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Es ist offensichtlich die deutsche Version von Windows XP.

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Es ist offensichtlich die deutsche Version von Windows XP.

    Autor: Anonymer Nutzer 23.08.11 - 11:24

    Übrigens hätte ein Fachmann den Schwindel in 2 Sekunden aufgeklärt: Ein beherzter Griff auf Strg+Alt+Entf wird von jedem Windows der NT-Linie honoriert, bei XP erscheint dann der Windows Task-Manager (inkl. allen Windows-Prozessen) oder der Windows Security Dialog. Der Stunt mit dem KDE System Monitor wäre gar nicht notwendig gewesen. Von dort dann weiter über Hilfe/Info oder Ausführen: SYSDM.CPL und das tatsächliche Betriebssystem hätte sich inkl. Copyright-Informationen in epischer Breite beauskunftet.

    Die Tastenkombination Logo+L führt auch zu einem aufschlußreichen Bildschirm.

    Einer Serie von beweissichernden Screenshots hätte es also gar nicht bedurft, trotzdem ein paar Details:

    Schon in Screenshot 1 sieht man das offensichtliche: Es kann kein Open Source Win32-API-Layer wie WINE sein, denn die kennen keine lokalisierten Shell Directories, aka "Programme", "Eigene Dateien" usw. Der Common Dialog ist eindeutig erkennbar eine Microsoft-Dialogressource, denn die von WINE sieht gänzlich anders aus.

    Der auf dem Screenshot abgebildete Windows Movie Maker 2.0 gehört zum Lieferumfang von Windows XP und ist nicht getrennt erhältlich.

    Auf Screenshot 2 wird es dann gleich unterhaltsam. Denn während die Windows-Grundinstallation wie bei einem deutschen Schüler üblich lokalisiert ist, ist das beim KDE nicht der Fall, es kommt auf Englisch daher. Witzig ist auch "xp-Antispy" - ein dysfunktionales Registry-Tuning-Tool für XP, wofür braucht man das bitte auf einem UniOS? Wird sich später rausstellen (siehe unten). "Autostart" und "Zubehör" verweisen wieder auf die deutsche Windows-Installation. Outlook Express ist wiederum Lieferumfang eines Redmonder OS und "Remoteunterstützung" ist der Name für Microsofts RDP-Server.

    Auf Screenshot 6 findet man Azureus, einen Java-Clienten. Also läuft wohl auch ein Java Runtime Environment auf diesem "UniOS", aller Wahrscheinlichkeit nach wird es die Windows-Version des JRE sein.

    Auf Screenshot 7 taucht dann wiederum ein Microsoft-Dialog auf, der nämlich zur Windows-Image Acquisition (WIA) gehört. Wenig überraschend bietet er den "Microsoft Scanner- und Kamera-Assistent" an - der, es steht ja selbst dort, von Microsoft stammt und nicht von unserer Schülertruppe. WIA ist integraler Bestandteil von Windows ab XP und nicht getrennt installierbar.

    Auf Screenshot 8 sehen wir erneut einen Windows-Common-Dialog. Und das auf Screenshot 12 zu sehende Windows XP DE ("Programme", "Dokumente und Einstellungen") ist nicht parallel installiert, sondern genau das Betriebssystem, welches der Vorführrechner die ganze Zeit ausführt.

    Auf Screenshot 14 sehen wir dann den Dialog von Microsoft Dr. Watson. Dort findet man normalerweise die Option, Fehlerinformationen an Microsoft zu senden, diese Einstellung wurde mit "xp-Antispy" (siehe oben) geändert, wäre wohl sonst zu verräterisch.

    Der explizit auf Screenshot 18 erwähnte Common Dialog ist aus keinem Nachbau, sondern original geistiges Eigentum von Microsoft und trivial als solches erkennbar.

    Screenshot 19 wäre nach einem Klick auf "Systeminformationen..." deutlich informativer ausgefallen.

    Diverse Raubkopien installieren ist keine Leistung, die irgendeine Medienaufmerksamkeit verdient. Zu sehen ist eine verfrickelte Windows-Kiste. Wo das "Betriebssystem" UniOS überhaupt sein soll, darüber gibt keiner der Screenshots Auskunft. Die korrekte Antwort wäre die Beschlagnahme sämtlicher Hardware und Datenträger, Auswertung durch die GVU und anschließende ersatzlose Einziehung, schon wegen Photoshop.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 23.08.11 11:35 durch jtsn.

  2. Re: Es ist offensichtlich die deutsche Version von Windows XP.

    Autor: mp. 23.08.11 - 19:10

    +1

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