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  5. › Ubuntu 17.10 im Test: Unity ist…

Katastrophale UX

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  1. Katastrophale UX

    Autor: deefens 20.10.17 - 09:29

    Wenn man so ein UI-Durcheinander wie hier sieht, fragt man sich schon ob Gnome überhaupt jemals einen realistischen Enduser-Test erlebt hat:

    [1.f.ix.de]

    Dropdown-Menüs in der Anwendungsleiste die über den Desktop gespannt wird, ein Hamburger-Menü (in einer Desktop-Anwendung, sic!) irgendwo in den Fenstertitel geklebt, links davon Speichern- und Öffnen-Buttons und daneben irgendein unidentifizierbares Icon. Und das ist nur ein simpler Texteditor...

    Wer wundert sich da noch ernsthaft über den ausbleibenden Erfolg von Linux auf dem Desktop?!

  2. Re: Katastrophale UX

    Autor: david_rieger 20.10.17 - 09:34

    Soll das ein "Neuer Tab"-Button sein? Ist ja grässlich.

    Dennoch: Wie schon woanders gesagt, halte ich den fehlenden "Antrieb Marktführer zu sein" für den Hauptgrund des Verweilens von Desktop-Linux bei ein, zwei Prozent.
    Jeder kann alles machen, genau das kommt auch dabei raus und selbst die Firmen/Projekte (z.B. Canonical) mit einem Ziel wissen auch nicht, wo sie damit hinwollen. Und wie sie da hinkommen.

    Man sollte Linux auch einfach nicht nach seiner "Erfolglosigkeit" bewerten, denn in dem Sinne "erfolgreich" sein will und wollte "es" ja nie.

    Dieser Beitrag wurde in einem Fertigungsbetrieb hergestellt, in dem auch Sarkasmus verarbeitet wird.

  3. Re: Katastrophale UX

    Autor: DeathMD 20.10.17 - 09:41

    Naja es gäbe noch Cinnamon, Mate, XFCE, KDE, LXDE... auf zwanghaft anders macht eigentlich nur Gnome.

    Gesendet von meinem MyPhone mit Talkabull

  4. Re: Katastrophale UX

    Autor: deefens 20.10.17 - 09:44

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja es gäbe noch Cinnamon, Mate, XFCE, KDE, LXDE... auf zwanghaft anders
    > macht eigentlich nur Gnome.

    Richtig, der 0815-Anwender interessiert sich aber nicht für optionale Dekstops, der will einfach ein funktionierendes System Out-of-the-box. Bei OS X käme ja auch niemand auf die Idee, einen alternativen Desktop zu fordern.

  5. Re: Katastrophale UX

    Autor: DeathMD 20.10.17 - 10:01

    Ja das ist der neue Tab Button.

    Canonical wusste eigentlich schon wo sie hin wollten, wurden aber von einem Teil der Community derart torpediert, unter anderem auch von RedHat und den Gnome Entwicklern.

    Sie haben leider auch an zu vielen Baustellen auf einmal angefangen zu werkeln. Unity 8 wäre durchaus machbar gewesen, dann kam allerdings noch Mir hinzu, Ubuntu Touch, ein eigenes Smartphone war angedacht, dazu noch der reguläre Desktopbetrieb mit Unity 7, die Server und IOT Sparte. Zu viele Baustellen, für so ein kleines Team. Convergence war ja eine nette Idee, aber wenn es selbst Microsoft bis jetzt nicht geschafft hat, ein gut funktionierendes System zu entwickeln, dass auf allen Endgeräten bedienbar ist, hätte Canonical früher realisieren müssen, dass ihnen dafür erst recht die Mittel fehlen.

    Unity 8 auf Basis von Wayland und ohne Convergence, einfach nur ein solides Desktop OS und dazu eine gute Phone Anbindung wie bspw. unter macOS oder KDE mit KDE Connect.

    Gesendet von meinem MyPhone mit Talkabull

  6. Re: Katastrophale UX

    Autor: DeathMD 20.10.17 - 10:10

    Sie funktionieren ja alle ootb und kein DAU wird sich ein Arch oder ähnliches installieren, weil er davon sowieso noch nie etwas gehört hat. Sie kennen Ubuntu oder Linux Mint und viele probieren mittlerweile Linux Mint, weil es als einsteigerfreundlich gilt. Dort können sie eigentlich nicht viel falsch machen, weil es nur klassische Desktops gibt.

