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Und ich hatte gehofft...

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  1. Und ich hatte gehofft...

    Autor: a user 06.08.12 - 17:40

    diese furchtbare DE wäre endlich ausgestorben. Wieso will man das ding bloß retten? Eine Art kranker Artenschutz?

  2. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: __destruct() 06.08.12 - 17:55

    Ich kapiere es auch nicht. Das sieht potthässlich und zudem absolut unpraktisch aus.

  3. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: jpsh 06.08.12 - 18:09

    __destruct():
    Wer Optik über Bedienbarkeit stellt hat eindeutig nicht genug Wissen um Letztere zu beurteilen.

  4. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: a user 06.08.12 - 18:10

    ach, wegen dem aussehen störich mich nicht. dank motif läßt scih der look fix nahezu beliebig anpassen. (edit: wobei motif allerdings auch nicht spitzenreiter in optischer anpassungsfähigkeit darstellt).

    aber es ist eine schlecht konzipierte DE. diese auf aktuellen stand zu erweitern ist ein größerer akt als alles neu zu machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.12 18:11 durch a user.

  5. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: __destruct() 06.08.12 - 19:48

    Was soll an der Bedienbarkeit dieser DE so toll sein?

  6. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: enolive 06.08.12 - 20:41

    jpsh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > __destruct():
    > Wer Optik über Bedienbarkeit stellt hat eindeutig nicht genug Wissen um
    > Letztere zu beurteilen.

    jemals das "Glück" gehabt, mit dem Ding zu arbeiten? Ich wurde damals in einem FH-Praktikum mit dieser GUI konfrontiert (2004 oder so). Die Bedienbarkeit war meines Erachtens so schlecht, dass ich angefangen habe, alles über ein xterm zu lösen und dabei bin ich eher ein Mausschubser ;). Ich habe auch seit 1996 mit einigen frühen Linux-DEs Bekanntschaft gemacht (etwa fvwm), aber die waren diesem Dingens meilenweit voraus

  7. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: PaytimeAT 06.08.12 - 22:45

    jpsh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > __destruct():
    > Wer Optik über Bedienbarkeit stellt hat eindeutig nicht genug Wissen um
    > Letztere zu beurteilen.

    Das Design als auch die Bedienbarkeit sind scheiße, auch vor 13 Jahren!

  8. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: Ampel 06.08.12 - 23:57

    jpsh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > __destruct():
    > Wer Optik über Bedienbarkeit stellt hat eindeutig nicht genug Wissen um
    > Letztere zu beurteilen.

    Gerade das machen viele Windows Nutzer die nur "Eyecatch" kennen.
    Ich vermute mal Sie würden auch Fluxbox potthässlich finden, dabei ist die Bedieung unter Fluxbox sehr angenehm.

  9. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: __destruct() 07.08.12 - 01:26

    Nenne mir einen Punkt, der CDE zu einer DE macht, die einem im Vergleich mit anderen DEs Vorteile bei der Bedienung beschafft.

    Außerdem bin ich kein Windows-User. -.- Ich nutze Linux.

  10. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: Himmerlarschundzwirn 07.08.12 - 11:49

    Von der Optik mal abgesehen, darüber zu diskutieren bringt eh nichts. Aber was kann denn Fluxbox so dolles?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.12 11:52 durch Himmerlarschundzwirn.

  11. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: NeverDefeated 07.08.12 - 23:23

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von der Optik mal abgesehen, darüber zu diskutieren bringt eh nichts. Aber
    > was kann denn Fluxbox so dolles?

    Schlank, schnell, hat die kürzesten Mauswege aller GUIs die ich kenne, da sich nur ganz wenige Bedienelemente am Bildrand befinden und der Rest sich mit einem Rechtsklick immer direkt am Mauszeiger befindet, egal wo man den auf dem u.U. grossen Display auch immer "geparkt" hat: Ein Rechtsklick und man hat vom Programmstart über Systemeinstellungen bis hin zum Abmelden/Herunterfahren alles direkt griffbereit. Wohl eines der effizientesten, wenn nicht das effizienteste GUI überhaupt.

