Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › UniOS: Zu schön, um wahr zu sein

Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

    Autor: MikeMan 26.08.11 - 14:10

    ... das einstige "Deskwork"-Mastermind. Nicht nur, dass der aus Dortmund ist und Lünen nur einen Steinwurf davon entfernt liegt. Auch die ganze "Story" im Hintergrund (Schüler entwickelt zusammen mit Freunden geniales Betriebssystem) kommt mir recht bekannt vor. Und Bill Gates von NRW haben sie Konstantin Koll damals auch genannt.

    Wenn das nicht Beweis genug ist!
    Konstantin, Du bist enttarnt!!!!

    :-D

  2. Re: Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

    Autor: motzerator 26.08.11 - 14:36

    > "Und Bill Gates von NRW haben sie Konstantin Koll
    > damals auch genannt.

    Ich glaube den Titel bekommt jeder, der hier ein Betriebssystem
    bastelt oder zumindest vorgibt das zu tun.

    Ich habe mir gerade mal die Homepage von diesem Herrn Dr. Knoll
    angesehen. Dort gäbe es auch einen Download des OS und viele
    Screenshots.

    Das sieht mir so aus, als hätten die tatsächlich was ans laufen
    bekommen, im besten 90er Jahre LCARS Star Treck Look,
    zusammen mit ein paar simnplen Apps (Webserver und ein
    paar Games).

    Das ist deutlich glaubwürdiger als UniOS finde ich. Ausserdem
    ist der Maik auf keinem der Bilder zu sehen.

  3. Re: Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

    Autor: MikeMan 26.08.11 - 17:28

    Ich dachte da so eher an die Congstar-Werbung:

    "... aber ich bin gar nicht Maik..."

  4. Re: Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

    Autor: Pablo 26.08.11 - 20:02

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich habe mir gerade mal die Homepage von diesem Herrn Dr. Knoll
    > angesehen.

    Unglaublich mit welchen profanen Arbeiten man heutzutage promoviert wird.

  5. Re: Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

    Autor: neocron 26.08.11 - 20:35

    Unglaublich, wieviele sich fuer etwas besseres halten ...

  6. Re: Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

    Autor: MikeMan 26.08.11 - 21:55

    @neocron:

    Hallo Konstantin! :9

  7. Re: Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

    Autor: lear 26.08.11 - 23:03

    "Download und Installation von DESKWORK
    DESKWORK benötigt ein bereits installiertes DOS." [1]

    face -> palm

    [1] http://www.deskwork.de/DOWNLOAD/DW.HTM

  8. Re: Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

    Autor: Pablo 27.08.11 - 10:59

    MikeMan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @neocron:
    >
    > Hallo Konstantin! :9

    Herr Dr bitte schön! :-)

  9. Re: Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

    Autor: Pablo 27.08.11 - 11:12

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unglaublich, wieviele sich fuer etwas besseres halten ...

    Entschuldigung, aber im Jahre 2009 eine Dissertation abzugeben, die sich mit den Nachteilen von klassischen Filesystemen (Ordnerstruktur) bei der Ablage von Multimediainhalten beschäftigt und als Lösung ein mit Buzzwörtern angereichertes Datenbanksystem vorschlägt, finde ich nicht sonderlich promotionswürdig.

    Wie lange gibt es schon iTunes?

  10. Re: Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

    Autor: HxR 28.08.11 - 17:47

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unglaublich, wieviele sich fuer etwas besseres halten ...

    Ich habe mir gerade die Dissertation von Herrn Koll vorhin wegen dem Kommentar angeschaut, um mir eine eigene Meinung zu bilden.

    Wow, ich muss sagen nach einer Informatik Dissertation sieht das meiner Meinung nach nicht aus. Eher nach einem Bilderbuch mit vielen Screenshots das Kolls Deskwork zeigt. Mit 130 Seiten hat es gerade mal die Länge einer etwas zu lang geratenen Diplomarbeit. Vom wissenschaftlichen Anspruch her würde es auch eher zu einer Diplomarbeit passen als zu einer Dissertation.

