Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Videostreaming: Netflix schließt…

Kündigen und fertig

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Kündigen und fertig

    Autor: Bachsau 13.04.17 - 13:38

    Die gängeln die Nutzer ohnehin zu viel. Dank Geoblocking können auch zahlende Nutzer im Urlaub nicht darauf zugreifen. Soetwas sollte niemand unterstützen.

  2. Re: Kündigen und fertig

    Autor: ecv 21.04.17 - 17:57

    Bachsau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die gängeln die Nutzer ohnehin zu viel. Dank Geoblocking können auch
    > zahlende Nutzer im Urlaub nicht darauf zugreifen. Soetwas sollte niemand
    > unterstützen.

    Wenn man denn so oft in den Urlaub fährt das dass tatsächlich in irgendeiner Form relevant wird...

    Aber stimmt schon, so ein exorbitant teures Netflix Abo sollte natürlich weltweit und jederzeit verfügbar sein, wie all die anderen streamingangebote die das erlauben!

  3. Re: Kündigen und fertig

    Autor: Bachsau 21.04.17 - 21:21

    Es geht nicht darum, ob man oft im Urlaub ist oder nicht, oder was so ein Abo kostet, sondern darum, dass jede Form von Geoblocking verrat an der Idee des Internets ist und deshalb nicht unterstützt werden sollte. Das Internet wurde konzipiert als ein weltweites Netzwerk, in dem Landesgrenzen keine Rolle mehr spielen sollten. Deshalb bin ich der Meinung, dass man sich gegen jeden, der nationale Einschränkungen im Internet etablieren will genau so zur Wehr setzen sollte, wie gegen Staaten, die das Internet zensieren.

    Das Geoblocking, ebenso wie die willentliche Einschränkung der Leistung auf bestimmte Betriebssysteme oder Endgeräte, stellt für mich den Beweis einer freiheitsfeindlichen Grundhaltung von Netflix dar. Nicht zuletzt aber darf ich erwarten, dass ich das, wofür ich zahle, auch nutzen kann. Egal wo ich gerade bin und welches Gerät ich nutze.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.17 21:24 durch Bachsau.

  4. Re: Kündigen und fertig

    Autor: Plasma 23.04.17 - 15:15

    Bachsau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht nicht darum, ob man oft im Urlaub ist oder nicht, oder was so ein
    > Abo kostet, sondern darum, dass jede Form von Geoblocking verrat an der
    > Idee des Internets ist und deshalb nicht unterstützt werden sollte.

    Dir ist klar dass Netflix Probleme mit den Lizenzgebern seiner Inhalte bekommt, wenn sie alles weltweit anbieten? Viele Serien und Filme benötigen von Seiten der Urheber eigene Lizenzen für jedes Land wo sie ausgestrahlt werden sollen.
    Zweiter Grund ist die Netzwerkstruktur, da Netflix mit den Contentservern möglichst nahe an den Konsumenten sein will. Wenn jetzt jemand Inhalte die in USA gehostet werden im Urlaub auf Malle sehen will, bedeutet das teuren Traffic.

    Wenn du einen schuldigen suchst, dann motz gegen die Contentmafia. Die haben sich das Lizenzmodell ausgedacht.

  5. Re: Kündigen und fertig

    Autor: ecv 23.04.17 - 19:20

    Bachsau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht nicht darum, ob man oft im Urlaub ist oder nicht, oder was so ein
    > Abo kostet, sondern darum, dass jede Form von Geoblocking verrat an der
    > Idee des Internets ist und deshalb nicht unterstützt werden sollte. Das
    > Internet wurde konzipiert als ein weltweites Netzwerk, in dem Landesgrenzen
    > keine Rolle mehr spielen sollten. Deshalb bin ich der Meinung, dass man
    > sich gegen jeden, der nationale Einschränkungen im Internet etablieren will
    > genau so zur Wehr setzen sollte, wie gegen Staaten, die das Internet
    > zensieren.
    >

    Ich glaube die Idee des Internets war mehr aus der Idee der Ausfallsicherheit durch Redundanz und alternativen Routen gewachsen. Da hat keiner gesessen und gesagt: Jetzt mache ich mal ein weltweites Netz auf um allen menschen alles und jederzeit zur Verfügung zu stellen!

    So geht es sehr wohl darum wer wie oft im Ulaub ist und was das Abo kostet. Denn wenn Netflix all seine Inhalte weltweit und zeitgleich darstellen möchte, dann wird der Preis entsprechend angehoben. Gemittelt müsste dann auch ich als nicht-urlauber tiefer in die Tasche greifen.

    Für diese lächerlichen zehn Euro (oder sind es 19?) bin ich mit dem Umfang des Angebotes sehr zufrieden. Gerne können die auch ein Weltweites Abo für 69,99¤ anbieten damit sich jeder Frei fühlen kann von der Geoblocking-gängelung.

    Weltweit und ungeblockt und am besten auch noch kostenlos. Ist ja im Internet! Oder was?

  6. Re: Kündigen und fertig

    Autor: M.P. 24.04.17 - 08:59

    Naja,
    ein gewisses Geo-Blocking wird man wohl den Lizenzgebern gegenüber vorweisen müssen.
    Auf der anderen Seite weitet sich der Korridor der Nutzungsmöglichkeiten nicht gerade durch die neuen Restriktionen nicht gerade aus.

