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Definition einer Konsole

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  1. Definition einer Konsole

    Autor: Webcruise 08.01.14 - 09:38

    1. Gleiche Hardware Komponenten um allen Kunden das gleiche Spielerlebnis zu bieten, bestmögliche Ausschöpfung der Systemleistung bei der Programmierung (Erfahrungsgewinn über die Jahre und somit auch Senkung der Entwicklungskosten und Senkung der Wartungskosten (Patches usw.). Ich fände es noch gut wenn eine Erweiterbarkeit (für bessere Grafik) geben würde für Kunden die mehr Geld für Grafik ausgeben wollen, das Spielerlebnis sollte jedoch für alle gleich sein.
    2. Eine bestehende Infrastruktur die dem Kunden sichere und einfache Updates ermöglicht und eine Plattform zum Spielen (Spieleserver usw.).
    3. Einen kleinen Formfaktor
    4. Ein Gampad, gerne auch mit Maus und Tastatur oder Ähnliches
    5. Service aus einer Hand, sonst gibt es nur "fingerpointing" (nee, liegt nicht an uns, liegt an Steam usw. usw.)
    6. Mindestens 15 renommierte Programmierstuben plus 5 dedizierte
    7. Unterstützung für mindestens sieben Jahre, damit sich jeder verpflichtet das beste aus der Hardware auch langfristig rauszuholen und nicht Ressourcen für die nächste Entwicklungsstufe abzuzwacken um sich einen Vorteil zu verschaffen.

    Ich sehe die meisten Punkte nicht bei diesem Konzept. Da rühren einfach zu viele Firmen mit die auf lange Sicht jeder "gewinnen" will. Dieser Reibungsverlust kostet Geld und führt nicht zu einer ordentlichen Kooperation.

    Ich war regelrecht entsetzt was für ein Kuddelmuddel das PDF aufweist, sieht aus wie ein Flyer aus Hong Kong für PC Hardware, keine Konsistenz, keine Effizienz, keinen Mehrwert für den Kunden finanziell und Spielerisch nicht.

    Der große Erfolg jeder Konsole (bis auf die letzte Generation) war darauf begründet ein völlig bis daher noch nicht gesehenes Spielerlebnis zu schaffen (Grafisch und Spielerisch).

    Na ja, mal sehen wie sich das entwickelt, bis jetzt sehe da keinen echten Vorteil für den Kunden gegenüber dem was es schon zu kaufen gibt, das wird bei Weitem nicht reichen...

  2. Re: Definition einer Konsole

    Autor: Bassa 08.01.14 - 10:40

    Dann gibt es Konsolen aber auch erst seit ein paar Jahren, oder wie? Manches ist ja noch gar nicht so lang erfüllbar.

    1. Das dürfte wohl der wichstigste Punkt sein.
    2. Gehört meiner Meinung nach nicht zu einer Konsole. Es gab Konsolen schon vor dem Internet.
    3. Naja. Kann man anführen, ist gerade bei Wohnzimmergeräten sicher nicht schlecht, aber zwingend als Teil der Definition?
    4. Ein Controller welcher Art auch immer. Gamepad ist eine Ausprägung.
    5. Service aus einer Hand? Welche Konsole erfüllt das? Die Spiele sind doch nie alle vom Konsolenhersteller und der wird sicher nicht für alles Support leisten. Wobei ich das noch nie einer Prüfung unterzogen habe.
    6. Wie bitte?
    7. Wie bitte?

    Aus 6 und 7 schließe ich dann, dass ein Gerät erst nach 7 Jahren auf magische Weise zur Konsole werden kann, wenn es dann noch Support erfährt und sich im Laufe der Zeit genug Entwicker gefunden haben.

    Den Vorteil dieser Steam-Gerätschaften sehe ich auch nicht, aber Deine Definition von Spielkonsole kann ich nicht teilen.

  3. Re: Definition einer Konsole

    Autor: Niaxa 08.01.14 - 10:59

    Zu dem sogenannten 1. Punkt.... wieviele Versionen der Xbox und der PS gab es mittlerweile? Slim... Ultraslim Modelle von a bis z alles vorhanden. Das ist nix anderes.

    Zu 2. Ein Updatecenter gehört in eine Konsole schon rein, da man hier ja nicht einzelne Komponenten selbst updaten kann. Jedoch ist diese Problemstellung nicht gegeben, da es sehr einfach zu reallisieren ist und zwar auf jeder Plattform.

    Zu 3. Formfaktor ist ein schönes Wort... Hitzeentwicklung bei Volllast ein viel schöneres.

    Zu 4. Gamepads können fast alle an einem PC genauso wie an einer Konsole benutzt werden. Ich benutze am PC am liebsten den PS3-Controller.

