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PI nicht Fisch nicht Fleisch

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  1. PI nicht Fisch nicht Fleisch

    Autor: derdiedas 10.11.14 - 13:29

    Wer die PI zum basteln kauft merkt bald das er mit Arduino(low end) und ST Boards (Mid End - etwa STM32f4) weit mehr machen kann, bzw. bei Arduino auch noch wesentlich einfacher.

    Und als richtiger Rechner ist das Teil einfach zu lahm. Da ist ein Atom oder AMD Embedded einfach handlicher.

    Meine Empfehlung für Bastler STM32F4 - rund 18 Euro für einen 32-bit ARM Cortex-M4F.
    Oder das STM32F429 TFT mit eingebauten TFT für rund 30 Euro - https://www.youtube.com/watch?v=l6KmvP-Kwro


    Gruß ddd



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.14 13:34 durch derdiedas.

  2. Re: PI nicht Fisch nicht Fleisch

    Autor: ChilledKröte 10.11.14 - 14:05

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer die PI zum basteln kauft merkt bald das er mit Arduino(low end) und ST
    > Boards (Mid End - etwa STM32f4) weit mehr machen kann, bzw. bei Arduino
    > auch noch wesentlich einfacher.

    hast du ein paar Beispiele womit man mit dem RPI schlechter bedient ist? habe mich mit denen noch nicht wirklich beschäftigt aber wollte mir mal eins holen wegen der höheren Rechnenleistung und größerem RAM. Sind da weniger Peripherie-Module integriert, sind diese nicht so flexibel konfigurierbar oder wo siehst du da generell die Nachteile?
    Die Cortex-M4 Boards sind meiner Meinung nach sehr mächtig und ich hatte eigentlich gehofft, dass man mit den RPIs eine ähnliche Basis hat - vor allem weil sie von so vielen für jeden Bastelspaß eingesetzt werden...

  3. Re: PI nicht Fisch nicht Fleisch

    Autor: derdiedas 10.11.14 - 14:37

    Die Pi bekommt man kaum Real Time fähig (RT Linux Erweiterung ist eine Qual, und haut nicht immer hin). Damit ist Messen und Regeln nur im Niederfrequenten Bereich möglich.

    Der größte Nachteil aber ist das man ein komplettes Linux mitschleppt, auch wenn man eigentlich "nur" die Daten eine DHT 22 Sensors (Temperatur und Luftfeuchte) auslesen und darstellen will.

    Bei einem Arduino macht der Controller absolut nur das was man einprogrammiert hat, nicht mehr nicht weniger. Das aber macht Sie immer stabil und ohne Aufforderung. Sobald ein Arduino oder STM Strom bekommt wird das Programm automatisch gestartet.

    Die PI ist eher wie ein Rechner, mit allen Vorteilen aber halt auch mit dem Ballast eines kompletten OS.

    Kurzum die GPIO Pins der Pi sind relativ lahm (Phyton rund 40KHz, C bis 5Mhz). In diesem Bereich liegt man auch bei den diversen Arduino Boards (UNO, MEGA, DUE, ZERO)
    ohne halt ein fettes OS mitzuschleppen. Und an die 150MSPS die ein ST Board kann kommt die PI im Leben nicht dran.

    Sowas geht mit der PI schlichtweg nicht:
    https://www.youtube.com/watch?v=JQhHKdDDgM0 (Und das ist die alte CPU, die neue hat etwa 2-3fache Leistung)

    Gruß ddd

    P.S. Guter Test für ein Board ist rauszufinden wie schnell die Pins von 1 auf 0 und wieder zurück schalten können. Und vor allen ob dieses erzeugte Rechtecksignal stabil ist. Danach macht man den gleichen Test mit einem Sinus Signal auf einem Analogen Ausgang.

    Für diesen Test brauch man halt ein Oszilloskop, was aber nach dem Voltmeter eh Gerät NR.1 auf der Anschaffungsliste eines jeden Bastlers steht :o)

    Am Ende sind die ganzen Boards so günstig, das man sie eigentlich alle durchprobieren kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.14 14:54 durch derdiedas.

  4. Re: PI nicht Fisch nicht Fleisch

    Autor: ChilledKröte 10.11.14 - 17:10

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der größte Nachteil aber ist das man ein komplettes Linux mitschleppt
    definitv ein Argument - habe ehrlich gesagt sowieso daran gedacht das ganze auch ohne OS zu benutzen. Aber gerade nach kurzem Suchen festgestellt, dass das auf dem PI garnicht so gängig ist ohne OS. Für den Einsatz als kleinen Server mit einfachen IO-Möglichkeiten werde ich mir vermutlich trotzdem eins kaufen.

