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Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

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  1. Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: dfl 09.03.17 - 11:53

    Hab mir im Dezember ein "Gaming"-Laptop von Tuxedo gekauft, weil mir das MacBook "Pro" für mehr Geld viel zu langsam war und es auch keine Macbooks mit 32GB Ram gibt.

    Ubuntu mit i3 läuft einwandfrei drauf.

    Denke das ist auch eher die Zielgruppe eines Tuxedo-Laptops, Linux-afine Professionals die damit arbeiten wollen.

  2. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: non_existent 09.03.17 - 12:06

    Dann frage ich mich, warum in dem Teil eine GTX 1070 verbaut ist. Professionelle Grafiker benutzen spezielle Tablets oder Laptops.

  3. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: Danijoo 09.03.17 - 12:11

    non_existent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann frage ich mich, warum in dem Teil eine GTX 1070 verbaut ist.
    > Professionelle Grafiker benutzen spezielle Tablets oder Laptops.

    Ist eher ein Spezialfall aber es gibt dennoch auch andere Anwendungsgebiete fuer Grafikkarten. Einige spezialisierte Software nutzt diese zum Rechnen mit cuda (Physikalische Berechnungen wie zb MD simulationen, Crypto mining, Bruteforce)

    Denke aber trotzdem nicht das das die Zielgruppe ist. Dann haette man es naemlich so vermarktet, und nicht als Gaming laptop.

  4. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: gan 09.03.17 - 13:03

    Danijoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist eher ein Spezialfall aber es gibt dennoch auch andere Anwendungsgebiete
    > fuer Grafikkarten. Einige spezialisierte Software nutzt diese zum Rechnen
    > mit cuda (Physikalische Berechnungen wie zb MD simulationen, Crypto mining,
    > Bruteforce)

    Gerade wenn man so etwas macht, ist man aber mit einer AMD Karte oder einem explizitem Rechenbeschleuniger von Nvidia, der nicht mit angezogener Handbremse läuft, besser bedient.

  5. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: dfl 09.03.17 - 14:20

    > Professionelle Grafiker benutzen spezielle Tablets oder Laptops.

    Ich bin Programmierer und kein Grafiker. Sonst bräuchte ich auch kein Linux :P

    > Denke aber trotzdem nicht das das die Zielgruppe ist. Dann haette man es naemlich so vermarktet, und nicht als Gaming laptop.

    Ich bin ja ganz froh darüber, weil das Gerät sonst deutlich teurer wäre, wenn es als Pro-Hardware vermarktet wäre -> siehe Macbook Pro - die dazu _deutlich_ weniger können für _deutlich_ mehr Geld.

    > Gerade wenn man so etwas macht, ist man aber mit einer AMD Karte oder einem explizitem Rechenbeschleuniger von Nvidia, der nicht mit angezogener Handbremse läuft, besser bedient.

    Cuda auf AMD? o.O



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.17 14:20 durch dfl.

  6. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: Danijoo 09.03.17 - 17:07

    gan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danijoo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist eher ein Spezialfall aber es gibt dennoch auch andere
    > Anwendungsgebiete
    > > fuer Grafikkarten. Einige spezialisierte Software nutzt diese zum
    > Rechnen
    > > mit cuda (Physikalische Berechnungen wie zb MD simulationen, Crypto
    > mining,
    > > Bruteforce)
    >
    > Gerade wenn man so etwas macht, ist man aber mit einer AMD Karte oder einem
    > explizitem Rechenbeschleuniger von Nvidia, der nicht mit angezogener
    > Handbremse läuft, besser bedient.

    Oft enthalten sie Software packages aber noch nur cuda Support und AMD fällt somit flach. Dann ist es natürlich auch eine preisfrage. Wir haben in unserem Institut beispielsweise vor kurzem mehrere gtx 1080 für eben solche Anwendungen angeschafft. Die waren nämlich bei weitem günstiger als dafür ausgelegte Server Hardware bei fast gleicher Performance.

    Geht es um bitcoin mining hast du aber natürlich recht.

