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[a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

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  1. [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: steffan 02.12.11 - 23:10

    Erst wird Evolution einfach so durch Thunderbird ersetzt.

    Dann kommt eine eigensinnige, blödsinnige Ablösung durch Unity (in Ubuntu), das auf lange Sicht gegen Gnome3 keine Chance haben wird (Vermutlich wird das mit der 12/13er Serie eh wieder aufgegeben und durch Gnome3.x ersetzt). Unity ist ja wirklich noch unbrauchbarer als Gnome3.

    Jetzt werden wieder Mediaplayer- Standardplayer ausgetauscht, wieder zurückgetauscht.

    Und jetzt soll auch noch Mono rausfliegen - nur weil es so einer Limited irgendwas Organisation nicht passt.


    Wie kann man eine ehemals so tolle Distribution so kaputtmachen?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.11 23:12 durch steffan.

  2. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: martinalex 02.12.11 - 23:41

    Ich verstehe das Problem nicht wirklich. Ich _persönlich_ finde unitiy ein tolles Konzept für kleine Bildschirme (und vor allem wesentlich besser als gnome2, gnome 3 sieht aber auch ganz gut aus).

    Zum Thema Thunderbird: ist eine zwiegespaltene Sache, das Benutzerinterface vom aktuellen thunderbird ist dem von evolution klar unterlegen was die verteilung der Knöpfe angeht, aber evolution ist mit mehreren Email-Konten extrem unübersichtlihc. Dass der Kalender verloren geht ist schade, aber vielleicht findet sich da ja eine passende Lösung.

    Mediaplayer versteh aber auch ich wirklich nicht.

    Und ich glaube nicht, dass sie eine tolle Distri kaputtmachen, sondern eher, dass ein weiterer Weg aufgezeigt wird - cononical hat statt nur zu meckern was neues entwickelt und das finde ich echt gut. Ich habe auch kein Problem dabei, wenn sich zu gnome, kde und xfce dann eben noch unity gesellt - schlimmstenfalls verschwindet es in der Versenkung und wird nicht weiter entwickelt. Bestenfalls wird es eine ernstzunehmende Alternative.

    PS: Auf nem großen Bildschirm (FullHD) ist unity echt einfach nur nervig - bei nem Notebook/Netbook ist es einfach super!

  3. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: x00x 03.12.11 - 10:49

    Wo ist dein Problem? Wenn dir Thunderbird nicht gefällt kannst du Evolution mit 3 Klicks installieren.

  4. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: Sniffles 03.12.11 - 12:12

    Ubuntu ist meiner Meinung nach leider nicht mehr das, was es mal war. Damals füllte es die Lücke als ein System, das die Vorteile eines funktionierenden Debian mit denen einer benutzerfreundlichen Distribution kombinierte. Trotz einiger schwächen, die es wegen des strikten Release-Zykels hin- und wieder gab, hat Ubuntu meiner Meinung nach den Linux Desktop weit vorangebracht. Ausgezeichnet hat sich Ubuntu lange Zeit auch dadurch, dass nicht versucht wurde, den Benutzern irgendetwas aufzuzwingen. So gab es sehr schnell die Varianten mit KDE und XFCE. Es war immer klar das Ziel erkennbar, Dinge für den Nutzer einfach zu machen ohne ihn erziehen zu wollen.

    Dann hat Canonical den Desktop an sich als Spielwiese entdeckt. Es fing damit an, dass die Buttons in der Menüleiste an die Linke Seite wanderten. Nun kommt Unity. Und Canonical lässt keinen Zweifel, dass Unity der Desktop der Wahl sein soll. Auf der Ubuntu-Webseite sind beispielsweise die Links zu den Partnerprojekten {K,X}ubuntu verschwunden. Das fände ich an sich gar nicht mal so schlimm. Nur ist Unity aber leider bislang kein Ersatz für einen ausgereiften Desktop, und in der jetzigen Form werden wegen fehlender Konfigurationsmöglichkeit wieder klar die Nutzer bevormundet. Kurzfristig ist es eine Katastrophe, auch wegen konzeptionellen Schwächen. Und langfristig sehe ich nicht, dass es mal zu einem großartigen Desktop führen wird, da zu wenig Ressourcen in die Entwicklung fließen. Ich sehe nur, dass die Entwicklergemeinde der Desktop-Environments immer weiter zersplittert. Das liegt nicht nur an Unity (Gnome 3 ist noch wesentlich schlimmer), aber es trägt seinen Beitrag dazu bei.