    Zu 5. Wenn ich mir ein Komplettsystem kaufe, habe ich immer Service aus einer Hand und zwar aus der Hand des Händlers, der mir dieses verkauft hat. Wie gut dieser ist, ist was anderes.

    Zu 6. Du meinst warscheinlich Spielehersteller die explizit für die jeweilige Plattform entwickeln oder? Da gibts auf PC Basis massig.

    Zu 7. Wenn du von 7 Jahren Unterstützung redest, dann solltest du auch beachten, dass du dann in 7 Jahren... 7 Jahre alte Technik in den Händen hälltst. Das ist nicht nur in der Spieleentwicklung, sondern auch in der gesammten IT Welt ein Unterschied wie Mittelalter zu Industriezeitalter.

    Zum Rest. Naja Firmen hin oder her. Steam wird es sich nicht nehmen lassen ein Konzept aufzustellen an das sich alle Hersteller halten müssen. Wer sich nicht an die Vorgaben von Steam hällt wird auf seine Kiste auch kein Steam OS bekommen. Die sind nich ganz verblödet da oben, auch wenn die Marketingabteilung noch nicht das Niveau von Apples hat.

    Das noch nie gesehene Spielerlebniss, ob grafisch oder performancetechnisch hatte ich immer eher mit meinem Rechner, auch wenn dieser zugegeben teurer war als eine Konsole.

    Ich denke wenn Steam das richtig angeht, kann daraus was richtig gutes werden. Und gut Ding will Weile haben. Bei den erstel Konsolen die es gab, hatte man auch nicht annähernd solch hohe Erwartungen gehabt, also lasst denen doch erst mal Zeit und schaut euch dann das Ergebnis an.

  4. Re: Definition einer Konsole

    Autor: bstea 08.01.14 - 11:45

    1. Doch, man entwickelt für immer die gleiche Hardware. Die Unterschiede in der Spielerfahrung sind minimal. Genau das Gegenteil bekommt man bei Steam und auch bei der Ouya. Steam ist ja auch nicht einheitlich.
    2. Updates sind nicht synchronisiert, Windows bekommt in der Regel zuerst Updates, als letztes Linux.
    6. Indi Kram oder für den größten Markt sprich Windows, das Angebot bei Steam für Linux ist größer gewurden aber nicht mal annäherend so gut wie für Windows. Exklusivtitel kann selbst Valve sich nicht leisten. Zudem bezahlt man teilweise heute die Entwickler damit man wenigstens eine Zeit lang Exklusivtitel bekommt.
    7. D.h. dein Spiel funktioniert entweder gar nicht mehr und anders. Der Entwickler muss sich entscheiden wann und für welche Plattform er das Release plant. 7 Jahre wären planbar, 2 Jahre viel zu kurz.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  5. Re: Definition einer Konsole

    Autor: derKlaus 09.01.14 - 09:00

    Webcruise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Gleiche Hardware Komponenten um allen Kunden das gleiche Spielerlebnis
    > zu bieten, bestmögliche Ausschöpfung der Systemleistung bei der
    > Programmierung (Erfahrungsgewinn über die Jahre und somit auch Senkung der
    > Entwicklungskosten und Senkung der Wartungskosten (Patches usw.). Ich fände
    > es noch gut wenn eine Erweiterbarkeit (für bessere Grafik) geben würde für
    > Kunden die mehr Geld für Grafik ausgeben wollen, das Spielerlebnis sollte
    > jedoch für alle gleich sein.
    Sämtliche Hardwareerweiterungen für Konsolen haben Grandios gefloppt, Egal ob in der Intellivision, Atari-Ära, der Mark III FM-Synthesizer, Das Sega 32x und MegaCD oder das Ram Pak fürs N64. Ich glaube nicht, dass eine Modularität was beispielsweise Grafik usw. betrifft wirklich Erfolg haben könnte, da die Software in der Reegel nur das eine oder andere Unterstützt, bzw. ohne die Erweiterungen die Spiele siginfikant beschnitten waren, sofern überhaupt lauffähig.

    > 2. Eine bestehende Infrastruktur die dem Kunden sichere und einfache
    > Updates ermöglicht und eine Plattform zum Spielen (Spieleserver usw.).
    Mittlerweile ist die Onlineverbindung wichtig, da eben auch mehr als nur Spiele über eien solche Kiste laufen. Für Onlinespielen natürlich unverzichtbar. Mehrspieler-Spaß ist aber beispielsweise zu viert oder noch mehr vor einer Mattscheibe immer noch am unterhaltsamsten. ich sag mal nur Bomberman ;)

    > 3. Einen kleinen Formfaktor
    Das hatte Microsoft bei der Xbox wohl nicht bedacht. Also beid er allerersten. Den Formfaktor fände ich jetzt nicht so wichtig, es sollte sich gut in eine bestehende Umgebung integrieren lassen. sowas wie das 70er Jahre Atari 2600 mit falschem Holzfurnier wäre heute natürlich ein No-Go.