    Davon abgesehen, installieren es die meisten sowieso nicht selbst, da muss ich dann eben ungefähr einschätzen welche Oberfläche am besten passt. Cinnamon und KDE kann eigentlich jeder bedienen, der Windows bedienen kann.

    Gesendet von meinem MyPhone mit Talkabull

  7. Re: Katastrophale UX

    Autor: ubuntu_user 20.10.17 - 12:15

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man so ein UI-Durcheinander wie hier sieht, fragt man sich schon ob
    > Gnome überhaupt jemals einen realistischen Enduser-Test erlebt hat:

    Und google(android), windows oder apple machen das anders?

    android:
    https://images.techhive.com/images/article/2016/08/settings-android-nougat-100678929-orig.jpeg
    Trennlinien zwischen den Einträgen fehlt, von rechts weiß man nicht was man anklickt
    Icons muss teilweise erraten

    windows:
    https://www.isunshare.com/images/article/windows-10/3-ways-to-open-pc-settings-on-windows-10/windows-10-pc-settings.png
    da gibt es auch kaum noch Einstellungsmöglichkeiten


    und apple fand ich immer kompliziert.
    Das habe ich die letzten Jahre nicht mehr gesehen. Irgendwas war da mit den Tools für Festplatten

  8. Re: Katastrophale UX

    Autor: Cok3.Zer0 20.10.17 - 12:35

    Immerhin kann man bei Windows nach Einstellungen suchen...

  9. Re: Katastrophale UX

    Autor: ve2000 20.10.17 - 16:14

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das ist nur ein simpler
    > Texteditor...

    Keine Ahnung was das _wirklich_ für ein Gebilde sein soll...aber:
    Notepad++ ist ein Texteditor

    PS: Ich bin ja selbst Linux (Teilzeit) User, aber genau das Fehlen solcher extrem brauchbaren Tools wie NP++ und Co., machen für mich daher einen kompletten Umstieg unmöglich.
    Selbstkasteiung ist eben mehr was für Ideologen...

  10. Re: Katastrophale UX

    Autor: deefens 20.10.17 - 16:50

    ve2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deefens schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und das ist nur ein simpler
    > > Texteditor...
    >
    > Keine Ahnung was das _wirklich_ für ein Gebilde sein soll...aber:
    > Notepad++ ist ein Texteditor
    >
    > PS: Ich bin ja selbst Linux (Teilzeit) User, aber genau das Fehlen solcher
    > extrem brauchbaren Tools wie NP++ und Co., machen für mich daher einen
    > kompletten Umstieg unmöglich.
    > Selbstkasteiung ist eben mehr was für Ideologen...

    [notepadqq.altervista.org]

  11. Re: Katastrophale UX

    Autor: stiGGG 20.10.17 - 22:14

    ve2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PS: Ich bin ja selbst Linux (Teilzeit) User, aber genau das Fehlen solcher
    > extrem brauchbaren Tools wie NP++ und Co., machen für mich daher einen
    > kompletten Umstieg unmöglich.
    > Selbstkasteiung ist eben mehr was für Ideologen...

    Also mir fällt ja viel Kritik zu Linux ein, aber zu behaupten, dass es dafür keinen vernünftigen Texteditor gäbe ist nun wirklich lächerlich.

  12. Re: Katastrophale UX

    Autor: quark2017 20.10.17 - 23:53

    ve2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deefens schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und das ist nur ein simpler
    > > Texteditor...
    >
    > Keine Ahnung was das _wirklich_ für ein Gebilde sein soll...aber:
    > Notepad++ ist ein Texteditor
    >
    > PS: Ich bin ja selbst Linux (Teilzeit) User, aber genau das Fehlen solcher
    > extrem brauchbaren Tools wie NP++ und Co., machen für mich daher einen
    > kompletten Umstieg unmöglich.
    > Selbstkasteiung ist eben mehr was für Ideologen...

    Sublime, Atom, Geany, jEdit, usw.....
    Nichts passendes dabei?

