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Dateisysteme sind armselig

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  1. Dateisysteme sind armselig

    Autor: Siga9876 14.08.09 - 21:23

    Immer dieser Heckmeck wegen Dateisystemen.
    FUSE ist schonmal nicht schlecht. In den Kernel gehören nur wirklich bandbreitige Dinge und sachen wo man direkt auf die Hardware poken muss. Den Rest kann man durchaus über die Bussysteme (USB1/2/3, PCI,...) im UserSpace(keine echten User, "Driver-User") und /dev/-Einträge(oder was grade "in" ist) machen.
    Sowas kommt von früher.

    Und bei Dateisystemen gibts vernetzung und sicherheiten(logs, raids,...) und wie man die Sachen auf die Plattenblöcke packt.
    Dann noch Zugriff/Locks/... .
    Die Kodierung auf der Platte könnte man abstrahieren und ggf. transcodings schaffen oder einfach beschreibungen[1]. (perl unpack/pack oder halt edi/...binärformate (ist leider kein xml) entpacken/packen), danach hat man files und die möglichkeiten (lesen,schreiben, anhängen, serieller oder wahlfreier(random) oder geblockter(Datenbanken-Blöcke/Records) Zugriff.
    Dann zusatzkram, z.b. zu mp3s, videos metadaten auslesen und in einer internen datenbank lagern. prüfsummen ganzer files und blöcken und teilen von files.
    komprimierung. zusammenfassung.
    wieso gibts das für DVDs nicht das man weiss, welcher Bereich eines Files frack ist. Ist bei Videos nicht toll aber na gut. dann weiss man wenigstens, das der Rest in ordnung ist bzw. was man von woanders restaurieren muss.

    Bei SQL-Datenbanken und Netzwerk gibts ISo-Layer oder diese Datenbank-Abstraktions-schichten. für filesysteme wohl leider nicht.

    [1] mit diesen allgemeinen Beschreibungen kann man dann jedes FS überall lesen (und schreiben). Ein Meta-FUSE in das man nur Spec/Config-Beschreibungen reinlädt und keine konkreten FS-Treiber mehr braucht (ausser fürs Boot-FS).

    Die FS vermehren sich ja leider. Noch schlimmer als bei RDBMS/SQL-Datenbanken/ISAM-Layern.

    Wenn Windows Superfilesystem (sollte iirc schon bei XP dabei sein) gekommen wäre, wäre sowas normal.
    Aber schon komprimieren kann wohl fast nur NTFS. Toll wenn man hunderttausende java-docs als html-file und .c/.h-Files und sowas auf der Platte oder Stick/SD-Karte hat.

  2. Re: Dateisysteme sind armselig

    Autor: anonym 14.08.09 - 22:28

    ... und der Kern Deiner Aussage?
    Meckern kann ja bekanntlich doch fast jeder ...

  3. Re: Dateisysteme sind armselig

    Autor: anon123 15.08.09 - 01:19

    @Siga: gut gebrüllt Löwe ;)

  4. Re: Dateisysteme sind armselig

    Autor: irata 15.08.09 - 02:49

    In den Kernel gehört sicher kein FS, auch sonst fast nix.
    Eventuell gehts noch bei einem 08/15 OS, aber bei einem RTOS embedded in sicherheitskritischen Bereichen z.B. sicher nicht.

    Superfilesystem? Meinst du WinFS?
    Die "Vorlage" dazu gibts schon ziemlich lange in verschiedenen Variationen.
    Der Entwickler (jetzt bei Apple) hat auch ein hervorragendes Buch geschrieben
    über FS allgemein und Basics über sein datenbank-basierendes FS.
    Das Buch gibts übrigens kostenlos als Download.

    Google kennt die Sourcen, und noch mehr hochinteressante Konzepte.
    Wer weiß, vielleicht sehen wir in deren OS einiges davon,
    ist jedenfalls nicht auszuschließen :-)

  5. Re: Dateisysteme sind armselig

    Autor: Dipl. Ing. H. Odensack 15.08.09 - 04:15

    irata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Superfilesystem? Meinst du WinFS?

    hahahahahahaha.... "WinFS", ist...ich berichtige, es WAR nichts weiter als eine Art Datenbank Aufsatz, auf Basis des MS-SQL Servers (mit Minimal Funkion) auf ein bestehendes STEINZEIT NTFS.

    Es WAR der Versuch von MS, ihr steinzeitliches NTFS halbwegs auf das Neveau von modernen Dateisystemen zu bringen. Dieser Versuch ist zum Grossteil gescheitert.
    Ein Teil dieses lächerlichen Projektes ist jedoch in Vista (in die mehr als lächerliche und nichtskönnende) Suchfunktion eingeflossen.

  6. Re: Dateisysteme sind armselig

    Autor: Siga9876 15.08.09 - 11:54

    Dateisysteme und Datenbanken unterscheiden sich bei einigen dingen nicht so besonders:

    - Keine Halbfracken Files (Transaktionalität, Evtl diese ATOM-Sachen)
    - Persistenz
    Daraus ergibt sich ein Sack von Problemen (Putzfrau zieht Kabel raus, Kratzer auf DVD, SATA-Kabel-Stecker wackelt, Blitzchlag, Stromausfall,... und die Lösungen für FS und Datenbanken sind teilweise nicht so unterschiedlich.

    Ich habe nichts von einem FS das ich auf anderen Systemen nicht lesen kann:
    - Blackberry
    - Handy (Android, Iphone, *Nokia*,...)
    - Kamera
    - Netbook (Linux, GoogleOS)
    - Laptop (XP, VIsta, Win7, Win8,...)
    - Unix/Linux/SOlaris/...
    - Router mit USB
    - NAS/SAN/...
    ...
    Momentan nur FAT. Wann laufen die Patente aus. 1995 VFAT müsste/könnte also 2010 oder so sein.

    So ein META-FUSE wäre schon nett.
    Die Datenbank-Abstraktionslayer gibts seit Jahrzehnten. Quasi nur MySQL hat unterschiedliche Storage-Engines. Oracle vielleicht verkappt aber halt wenn, dann wohl nicht als offenes kostenfreies Angebot.
    Bei Ethernet und Bluetooth usw. tauscht ihr ja auch locker die Interfaces. Oben nutzt ihr verschiednee Anwendungen (VOIP, FTP, Web, Email,... über SSH-tunneln, VPN,...) bei den ISo-Layers fürs Netzwerk stehen viele Implementierungen nebeneinander und werden bunt gemischt.

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