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  5. › Ubuntu 17.10 im Test: Unity ist…

Ich bin mittlerweile wieder Windows/OSX Nutzer.

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  1. Ich bin mittlerweile wieder Windows/OSX Nutzer.

    Autor: ilovekuchen 20.10.17 - 02:43

    Ich bin das nicht weil ubuntu einen Alleingang gemacht hat und LInux plötzlich schlecht ist sondern weil einfach kein Mehrwert da ist. Mein Windows war kostenlos, mein osx war kostenlos.

    Ich habe keine Angst vor der NSA beziehungsweise bin ich mir bewusst, dass mich Linux kein stück mehr schützt.

    Ich habe jahrelang gerne Linux auf dem Desktop genutzt aber mir fehlt der Mehrwert und wenn ich zurück blicke war der auch bevor sich Ubuntu abgespalten hat nicht da.

    Leider stürzt mein Windows nichtmehr ab und hat virtuelle Desktops was soll ich da ernsthaft etwas anderes nutzen? Auf dem Laptop war LInux einen Monat drauf dann nichtmehr weil die Bedienung an osx nicht heranreicht.


    Also HUT AB vor Canonical für dsa was sie erreicht haben und noch erreichen werden, ich installiere jede Version und probiere sie aus vielleicht finde ich meinen Mehrwert. ich bin jedes mal wieder begeistert einen wie in diesem Falle gut geschriebenen Artikel zu lesen und bei Gelegenheit selbst zu testen und werde die Hoffnung nicht aufgeben denn Linux als Konzept ist toll. Die Sache mit dem Mehrwert trifft auch auf die Diskussionen um arch, gentoo und so weiter zu da fehlt auch außer dem Lerneffekt der durch eine Ubuntu Serverinstallation auch da wäre der Mehrwert weg. Stage1 bringt keinerlei Vorteile bei aller optimierung bleibt es dasselbe System.

    Um den Beitrag mit einer Frage zu beantworten weil ich momentan keine Zeit habe zu testen, kann ich unter gnome jetzt auch mit alt+[1,2..0] Fenster wechseln? Das war für mich das einzige wirklich großartige Feature unter Unity. Wenn das bleibt hat sich alles nur verbessert und ich bin guter Hoffnung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.17 02:46 durch ilovekuchen.

  2. Re: Ich bin mittlerweile wieder Windows/OSX Nutzer.

    Autor: lottikarotti 20.10.17 - 08:32

    > (..) und hat virtuelle Desktops was soll (..)
    Nutzt du die wirklich? Meine Workstation hat 3 Monitore und auf meinem MacBook kann ich mit Gesten zwischen Anwendungen im Fullscreen wechseln. Ich habe (gefühlt vor Jahrzehnten) mal virtuelle Desktops verwendet, weil ich *einen* 17" TFT hatte - und fand sie damals schon scheiße :-D

    R.I.P. Fisch :-(

  3. Re: Ich bin mittlerweile wieder Windows/OSX Nutzer.

    Autor: Icestorm 20.10.17 - 10:45

    ilovekuchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider stürzt mein Windows nichtmehr ab und hat virtuelle Desktops was soll
    > ich da ernsthaft etwas anderes nutzen? Auf dem Laptop war LInux einen Monat
    > drauf dann nichtmehr weil die Bedienung an osx nicht heranreicht.

    Das MS-Konzept virtueller Desktops ist aber auch zum Davonlaufen.
    Es gibt keinen Pager, man kann von einem Desktop aus nicht einfach ein Fenster packen und in einen anderen im Pager repräsentierten Desktop verschieben.
    VDs sind geil, doch die MS-Version ist das virtuelle Gegenstück zum Liebestöter - reizlose weiße Feinrippunterwäsche.

  4. bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: quark2017 21.10.17 - 00:07

    Und ich bin wieder von Windows weg, weil ...