  13. Re: Katastrophale UX

    Autor: ve2000 21.10.17 - 01:39

    Ich hatte zwar nicht um "Alternativen" zu Notepad++, welche mir selbstverständlich auch geläufig sind, gebeten...aber nun gut.
    Bei einem Texteditor bin ich ja noch bereit (wenn auch nicht sonderlich erfreut), mich mit einer "Alternative" arrangieren, bei vielem anderen das mir persönlich fehlt, aber eben nicht.
    Wozu auch?

    Darum schrieb ich auch ja auch:
    > extrem brauchbaren Tools wie NP++ und Co

  14. Re: Katastrophale UX

    Autor: unbuntu 21.10.17 - 09:26

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie kennen Ubuntu oder Linux Mint und viele probieren mittlerweile Linux
    > Mint, weil es als einsteigerfreundlich gilt. Dort können sie eigentlich
    > nicht viel falsch machen, weil es nur klassische Desktops gibt.

    Trotzdem werden sich viele schon vor dem Download fragen, welche der vier Linux Mints sie jetzt runterladen sollen und wo die Unterschiede sind. Erklärt wird da natürlich nix.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  15. Re: Katastrophale UX

    Autor: Tuxgamer12 21.10.17 - 10:34

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man so ein UI-Durcheinander wie hier sieht, fragt man sich schon ob
    > Gnome überhaupt jemals einen realistischen Enduser-Test erlebt hat:
    > (...)

    Ich übersetze einmal: "Alles, was ich nicht kenne, ist Scheiße".

    Denn darauf läuft es wohl hinaus. Denn Gnome hat sehr durchdachtes, klar definiertes und in sich konsistentes UI-Design. Kannst gerne hier nachlesen:

    https://developer.gnome.org/hig/stable/

    Das einzige Problem ist deine (Sorry) Ignoranz "anders" gleich als "scheiße" zu interpretieren anstatt sich mal darauf einzulassen. Könnte 1:1 die Windows- oder Mac-UI in gleicher Weise eine Katastrophe nennen, denn aus meiner Perspektive ist die genauso "anders" und "ungewohnt".

    Vor allem den Menü-Button direkt in den Fenstertittel zutun halte ich für eine sehr gute Idee. Normalerweise ist im Fenstertittel so viel verschenkter Platz, den man so gut nutzen kann.

    Und wenn ich mich ganz richtig erinnere: "Dropdown-Menüs in der Anwendungsleiste die über den Desktop gespannt wird" gibts doch auch in Windows. Da nennt mans bloß "Sprunglisten", oder nicht?

    Letztendlich ists dann nur eine Geschmackssache - wie ob du lieber Schoko- oder Vanille-Eis isst. Aber ich würde mal sagen, im Linux-Umfeld gibts genügend Desktop-Umgebungen ;).

    Gruß, Tuxgamer



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.10.17 10:39 durch Tuxgamer12.

  16. Re: Katastrophale UX

    Autor: SelfEsteem 21.10.17 - 11:26

    ve2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei einem Texteditor bin ich ja noch bereit (wenn auch nicht sonderlich
    > erfreut), mich mit einer "Alternative" arrangieren, bei vielem anderen das
    > mir persönlich fehlt, aber eben nicht.
    > Wozu auch?

    Das Frage ich mich auch. Welche Erwartungshaltung hat denn bitte jemand, der das Betriebssystem wechselt und sich dann darueber wundert, dass alles etwas anders ist?

    NP++ ist ja nun auch nichts grossartig besonderes auf seinem Gebiet - er ist gut, wirklich gut, aber nicht ueberragend besser / schoener / maechtiger als Editoren wie Scite oder Kate. Die Einarbeitungszeit in eine Alternative liegt im Minutenbereich.
    Wenn du damit schon ein Problem hast (was ich ansich nicht kritisieren will - es ist imo okay, das nicht zu wollen), dann muss man sich ernsthaft die Frage stellen, was du denn ueberhaupt erst mit einem anderen Betriebssystem willst, bei dem die Unterschiede zu deinem alten noch deutlich gravierender sind als die zwischen zwei mittel-maechtigen Editoren.