    Da es in der Informatik üblich ist auch eigene wissenschaftliche Artikel (Paper) zu veröffentlichen, habe ich auch nach diesen gesucht. Zwei konnte ich finden. Beide waren mit zu groß geratenen Bildern übersät. Nur in einem Paper wurde eine Evaluation des Systems durchgeführt. Wissenschaftliches Arbeiten sieht für mich anders aus.

    Diese Arbeit ist imho (im Informatikbereich) keines Doktorgrades würdig. Wie die TU Dortmund so etwas durchgehen lies ist mir ein Rätsel.

    Da muss man sich da doch einmal Fragen, ob heutzutage wirklich jedem ein Doktortitel verliehen wird, der auch einen haben möchte.

  11. Es kommt doch nicht auf die Seitenzahl an...

    Autor: DerHumpink 28.08.11 - 22:53

    Naja, wenn ich es schaffe mit 130 Seiten alles zu sagen was ich sagen wollte und das ganze nicht künstlich auf 500 aufblähe dann ist das doch erstmal gut. Viele verwechseln aber oft Qualität mit Quantität. In der Regel ist bei Dissertationen ja auch keine Seitenzahl vorgegeben. Inwieweit die Arbeit inhaltlich wissenschaftlichen Ansprüchen genügt vermag ich nicht zu beurteilen, dazu müsste man sie wirklich ganz lesen. Und ich persönlich finde viele Bilder und Diagramme in einer Arbeit erstmal nicht schlecht, das lockert das ganze ein wenig auf und "ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte".

    Aber wie gesagt, ob die Arbeit nun gut oder schlecht ist vermag ich nicht zu beurteilen, aber generell von der geringen Seitenzahl und der Vielzahl von Bildern auf eine mangelnde Qualität zu schließen finde ich erstmal falsch.

  12. Re: Es kommt doch nicht auf die Seitenzahl an...

    Autor: HxR 29.08.11 - 08:01

    Gegen 130 Seiten mit etwas mehr Anspruch hätte ich nichts. Ich habe bereits Dissertationen in der Mathematik in der Hand gehalten die hatten weniger Seiten.

    Wenn man sich die Diss das erste mal anschaut, dann fällt das einem sofort ins Auge, dass es für jede Kleinigkeit eine Abbildung gibt. Bei den Wissenschaften sollte man es auch schaffen diese Kleinigkeiten auch ohne eine Abbildung nur als Text zu verfassen. Weiterhin ist der erste Teil bis Seite 55 nur eine Betrachtung von bisher existierenden Methoden. Also keine eigene Leistung. Die restlichen 75 Seiten sind dann auch noch überfüllt mit nichtsaussagenden Bildern, dass nur noch 50 Seiten übrig bleiben würden, wenn man diese entfernt.

    Am besten ist es, wenn man andere Dissertationen als Vergleich nimmt. Idealerweise auch eine mit einem ähnliches Themengebiet.

    z.B: Diese Dissertation, die auch an der TU Dortmund geschrieben wurde.
    https://eldorado.tu-dortmund.de/bitstream/2003/27625/1/DissertationLochner.pdf
    Diese ist mit 150 Seiten nicht viel länger als die von Koll.

    Und hier die von Herrn Koll:
    http://www.deskwork.de/DOWNLOAD/DOCS/DISS.PDF

    Der Unterschied sollte selbst jemanden klar werden, der noch nie einer Dissertation gesehen hat.