    - ständige nervende Zwangs-Neustarts nach Updates
    - riesige Update-Packete und ewig andauernde Installation selbiger
    - System-Hardening ziemlich umständlich bzw. manche Funktionen erst in Enterprise Edition verfügbar (z.B. bestimmte GPO's), Deaktivierung von Cortana ebenfalls erst ab Enterprise
    - Zeitpunkt der Update-Downloads nicht mehr selbst beeinflussbar (in Home und Pro Edition), was ein absolutes NoGo ist, wenn man viel unterwegs ist (Stichwort: mobiles Datenvolumen)
    - Software-Updates von Anwendungssoftware nicht aus einer Hand, ständig nerven irgendwelche Updater, welche i.d.R. bei Programmstart aktiv werden - Lösung gibt's wieder nur für Unternehmen mit WSUS.

    Unter Linux habe ich zwar einmalig einen gewissen Konfigurationsaufwand, danach läuft das System i.d.R. aber ewig stabil, wenn man nicht herum experimentiert.
    Bei Windows hingegen wird man ständig mit irgendwelchen administrativen Firlefanz von der Arbeit abgehalten.


    P.S.: In mittleren und großen Unternehmen spielt Windows seine Vorteile auf dem Desktop aus, aber auch nur dort.

    EDIT: Zu Mac's kann ich leider nichts sagen. Hatte zwar schon damit geliebäugelt, da ich viel Gutes über MacOS gehört habe. Allerdings sagen mir die beschränkten Schnittstellen und die Glossy-Displays der MacBooks nicht zu :-(



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.10.17 00:15 durch quark2017.

  5. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: dirk_hamm 21.10.17 - 04:37

    @quark2107 dann warte mal ab wie das bei Linux ist. Da sind auch ständige Updates,, auch da musst du neu starten!
    Das beste "System" ist meiner Meinung nach, Windows 10. Ich habe wirklich keine Probleme. Klar sind mal Updates aber die kann man auch auf einen Zeitpunkt verschieben wo man auf das System verzichten kann.
    Ich habe etliche Server, da läuft nur Debian! Da taugt Windows absolut nicht für.

  6. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: ManMashine 21.10.17 - 07:03

    dirk_hamm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @quark2107 dann warte mal ab wie das bei Linux ist. Da sind auch ständige
    > Updates,, auch da musst du neu starten!
    > Das beste "System" ist meiner Meinung nach, Windows 10. Ich habe wirklich
    > keine Probleme. Klar sind mal Updates aber die kann man auch auf einen
    > Zeitpunkt verschieben wo man auf das System verzichten kann.
    > Ich habe etliche Server, da läuft nur Debian! Da taugt Windows absolut
    > nicht für.


    Wie oft updatest du denn deinen Grafiktreiber dass du unter Linux so oft neustarten musst? In der Regel is das mit der einzige Grund bei nem Linux Update überhaupt neuzustarten.
    Und wer mit Windows 10 keine probleme hat nutzt es vermutlich gar nicht. Denn DAS ist inzwischen WIRKLICH ein Frickelsystem, wohingegen ein Linux System einmal eingestellt den User in Ruhe lässt.

    So wie es sein sollte.
    Der Benutzer soll nicht durchs System unnötig abgelenkt und behindert werden. Mir kommt jedesmal das kalte Kotzen wenn ich gezwungen bin auf meinem Spiele PC, der Windows 8.1 nutzt (kam leider vorinstalliert…), irgend was zu machen was NICHT reguläre Andwendungen sind. Irgendwas muss man IMMER rumfummeln oder verändern oder sonnst wo was frickeln bis es denn mal läuft. Wie können sich Leute sowas noch freiwillig antun?

    Ein Freund von mir nutzt Windows 10 und all seine EInstellungen zum perfekten zocken wurden in den letzten 4-6 Wochen mehrmals durch Microsoft selbst sabotiert. Einstellungen ungefragt zurückgesetzt, Komponenten entfernt, dann wieder hinzugefügt. Bugs die vorher die Performance nach unten drückten, durch sinnlose Windows Komponenten, wurden kurzzeitig korrigiert nur um mit dem nächsten Update wieder ruiniert zu werden.

    Mein Beruf ist es zu sehen und das Gesehene zu zeigen.

  7. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: hum4n0id3 21.10.17 - 07:54

    ManMashine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer mit Windows 10 keine probleme hat nutzt es vermutlich gar nicht.

    Harte Worte. Also ich nutze Windows 10 über ein Jahr und arbeite damit problemlos. Meine Frau macht damit Homeoffice und ich nutze es für Softwareentwicklung und gelegentliche Games.

