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Wozu eigentlich?

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  1. Wozu eigentlich?

    Autor: Casandro 01.08.14 - 18:31

    Sysvinit läuft seit System V ziemlich problemarm. Es ist im Prinzip genau das was man haben möchte: Shellskripts die einfach funktionieren, und wenn sie nicht funktionieren kann man sie einfach ändern. Natürlich auch während des laufenden Betriebes.

  2. Re: Wozu eigentlich?

    Autor: schily 01.08.14 - 19:06

    Das was die da SYSvinit nennen ist aber nicht das SYSvinit. Mal nachsehen?
    Das echte Programm gibt es hier:

    https://sourceforge.net/p/schillix-on/schillix-on/ci/default/tree/usr/src/cmd/init/

    Aber warum eigentlich nicht SMF? SMF läuft seit 11 Jahren Problemlos...

  3. Re: Wozu eigentlich?

    Autor: RobertFr 02.08.14 - 07:55

    Weil SysVInit (.. auch wenn so manche penible Zeitgenossen das Linux-SysVInit nicht mehr mit dem Original-SysVInit gleich setzen wollen), jedenfalls weil das "alte" SysVInit insbesondere auf Multi-Core- und/oder Multi-Processor-Installationen unnötig lange in Statii verharrt, die durch die Ausnutzung der CPU-Ressourcen verhinderbar wären.

    Das war wohl das Hauptproblem, was alternativen Systemen wie UpStart und SystemD den Weg ebnete.

    Letztendlich hat sich SystemD durchgesetzt. Und das obwohl SystemD (unnötigerweise!?) mit einigen klassischen, sogar definierenden, UNIX-Eigenschaften und -Konzepten bricht.

    Das Thema geht zu sehr ins Detail, aber SystemD scheint u.a. ein Problem damit zu haben, dass es Fehler im eigenen Binary mit dem Total-Crash des gesamten Systems bestraft (was, weil genau dies in klassischer UNIX-Umgebung nicht passiert, eben weil dies nicht passierte, hat SystemD dieses Prinzip durchbrochen und eröffnet für Angreifer völlig neue Angriffsszenarien).

    Und dazu noch viel weitere Szenarien, ... denn SystemD präsentiert sich als eine Art omnipräsentes Interface zum allgemeinen Execution Environment, und je nach Aufrufsmethode sogar zum omnipräsenten Interface zum administrativen Execution Environment.

    Die hier notwendigen Zugriffssteuerungsmechanismen unterliegen völlig fremder Mechanismen, falls überhaupt aufgerufen, und sind nur schwerlich nachvollziehbar. Weil nur noch schwerlich nachvollzierbar ist, wer, wann, in welchem Kontext, in welcher Situation überhaupt welche Datei einlesen, schreiben oder löschen darf.

    Und damit wäre eigentlich schon jegliche Erwähnung jedes Sicherheitskontextes überhaupt irgendwie nur noch irrelevant.

    Witzigerweise verhindern eben die standardisierten Sicherheitskonzepte, die solche standardisierten Daten in irgendeiner Form erfordern, eben manche aktiven Mechanismen.

  4. Re: Wozu eigentlich? [++] (n/T)

    Autor: Bigfoo29 02.08.14 - 13:09

    Leider gibts bei Golem kein "upvote"...

    Regards.

  5. Re: Wozu eigentlich?

    Autor: bstea 02.08.14 - 18:33

    Entweder versteh ich nur die Hälfte weil vermutlich das Deutsch was in Deutschland gesprochen nicht mit deiner Sprache übereinstimmt oder du drückst den an vielen Stellen falsch aus.
    Klassische Systeme brauchen deshalb solange weil sie Services starten und nicht so wie bei vielen Diensten bei Systemd(korrekte Schreibweise) lediglich registieren und dann bei ersten Gebrauch nachladen(Statii?).
    Das Hauptproblem von Upstart war das Akzeptanzproblem neben fehlender Portabl. und Unabhängigkeit war es ziemlich auf Ubuntu zugeschnitten.
    Systemd kann sich beim Crash auch neustarten, das hab ich hier gelernt.
    Ja Systemd kann die Rechte der dort laufenden Services einschränken, gibt sicher schönere Ansätze, wer's mag.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  6. Re: Wozu eigentlich?

    Autor: RobertFr 02.08.14 - 20:00

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entweder versteh ich nur die Hälfte weil vermutlich das Deutsch was in
    > Deutschland gesprochen nicht mit deiner Sprache übereinstimmt oder du
    > drückst den an vielen Stellen falsch aus.

    Mag sein, lass uns doch versuchen, eine gemeinsame Sprache zu finden! ;-) Oder versuche mal ein klein wenig flexibel zu sein, dann erschließt sich Dir auch meine Sprache, die nichts als einfaches, schlichtes Deutsch ist.

    Meine Güte, ... ich erspare Dir lieber all die Beleidigungen, die mir gerade durch den Kopf geistern... beim nächsten Mal vielleicht! Oder auch nicht!?


    > Klassische Systeme brauchen deshalb solange weil sie Services starten und
    > nicht so wie bei vielen Diensten bei Systemd(korrekte Schreibweise)
    > lediglich registieren und dann bei ersten Gebrauch nachladen(Statii?).

    Das stimmt ja überhaupt nicht. Ganz und garnicht.

    Lazy-Loading-Mechanismen sind eine Sache für sich, aber weder Ursache für lange Bootzeiten, noch der Keim, der zur Entwicklung paralleler Boot-Mechanismen geführt hat.

    Damit liegst Du total daneben.

    Versuche es einfach nochmal...

  7. Re: Wozu eigentlich?

    Autor: aFrI 03.08.14 - 18:47

    Kehr Du bitte erst mal vor der eigenen Tür..

  8. Re: Wozu eigentlich?

    Autor: Casandro 04.08.14 - 06:55

    Ja, aber wie effizient das Starten ist ist doch relativ egal. Das macht man vielleicht 2 mal im Jahr.

  9. Re: Wozu eigentlich?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.08.14 - 08:13

    @ RobertFr

    Ich hab dich inhaltlich verstanden und ich kann deinen Standpunkt trotzdem nur bedingt teilen.
    Diejenigen, für die sich systemd als das erwähnte "Omnipräsentes Interface" präsentiert,bekommen ein ziemlich nützliches cron-artiges Tool und alle anderen interessieren sich doch aktuell auch nicht für Zugriffssteuerungsmechanismen von deamon xyz.
    Und ob ein anderes Initialisierungssystem auch andere
    Angriffsszenarien nach sich zieht ist für mich eigentlich wurscht. Angriffsszenarien gibt es immer und die Arbeit wird ja kontinuierlich fortgeführt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.14 08:16 durch Tzven.

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