Autor: Selector 03.05.10 - 18:20
Nun ja, das stimmt so nicht. Jedes gescheit programmierte Programm macht schon seit der Computer-Steinzeit das, was uns Apple in seinem nächsten Handy-OS als Multitasking-Revolution verkaufen will. Es legt sich schlafen und lässt sich vom Betriebssystem aufwecken.
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Re: Boottime vs. Reaktionszeit
Autor: Streuner 03.05.10 - 19:07
_UPPERcase schrieb:
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> naja, wenn dan wegen jeder kleinigkeit wieder ein dienst gestartet werden
> muss, stellt sich für mich die frage ob es das wert ist.
Definitiv. Entweder werden die Dienste sowieso gebraucht, dann starten sie eben einfach nur etwas später. Oder sie werden überhaupt nicht gebraucht, dann spart man Zeit, Speicher und CPU (minimal).
> Da ists mir lieber wenn das system ne minute länger braucht und dafür dann
> der rest prompt läuft.
Dafür müsste man sich die Startzeiten udn Benutzergewohntheiten erst mal etwas genauer ansehen. Wenn ein Dienst minimal 1-2 Sekunden benötigt, dann lohnt es sich durchaus beim start darauf zu verzichten, weil der Anwender das später kaum mitbekommt.
> Muss dann wohl jeder für sich selbst entscheiden.
> Bin mal gespannt welche distris das einsetzen werden.
Vermutlich Primär erst mal Netbook-Systeme und sonstige Mobile geräte bei denen eine Schnelle Präzenz wichtig ist. Denktbar wäre auch das man mit diesem System die Dienste schnell wieder beenden kann um Ressourcen zu sparen. Dann dauern zwar bestimmte Aktionen minimal länger, aber dafür läuft das Gerät auch deutlich länger. -
Re: Wenn man den Dienst garnicht braucht?
Autor: lulula 04.05.10 - 08:45
Es ist immer noch mindestens ein Prozess mit einem Prozesskontext. Das alleine frisst bereits ressourcen. Dann laufen die meisten ungebrauchten Dienste auch so ab und zu durch den sceduler.
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Re: Boottime vs. Reaktionszeit
Autor: Prelinking 04.05.10 - 08:59
Preloader?
Du meinst wohl Prelink :-P -
Re: Wenn man den Dienst garnicht braucht?
Autor: Anonymer Nutzer 04.05.10 - 10:21
... und brauchen alle zusammen innerhalb von 24h etwa 3 Sekunden CPU-Time... Ist so!