    > Denn DAS ist inzwischen WIRKLICH ein Frickelsystem, wohingegen ein Linux
    > System einmal eingestellt den User in Ruhe lässt.
    >

    Ich kenne das wiederum anders. Als Server relativ wartungsarm, am Desktop momentan schlimmer Zustand. Der Linux-Desktop ist meilenweit von irgendwelcher Stabilität entfernt. Ich komme zb. bei mir nicht auf den Gnome Desktop ohne vorher "rm -rf .gnome*" zu machen. Ich lande sonst ständig im nicht nutzbarem zustand, wo der Gnome-Desktop nicht durchlädt und man bis auf den Hintergrund nur ein zerhackter Balken zu sehen ist. Nehme ich die vorgänger Version meiner Distribution, oder zb. Ubuntu 17.10 passt alles wieder.

    > So wie es sein sollte.

    Und doch nicht ist. Das sagen mir 16 Jahre Linux erfahrung ;-)

    > Der Benutzer soll nicht durchs System unnötig abgelenkt und behindert
    > werden. Mir kommt jedesmal das kalte Kotzen wenn ich gezwungen bin auf
    > meinem Spiele PC, der Windows 8.1 nutzt (kam leider vorinstalliert…),
    > irgend was zu machen was NICHT reguläre Andwendungen sind. Irgendwas muss
    > man IMMER rumfummeln oder verändern oder sonnst wo was frickeln bis es denn
    > mal läuft. Wie können sich Leute sowas noch freiwillig antun?
    >

    Vermuttlich liegt da auch das Problem. Man meint, darin rumfummeln zu wollen. Kann man tun, nur muss man auch wissen was man tut. Wenn man es nicht weiß, passieren halt wunderliche Dinge und der vermeintliche "Profi" konfiguriert alles kaputt. Mein Tipp, sich ausbilden lassen oder das System so lassen wie es ist.

    > Ein Freund von mir nutzt Windows 10 und all seine EInstellungen zum
    > perfekten zocken wurden in den letzten 4-6 Wochen mehrmals durch Microsoft
    > selbst sabotiert. Einstellungen ungefragt zurückgesetzt, Komponenten
    > entfernt, dann wieder hinzugefügt. Bugs die vorher die Performance nach
    > unten drückten, durch sinnlose Windows Komponenten, wurden kurzzeitig
    > korrigiert nur um mit dem nächsten Update wieder ruiniert zu werden.

    Die Zeiten sind doch schon längst vorbei, wo man mit diversen Einstellungen extra Leistung herausholen konnte. Klar macht basteln Spass, die heutigen "Gaming"-PCs haben für heutige Games doch mehr wie genug Leistung. Zumindest um annehmbar Spielen zu können. Annehmbar heißt jetzt nicht das letzte quäntchen an FPS auf Ultra rauszuholen. Sondern auch auf moderaten Einstellungen seinen Spass zu haben. Dafür gibt es meist dann Einstellungen in Spielen.

  8. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: unbuntu 21.10.17 - 09:23

    ManMashine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie oft updatest du denn deinen Grafiktreiber dass du unter Linux so oft
    > neustarten musst? In der Regel is das mit der einzige Grund bei nem Linux
    > Update überhaupt neuzustarten.

    Man muss bei Linux bei Treiberupdates der Grafikkarte neustarten? O_o

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  9. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: quark2017 21.10.17 - 18:16

    dirk_hamm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @quark2107 dann warte mal ab wie das bei Linux ist. Da sind auch ständige
    > Updates,, auch da musst du neu starten!

    Dann lese mal bitte meinen Beitrag nochmal genau durch. Eigentlich ziemlich unverschämt, dann "irgendwie" Kritik daran zu üben.

    Aber hier nochmal zur Verdeutlichung:
    Dadurch, das Windows auf einen voll monolithischen Kernel setzt, ist dort de facto jedes OS-Update mit einem notwendigen Neustart verbunden.
    Beim Linux-Kernel hingegen sind viele Funktionalitäten in Modulen ausgelagert. Nach dem Update eines Moduls wird das alte zur Laufzeit entladen und das neue geladen - fertig! Neu starten muss ich die Kiste daher deutlich seltener.