    Ich bin mal auf einer Linux-Tool-CD darüber gestolpert, habe zunächst gedacht "Was ist das für ein Mist? Eine nur 5mm schmale Taskleiste, die nicht mal ueber die ganze Bildschirmbreite geht mit gerade mal 3 Funktionen und keine davon dient dem Programmstart oder dem Abmelden/Herunterfahren? Wollen die mich zum Narren halten?"

    Danach habe ich einmal irgendwo auf dem leeren Desktop rechts geklickt und hatte ohne Anleitung und Herumsuchen das gesamte System zu meiner Verfügung. Eine GUI, in der jeder Neuling (der ich ja damals war) innerhalb von 5 Minuten ohne Anleitung Programme starten und mit ihnen arbeiten kann und das System auch ohne Probleme heruntergefahren bekommt. Besser geht es eigentlich nicht.

    Ich habe danach auf meinen Linux-Maschinen Gnome und KDE zugunsten von Fluxbox weitgehend in Rente geschickt.

    Fluxbox ist ein typisches, pures High-End-Produkt: Sieht nach nichts bzw. sehr "elementar" aus, aber man kann nach 5 Minuten damit effizienter arbeiten als man jemals mit Windows gearbeitet hat. Fluxbox ist dazu nicht kaputtzukriegen (Bedienelemente befinden sich immer an derselben Stelle und funktionieren immer gleich. Nicht wie in Windows, wo sich auch nach bald 20 Jahren noch die blöden Desktop-Icons gelegentlich ungewollt verschieben, so dass man nach ihnen suchen muss.) und öffnet Systemeinstellungen bei denen man unter Windows 7 inzwischen 5-8x klicken muss um sie zu erreichen mit lächerlichen 2-3 Klicks.

    Leider hat Fluxbox dasselbe Problem, wie viele brilliante Lösungen aus der Linux-Welt: Es wird von Spezialisten genutzt, die keine Probleme haben ihr GUI in config-Dateien per Texteditor anzupassen und keiner sieht die Notwendigkeit den grossen Funktionsumfang der Config-Dateien in reduzierter Form in ein grafisches Einstellmenü zu verpacken, dass ein Anfänger leicht bedienen kann um sich beispielsweise neue Programme in das Startmenü zu legen. So einfach jeder Anfänger mit einer vorkonfigurierten Fluxbox Programme starten, damit arbeiten und das System konfigurieren kann, so lästig ist es für ihn, wenn er sie gezielt an seine Bedürfnisse anpassen möchte.

    Microsoft sollte sich das Konzept der Fluxbox mal ansehen und diesen ganzen Metro-Kram samt der alten Windows-Taskeiste in den Müll werfen und lieber dafür sorgen, dass Programme sich auf Windows automatisch richtig in die Startmenü-Struktur der Fluxbox eintragen und diese per grafischem Menü konfigurierbar ist. Das wäre das GUI des Jahrtausends und sogar gut finger- und noch besser stiftbedienbar. Selbst auf kleinen Displays.

    Aber Microsoft sperrt ja neuerdings sogar lieber langjährige Nutzer von der Bedienung von Windows aus, indem man grundlegende Funktionen unsichtbar in Bildschirmecken versteckt. Tolles Konzept. Sollen da die Admins Spass dran haben, die den normalen Usern, die auf dem Desktop nichts zustandebringen und auch nicht mehr in das Metro-Startmenü zurückfinden, dann neunmalklug die Funktion der Ecken erklären können, oder was soll das?

  12. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: tuxsuisse 15.08.12 - 09:44

    Hallo

    > Nenne mir einen Punkt, der CDE zu einer DE macht, die einem im Vergleich mit anderen DEs Vorteile bei der Bedienung beschafft.

    Einen Vorteil ist sicherlich die Ressourcen. CDE ist schlanker als die anderen Desktops.
    Dies ist zwar für Privatanwender nicht unbedingt interessant, wenn man aber einen Server betreibt, ist dies durchaus ein Vorteil.

    Momentan ist die Bedienung noch nicht wirklich gut (Jedenfalls war dies vor 10 Jahren so). Doch jedes Projekt hat mal klein angefangen. Lasst dieses Projekt mal reifen, dann werden wir sehen.

  13. Re: Und ich hatte gehofft...

    Autor: __destruct() 15.08.12 - 14:01

    Wieso braucht man auf einem Server ein GUI?

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