1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Test Ubuntu 12.10: Quantal Quetzal…

Wirklich dreist!

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wirklich dreist!

    Autor: catb 18.10.12 - 22:00

    Golem nimmt einen Prozessor aus dem vierten Quartal von 2008, dazu eine Grafikkarte von Anfang 2009 und erlaubt sich die - mehr als - reisserische Schlagzeile "Quantal Quetzal ist noch ziemlich langsam". Geht's noch?

    Also mal ganz ehrlich: IT News für Profis sehen anders aus.
    Es kommt ja auch niemand auf die Idee, auf seinem Motorola Timeport das neuste Android 4.1 zu installieren.

  2. Re: Wirklich dreist!

    Autor: flow77 18.10.12 - 23:59

    Hardware von Anfang 2009 ist der Grund warum das Ubuntu langsam ist?

    Mein 3 Jahre alter Mac läuft mit dem aktuellen os x mehr als flott und windows 7 auch, Windows 8 ebenfalls und älteres Ubuntu auch...
    Das Ubuntu müsste selbst auf einen 5 Jahre alten Rechner schnell genug laufen, was es aber nicht tut.

    Ich kenn mich nicht wirklich aus mit Android, aber soweit ich es mitbekommen habe wirken sich gerade die neuen Version von Android sehr auf die Geschwindigkeit und Stabilität aus, selbst ältere Geräte laufen schneller, sofern sich die neure Version überhaupt installieren lässt (gibt sicher Forks die das auch inoffiziell zur Verfügung stellen).

    catb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Golem nimmt einen Prozessor aus dem vierten Quartal von 2008, dazu eine
    > Grafikkarte von Anfang 2009 und erlaubt sich die - mehr als - reisserische
    > Schlagzeile "Quantal Quetzal ist noch ziemlich langsam". Geht's noch?
    >
    > Also mal ganz ehrlich: IT News für Profis sehen anders aus.
    > Es kommt ja auch niemand auf die Idee, auf seinem Motorola Timeport das
    > neuste Android 4.1 zu installieren.

  3. Re: Wirklich dreist!

    Autor: glasen77 19.10.12 - 00:29

    > Hardware von Anfang 2009 ist der Grund warum das Ubuntu langsam ist?
    Nein, der Grund ist, dass der standardmäßig benutzte freie Treiber für Nvidia-Karten namens Nouveau keine 3D-Unterstützung für diese spezielle Notebookgrafik anbietet und Unity deshalb per Softwarerenderer (LLVMpipe) gezeichnet wird. Das funktioniert ganz gut, aber halt lange nicht so gut wie mit echter 3D-Beschleunigung.

    Installiert man den proprietären Nvidia-Treiber nach (Was Ubuntu direkt anbietet), dann läuft Unity auch auf dieser Hardware flüssig (Was ihm Artikel auch geschrieben wurde).

    Unity läuft z.B völlig problemlos und mehr als "geschmeidig" auf meinem alten Latitude-Notebook Baujahr 2007 mit Intel-Onboardgrafik. Und dieser Chip bringt lange nicht die Leistung einer GeForce 130M, selbst wenn diese ebenfalls zum untersten Leistungsspektrum gehört.

    Was mich wirklich aufregt ist aber der folgende Satz:

    "Damit fällt einer der wesentlichen Vorteile von Linux weg, denn dessen Entwickler bemühen sich seit jeher um die Kompatibilität mit älterer Hardware."

    Der Autor tut gerade so, als ob es nur Unity für Ubuntu gäbe. Wer Unity nicht benutzen kann oder will, kann problemlos eine der zig anderen Benutzeroberflächen oder Window-Manager nachinstallieren bzw. gleich eine der passenden Installations-CD (Xubuntu, Kubuntu, usw.) benutzen.

  4. Re: Wirklich dreist!

    Autor: Feuerfred 19.10.12 - 01:16

    catb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also mal ganz ehrlich: IT News für Profis sehen anders aus.
    > Es kommt ja auch niemand auf die Idee, auf seinem Motorola Timeport das
    > neuste Android 4.1 zu installieren.