  7. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: Moe479 09.03.17 - 19:03

    die technische frage ist, ob man wirklich für das konkrete problem cuda features braucht, viele behaupten das, aber wenige können es nachweisen gegenüber der programmierung von shadern ... für cuda spricht vorallem der deutlich leichtere einstieg für nicht grafik-affine programmierer, für menschen die nicht in pixel-arrays denken (wollen). selten wird das problem durch cuda-programmierung wirklich technisch effizienter gelöst aber wohl zeitlich in bezug auf die erstellung des codes. cuda-programmierung ist vor allem betriebswirtschaftlich hier interessanter, weil sie abstrakter ist. soetwas wirkt multipliziert in eine welt in der technische ressourcen den einen bruchteil kosten wie menschliche. der code kann heute hier oft ineffizient sein wie hulle, die lösung ist genauso oft einfach leistungsfähigere hardware zu beschaffen, weil das hier günstiger ist (weil diese in fernost unter hier untragbren bedingungen gefertigt wird) als den code selbst zu optimieren.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.17 19:15 durch Moe479.

  8. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: ilovekuchen 10.03.17 - 21:04

    Darf ich fragen was sie unter Linux auf dem Notebook arbeiten das Leistung braucht? Ich suche nach Argumenten wenn mich jemand fragt ob und wo Linux besser sein könnte.

  9. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: Spiritogre 11.03.17 - 18:51

    ilovekuchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darf ich fragen was sie unter Linux auf dem Notebook arbeiten das Leistung
    > braucht? Ich suche nach Argumenten wenn mich jemand fragt ob und wo Linux
    > besser sein könnte.

    Muss wohl sowas sein wie Seti@Home.

  10. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: Vogel22 11.03.17 - 21:54

    ilovekuchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich suche nach Argumenten wenn mich jemand fragt ob und wo Linux
    > besser sein könnte.

    Aus meiner Sicht und Erfahrung:

    PRO Linux:
    - Konsole + Kommandozeilentools
    - Anpassbarkeit
    - Kostenlos (ohne Support)
    - Open Source
    - Kein (rein) amerikanisches Produkt

    WO Linux?
    - Programmierung (nützliche Kommandozeilentools)
    - Server (u.a. keine unnötige graphische Oberfläche)
    - Kommandozeilenprogramme

    Im Media- und Spielebereich schätze ich Linux momentan noch als suboptimal gegenüber Windows und MacOS ein. Auch hängt die freie Office-Software in meinen Augen noch gängigen, proprietären Produkten hinterher. Und wenn alles out-of-the-box funktionieren soll, wird man mit Linux auch nicht glücklich, auch wenn das Wichtigste sehr gut läuft.

  11. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: ilovekuchen 11.03.17 - 23:25

    Vogel22 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ilovekuchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich suche nach Argumenten wenn mich jemand fragt ob und wo Linux
    > > besser sein könnte.
    >
    > Aus meiner Sicht und Erfahrung:
    >
    > PRO Linux:
    > - Konsole + Kommandozeilentools
    > - Anpassbarkeit
    > - Kostenlos (ohne Support)
    > - Open Source
    > - Kein (rein) amerikanisches Produkt
    >
    > WO Linux?
    > - Programmierung (nützliche Kommandozeilentools)
    > - Server (u.a. keine unnötige graphische Oberfläche)
    > - Kommandozeilenprogramme
    >
    > Im Media- und Spielebereich schätze ich Linux momentan noch als suboptimal
    > gegenüber Windows und MacOS ein. Auch hängt die freie Office-Software in
    > meinen Augen noch gängigen, proprietären Produkten hinterher. Und wenn
    > alles out-of-the-box funktionieren soll, wird man mit Linux auch nicht
    > glücklich, auch wenn das Wichtigste sehr gut läuft.

    Ja sehe das genauso.
    Leider benötigt nichts davon Rechenleistung und wenn doch Terminal+Leistung gefragt ist MacOS sehr stark weil propr. Software.

    Out of the Box ist tatsächlich gut unter Linux, alles was geht läuft auf vielen Geräten sofort.

  12. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: Vogel22 12.03.17 - 09:32

    ilovekuchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Out of the Box ist tatsächlich gut unter Linux, alles was geht läuft auf
    > vielen Geräten sofort.

    In den allermeisten Fällen, ja. Allerdings bin ich schon über ein paar Situationen gestolpert, in denen es nicht so war.