    Btw. zum Thema Updates Verschieben hast du dir meinen Beitrag auch nicht durchgelesen. Denn abseits der Enterprise Edition kann man z.B. Sicherheitsupdates NICHT verschieben. Diese werden sogar über getaktete Verbindungen heruntergeladen.
    Genau dieser Zirkus (Bevormundung) kann unterwegs zu Problemen führen, die als Freiberufler / Kleinunternehmer richtig Geld kosten.

    Verstehe mich nicht falsch, es ist schön für dich, dass du damit keine Probleme hast. Akzeptiere aber bitte auch, dass nicht alle anderen Menschen "du" sind.

  10. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: SelfEsteem 21.10.17 - 18:54

    quark2017 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dadurch, das Windows auf einen voll monolithischen Kernel setzt, ist dort
    > de facto jedes OS-Update mit einem notwendigen Neustart verbunden.
    > Beim Linux-Kernel hingegen sind viele Funktionalitäten in Modulen
    > ausgelagert.
    Also ... irgendwie musst du dich entscheiden, die Argumentation hier ist schizophren.
    Wenn der Win-Kernel "voll monolithisch" ist, dann ists Linux auch. Wenn Linux nicht "voll monolithisch" ist, dann ists der Win-Kernel auch nicht.

    Der letzte Windows-Kernel, der ohne wenn und aber als Monolith bezeichnet werden konnte, war afair der von WinME - also der eingestampften 9x-Reihe.

  11. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: Steffo 21.10.17 - 19:20

    quark2017 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dirk_hamm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > @quark2107 dann warte mal ab wie das bei Linux ist. Da sind auch
    > ständige
    > > Updates,, auch da musst du neu starten!
    >
    > Dann lese mal bitte meinen Beitrag nochmal genau durch. Eigentlich ziemlich
    > unverschämt, dann "irgendwie" Kritik daran zu üben.
    >
    > Aber hier nochmal zur Verdeutlichung:
    > Dadurch, das Windows auf einen voll monolithischen Kernel setzt, ist dort
    > de facto jedes OS-Update mit einem notwendigen Neustart verbunden.
    > Beim Linux-Kernel hingegen sind viele Funktionalitäten in Modulen
    > ausgelagert. Nach dem Update eines Moduls wird das alte zur Laufzeit
    > entladen und das neue geladen - fertig! Neu starten muss ich die Kiste
    > daher deutlich seltener.
    >
    > Btw. zum Thema Updates Verschieben hast du dir meinen Beitrag auch nicht
    > durchgelesen. Denn abseits der Enterprise Edition kann man z.B.
    > Sicherheitsupdates NICHT verschieben. Diese werden sogar über getaktete
    > Verbindungen heruntergeladen.
    > Genau dieser Zirkus (Bevormundung) kann unterwegs zu Problemen führen, die
    > als Freiberufler / Kleinunternehmer richtig Geld kosten.
    >
    > Verstehe mich nicht falsch, es ist schön für dich, dass du damit keine
    > Probleme hast. Akzeptiere aber bitte auch, dass nicht alle anderen Menschen
    > "du" sind.

    Windows hat einen Hybrid-Kernel und wenn du unter Linux einen Dienst updatest, musst du auch Linux neustarten. Das sagt die bei Ubuntu zumindest das System und soweit ich weiß, auch andere Distributionen.

  12. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: lottikarotti 21.10.17 - 21:43

    > Wie oft updatest du denn deinen Grafiktreiber dass du unter Linux so oft
    > neustarten musst? In der Regel is das mit der einzige Grund bei nem Linux
    > Update überhaupt neuzustarten.
    Dieses Neustart-Argument ist halt mal sowas von 1980. Mein Windows 10 bootet in 5 Sekunden. Warum also sollte ein Neustart mich überhaupt jucken? Updates kann man verzögern, daher juckt es mich ebenfalls nicht wenn Windows die Updates installiert bevor mein Rechner sich am Abend abschaltet.