  5. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: motzerator 03.12.11 - 13:10

    > Ich verstehe das Problem nicht wirklich. Ich _persönlich_ finde unitiy
    > ein tolles Konzept für kleine Bildschirme (und vor allem wesentlich
    > besser als gnome2, gnome 3 sieht aber auch ganz gut aus).

    Ich persönlich finde gnome2 richtig schick, oben die Menüs und unten
    die Taskbar. Das Fehlen eines Startbuttons/Startmenüs hat mich nie
    gestört, die Menüleiste war praktisch und gut.

    > PS: Auf nem großen Bildschirm (FullHD) ist unity echt einfach nur nervig -
    > bei nem Notebook/Netbook ist es einfach super!

    Ein guter Desktop sollte überall gut aussehen und mich stört Unity
    auch auf dem Notebook.

    Was mich aber am meisten an Unity stört: Es ist überflüssig wie ein
    Kropf. Ich halte die Fragmentierung der Desktops im Linux Bereich
    für ein großes Problem.

    Die Manpower, die in Unity steckt, hätte man besser in Gnome
    investiert.

    Entweder indem man das gute Gnome 2 weitergeführt hätte
    oder indem man dem Gnome 3 eine vernünftige Oberläche
    verpasst hätte.

    Ubuntu wird mit diesem komischen Desktop an die Wand fahren
    und das freut mich.

    Wobei es um Ubuntu wie ich es kannte sehr schade ist, aber
    hier muss einfach ein Zeichen gesetzt werden gegen wildes
    Herumexperimentieren am Desktop. Damit in Zukunft jeder
    daran denkt, wie Unity Ubuntu vernichtet hat und einem
    solche Dinge in Zukunft erspart bleiben.

    Ich habe meinem Ubuntu am Laptop das letzte Update ver-
    boten, jetzt kommen nur noch Sicherheitsupdates also bin
    ich erstmal nicht unter Zeitdruck.

    Aber das Unity Gedönse kommt mir nicht ins Haus, habe es
    ja auf dem Laptop und habs auch nochmal ausprobiert und
    finde es einfach nur unnötig anders. Zum Glück kann man
    bei der Version noch auf Gnome 2 zurückschalten, was für
    ein Segen. So muss ein Desktop aussehen.

  6. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: Sniffles 03.12.11 - 14:55

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was mich aber am meisten an Unity stört: Es ist überflüssig wie ein
    > Kropf. Ich halte die Fragmentierung der Desktops im Linux Bereich
    > für ein großes Problem.

    Jep, ich kann auch nicht wirklich erkennen, wo Unity einen nennenswerten Mehrwert leistet, obwohl ich verstehen kann, dass man wie bei Windows7 und OS X eine gemeinsame Start- und Taskleiste haben will. Aber so eine Leiste hätte man sicherlich auch für Gnome entwickeln können und die Standardkonfiguration bei Ubuntu anpassen können.

    > Wobei es um Ubuntu wie ich es kannte sehr schade ist, aber
    > hier muss einfach ein Zeichen gesetzt werden gegen wildes
    > Herumexperimentieren am Desktop. Damit in Zukunft jeder
    > daran denkt, wie Unity Ubuntu vernichtet hat und einem
    > solche Dinge in Zukunft erspart bleiben.

    Ich glaube nicht, dass die Entwickler so lernfähig sind. Man hätte auch aus dem Fehler des KDE-Projektes lernen müssen, die es gewagt hatten, mit KDE 4 einen absolut unfertigen Desktop anzubieten.

    > Aber das Unity Gedönse kommt mir nicht ins Haus, habe es
    > ja auf dem Laptop und habs auch nochmal ausprobiert und
    > finde es einfach nur unnötig anders. Zum Glück kann man
    > bei der Version noch auf Gnome 2 zurückschalten, was für
    > ein Segen. So muss ein Desktop aussehen.