    So, so. Man vergleicht also Handys mit PCs und schmeißt am besten alles nach 2 Jahren weg. Na dann...

  5. Re: Wirklich dreist!

    Autor: flow77 19.10.12 - 09:49

    Nun jetzt macht das ganze einen Sinn.
    Ohne 3D-Beschleunigung zu testen und dann die Geschwindigkeit zu bemängeln ist wirklich dreist.

    Die Überschrift hat wirklich nichts mit einem seriösen Artikel zu tun.

    glasen77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Hardware von Anfang 2009 ist der Grund warum das Ubuntu langsam ist?
    > Nein, der Grund ist, dass der standardmäßig benutzte freie Treiber für
    > Nvidia-Karten namens Nouveau keine 3D-Unterstützung für diese spezielle
    > Notebookgrafik anbietet und Unity deshalb per Softwarerenderer (LLVMpipe)
    > gezeichnet wird. Das funktioniert ganz gut, aber halt lange nicht so gut
    > wie mit echter 3D-Beschleunigung.
    >
    > Installiert man den proprietären Nvidia-Treiber nach (Was Ubuntu direkt
    > anbietet), dann läuft Unity auch auf dieser Hardware flüssig (Was ihm
    > Artikel auch geschrieben wurde).
    >
    > Unity läuft z.B völlig problemlos und mehr als "geschmeidig" auf meinem
    > alten Latitude-Notebook Baujahr 2007 mit Intel-Onboardgrafik. Und dieser
    > Chip bringt lange nicht die Leistung einer GeForce 130M, selbst wenn diese
    > ebenfalls zum untersten Leistungsspektrum gehört.
    >
    > Was mich wirklich aufregt ist aber der folgende Satz:
    >
    > "Damit fällt einer der wesentlichen Vorteile von Linux weg, denn dessen
    > Entwickler bemühen sich seit jeher um die Kompatibilität mit älterer
    > Hardware."
    >
    > Der Autor tut gerade so, als ob es nur Unity für Ubuntu gäbe. Wer Unity
    > nicht benutzen kann oder will, kann problemlos eine der zig anderen
    > Benutzeroberflächen oder Window-Manager nachinstallieren bzw. gleich eine
    > der passenden Installations-CD (Xubuntu, Kubuntu, usw.) benutzen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Amprion GmbH, Pulheim
  2. Universität Passau, Passau
  3. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  4. AKKA, Schweinfurt

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (heutige Tagesangebote: u. a. Huawei MateBook D 13 + Huawei Freebuds 3 für 876,34€, Xiaomi Mi...
  2. (u. a. VU+ Zero 4K, Kabel-/Terr.-Receiver für 134,90€, Hasbro Nerf Laser Ops DeltaBurst für 19...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Echo Auto im Test: Tolle Sprachsteuerung und neue Alexa-Funktionen
Echo Auto im Test
Tolle Sprachsteuerung und neue Alexa-Funktionen

Im Auto ist die Alexa-Sprachsteuerung noch praktischer als daheim. Amazon hat bei Echo Auto die wichtigsten Einsatzzwecke im Fahrzeug bedacht.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Echo Auto Amazon bringt Alexa für 60 Euro ins Auto
  2. Echo Flex mit zwei Modulen im Test Gut gedacht, mäßig gemacht
  3. Amazon Zahlreiche Echo-Modelle nicht mehr bis Weihnachten lieferbar

Kotlin, Docker, Kubernetes: Weitere Online-Workshops für ITler
Kotlin, Docker, Kubernetes
Weitere Online-Workshops für ITler

Wer sich praktisch weiterbilden will, sollte erneut einen Blick auf das Angebot der Golem Akademie werfen. Online-Workshops zu den Themen Kotlin und Docker sind hinzugekommen, Kubernetes und Python werden wiederholt.

  1. React, Data Science, Agilität Neue Workshops der Golem Akademie online
  2. In eigener Sache Golem Akademie hilft beim Einstieg in Kubernetes
  3. Golem Akademie Data Science mit Python für Entwickler und Analysten

Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
Außerirdische Intelligenz
Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
Von Miroslav Stimac