    > Und wer mit Windows 10 keine probleme hat nutzt es vermutlich gar nicht.
    > Denn DAS ist inzwischen WIRKLICH ein Frickelsystem,
    Sorry, aber das ist bullshit. Ich arbeite seit über einem Jahr *täglich* mit ein und derselben Windows 10 Installation und muss mich damit da deutlich weniger herumschlagen als mit meinem Debian 9, denn da wird jegliche System-Anpassung direkt zu einer Bash-Session.

    > (..) wohingegen ein Linux
    > System einmal eingestellt den User in Ruhe lässt.
    > So wie es sein sollte.
    Letztens hat ein apt full-upgrade sogar mein KDE weggeballert. Immerhin, *das* habe ich unter Windows noch nicht geschafft. Auch wird es immer wieder ein großer Spaß wenn man mal neue Software installieren will, diese dann aber selbst kompilieren muss und irgendwelchen Abhängigkeiten fehlen, die man dann auch suchen, herunterladen und kompilieren darf. Linux lässt einen dann in Ruhe, wenn man nichts weiter am System verändert. Das gilt allerdings auch für Windows.

    > Der Benutzer soll nicht durchs System unnötig abgelenkt und behindert
    > werden. Mir kommt jedesmal das kalte Kotzen wenn ich gezwungen bin auf
    > meinem Spiele PC, der Windows 8.1 nutzt (kam leider vorinstalliert…),
    > irgend was zu machen was NICHT reguläre Andwendungen sind. Irgendwas muss
    > man IMMER rumfummeln oder verändern oder sonnst wo was frickeln bis es denn
    > mal läuft. Wie können sich Leute sowas noch freiwillig antun?
    Da würden mich doch mal ein paar Beispiele interessieren. Mir fällt spontan *nichts* ein womit Windows mich die letzten 3 Monate abgelenkt hat. Ich konnte tatsächlich einfach arbeiten. Und nein, die Meldung "Updates werden installiert" die aufpoppt nachdem ich auf "Herunterfahren" geklickt habe gilt *nicht* als Ablenkung :-)

    > Ein Freund von mir nutzt Windows 10 und all seine EInstellungen zum
    > perfekten zocken wurden in den letzten 4-6 Wochen mehrmals durch Microsoft
    > selbst sabotiert. Einstellungen ungefragt zurückgesetzt, Komponenten
    > entfernt, dann wieder hinzugefügt. Bugs die vorher die Performance nach
    > unten drückten, durch sinnlose Windows Komponenten, wurden kurzzeitig
    > korrigiert nur um mit dem nächsten Update wieder ruiniert zu werden.
    Dinge die unter Linux undenkbar wären.. denn da kannst du das Zocken voll in die Tonne treten :-)

    R.I.P. Fisch :-(

  13. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: lottikarotti 21.10.17 - 21:46

    > Man muss bei Linux bei Treiberupdates der Grafikkarte neustarten? O_o
    Nö, aber den Display-Manager muss man abschalten. Da finde ich es geiler einfach auf "UPDATE NOW" zu klicken und mir schnell einen Kaffee zu holen während die Kiste neu startet und dann den aktuellsten nVidia-Treiber installiert zu haben. YAAY :-)

    R.I.P. Fisch :-(

  14. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: lottikarotti 21.10.17 - 21:51

    > ist dort
    > de facto jedes OS-Update mit einem notwendigen Neustart verbunden.
    Wen.. interessieren bitte Neustarts noch? Es ist 2017. Mit meiner verbauten SSD bootet Windows 10 in 1.. 2.. 3.. 4.. 5.. Sekunden. Ich kann laut mitzählen. Dieses Argument interessiert einfach keine Sau mehr :-)

    > Beim Linux-Kernel hingegen sind viele Funktionalitäten in Modulen
    > ausgelagert. Nach dem Update eines Moduls wird das alte zur Laufzeit
    > entladen und das neue geladen - fertig! Neu starten muss ich die Kiste
    > daher deutlich seltener.
    Toll bravo. Wenn ich aber vergleiche wie ich unter Windows einen neuen Treiber installiere (setup.exe, neu start, Kaffee holen) und wie ich das unter Linux tue .. da habe ich einen klaren Favoriten und der reimt sich *nicht* auf Jux.

