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Nvidia lässt extrem nach. Würde ich nicht für Linux empfehlen.

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  1. Nvidia lässt extrem nach. Würde ich nicht für Linux empfehlen.

    Autor: Porterex 11.03.17 - 15:03

    Gerade im Linux Bereich lässt Nvidia extrem nach, während AMD durch die freien Treiber sehr stark zulegt.

    Die proprietären Nvidia Treiber sind die einzigen mit sehr guter Performance, aber durch das proprietäre sind diese Grottig integriert.
    Die freien Nvidia Treiber - nouveau kann man eigentlich ganz vergessen.
    Zur Zeit ist einzig AMD, die in den letzten Jahre extrem zugelegt haben - egal ob für Spiele oder generelle Treiberunterstützung und, neben Intel, die einzigen Hersteller, die ich für Linux Notebooks persönlich empfehlen kann.

  2. Re: Nvidia lässt extrem nach. Würde ich nicht für Linux empfehlen.

    Autor: gorsch 12.03.17 - 10:02

    Mag ja sein, dass NVIDIA nachlässt und AMD zulegt. Trotzdem funktioniert der NVIDIA Treiber besser und bietet mehr (z.b. OpenCL). Ich verstehe daher deine Empfehlung nicht.

  3. Re: Nvidia lässt extrem nach. Würde ich nicht für Linux empfehlen.

    Autor: Bigfoo29 12.03.17 - 17:12

    Ich bin zwar jetzt kein nV-Fan, aber da gebe ich definitiv Recht. nV mag nachgelassen haben. Aber selbst die "nachgelassenen" nV-Binär-Treiber sind besser als alle Lösungen, die AMD derzeit anbietet. Der RadeonSI (? der neue OSS-Treiber jedenfalls)-Treiber ist zwar auf einem guten Weg, aber NOCH fehlen ihm 1-2 Jahre Entwicklung. Die CSS-Treiber von AMD/ATI sind definitiv ebenfalls noch immer deutlich hinter nV, was deren Performance angeht.

    Dass der noveau-Treiber allerdings gänzlich für 3D-Anwendungen unbrauchbar ist - selbst für 4xx-er Karten - ist allerdings auch eine Tatsache.

    Regards.

  4. Re: Nvidia lässt extrem nach. Würde ich nicht für Linux empfehlen.

    Autor: liberavia 13.03.17 - 09:54

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin zwar jetzt kein nV-Fan, aber da gebe ich definitiv Recht. nV mag
    > nachgelassen haben. Aber selbst die "nachgelassenen" nV-Binär-Treiber sind
    > besser als alle Lösungen, die AMD derzeit anbietet. Der RadeonSI (? der
    > neue OSS-Treiber jedenfalls)-Treiber ist zwar auf einem guten Weg, aber
    > NOCH fehlen ihm 1-2 Jahre Entwicklung. Die CSS-Treiber von AMD/ATI sind
    > definitiv ebenfalls noch immer deutlich hinter nV, was deren Performance
    > angeht.

    Davon kann ich grad ein Lied singen. Hab ne Testmaschine (Altes ASUS Gaming Notebook) für meine Bastelleien rund ums Wohnzimmergaming. Verbaut ist eine Mobility Radeon 5800. Gruselige Situation. Mit dem radeon-Treiber kam ich auf maximal OpenGL 3.1, egal ob aktueller Kernel und Mesa. Da sollte laut Liste eigtl. OpenGL 4.5 drin sein. Fürs allgemeine, kein Problem. Auch einige Spiele taten damit (L4D2 und SWOTOR via wine) aber bei anderen fehlten dann Texturen... Mamdgpu unterstützt den alten Chip nicht mehr, so dass ich auf fglrx angewiesen bin. Mit Debian Jessie ließ sich dieser installieren und aktivieren. Miz allen neueren Distributionen geht der nicht mehr, da X11 Version zu neu. Selbst auf einem 14.04 Ubuntu ließ sich der fglrx nicht nutzen und lieferte mir Probleme beim aktivieren.

    Nicht falsch verstehen, denn letztlich könnt ich ja auch passende Hardware besorgen. Man merkt halt, dass bei amd wieder richtig Bewegung drin ist. Und das prinzipiell in die richtige Richtung. Klar dass da solche wie ich mit Antik-Hardware mal in die Röhre gucken erstmal.

    Ich hoffe stark auf gute Grafikeinheiten auf itx-Boards, die von amdgpu unterstützt werden.

    >
    > Dass der noveau-Treiber allerdings gänzlich für 3D-Anwendungen unbrauchbar
    > ist - selbst für 4xx-er Karten - ist allerdings auch eine Tatsache.
    >
    > Regards.

    Dennoch gut, dass es ihn gibt zur Minimalgrafikanzeige. Zum Gamen wohl auch nicht gedacht. Anders bei AMD zum Glück. Schon seltsam, dass nvidia hier so hinterherhinkt.

  5. Re: Nvidia lässt extrem nach. Würde ich nicht für Linux empfehlen.

    Autor: kleiner 13.03.17 - 10:41

    mit dem noveau-treiber hat nvidia überhauptnichts zutun, ausser das deren hardware dafür benötigt wird. entwickelt haben diesen treiber unabhängige in ihrer freizeit mit viel viel viel aufwand per reverse engineering. ausserdem unterstützt dieser treiber nicht nur die neusten karten, sondern auch die ältesten. deswegen wäre hier ein bischn mehr respekt angebracht. das man damit nicht spielen kann ist schade, aber alles andere läuft dafür sehr gut.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.17 10:43 durch kleiner.

  6. Re: Nvidia lässt extrem nach. Würde ich nicht für Linux empfehlen.

    Autor: Bigfoo29 15.03.17 - 08:48

    Hi.

    Ja, das war zugegebenermaßen etwas respektlos gegenüber den noveau-Machern. Reverse-Engineering ist in der Tat ein hartes Stück Arbeit. Ich wollte damit hauptsächlich zum Ausdruck bringen, dass es nV einen feuchten Furz kümmert, dass OSS-Treiber für viele Leute wichtig wären. Ich kann liberavia nachfühlen. Ich hatte das Problem damals mit 12.04 (oder wars 14.04?), als mit einem neuen Punkt-Release ein neuer X-Server verwendet wurde, der ein neues fglrx benötigte, der dann meine 4850 nicht mehr unterstützte. Hinweise VOR dem Punkt-Update gab es keine. (Zumal es in einem PUNKT-Update niemals solch gravierenden Umbauten geben sollte, dass generell Hardware nicht mehr läuft.)
    In dieser Hinsicht hat AMD lernen müssen. Zumal das bei AMD ein Dauerzustand war, dass entweder aktuelle GPUs nicht unterstützt oder aktuelle X-Server-Varianten ewig nicht supported wurden.

    NV ist hier deutlich schneller, was die OSS-Treibervariante oft - aus Sicht vieler - unnötig macht. Aber spätestens, wenn man mit einem USB-Stick an mehreren Rechnern arbeitet (tu ich oft), wird es mit Binärtreibern sehr schnell schwierig. Intel? NV? AMD? Welche Grafikkern-(bei IGPs) oder Karten-Version? Geht eigentlich nur mit OpenSource-Treibern, da man für CSS immer die richtige Version braucht, um noch Unterstützung für eine GraKa zu haben. Zumal sich manche Features der Binärblobs der Hersteller gegeneinander mitunter gegenseitig in die Quere kommen.

    Regards.

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