    > Bei einem Arduino...
    Habe zwar mit Arduino noch nix gemacht aber irgendwie machen die auf mich so einen Spielzeug-Eindruck, aber wer weiß, manchmal braucht man ja auch was zum Spielen ;)

    > P.S. Guter Test für ein Board ist rauszufinden wie schnell die Pins von 1
    > auf 0 und wieder zurück schalten können. Und vor allen ob dieses erzeugte
    > Rechtecksignal stabil ist. Danach macht man den gleichen Test mit einem
    > Sinus Signal auf einem Analogen Ausgang.
    dass das auf dem PI mit OS nicht sauber aussieht kann ich mir kaum vorstellen. "bare-metal" sollte das doch auch noch einige MHz sauber hinbekommen..

    > ...Oszilloskop.. ..das man sie eigentlich alle durchprobieren kann..
    +1

  5. Re: PI nicht Fisch nicht Fleisch

    Autor: ( Alternativ: kostenlos registrieren) 10.11.14 - 18:56

    Sorry ... du solltest nicht von deinen Anforderungen auf alle pauschalieren.

    Der RPI macht für extrem viele Dinge eine super Figur - Stichwort Heimautomatisierung mit Webserver und GSM Anbindung und dergleichen. Und man kann ihn in einer schnell zu lernenden OO Hochsprache (Python nur um ein Beispiel zu nennen) programmieren ohne sich mit dem C Gefrickel aus den 70ern ärgern zu müssen. Die GPIOs super zum Schalten von Lasten mit bsp. Solid State Relays usw.

    Wenn er deine Anforderungen die ja offenbar Mess-/Regeltechnik sind nicht erfüllt dann kann das sein, für hunderttausend andere tut er das.

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer die PI zum basteln kauft merkt bald das er mit Arduino(low end) und ST
    > Boards (Mid End - etwa STM32f4) weit mehr machen kann, bzw. bei Arduino
    > auch noch wesentlich einfacher.
    >
    > Und als richtiger Rechner ist das Teil einfach zu lahm. Da ist ein Atom
    > oder AMD Embedded einfach handlicher.
    >
    > Meine Empfehlung für Bastler STM32F4 - rund 18 Euro für einen 32-bit ARM
    > Cortex-M4F.
    > Oder das STM32F429 TFT mit eingebauten TFT für rund 30 Euro -
    > www.youtube.com
    >
    > Gruß ddd

  6. Re: PI nicht Fisch nicht Fleisch

    Autor: Noppen 10.11.14 - 21:30

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der größte Nachteil aber ist das man ein komplettes Linux mitschleppt, auch
    > wenn man eigentlich "nur" die Daten eine DHT 22 Sensors (Temperatur und
    > Luftfeuchte) auslesen und darstellen will.

    Das kann doch aber auch sein größter Vorteil sein; es kommt immer auf den Einsatzzweck an. Für jede Aufgabe das richtige Werkzeug.

    Wer richtig 1337 sein will, der knotet sein Litzen eh direkt an die Beinchen des ATmega ;) http://youtu.be/sNCqrylNY-0

  7. Re: PI nicht Fisch nicht Fleisch

    Autor: derdiedas 10.11.14 - 23:56

    Deswegen habe ich ja auch PI, aber am Ende wenn es schnell gehen soll ist Arduino mir dann doch lieber. Und wenn es performant sein soll aktuell ST.

    Das ganze Geraffel ist eh so günstig, das man nicht viel falsch machen kann. Und bei der PI biste auch ganz schnell bei C statt Phyton weil der Phyton Mist halt nicht performt.

    Aber selbst bei Webbasierter Steuerung sind mit die ST Boards lieber, weil die in unter einer Sekunde nach dem anschließen vom Strom schon die WebGui geladen haben.
    https://www.youtube.com/watch?v=QcKX_Pc6ldU

    Fast alle Boards kosten unter 40 Euro, so das man sich nicht mit einem Board verheiraten sollte, sondern alle mal ausprobieren. Am einfachsten ist Arduino aber halt auch sehr effizient umzusetzen. PI mit den default Images und Phyton ist auch nicht kompliziert.
    ST Boards bedürfen etwas mehr Einarbeitung, bieten dafür aber große Reserven. Und vor allen werden die ST Boards regelmäßiger auf neue Performancelevels gehoben.

    Und wer richtige Kracher haben möchte, sollte sich die "Evalboards" von ST und Analog Devices anschauen (zwischen 150-300 Euro). Da kann man sich auch mal einen Frequenzgenrator bis in den GHz Bereich zusammenschrauben, der als fertiges Gerät kaum bezahlbar wäre.

    Aber aktuell plagt mich ein Chip aus den 90ern den ich besorgen muss weil der p800 meines schonen 2446B Tektonik die biege gemacht hat. Das Ding nutze ich zwar nur noch selten, aber ich mag das Teil einfach. Nur bin ich nicht so sicher ob ich noch 150Euro in die alte Kiste stecken soll?

    Gruß ddd

  8. Re: PI nicht Fisch nicht Fleisch

    Autor: ( Alternativ: kostenlos registrieren) 11.11.14 - 07:15

    hahahahahahahaha

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und bei der PI biste auch ganz schnell bei C statt Phyton weil der
    > Phyton Mist halt nicht performt.

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