    Es ist der Zeitgeist, dass man heutzutage meint, den Desktop neu erfinden zu müssen. Ausgelöst wurde dieser Hype durch Smartphones und Netbooks, und derzeit wird er durch Tablets befeuert.
    Auch Microsoft scheint mit Windows 8 und der Metro-UI zunächst relativ blind auf den Zug aufzusteigen. So toll diese Oberfläche für Smartphones und Tablets auch sein mag, so unsinnig ist sie für den Desktop.
    Allgemein scheint sich bei vielen Entwicklern die Idee eingeschlichen zu haben, dass ein und die selbe Dektop-Umgebung zukünftig auf Tablets und Desktop-PCs (Unity), oder aber zusätzlich noch Smartphones (Metro) laufen muss. In der Form ist der Ansatz zum Scheitern verurteilt.

    Zurück zu Linux: Es gibt zum Glück als Alternativen XFCE und KDE. Mit Xubuntu und Kubuntu kann man sogar, wenn man denn mag, dabei in der Ubuntu-Familie bleiben.
    Bei XFCE gibt es meines Wissens bisher nicht den Ansatz den Desktop neu erfinden zu müssen. Bei KDE werden die Entwicklungen für andere Geräte in eigene "Workspaces" gesteckt. So wird hoffentlich niemand dazu verführt, den klassischen Desktop der Bedienung eines Smartphones anpassen zu müssen.

  7. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: tingelchen 03.12.11 - 15:27

    > Was mich aber am meisten an Unity stört: Es ist überflüssig wie ein
    > Kropf. Ich halte die Fragmentierung der Desktops im Linux Bereich
    > für ein großes Problem.
    >
    Ist ja eine tolle Begründung. Man sieht das du qualifiziert bist. Wenn er dir nicht passt, dann nimm halt einen anderen. Es gibt viel Auswahl.

    > Die Manpower, die in Unity steckt, hätte man besser in Gnome
    > investiert.
    >
    Wohl eher nicht. Es sei denn man würde GTK von Grund auf neu entwicklen. Bis dahin bleibt schon die API einfach nur Umständlich zu handhaben.

    > Ubuntu wird mit diesem komischen Desktop an die Wand fahren
    > und das freut mich.
    >
    Mich nicht. Denn das würde gleichzeitig das Aus für eine ganze Serie von Distributionen bedeuten.

    > Wobei es um Ubuntu wie ich es kannte sehr schade ist, aber
    > hier muss einfach ein Zeichen gesetzt werden gegen wildes
    > Herumexperimentieren am Desktop. Damit in Zukunft jeder
    > daran denkt, wie Unity Ubuntu vernichtet hat und einem
    > solche Dinge in Zukunft erspart bleiben.
    >
    Ich finde es traurig das man den Entwicklern nicht erlauben will, auch mal etwas aus zu probieren. Es steckt eine Menge Arbeit in Unity und ich bezweifel das hier auch nur einer im Forum ist, der einen besseren Desktop entwickeln könnte.
    Nur wenn man auch experimentiert kann man neues entdecken und neue Ideen ausprobieren. Ohne diesen Erfindungsgeist wären wir immer noch bei DOS.

    Statt sich zu wünschen das Canonical damit den Bach runter geht, wäre es Sinnvoller sich entweder an der Entwicklung zu beteiligen oder einfach nur konstruktives Feedback zu geben.

    > Aber das Unity Gedönse kommt mir nicht ins Haus, habe es
    > ja auf dem Laptop und habs auch nochmal ausprobiert und
    > finde es einfach nur unnötig anders. Zum Glück kann man
    > bei der Version noch auf Gnome 2 zurückschalten, was für
    > ein Segen. So muss ein Desktop aussehen.
    >
    A ha... es ist also "anders". Das dürfte wohl der Hauptgrund für die Ablehnung sein. Das Spielchen hatten wir ja schon bei Vista.

    Anders ist niemals "unnötig". Es ist ein Garant dafür das man weiter kommt.

  8. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: tingelchen 03.12.11 - 15:35

    > Mediaplayer versteh aber auch ich wirklich nicht.
    >
    Warum? Weil man sich dazu entscheidet Mono nicht zwingend mit installieren zu müssen? Mono verbraucht eine Menge Speicher und ist tatsächlich noch nicht richtig schnell. Man reagiert hier einfach auf die Kritik. Der Player startet langsam und verbraucht zuviel Speicher. Ergo fliegt er raus.

    Es hindert aber niemand daran den Player dennoch zu benutzen. Installier ihn halt nach. Ich versteh nicht wo das Problem liegt. Gerade bei Linux wird man nun wirklich nicht gezwungen eine bestimmte Software zu nutzen.