    Zuletzt war es die Nutzung zweier externer Bildschirme für meinen Laptop, wobei sowohl die interne als auch die dezidierte Graphik je einen Bildschirm bekommen (da HDMI-Anschluss an der dezidierten und DisplayPort-Anschluss an der internen Graphik). Windows hat sich zugegeben zuerst etwas gesträubt, aber nach einem Neustart doch alles automatisch korrekt angezeigt. Unter Ubuntu 16.10 habe ich beide zusammen allerdings noch nicht ans Laufen gekriegt. Sowas ist natürlich auch irgendwie ein Spezialfall und mag bei anderen Geräten vielleicht sogar out-of-the-box funktionieren.

  13. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: unbuntu 12.03.17 - 11:20

    dfl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Professionelle Grafiker benutzen spezielle Tablets oder Laptops.
    >
    > Ich bin Programmierer und kein Grafiker. Sonst bräuchte ich auch kein Linux
    > :P

    Und wofür dann die 1070? Oder programmierst du Anwendungen für CUDA und brauchst die nur zum Rumtesten?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  14. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: Spiritogre 12.03.17 - 16:00

    Vogel22 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aus meiner Sicht und Erfahrung:
    >
    > PRO Linux:
    > - Konsole + Kommandozeilentools
    > - Anpassbarkeit
    > - Kostenlos (ohne Support)
    > - Open Source
    > - Kein (rein) amerikanisches Produkt
    >
    > WO Linux?
    > - Programmierung (nützliche Kommandozeilentools)
    > - Server (u.a. keine unnötige graphische Oberfläche)
    > - Kommandozeilenprogramme

    Also quasi gibt es keinen einzigen rationalen Grund für einen normalen Anwender Linux einsetzen zu wollen...

  15. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: Vogel22 12.03.17 - 22:37

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vogel22 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Aus meiner Sicht und Erfahrung:
    > >
    > > PRO Linux:
    > > - Konsole + Kommandozeilentools
    > > - Anpassbarkeit
    > > - Kostenlos (ohne Support)
    > > - Open Source
    > > - Kein (rein) amerikanisches Produkt
    > >
    > > WO Linux?
    > > - Programmierung (nützliche Kommandozeilentools)
    > > - Server (u.a. keine unnötige graphische Oberfläche)
    > > - Kommandozeilenprogramme
    >
    > Also quasi gibt es keinen einzigen rationalen Grund für einen normalen
    > Anwender Linux einsetzen zu wollen...

    Was macht denn der "normale Anwender"? Sagen wir mal Office und Internet. Ich habe zwar gesagt, proprietäre Office-Produkte seien besser, aber decken die freien das ab, was ein normaler Anwender braucht. Und im Internet holt man sich bei relativer Rücksichtslosigkeit tendentiell weniger Schädlinge als auf einem Windows-System ohne mit Einschränkungen leben zu müssen (abgesehen davon, dass Flash im FF keine Hardwareunterstützung hat).
    Und natürlich spart man sich Lizenzkosten.

  16. Re: Ein Linux-Gaming Laptop zum Arbeiten, nicht zum Zocken

    Autor: matzems 13.03.17 - 11:05

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vogel22 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Aus meiner Sicht und Erfahrung:
    > >
    > > PRO Linux:
    > > - Konsole + Kommandozeilentools
    > > - Anpassbarkeit
    > > - Kostenlos (ohne Support)
    > > - Open Source
    > > - Kein (rein) amerikanisches Produkt
    > >
    > > WO Linux?
    > > - Programmierung (nützliche Kommandozeilentools)
    > > - Server (u.a. keine unnötige graphische Oberfläche)
    > > - Kommandozeilenprogramme
    >
    > Also quasi gibt es keinen einzigen rationalen Grund für einen normalen
    > Anwender Linux einsetzen zu wollen...

    Doch, und vielleicht einen sehr sehr wichtigen (für mich z.B.) ich verwalte ausschließlich über Linux meine Bank und Aktien Depots. Wenns um meine Kohle geht will ich max Security.
    Online-banking mit einem Windows Pc ist wie Sex mit Fremden ohne Gummi. Und dies tollen "Firewalls+Virenscanner" sind nur Augenwischerei. Hab mir selber schon trotz allem auf nem top gesicherten Win7 Pc eine drive-by Ramsonware Infektion eingefangen, die ich mehr los gewurden bin.
    Seit dem ist Windows für mich fürs online-banking gestorben.

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