    R.I.P. Fisch :-(

  15. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: lottikarotti 21.10.17 - 21:57

    > Unter Linux habe ich zwar einmalig einen gewissen Konfigurationsaufwand,
    > danach läuft das System i.d.R. aber ewig stabil, wenn man nicht herum
    > experimentiert.
    Mein Windows 10 läuft trotz der pösen Zwangsupdates seit über einem Jahr stabil und hatte bisher noch keinen einzigen System-Crash. Das höchste der Gefühl ist ein Absturz von MySQL Workbench - aber das liegt an der verbuggten Software von Oracle.

    > Bei Windows hingegen wird man ständig mit irgendwelchen administrativen
    > Firlefanz von der Arbeit abgehalten.
    Bullshit.

    > P.S.: In mittleren und großen Unternehmen spielt Windows seine Vorteile auf
    > dem Desktop aus, aber auch nur dort.
    Hihi.

    > EDIT: Zu Mac's kann ich leider nichts sagen. Hatte zwar schon damit
    > geliebäugelt, da ich viel Gutes über MacOS gehört habe. Allerdings sagen
    > mir die beschränkten Schnittstellen und die Glossy-Displays der MacBooks
    > nicht zu :-(
    Mein MacBook ist das beste Notebook das ich je hatte. Und ich hoffe es hält ewig :-)

    R.I.P. Fisch :-(

  16. The end.

    Autor: quark2017 21.10.17 - 22:02

    @lottikarotti
    Sie merken schon, dass Sie sich hier lächerlich machen, oder?


    Da ich aus Sicht einiger Windows-Fanatiker hier anscheinend unwahre Erfahrungen gemacht habe, klinke ich mich aus diesem gebashe mal aus - ist ja wie im Kindergarten.

    Schade ist es nur, dass man mit manchen Menschen, die nur Schwarz und Weiß sehen können, keine objektiven Diskussionen führen kann.

  17. Re: The end.

    Autor: lottikarotti 22.10.17 - 03:15

    > Da ich aus Sicht einiger Windows-Fanatiker hier anscheinend unwahre
    > Erfahrungen gemacht habe, klinke ich mich aus diesem gebashe mal aus - ist
    > ja wie im Kindergarten.
    Womit? Weil mein Windows 10 in 5 Sekunden bootet und mich Neustarts daher nicht interessieren? Oder weil Treiber-Installationen unter Windows ein no-brainer sind? Kindergarten ist irgendwelchen Stuss von sich zu geben :-)

    > Schade ist es nur, dass man mit manchen Menschen, die nur Schwarz und Weiß
    > sehen können, keine objektiven Diskussionen führen kann.
    Da solltest du dir mal an die eigene Nase fassen. Ich persönlich nutze Windows, Linux und MacOS sehr intensiv und bin mit allen Betriebssystemen sehr zufrieden. Dieses einseitige Gequatsche mancher Leute geht mir da halt einfach aufn Sack :-)

    R.I.P. Fisch :-(

  18. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: Tuxgamer12 22.10.17 - 09:34

    Steffo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (...) und wenn du unter Linux einen Dienst
    > updatest, musst du auch Linux neustarten. Das sagt die bei Ubuntu zumindest
    > das System und soweit ich weiß, auch andere Distributionen.

    Ja, Ubuntu schlägt das vor.

    Nein, du musst Ubuntu deshalb nicht neu starten. In sehr vielen Fällen wärs wohl auch nicht nötig gewesen - gerade auch, wenn du nur an einem Service herumpatcht, der einfach neu gestartet werden kann. Gibt mittlerweile sogar Möglichkeit für Kernel-Live-Patching.

    Der wesentliche Unterschied ist auch: Windows musst du rebooten, um nicht-völlig unkritische Updates überhaupt zu installieren. Linux bootest i.d.R. NACH der vollständigen Installation, wenn du sicher gehen willst, dass nicht doch irgendwo die alten Binaries im RAM herumfliegen. Boot-Zeit ist daher nicht länger als bei einem normalen reboot.