  9. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: steffan 03.12.11 - 15:42

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich finde es traurig das man den Entwicklern nicht erlauben will, auch mal
    > etwas aus zu probieren.

    Das dürfen die Entwickler gerne machen - aber in ZUSAMMENARBEIT mit den Usern, weil die das schließlich auch produktiv benutzen wollen.

    Das erinnert mich an den "genialen" Geistesblitz von diesem Community Manager von Mozilla, der plötzlich die Versionsnummern von Firefox einfach zukünftig weglassen wollte...

    Vorher darüber mal nachdenken, was die Bedürfnisse von den Benutzern sind.

    Und da ist Unity knallhart durchgefallen - und wenn diese Limited weiter arrogant darauf herumreitet, ist *buntu bald wirklich gestorben. Ich denke mal, dass wünscht sich keiner - ich mir auch nicht - nur die Unityirrfahrt sollte jetzt langsam aber sicher zum Nachdenken anregen, wie man mit den Usern umgeht.

  10. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: SSD 04.12.11 - 00:23

    steffan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorher darüber mal nachdenken, was die Bedürfnisse von den Benutzern sind.
    Du sagst einfach allgemein, dass Unity die Bedürfnisse der Benutzer nicht erfüllt.
    Wenn man das so allgemein sagen könnte, dann hieße das doch, dass irgend etwas so überhaupt nicht passt und prinzipiell falsch ist.
    Wie kann es dann sein, dass es doch viele gibt, die in Unity einen Fortschritt sehen?

    Konkret möchte ich dich bitten, deine Beiträge in Zukunft etwas konstruktiver / verständlicher zu gestalten und an dieser Stelle einmal aufzuzeigen, welche grundlegenden Schwächen Unity hat.

  11. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: tingelchen 04.12.11 - 00:23

    Nun ja... eine Versionsnummer ist halt schon ein bischen was anderes als ein ganzer Desktop :) Bei einem Desktop wird es schon deutlich komplizierter sich über das Pro und Kontra zu unterhalten, ohne es ausprobieren zu können. Und dafür muss man es erst einmal Implementiert haben.

    Canonical fand das Konzept gut. Ich find es eigentlich auch nicht so schlecht. Habs in einer VM laufen zum testen. Mir gefällt KDE allerdings insgesamt besser. Daher verwende ich auch Kubuntu.

  12. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: steffan 04.12.11 - 02:25

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Bei einem Desktop wird es schon deutlich
    > komplizierter sich über das Pro und Kontra zu unterhalten, ohne es
    > ausprobieren zu können. Und dafür muss man es erst einmal Implementiert
    > haben.

    Da gebe ich dir komplett Recht! Aber wieso hätte man nicht einfach Unity erst aus ausreichend "Vor-Testen" können, anstatt es von heute auf Morgen als Default Desktop zu deklarieren?

    Allein diese komische Leiste links, die sich zusammenschiebt wenn mehrere Sachen offen sind (wird ziemlich unübersichtlich und unbedienbar bei vielen Sachen).

    Das globale Menü - für was soll das jetzt nochmal genau gut sein? Da steht die meiste Zeit eh nur der Fenstertitel drinnen - und dann hab ich nochmal eine Leiste für das Fenster. Platzverschwendung.

    Und was passiert, wenn Programme ihre eigenen Menüs zeichnen?

    Wenn ich das ganze abschalten könnte, wäre super :) Globale Menüs sind Platzverschwendung und die großen Icons links auch.

    Kann ich dieses Dockpanel eigentlich auch verschieben? Nach unten, rechts, oben...

    Eigentlich ist dieser Desktop eine komplette Entmündigung der Benutzer. Aber jeder darf frei entscheiden, welche Distribution und welchen Desktop er gerne benutzen mag.

    Herr Shuttleworth mag von dem Desktop ja ganz angetan sein - und ihn als "Fortschritt" bezeichnen. Nur ich frage mich dann, warum die Leute schaarenweise zu Mint laufen (Distriwatch zeigt diesen Trend ja) - das ist die Realität; deswegen auch mein gewählter Threadtitel.