  13. Re: Es kommt doch nicht auf die Seitenzahl an...

    Autor: kdog 29.08.11 - 12:11

    Also das Ding bringt das Fass wirklich zum überlaufen. Bitte bitte sagt mir, dass die Doktorarbeit ein Fake ist. Das Ding und als mehr kann man es nicht bezeichnen ist nicht mal ne Studienarbeit. Ich weiß ja nicht was die für wissenschaftliche Standards in Dortmund haben aber das .... Keine Seitenzahlen bei den Quellenangaben, Wikipedia, Flickr, Studivz wird als Quelle angegeben und er zitiert sich auch noch selber .... wow. Mal abgesehen davon, dass das ein Bilderbuch ist und wirklich nichts aber auch wirklich nichts mehr mit einer Doktorarbeit zu tun hat. Also es tut mir leid aber sowas muss man doch eigentlich bei der Uni anzeigen, dass da überhaupt einer mit einem Dr. bzw einem Prof. Titel sowas abnickt grentzt für mich schon dubiose Machenschaften. Vielleicht reagiere ich ja auch nur über aber wenn sowas wissenschaftliches Arbeiten sein soll dann guten Nacht. Ich habe es jetzt 10 Jahre geschaft alles hier auf Golem zu lesen ohne mein Senf abzugeben aber jetzt platzt mir die Hutschnur. Da ist der Typ von UNIOS ja noch harmlos gegen, denn dem wurde von WISSENSCHAFTLERN sein Quatsch nicht noch bescheinigt. Also echt mir fehlen die Worte.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.08.11 12:27 durch kdog.

  14. Re: Es kommt doch nicht auf die Seitenzahl an...

    Autor: EinNeuerTagUndNichtsHatSichGeändert 29.08.11 - 14:06

    kdog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quelle angegeben und er zitiert sich auch noch selber .... wow. Mal

    Das selber zitieren ist in einer Dissertation nichts ungewöhnliches. In den Naturwissenschaften ist es auch oft so, dass die Dissertation eigentlich ein paar mit etwas Fülltext aneinandergeklatschte Veröffentlichungen sind. Allerdings Peer-Review Veröffentlichungen. Ob Kolls "Outrageous Opinion" Beitrag auf einer IT-Konferenz sich auch einer Analyse durch andere Wissenschaftler unterziehen musste, weiss ich nicht.

  15. Re: Wenn da mal nicht wieder Konstantin Koll dahinter steckt...

    Autor: KonstantinKoll 27.10.15 - 00:42

    Hallo,

    ich bin der echte Konstantin Koll. Guckt mal, wofür diese Dissertation die theoretische Grundlage ist: http://liquidfolders.net/

    ...und was macht ihr so?

    -Konstantin

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Rottenburg am Neckar
  2. BAS Kundenservice GmbH & Co. KG, Berlin
  3. Dataport, Bremen, Magdeburg, Rostock
  4. Haufe Group, Freiburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. HP 34f Curved Monitor für 389,00€, Acer 32 Zoll Curved Monitor für 222,00€, Seasonic...
  2. (u. a. Star Wars Battlefront 2 für 9,49€, PSN Card 20 Euro für 18,99€)
  3. 769,00€
  4. 239,90€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

  1. Archer2: Britischer Top-10-Supercomputer nutzt AMDs Epyc
    Archer2
    Britischer Top-10-Supercomputer nutzt AMDs Epyc

    Der Archer2 soll 2020 die höchste CPU-Leistung aller Supercomputer weltweit erreichen und es dank Beschleunigerkarten in die Top Ten schaffen. Im System stecken fast 12.000 Epyc-7002-Chips und Next-Gen-Radeons.

  2. Corsair One: Wakü-Rechner erhalten mehr RAM- und SSD-Kapazität
    Corsair One
    Wakü-Rechner erhalten mehr RAM- und SSD-Kapazität

    Mit dem i182, dem i164 und dem i145 aktualisiert Corsair die One-Serie: Die wassergekühlten Komplett-PCs werden mit doppelt so viel DDR4-Speicher und doppelt so großen SSDs ausgerüstet.

  3. ChromeOS: Google zeigt neues Pixelbook Go und benennt Start von Stadia
    ChromeOS
    Google zeigt neues Pixelbook Go und benennt Start von Stadia

    Das Pixelbook Go ist ein Clamshell-Notebook mit ChromeOS, das eher eine Ergänzung als ein Nachfolger des Ur-Pixelbooks ist. Zumindest kostet es wesentlich weniger. Auch der genaue Starttermin für Stadia steht jetzt fest.


  1. 18:25

  2. 17:30

  3. 17:20

  4. 17:12

  5. 17:00

  6. 17:00

  7. 17:00

  8. 16:11