  17. Re: Katastrophale UX

    Autor: ve2000 21.10.17 - 12:09

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NP++ ist ja nun auch nichts grossartig besonderes auf seinem Gebiet - er
    > ist gut, wirklich gut, aber nicht ueberragend besser / schoener /
    > maechtiger als Editoren wie Scite oder Kate.

    Ich weiß zwar _immer_ noch nicht, warum sich hier jeder NUR an dem Beispiel mit NP++ hochzieht und den Rest, geflissentlich überließt...
    Es gibt zig andere Tools und Software, für die es entweder gar keinen, bzw. nur schlechten Ersatz gibt/gäbe.
    Stichwort: Nicht vorhandene Touch-Tauglichkeit unter Linux, was aber scheinbar auch niemanden interessiert.
    Nicht jeder macht nur "ein bischen Mail, Office, Internet und Katzenvideos"

    > Frage stellen, was du denn ueberhaupt erst mit einem anderen Betriebssystem

    Es gibt eben Dinge, die sind/waren nur unter Linux möglich.
    Daher bin ich seit zig Jahren, eben ein "Teilzeit-Linuxer", der aber auch die Vorteile anderer Systeme, jenseits aller Ideologien und M$ Geschwafels, erkennen und nutzen kann. ;-)

    Kann vielleicht nicht jeder Hardcore Fanboi nachvollziehen, es ist aber tatsächlich möglich, Windows UND Linux UND Android UND iOS einzusetzen, eben wie es gerade am besten passt.
    Soweit das Wort zum Sonntag, ich bin raus.

  18. Re: Katastrophale UX

    Autor: tomate11 21.10.17 - 12:45

    > Ich weiß zwar _immer_ noch nicht, warum sich hier jeder NUR an dem Beispiel
    > mit NP++ hochzieht und den Rest, geflissentlich überließt...
    > Es gibt zig andere Tools und Software, für die es entweder gar keinen, bzw.
    > nur schlechten Ersatz gibt/gäbe.

    Ganz einfach, wenn du sagst es gibt zig tools die du nutzt für die es keine Alternative gibt und dann ausgerechnet das Beispiel np++ bringst, brauchst du dich nicht wundern wenn sich jeder daran aufhängt. Da bekommt jeder den Eindruck das die ganzen anderen Tools die du nutzt genauso "keine Alternative" auf Linux besitzen wie np++, denn sonst hättest du ja ein besseres Beispiel gewählt ;)
    Natürlich gibt es eine Menge nützlicher Tools die es auf Linux nicht gibt (und vice versa). Mir persönlich fehlt eine gescheite Office Suite am meisten, und Visual Studio wäre aucb ganz nett wobei es das aus offensichtlichen Gründen vermutlich niemals auf Linux geben wird ^^

    > Stichwort: Nicht vorhandene Touch-Tauglichkeit unter Linux, was aber
    > scheinbar auch niemanden interessiert.

    Das wäre tatsächlich ziemlich cool....

    > Nicht jeder macht nur "ein bischen Mail, Office, Internet und
    > Katzenvideos"

    ...und das entwertet deine Aussage wieder. Für was verwendest du ein Touch Gerät anderes als "ein bisschen Mail, Internet und Katzenvideos? Du darfst mich gerne eines besseren belehren, mir fällt spontan allerdings nichts ein.

    > > Frage stellen, was du denn ueberhaupt erst mit einem anderen
    > Betriebssystem
    >
    > Es gibt eben Dinge, die sind/waren nur unter Linux möglich.
    > Daher bin ich seit zig Jahren, eben ein "Teilzeit-Linuxer", der aber auch
    > die Vorteile anderer Systeme, jenseits aller Ideologien und M$ Geschwafels,
    > erkennen und nutzen kann. ;-)
    > Kann vielleicht nicht jeder Hardcore Fanboi nachvollziehen, es ist aber
    > tatsächlich möglich, Windows UND Linux UND Android UND iOS einzusetzen,
    > eben wie es gerade am besten passt.

    Niemand hat in diesem Thread etwas anderes behauptet, tatsächlich ist das einer der wenigen Threads wo es mal nicht um das übliche Windows vs. Linux vs. OSX geht

    > Soweit das Wort zum Sonntag, ich bin raus.

    Aha....