  19. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: Andi K. 22.10.17 - 11:06

    ManMashine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dirk_hamm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > @quark2107 dann warte mal ab wie das bei Linux ist. Da sind auch
    > ständige
    > > Updates,, auch da musst du neu starten!
    > > Das beste "System" ist meiner Meinung nach, Windows 10. Ich habe
    > wirklich
    > > keine Probleme. Klar sind mal Updates aber die kann man auch auf einen
    > > Zeitpunkt verschieben wo man auf das System verzichten kann.
    > > Ich habe etliche Server, da läuft nur Debian! Da taugt Windows absolut
    > > nicht für.
    >
    > Wie oft updatest du denn deinen Grafiktreiber dass du unter Linux so oft
    > neustarten musst? In der Regel is das mit der einzige Grund bei nem Linux
    > Update überhaupt neuzustarten.
    > Und wer mit Windows 10 keine probleme hat nutzt es vermutlich gar nicht.
    > Denn DAS ist inzwischen WIRKLICH ein Frickelsystem, wohingegen ein Linux
    > System einmal eingestellt den User in Ruhe lässt.
    >
    > So wie es sein sollte.
    > Der Benutzer soll nicht durchs System unnötig abgelenkt und behindert
    > werden. Mir kommt jedesmal das kalte Kotzen wenn ich gezwungen bin auf
    > meinem Spiele PC, der Windows 8.1 nutzt (kam leider vorinstalliert…),
    > irgend was zu machen was NICHT reguläre Andwendungen sind. Irgendwas muss
    > man IMMER rumfummeln oder verändern oder sonnst wo was frickeln bis es denn
    > mal läuft. Wie können sich Leute sowas noch freiwillig antun?
    >
    > Ein Freund von mir nutzt Windows 10 und all seine EInstellungen zum
    > perfekten zocken wurden in den letzten 4-6 Wochen mehrmals durch Microsoft
    > selbst sabotiert. Einstellungen ungefragt zurückgesetzt, Komponenten
    > entfernt, dann wieder hinzugefügt. Bugs die vorher die Performance nach
    > unten drückten, durch sinnlose Windows Komponenten, wurden kurzzeitig
    > korrigiert nur um mit dem nächsten Update wieder ruiniert zu werden.

    Ich betreue in meiner Firma ca. 800 Windows 10 Rechner und habe Privat selbst zwei Rechner mit Win10. Keine Ahnung was du mit "Frickelsystem" meinst. Selbst alte Spiele wie Cossaks von 1998 oder so laufen Problemlos und auf 7 Jahre alten Rechner läuft Win10 ebenso super. Ok, Windows 8 war echt scheiße, das stimme ich zu, aber mir Windows 10 hat Microsoft sehr viel richtig gemacht.
    Wahrscheinlich weil du an deinem Betriebssystemen Rumbastelst, wird's zum erst zum Frickelsystem. Dont Touch a Running System.

    Sorry, aber der Beitrag läuft nur mit 30 fps.

  20. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    Autor: Pete Sabacker 22.10.17 - 12:56

    Wollte vorgestern Windows 10 auf eine USB-HDD installieren. Geht nicht, Microsoft sagt nein.

    MacOs gestartet, Usb-Hdd als physikalisches Laufwerk einer VM zugewiesen, Installation ging los. Boote Windows 10, W-Lan-Probleme mit 2,4-Ghz-Netz. Recherche, Behubungsversuche dauerten rund 4 Stunden. 5 Ghz kommen eigentlich wegen der Ps4 nicht in Frage.

    Also MacOs gestartet, Updates via VM gezogen. Konnten nicht installiert werden, stellt Windows beim Neustart fest. Also ne Zip geladen, irgendein Updatepack von Dr. Windows. Damit wurde das System dann stabil, Windows will jedoch weitere Updates.

    Ein ewiges Drehen, Wenden und machen. 2 Tage hat es gedauert, dann lief Windows, nach Recherche, Treiberkrieg und Updateschleifen.

    Als sei das Mott Microsofts: Wie können wir das Leben der Leute verkomplizieren? Wie können wir sie effizient und subtil von dem abhalten, was sie eigentlich tu wollen?

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    Verbraucherschutz
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    Herzfrequenz und Schlafphasen: Apple, Garmin und andere Hersteller von Sportuhren und Fitnesstrackern speichern auf ihren Portalen sehr persönliche Nutzerdaten. Bei einem Praxistest sind nur zwei Hersteller korrekt mit dem Auskunftsrecht des Kunden umgegangen.


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