    > 4. Ein Gampad, gerne auch mit Maus und Tastatur oder Ähnliches
    Maus und Tastatur setzt eine Oberfläche oder ähnliches vorraus. Ein Gamepad ist schon am sinnvollsten meiner Ansicht nach.

    > 5. Service aus einer Hand, sonst gibt es nur "fingerpointing" (nee, liegt
    > nicht an uns, liegt an Steam usw. usw.)
    Was bei Konsolen ja in der Regel gegeben ist. Auch bei den steamboxen wird das der Hersteller sein.

    > 6. Mindestens 15 renommierte Programmierstuben plus 5 dedizierte
    sehe ich auch nicht so wichtig: Der Output muss halt qualitativ stimmen. Der Aufwand ist für große Titel mittlerweile halt immens, da wird entsprechende manpower benötigt.

    > 7. Unterstützung für mindestens sieben Jahre, damit sich jeder verpflichtet
    > das beste aus der Hardware auch langfristig rauszuholen und nicht
    > Ressourcen für die nächste Entwicklungsstufe abzuzwacken um sich einen
    > Vorteil zu verschaffen.
    bis zur 360 und PS3 wurde meist ein Konsolenzyklus mit 5 Jahren 'gerechnet'. MS hat da mit der 360 heftigst gebrochen und absolut unverständlich die Unterstützung der ersten Xbox umgehend eingestellt. Da gabs quasi von heute auf morgen keine Neue Software. Sony machts Ideal, mit der Spieleproduktion: langsam ausrollen lassen und sich mehr und mehr den kleineren Entwicklern öffnen (wurde bei der PS2 so gemacht, wenn ich mich korrekt erinnere).

    Aber prinzipiell hast du mit den Punkten Recht.

    > Ich war regelrecht entsetzt was für ein Kuddelmuddel das PDF aufweist,
    > sieht aus wie ein Flyer aus Hong Kong für PC Hardware, keine Konsistenz,
    > keine Effizienz, keinen Mehrwert für den Kunden finanziell und Spielerisch
    > nicht.
    Ich sehe diese variablität auch nicht als Vorteil gegenüber einer Konsole, Die steamboxen sehe ich eher in der Konkurrenz zu einem normalen PC, alleine schon wegen der Fülle an Optionen.

    > Der große Erfolg jeder Konsole (bis auf die letzte Generation) war darauf
    > begründet ein völlig bis daher noch nicht gesehenes Spielerlebnis zu
    > schaffen (Grafisch und Spielerisch).
    Grafisch sehe ichd a auch nicht so relevant. Es muss halt ordentlich aussehen, aber einer Pixel für Pixel Untersuchung gegenüber einer Konkurrenzplattform macht wenig Sinn, ausser man hat zu viel Zeit.

    > Na ja, mal sehen wie sich das entwickelt, bis jetzt sehe da keinen echten
    > Vorteil für den Kunden gegenüber dem was es schon zu kaufen gibt, das wird
    > bei Weitem nicht reichen...
    Mir gehts genauso: Steambox, PS4, Xbox One - bislang reizt mich nichts. Aber da gibts genügend Leute, die das wohl anders sehen, undd das sit auch in Ordnung.

  6. Re: Definition einer Konsole

    Autor: Lord Gamma 09.01.14 - 10:14

    Webcruise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Gleiche Hardware Komponenten um allen Kunden das gleiche Spielerlebnis
    > zu bieten, bestmögliche Ausschöpfung der Systemleistung bei der
    > Programmierung (Erfahrungsgewinn über die Jahre und somit auch Senkung der
    > Entwicklungskosten und Senkung der Wartungskosten (Patches usw.). Ich fände
    > es noch gut wenn eine Erweiterbarkeit (für bessere Grafik) geben würde für
    > Kunden die mehr Geld für Grafik ausgeben wollen, das Spielerlebnis sollte
    > jedoch für alle gleich sein.

    Das ist zwar ganz schön, aber immerhin soll es bei den Steam-Machines ja eine Art Klassifizierung geben, die es Entwicklern erlaubt, eine Hand von Voreinstellungen für die einzelnen Leistungsstufen zu implementieren.
    Sony, MS und Nintendo müssen ja ebenfalls mit jeweils verschiedenen Voreinstellungen versorgt werden.

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