  19. Re: Katastrophale UX

    Autor: SelfEsteem 21.10.17 - 12:59

    ve2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß zwar _immer_ noch nicht, warum sich hier jeder NUR an dem Beispiel
    > mit NP++ hochzieht und den Rest, geflissentlich überließt...
    Das zumindest kann ich dir erklaeren.
    Weil dieses Beispiel eine fuer jeden anderen eine nicht erwaehnenswerte Nichtigkeit ist und man daher annimmt, dass du bei deinen anderen Problemen die selben Standards anlegst und eben nicht etwas gleichwertiges, sondern "das Selbe" willst.
    Da bist du bei einem alternativen Betriebssystem eben an der voellig falschen Adresse.

    > Es gibt zig andere Tools und Software, für die es entweder gar keinen, bzw.
    > nur schlechten Ersatz gibt/gäbe.
    > Stichwort: Nicht vorhandene Touch-Tauglichkeit unter Linux, was aber
    > scheinbar auch niemanden interessiert.
    Da sich hierraus nichtmal ableiten laesst, ob du von Touchpads (also dem Notebook-Mausersatz), Touchscreens oder gar Zeichentablets redest, kann niemand auch nur anfangen, dir darauf zu antworten.
    Wenn meinem Gegenueber sein Problem es nicht wert ist, konkret formuliert zu werden, wuerde ich auch nicht auf die Idee kommen, mich ploetzlich fuer sein Problem zu interessieren - laeuft halt auf der selben Stufe wie "heute Morgen keine Milch im Kuehlschrank gehabt".

    > Nicht jeder macht nur "ein bischen Mail, Office, Internet und
    > Katzenvideos"
    Und du findest nicht, dass du es dir hier bei der Beurteilung des Alltags ALLER User etwas einfach machst?


    > Es gibt eben Dinge, die sind/waren nur unter Linux möglich.
    > Daher bin ich seit zig Jahren, eben ein "Teilzeit-Linuxer", der aber auch
    > die Vorteile anderer Systeme, jenseits aller Ideologien und M$ Geschwafels,
    > erkennen und nutzen kann. ;-)
    Ich wuesste nicht, wo jemand behauptet haette, das das nicht moeglich ist.
    Den Ideologie-Vorwurf kannst du dir auch sparen. Mag dir unbegreiflich sein, aber manch einer findet das OS womoeglich tatsaechlich bequemer.

    Ja, ich darf im Buero auch nebenher noch ein Windows-Laptop fahren, das fuer zwei Systeme gebraucht wird, die ich der Unternehmensfuehrung noch nicht ausreden konnte, waehrend ich von Budget- und Mitarbeiterplanung ueber Projektkonzeption bis Praesentationen und das meiste dazwischen mit Linux mache, schlicht weil es fuer mich bequemer ist.
    Tja, das Leben ist leider kein Ponyhof.

    > Kann vielleicht nicht jeder Hardcore Fanboi nachvollziehen, es ist aber
    > tatsächlich möglich, Windows UND Linux UND Android UND iOS einzusetzen,
    > eben wie es gerade am besten passt.
    Auch hier sehe ich nicht, wo jemand behauptet haette, es waere nicht moeglich. Lediglich du bezeichnest gerade einfach pauschal alle, die es fuer ihre Einsatzgebiete und Workflows nicht brauchen, als Hardcore-Fanboys.
    Insbesondere auch strategisch eher unklug, wenn du von Leuten erwartest, sich fuer deine Probleme und Wuensche zu interessieren.

  20. Re: Katastrophale UX

    Autor: unbuntu 21.10.17 - 12:59

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn Gnome hat sehr durchdachtes, klar
    > definiertes und in sich konsistentes UI-Design. Kannst gerne hier
    > nachlesen:
    >
    > developer.gnome.org

    Na wenn die von Gnome das sagen, dann wird das wohl so sein. :D

    > Das einzige Problem ist deine (Sorry) Ignoranz "anders" gleich als
    > "scheiße" zu interpretieren anstatt sich mal darauf einzulassen.

    Ok, dann erklär mal, warum so wenig Leute ein Problem mit dem Wechsel zu OSX haben, mit dem Wechsel zu Linux aber schon. OSX hat nichtmal ein Startmenü, trotzdem gibts keinerlei Beschwerden von der gerne als dumm bezeichneten Masse. Schon komisch.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

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