    Heute sind es bestimmte Linux-Distributionen, die unzulässig gemacht werden.
    Irgendwann werden dann vielleicht ganze Geräteklassen ausgeschlossen.

    Wenn mir das Schauen der Streams der Anbieter zu unbequem wird, werde ich auch kündigen ...
    Das Konfigurieren eines Fake-User-Agenten im Browser ist mir aber noch nicht zu unbequem...

    Und das kann für die verbleibenden Nutzer auch teurer werden. Es ist ja nicht gesagt, daß die Kosten der Nutzungsrechte bei einem sinkenden Nutzerstamm auch entsprechend sinken ...

  7. Re: Kündigen und fertig

    Autor: Bachsau 01.05.17 - 21:37

    Plasma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zweiter Grund ist die Netzwerkstruktur, da Netflix mit den Contentservern
    > möglichst nahe an den Konsumenten sein will. Wenn jetzt jemand Inhalte die
    > in USA gehostet werden im Urlaub auf Malle sehen will, bedeutet das teuren
    > Traffic.

    Du weißt aber schon, dass der Preis für einen Internetanschluss normalerweise nicht davon abhängt, in welchen Teil der Welt die Daten verschickt werden, oder? o_O

    ecv schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So geht es sehr wohl darum wer wie oft im Ulaub ist und was das Abo kostet.
    > Denn wenn Netflix all seine Inhalte weltweit und zeitgleich darstellen
    > möchte, dann wird der Preis entsprechend angehoben. Gemittelt müsste dann
    > auch ich als nicht-urlauber tiefer in die Tasche greifen.

    Ich wüsste nicht wieso. Eine Person kann nur an einem Ort gleichzeitig sein, egal wo das gerade ist. Netflix ist ja gerade kein Dienst, der Inhalte im Rundfunk-System zur Verfügung stellt, sondern ist individuell an eine Person und einen Account gebunden, der mit Benutzername und Passwort abgesichert ist. Auch ihren Vertragspartnern dürfen die gerne mal erklären, wie ihr System eigentlich funktioniert. Wenn die Anbieter nur Lizenzen für ein bestimmtes Land zu vergeben haben, muss es ihnen genügen, dass Netflix die entsprechenden Inhalte nur denjenigen zur Verfügung stellt, die ihren ständigen festen Wohnsitz in eben diesem Land haben, unabhängig davon, von wo die Inhalte jetzt effektiv abgerufen werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.05.17 21:38 durch Bachsau.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. via Harvey Nash GmbH, München oder Frankfurt
  2. FLYERALARM GmbH, Würzburg, Berlin
  3. WALHALLA Fachverlag, Regensburg
  4. Daimler AG, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Core i5-7600K + Asus GTX 1060 Dual OC)
  2. 249,29€ (Vergleichspreis 305€)
  3. täglich neue Deals


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Creoqode 2048 im Test: Wir programmieren die größte portable Spielkonsole der Welt
Creoqode 2048 im Test
Wir programmieren die größte portable Spielkonsole der Welt
  1. Arduino 101 Intel stellt auch das letzte Bastler-Board ein
  2. 1Sheeld für Arduino angetestet Sensor-Platine hat keine Sensoren und liefert doch Daten
  3. Calliope Mini im Test Neuland lernt programmieren

Anker Powercore+ 26800 PD im Test: Die Powerbank für (fast) alles
Anker Powercore+ 26800 PD im Test
Die Powerbank für (fast) alles
  1. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  2. Toshiba Teures Thunderbolt-3-Dock mit VGA-Anschluss
  3. Asus Das Zenbook Flip S ist 10,9 mm flach

Microsoft Surface Pro im Test: Dieses Tablet kann lange
Microsoft Surface Pro im Test
Dieses Tablet kann lange
  1. Surface Diagnostic Toolkit Surface-Tool kommt in den Windows Store
  2. Microsoft Lautloses Surface Pro hält länger durch und bekommt LTE
  3. Microsoft Surface Laptop Vollwertiges Notebook mit eingeschränktem Windows

  1. Ipod Touch günstiger: iPod Nano und iPod Shuffle eingestellt
    Ipod Touch günstiger
    iPod Nano und iPod Shuffle eingestellt

    Apple hat den Verkauf der Musikplayer iPod Nano und iPod Shuffle eingestellt. Im Onlineshop werden die Geräte nicht mehr gelistet, andernorts gibt es noch Restbestände. Der iPod Touch wird günstiger verkauft.

  2. Nissan Leaf: Geringer Reichweitenverlust durch alternden Akku
    Nissan Leaf
    Geringer Reichweitenverlust durch alternden Akku

    Der Nissan Leaf ist vom ADAC fünf Jahre lang getestet und dabei 80.000 Kilometer gefahren worden. Das Elektroauto kam fabrikneu auf eine Reichweite von 105 Kilometern. Nun sind es 93 Kilometer geworden.

  3. Quartalsbericht: Amazons Gewinn bricht ein
    Quartalsbericht
    Amazons Gewinn bricht ein

    Amazons Gewinn ist um 77 Prozent zurückgegangen. Der Konzern hat erneut viel investiert. Jeff Bezos ist nur kurz der reichste Mann der Welt gewesen.


  1. 07:23

  2. 07:13

  3. 22:47

  4. 18:56

  5. 17:35

  6. 16:44

  7. 16:27

  8. 15:00