  13. Re: [a-z]{1,4}buntu stirbt langsam aber sicher...

    Autor: SSD 04.12.11 - 18:51

    steffan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tingelchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Bei einem Desktop wird es schon deutlich
    > > komplizierter sich über das Pro und Kontra zu unterhalten, ohne es
    > > ausprobieren zu können. Und dafür muss man es erst einmal Implementiert
    > > haben.
    >
    > Da gebe ich dir komplett Recht! Aber wieso hätte man nicht einfach Unity
    > erst aus ausreichend "Vor-Testen" können, anstatt es von heute auf Morgen
    > als Default Desktop zu deklarieren?
    Nun, in der Hinsicht hatte Canonical 3 Möglichkeiten:
    1.) den Desktop so früh wie möglich verwenden, damit durch konstruktive Kritik der Desktop schnell reifen kann; außerdem muss bei dieser Möglichkeit der alte Desktop nicht länger weitergewartet werden -> mehr Resourcen für Unity
    2.) den Desktop lange bei sich halten, bis er "feature-complete" ist und dann einen harten Umstieg machen
    3.) die dritte Möglichkeit wäre gewesen, beide Desktops anzubieten, damit dem Nutzer die Wahl gelassen wird; diese Möglichkeit hat aber schwere Nachteile:
    - der alte Desktop muss weiter gepflegt werden, und das ohne Gnome 2-Support
    - es müssten Konflikte zwischen den beiden Desktops aufgehoben werden
    - und es könnte die Distro mit 2 Desktops wahrscheinlich nicht mehr auf CD gebrannt werden

    ob nun Unity wirklich zu früh Gnome 2 ersetzt hat bzw. noch instabil war - über das lässt sich streiten
    ich habe Ubuntu 11.04 nicht getestet; bei Ubuntu 11.10 konnte ich nur einen kleineren Fehler feststellen

    > Allein diese komische Leiste links, die sich zusammenschiebt wenn mehrere
    > Sachen offen sind (wird ziemlich unübersichtlich und unbedienbar bei vielen
    > Sachen).
    vermutlich
    hier wäre eine Einstellungsmöglichkeit wünschenswert

    > Das globale Menü - für was soll das jetzt nochmal genau gut sein? Da steht
    > die meiste Zeit eh nur der Fenstertitel drinnen - und dann hab ich nochmal
    > eine Leiste für das Fenster. Platzverschwendung.
    Platzverschwendung?
    das globale Menü bringt doch Platz?!
    die Menüleiste einer Anwendung wird nicht mehr im Anwendungs-Fenster angezeigt, sondern oben in der Leiste
    -> schaut bei manchen Anwendungen echt gut aus, wenn man aber die Menüleiste oft braucht, dann ist der benötigte Mausweg ziemlich lange
    auch hier wäre eine Einstellungsmöglichkeit wünschenswert

    > Und was passiert, wenn Programme ihre eigenen Menüs zeichnen?
    dann haben sie auch ihre eigenen Menüs ...

    > Wenn ich das ganze abschalten könnte, wäre super :) Globale Menüs sind
    > Platzverschwendung und die großen Icons links auch.
    wird ein Fenster maximiert, blendet sich der Launcher links automatisch aus ...
    auch hier wäre eine Einstellungsmöglichkeit wünschenswert

    > Kann ich dieses Dockpanel eigentlich auch verschieben? Nach unten, rechts,
    > oben...
    afaik nicht (es heißt afaik nicht Dock, sondern Launcher; der oberste Button heißt Dash und dessen "Reiter" heißen Linsen)
    auch hier wäre eine Einstellungsmöglichkeit wünschenswert

    > Eigentlich ist dieser Desktop eine komplette Entmündigung der Benutzer.
    > Aber jeder darf frei entscheiden, welche Distribution und welchen Desktop
    > er gerne benutzen mag.
    wegen den reduzierten Einstellungsmöglichkeiten oder wegen dem abrupten Desktop-Wechsel?

    > Herr Shuttleworth mag von dem Desktop ja ganz angetan sein - und ihn als
    > "Fortschritt" bezeichnen. Nur ich frage mich dann, warum die Leute
    > schaarenweise zu Mint laufen (Distriwatch zeigt diesen Trend ja) - das ist
    > die Realität; deswegen auch mein gewählter Threadtitel.
    ja, und Linux Mint basiert auf Ubuntu ...
    Prognosen für das baldige Ende von Ubuntu finde ich etwas voreilig ...

  14. MINT

    Autor: dabbes 04.12.11 - 21:10

    Bin umgestiegen und wieder glücklich. Kann man einfach über Ubuntu installieren, Daten & co. werden übernommen.

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